Die Breznkönigin

von Emma Sternberg 
3,8 Sterne bei46 Bewertungen
Die Breznkönigin
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Positiv (30):
heidi_59s avatar

Liebevolle urige Protagonisten mit viel bayrischem Humor treffen auf Berliner Lifestyle und Nachtleben

Kritisch (4):
E

Mittendrin aufgehört und kein Verlangen es fertig zu lesen!

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Inhaltsangabe zu "Die Breznkönigin"

Wenn ein bayerisches Mädchen die Großstadt erobert.

Wirtstochter im bayerischen Oberland – das ist Schicksal. Oder? Fanny zumindest hatte sich fast abgefunden mit ihrem Leben zwischen Schafkopfrunden und Haxentag, zwischen Omileins Hausmacherwürsten und Papas selbst gebranntem Schnaps. Doch dann, eines Abends, betritt ein Berliner Szenegastronom das Lokal. Und ist so geflasht, dass er beschließt, die Minghartinger Stuben ins hippe Kreuzberg zu exportieren. Und Fanny? Die muss natürlich mit …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453409118
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.07.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 2 Jahren
    Bayrische Wirtstochter trifft auf hippes Berlin

    Fanny Ambach ist gebürtige Wirtstochter und gelernte Goldschmiedin. Allerdings kam sie nach ihrer Ausbildung in der Goldstadt Pforzheim nicht dazu wirklich als Goldschmiedin zu arbeiten. Fanny musste in der familiären Minghartinger Stuben aushelfen. Doch aus „Aushelfen“ wurde schnell dauerhaft arbeiten. Einestages erscheint ein skurriler Kerl im Wirtshaus. Quirin Eichelmann aus Berlin. Er besitzt schon diverse Lokale in Berlin und möchte nun die Minghartinger Stuben eins zu eins in Berlin-Kreuzberg nachbauen. Er ist davon überzeugt, dass das ein absoluter Renner wird. Und als Sahnehäubchen soll Fanny mitkommen. Denn sie soll den bayrischen Soul mit nach Berlin bringen. Es folgt eine Erzählung, wie es Fanny in Berlin, in der neuen Minghartinger Stuben, ergeht. Wird sie sich im fremden Berlin einleben?

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen unterhaltenden Roman, der schildert, wie es der Wirtstochter Fanny in dem weitentfernten und irgendwie sehr fremden Berlin ergeht. Zwischendurch gibt es immer wieder größere Zeitsprünge, so dass die Erzählung nicht zu zäh wird. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht richtig mitreißen. Ich habe mich zwar unterhalten gefühlt und fand den Roman angenehm zu lesen, dennoch hat mir etwas gefehlt. Ich kann letztendlich nicht mal klar sagen, ob ich dieses Buch empfehlen kann oder nicht. Wenn man auf der Suche nach leichter Lektüre ist und dem bayrischen Dialekt nicht abgeneigt ist, kann man gerne zu diesem Buch greifen.

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    heidi_59s avatar
    heidi_59vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Liebevolle urige Protagonisten mit viel bayrischem Humor treffen auf Berliner Lifestyle und Nachtleben
    "Einmal Berlin und wieder zurück "

    Die Breznkönigin


    Emma Sternberg 

      


     -= Inhaltsangabe =-

    Wenn ein bayerisches Mädchen die Großstadt erobert. Wirtstochter im bayerischen Oberland – das ist Schicksal. Oder? Fanny zumindest hatte sich fast abgefunden mit ihrem Leben zwischen Schafkopfrunden und Haxentag, zwischen Omileins Hausmacherwürsten und Papas selbst gebranntem Schnaps. Doch dann, eines Abends, betritt ein Berliner Szenegastronom das Lokal. Und ist so geflasht, dass er beschließt, die Minghartinger Stuben ins hippe Kreuzberg zu exportieren. Und Fanny? Die muss natürlich mit …

    -= Leseeindrücke =-

    Vom elterlichen Wirtshaus im  ländlichen Mingharting , per Express ins chicke Berlin .Mitten rein ins hippe Szeneviertel von Kreuzberg . Fanny kann es  gar nicht fassen ,  so schnell  wie sie auf einmal mitten in  der Großstadt Berlin lebt und in ihrer Wirtsstube arbeitet . Qurin der smarte Geschäftsmann hat recht behalten , das urige bayrische Wirtshaus mit original Bayrischer Kost , nach Rezepten von Omilein aus Mingharting brummt . Die Gäste kommen in scharen und fühlen sich pudelwohl . Es geht zu wie im Bienenstock . Fanny wollte schon immer raus aus der Enge ihrer Heimat und am liebsten wäre sie Goldschmiedin , aber irgentwie klappte es nie so richtig mit ihren Wünschen . Jetzt ist sie weit weg von der Heimat und arbeitet bis zum  frühen Morgen , ohne das sie Berlin kennen lernt . Das ändert sich als sie Tino und seinen Freunden begegnet . Die Nacht wird zum Tag gemacht und Fanny genießt das aufregende Nachtleben an der Seite von Tino, in den sie sich verliebt hat . Doch einige Zeit später , nach unendlich vielen Partys , zu wenig Schlaf und Zeit zu Zweit ,zweifelt Fanny ob dies wirklich das Leben ist ,von dem  sie geträumt hat .
     
    -= Fazit =-

    Herrlich frisch und mit ganz viel Lokalkolorit kommt die Geschichte von der Breznkönigin daher . Urige Protagonisten aus Mingharting mit authentischen Charateren , die mehr als eine Ecke oder Kante haben . Sowie auch die Lifestyle Gesellschaft im angesagten Szeneviertel in Berlin , alle kommen hier sehr gut rüber und an . Fanny als Hauptfigur war mir sehr sympatisch und natürlich ihr Omilein , die oft einen lustigen Spruch , oder eine Lebensweisheit auf den Lippen hatte . Mehr als einmal musste ich herzhaft darüber lachen . Die Geschichte ist gut erzählt und lässt sich sehr flüssig lesen . Die Autorin Emma Sternberg hat in ihrer Geschichte  sehr gut rausgearbeitet , wie wichtig die Familie und der Zusamenhalt ist. Bildhafter und detailierter Erzählstil lassen keine  Langeweile beim Lesen aufkommen . Ich habe mich gut unterhalten . Eine schöne Geschichte mit Herz und viel  bayrischen Humor . Mir hats  gut gefallen !

    Sehr gerne vergebe ich für 

    "Die Breznkönigin" von Emma Sternberg

    4 Sterne ****

    von mir eine unbedingte Leseempfehlung


    heidi_59


     Buchdetails :
     Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.07.2013
     Aktuelle Ausgabe : 08.07.2013
     Verlag : Heyne, W
     ISBN: 9783453409118
     Flexibler Einband 416 Seiten
     Sprache: Deutsch
    Ich habe es als Ebook gelesen !


    Kommentare: 6
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    Schnuck59s avatar
    Schnuck59vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: pfenningguard - nicht perfekt, aber sonst vollkommen in Ordnung.
    Bayern trifft Berlin

    Emma Sternberg erzählt in „Die Breznkönigin“ die unterhaltsame Geschichte vom bayrischen Mädchen Fanny, das die Großstadt Berlin erobert.
    Als ein Berliner Szenegastrinom die Minghartinger Stuben ins hippe Kreuzberg exportiert, geht Fanny mit nach Berlin um dort die Leitung des Wirtshauses zu übernehmen. Doch dies ist nicht ihr Leben. Sie hat als gelernte Goldschmiedin immer noch den Traum von einem eigenen Geschäft.
    Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam. Die eingeschobenen Passagen im Dialekt, bayrische Begriffe und einige beschriebene Situationen geben dem Buch eine Prise Witz. Die Gegebenheiten und Unterschiede zwischen Großstadt und Landleben sind gut ausgearbeitet. In Bayern braucht man keine Corporate Identity für selbstgebrannte Schnäpse, das ist eher was für die feine Gesellschaft in der Hauptstadt. Das Glossar mit Erklärungen der bayrischen Begriffe ist eine gute Idee.
    „Die Breznkönigin“ ist für mich ein Unterhaltungsroman mit Lokalkolorit. 

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    santinas avatar
    santinavor 3 Jahren
    Heimat, Familie, zuverlässige Freunde, Ehrlichkeit


    Inhalt
    Fanny ist in der bayerischen Provinz aufgewachsen und hat einen ersten Ausbruch aus der familieneigenen Gastwirtschaft gewagt, als sie in Pforzheim eine Ausbildung zur Goldschmiedin absolviert hat, doch ein Hilferuf des Vaters hat sie vor sieben Jahren zurück geführt und sie hat es nicht mehr geschafft, noch einmal wegzugehen.

    Als Quirin, Geschäftsmann aus Berlin, in der Gaststube auftaucht, ist er hin und weg vom Ambiente und vom Essen. Er will die Minghartinger Stuben in der Hauptstadt nachbauen lassen, das Essen nach Omas Rezepten anbieten und Fanny als Geschäftsführerin  nach Berlin holen. Ist das die Chance, von der Fanny immer geträumt hat?

    Protagonistin
    Fanny ist ein Familienmensch und für sie hat sich nie die Frage gestellt, ob sie in der Gastwirtschaft der Oma mitarbeitet oder nicht. Ihr Vater sieht das leider ganz anders, der drückt sich um die Arbeit, wo er kann und auch die Mutter hat nie täglich hinter der Theke oder in der Küche gestanden, sondern arbeitet bei einem größeren Konzern als Sekretärin.

    Sie ist ein grundehrlicher Mensch, sehr liebenswert, keine Arbeit ist ihr zu schwer oder zu viel. In Berlin lernt sie nach einiger Zeit Tino und seine Clique kennen und verändert sich. Mal zum Guten, in dem sie aufblüht, mal nicht so gut, als sie von der Arbeit blau macht, was so gar nicht zu ihr passt.

    Geschichte
    Landei trifft auf Großstadt, könnte man meinen. Aber das war hier gar nicht der Fall, denn zuerst einmal geht Fanny in ihrer Arbeit auf und merkt erst nach und nach, dass sie noch nichts von Berlin gesehen hat. Das ändert sich mit der Clique, in die sie hinein rutscht und anschließend Nacht für Nacht um die Häuser zieht. Immer stylisch, immer trendy, aber das ist nicht Fanny, sie möchte sich selbst treu bleiben.

    Die Wendungen in der Geschichte waren vorhersehbar, was der Handlung aber keinen Abbruch getan hat.

    Stil
    Vieles, was typisch bayerisch ist, spielt in dem Buch eine Rolle. An aller erster Stelle natürlich das Essen, aber auch Schafkopfen, Dirndl und natürlich der Dialekt. Wer des Dialektes nicht mächtig ist, der kann sich die Übersetzungen auf den letzten Seiten des Buches einholen, aber keine Angst, es sind nur einzelne Sätze oder Wörter im Dialekt, die einfließen.

    Der Schreibstil von Emma Sternberg hat mir schon bei Liebe und Marillenknödel gut gefallen, allerdings hatte die Handlung hier einige wenige Längen, so dass es mir leichter gefallen ist, den Reader einfach mal aus der Hand zu legen.

    Fazit
    Das Buch hat mir gefallen, weil es vieles davon aufwirft, was mir auch wichtig ist. Heimat, Familie, zuverlässige Freunde, Ehrlichkeit. Es ist kein typischer Liebesroman, aber sehr unterhaltsam und natürlich mich Happy End. Ich vergebe vier von fünf Sterne.

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    spozal89s avatar
    spozal89vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Naja war ganz nett zu lesen, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. In meinen Augen zu viele Klischees...
    Ein bayrisches Mädl wandert in die Großstadt aus...

    In einem kleinen idyllischen Dorf mitten im schönen Bayern, lebt und arbeitet Fanny. Im Wirtshaus ihrer Omilein bedient und serviert sie den lieben langen Tag allerlei bayrische Schmankerl. Doch eigentlich ist Fanny gelernte Goldschmiedin und wollte eigentlich zusammen mit ihrer besten Freundin Bea irgendwo in einer größeren Stadt ihren eigenen Laden eröffnen. Doch nun sitzt Bea in New York und Fanny musste wohl oder übel wieder in ihr Heimatdorf zurück. Doch ihr Leben ändert sich schlagartig, als ein Berliner Unternehmer, das Konzept der Minghartigner Stuben nach Berlin übernehmen will. Und nieman geringerer als Fanny soll dann dort in der Großstadt die Leitung des Wirtshauses übernehmen. Für Fanny beginnt eine aufregende Zeit, denn sie fühlte sich schon lange nicht mehr wohl in ihrem idyllischen Dörflein. In Berlin lernt sie neue Leute kennen und auch die Liebe bleibt dabei natürlich nicht auf der Strecke. Doch macht Berlin und vorallem das Wirtshaus dort Fanny wirklich glücklich?

    "Die Brezenkönigin" von Emma Sternberg war der erste Roman den ich von der Autorin gelesen habe. Leider hat er mich nicht wirklich überzeugt.
    Ich komme selbst aus einem kleinen Städchen im schönen Bayern und bin mit solchen "Bayern"-Romanen immer sehr vorsichtig. Da haben mir bisher nur die Eberhofer-Bücher gefallen. Oftmals kommen diese "Provinzromane" sehr klischeehaft daher. Leider auch bei diesem Buch der Fall.

    Vom kleinen Dorf in dem sich jeder noch persönlich kennt, über die bayrische Küche bis hin zum Dialekt und dem bayrischen Mädchen in der Großstadt ist hier alles vertreten. Die hippe Clique die Fanny in Berlin kennengelernt hat, fand ich ein wenig seltsam und irgendwie wurde ich mit den Charakteren nicht so warm. Von der ersten Seite weg, wusste ich im Grunde wie die Geschichte endet und ich fand den Erzählstil leider ein wenig faad und seicht. Irgendwie ein wenig Groschenroman-mäßig.

    Dennoch gebe ich dem Buch drei Sterne, denn es war dennoch ein guter Zeitvertreib und das Omilein ist einfach hammermäßig. Auch das Glossar am Ende mit der Übersetzung der bayrischen Wörtern fand ich klasse. Auch das Cover ist ein Augenschmaus, was gut zur Geschichte passt.

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    minoris avatar
    minorivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wir fahren nach Berlin! Ach ne, nur Fanny und die kehrt auch schnell wieder zurück in ihre bayrische Heimat...
    Berlin oder doch bayrische Provinz?

    Fanny verlässt ihre bayrische Heimat, um in der Hauptstadt zu arbeiten. Fanny, die schon immer andere Pläne hatte, als in ihrem Heimatort im Wirtshaus ihrer Eltern zu versauern, ist glücklich mit ihrem neuen Leben, muss aber feststellen, dass auch in Berlin nur Menschen leben, die lieben, verraten und doch ein wenig oberflächlich sind. Wird sie ihr Glück trotzdem finden?

    Die Autorin Emma Sternberg erzählt eine lockere Liebesgeschichte – mehr nicht, aber auch nicht weniger. Vorhersehbar von der ersten Seite, ist die Geschichte eine nette Abwechslung zwischendurch mit durchaus sympathischen Protagonisten. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist der Erzählstil, vor allem die vielen Dialoge in bayrischen Dialekt machen das Lesen ein wenig kompliziert, teilweise war ich auch von den vielen Wortwiederholungen sehr genervt: Ein und der selbe Fluch auf einer Seite sage und schreibe 8 mal, sind mir dann doch zu viel des Guten.

    Fazit: Nett zu lesen, aber kein must-have!

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    simsas avatar
    simsavor 4 Jahren
    Von Bayern nach Berlin

    Eigentlich hatte Fanny andere Pläne für ihr Leben. Sie wollte herumkommen, als Goldschmiedin arbeiten und viel erleben. Nun ist sie immer noch in der heimischen Gastwirtschaft bei ihrer Familie.

    Aber manchmal kommt es anders als man denkt und von jetzt auf gleich geht es für Fanny raus aus Bayern und rein in die Hauptstadt. Durch einen Zufall landet ausgerechnet ein hipper Geschäftsmann aus Berlin in der Gaststube und der möchte dieses urige Gefühl, samt Fanny in die Hauptstadt bringen.

    Gesagt, getan und für Fanny beginnt das Abenteuer, das sie sich immer gewünscht hat...




    Ich muss gestehen, ich bin bei Büchern immer vorsichtig, in denen ich mir vorstellen könnte, dass ein Dialekt eine tragende Rolle spielt. Und so bin ich doch eine Zeit lang um „Die Breznkönigin“ von Emma Sternberg geschlichen.

    Nun ist es aber auch so, dass mir dieses bunte, und mit kleinen Verzierungen gestaltet Cover, so gut gefällt, dass ich es einfach gewagt habe.


    Fanny in der Großstadt. Mädchen vom Land im gigantischen Berlin. In die Protagonistin konnte ich mich gut versetzen, zumal ich diesen Schritt vom Land in die Stadt bereits selber gewagt habe.

    Hinzu kommt, dass Fanny ein so liebenswürdiger Mensch ist, dass man sie einfach mögen muss. Sie findet an sich selbst Dinge schrecklich, die die meisten Frauen nicht mögen, ist offen, sagt aber auch ihre Meinung und diese Mischung hat es mir angetan.


    Der Dialekt ist in diesem Buch durchaus vorhanden, dies sei gesagt, aber so wunderbar eingebaut, dass ich alles verstehen konnte und ihn einfach herzlich fand. Es passte einfach, wenn Fannys Omilein schimpft, oder auch so mal ein Satz im bayrischen herausrutscht. Einfach herrlich.


    Der Schreibstil von Emma Sternberg ist herzlich, flüssig und super unterhaltend. Man fühlt sich einfach in der Geschichte wohl und beginnt Fannys neues Leben zu begleiten.


    Auch wenn der Roman kleine Pausen hatte, in denen ich ein wenig verschnaufen konnte, ich habe ihn gerne gelesen und mich gefreut, dass die Protagonistin sie selbst bleibt. Auch die Wendungen fand ich nicht immer überraschend, aber gelungen und bis zum Ende hin bin ich am Buch geblieben, um zu erfahren, wie es mit Fanny weitergehen wird.


    Eine tolle Protagonistin, von der ich durchaus mehr vertragen könnte.


    Mein Fazit:

    Wer ein Buch sucht, in das man abtauchen kann, das aber auch vor Herzlichkeit nur so sprüht, ist hier richtig. Es ist Fannys Geschichte, mit Liebe, Bratwürsten und der Heimatverbundenheit. Wirklich schön und unterhaltend.


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    L
    LeseJettevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Emma Sternbergs Breznkönigin nimmt das Leben in der Großstadt aufs Korn. Flüssig zu lesen, fällt das Ende leider ab.
    Von der Provinz in die Großstadt und zurück

    Fanny ist in der bayerischen Provinz, genauer gesagt in Mingharting dahoam. Dort arbeitet sie im urigen Wirtshaus der Familie. Und eigentlich hat sie sich damit auch schon abgefunden dies bis zum Ende ihrer Tage zu tun, ihre früheren Träume hat Fanny schon ad acta gelegt. Doch eines Tages passiert es, ein Berliner Szenegastronom kommt in die Minghartinger Stuben, findet alles ganz urig und möchte das Flair des bayerischenWirtshauses in die Hauptstadt holen. Neben der Einrichtung und den Speisen soll auch Fanny mit, die das neue Berliner Szenelokal leiten soll. Anfangs läuft für Fanny alles super: sie lebt sich schnell ein, findet Freunde und einen Partner. Doch irgendwann kommt für Fanny die Erkenntnis, wie oberflächlich die Berliner Szene doch ist und eine Enttäuschung jagt die Nächste.


    Um Fanny dreht sich in diesem Roman alles. Der Autorin ist es gelungen eine junge Frau darzustellen, die im Spannungsfeld der eigenen Wünsche und den Erwartungen der Familie steht. Natürlich ist Fanny ein Mensch mit Familiensinn, der die eigenen Bedürfnisse hintenan stellt. Trotzdem bleiben diese eigenen Bedürfnisse natürlich bestehen. In einer globalisierten Welt mit vielen Möglichkeiten kommt Fanny auch immer wieder mit ihren ursprünglichen Träumen in Berührung. Im Gegensatz zur Realität mancher Menschen bekommt Fanny im vorliegenden Roman die Möglichkeit, einige ihrer Träume doch noch umzusetzen. Doch stellt sich schnell heraus, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.


    Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass sich dieser Roman auch zum Lesen zwischendurch ideal eignet. Zwar ist die Handlung ziemlich vorhersehbar, doch das tut dem Lesespaß lange Zeit keinen Abbruch, denn man möchte einfach wissen, ob man mit den Vermutungen richtig liegt. Leider hält der Lesespaß nicht bis zum Ende an. Beim Lesen der letzten Seiten war ich so manches Mal versucht, die Seiten nur noch zu überfliegen.


    Fazit: Emma Sternberg hat mit der Breznkönigin einen Roman geschaffen, der das Leben in der Großstadt aufs Korn nimmt. Flüssig zu lesen, fällt das Ende doch eher ab, daher leider nur 3 Sterne.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 4 Jahren
    Rezension zu "Die Breznkönigin" von Emma Sternberg

    Fanny lebt im beschaulichen Mingharting, also im tiefsten Bayern. Zusammen mit ihrer Familie gehören ihr die "Minghartinger Stuben", ein Dorflokal, daß ziemlich gut läuft. Eines Tages betritt Quirin das Lokal. In seiner Heimat Berlin besitzt er mehrere Szene-Lokale und ist begeistert von den Minghartinger Stuben. Er hat die Idee, so ein Restaurant in Berlin zu eröffnen. Und Fanny muß mit. Zunächst ist sie begeistert, denn es war schon immer ihr Traum, aus der Provinz herauszukommen. Doch schnell merkt sie, daß nicht alles Gold ist, was glänzt....

    "Die Breznkönigin" ist der nun zweite Roman von Emma Sternberg. Auch hier ist ihr wieder ein guter Unterhaltungsroman gelungen. Hier kommt nichts zu kurz: Liebe, Humor und eine gewisse Spannung, ob Fanny ihr Leben in Berlin meistert oder nicht. Besonders toll sind die bayrischen Dialekte. Diese sind wohldosiert und stören nicht. Sie sollten auch von jedem verstanden werden. Fanny als Hauptcharakter ist einfach reizend und liebevoll dargestellt. Mein Favorit war jedoch die Oma: resolut, herzlich und liebevoll.

    Ein toller Roman um mal einen Gang runterzuschalten!

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    Norskehexs avatar
    Norskehexvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Berlin ist nicht die bayerische Provinz, das muss Fanny schnell lernen.
    Die Breznkönigin

    Fanny schuftet im Wirtshaus ihres Omileins in Mingharting, im tiefsten Bayern. Eigentlich arbeitet sie da ja gerne, denn zusammen mit der Omi schmeißt sie den Laden. Aber sie hätte es schon gern, wenn auch der Papa mithelfen und sie entlasten würde. Doch der Papa hat´s nicht so mit der Gaststätte, sondern brennt lieber abgefahrene Schnäpse. Die Fanny ist Goldschmiedin und hatte den Traum mit ihrer Freundin Bea eine eigene Werkstatt aufzumachen, doch Bea zog nach New York, wo sie einen Anwalt heiratete. Trotz der Entfernung ist Bea - dank Skype - immer noch beste Freundin und Ansprechpartnerin, die Fanny antreibt, endlich was aus ihrem Leben zu machen und Mingharting zu verlassen. Doch so recht kann sich Fanny dazu nicht durchringen.

    Eines Tages steht Quirin Eichelmann in der Gaststube und ist total geflasht (ab sofort wird Fanny sich mit solcher Sprachweise auseinandersetzen müssen) davon und will unbedingt die Minghartner Stuben in Berlin eröffnen. Quirin, ein Szenegastronom aus Berlin, schafft es die gesamte Familie von seiner Idee zu überzeugen und so liefert Omilein die Rezepte und vor allem die bekannten und beliebten Würstl, Papa die Schnäpse und Fanny die Arbeitskraft. Denn Quirin will, dass Fanny das neue Lokal leitet, es brauche schließlich original bayrische Seele. Erst ziert sich Fanny ein bisschen, aber als das Omilein ihr sagt, dass sie endlich mal raus muss aus Mingharting, geht´s los. Quirin stellt ihr seine Wohnung zur Verfügung und für Fanny startet das Abenteuer Berlin. Sie trifft doch auf allerlei skurrile Leutchens, lernt das Berliner Nachtleben kennen und verliebt sich. Wie´s weitergeht mit Fanny und den neuen Minghartinger Stuben, das lest selbst.


    Ich finde, das Buch ist leicht zu lesen und es ist sehr lustig mit Fanny das Hauptstadtleben zu erkunden. Genau wie sie wundert sich der Leser über das andere Tempo dort (zumindest, wenn der Leser nicht selbst aus ner Großstadt kommt) und die Lebensweise. Alles was heute noch hipp und cool war, ist morgen schon wieder out und es ist für Fanny immer schwieriger dieser Lebensweise etwas abzugewinnen. Und ihrem Traum von der Goldschmiedewerkstatt kommt sie auch nicht näher - zumindest nicht in Berlin. Eine witzige Idee fand ich, Teile des Buches in bayrisch zu schreiben (es gibt für die speziellsten Ausdrücke am Ende ein Glossar).

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