Emma Sternberg Fünf am Meer

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Inhaltsangabe zu „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg

Willkommen im Sea Whisper Inn Die frisch getrennte Linn erbt überraschend eine verwunschene Villa in den Hamptons. Diese ist bereits ziemlich in die Jahre gekommen - wie auch deren fünf Bewohner zwischen 69 und 75. Doch schnell fühlt Linn sich zwischen Granatapfel-Cocktails, Mittagsschläfchen und Renovierungsarbeiten ziemlich wohl. Wären da nicht dieser gut aussehende Journalist und der unumgänglich scheinende Hausverkauf... Britta Steffenhagen liest mit Humor und Gefühl.
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  • Rezension zu "Fünf am Meer"

    Fünf am Meer
    ElkeK

    ElkeK

    06. July 2017 um 06:14

    Inhaltsangabe: Linn hat gerade ihren Freund Martin inflagranti erwischt, als ein amerikanischer Anwalt vor der Tür steht: Sie hat geerbt! Von einer ihr völlig unbekannten Großtante namens Dorothy Webber hat sie ein Haus in den Hamptons geerbt. Und der Anwalt, Mr. Cunningham, hat auch gleich einen Käufer für das Haus gefunden. Kurzentschlossen fliegt sie in die USA, um sich ihr Erbe anzusehen. Dort lernt sie dann die Weggefährten ihrer Tante Dotty kennen, allen voran die beste Freundin Patty. Aber sie sind alle schon ziemlich betagt, tragen ihr Herz zuweilen auf der Zunge und können wunderbare Geschichten über Dotty erzählen. Doch Linn muss der Tatsache ins Auge blicken: Um den Anwalt und die Erbschaftssteuer bezahlen zu können, muss sie das Haus verkaufen. Und das widerstrebt ihr zutiefst. Ein kleiner Hoffnungsschimmer taucht in Form des Journalisten Alan Ripley auf, denn er sucht nach einem Portrait, dass Paul Byron gemalt haben soll. Dotty hatte es zuletzt im Besitz und Alan will eine große Reportage über den verstorbenen Maler schreiben. Linn bekommt die Gelegenheit, ihre Tante näher kennen zu lernen und auch ein neuer Mann taucht unverhofft auf und bringt ihr Leben etwas durcheinander. Mein Fazit: Wer träumt denn nicht davon, eine reiche Erbtante in den USA zu haben? Ich bilde da keine Ausnahme, soviel ich jedoch weiß, habe ich keine Tante außerhalb unserer Landesgrenzen. Träumen darf man ja mal! Linn passiert aber genau das. Sie ist seit der Kindheit Vollwaise und von einer Großtante hatte sie noch nie etwas gehört. Da sie in Touristik-Branche beheimatet ist, kann sie ziemlich gut englisch und bucht mit ihrem nahezu letzten Geld einen Flug nach New York City. Ihren Freund Martin hatte sie ja eh gerade abgeschossen, nachdem sie ihn auf dem Sofa mit einer Kollegin beim Matratzensport erwischt hatte. Vor Linn eröffnet sich eine neue Welt. Das Haus, ihr Erbe, steht nahe dem Strand und ist schon reichlich renovierungsbedürftig. Dennoch nimmt der Charme sie sofort gefangen – ebenso die fünf älteren Herrschaften, die ihr sofort ans Herz wachsen. Es ist ein Kleinod, das sie zu erhalten versucht, aber ihre Situation ist ziemlich eindeutig und das macht sie traurig und wütend. Sie lernt Ted kennen, der Sohn einer Mitbewohnerin. Er war früher Anwalt und hat sich aus dem hektischen Leben verabschiedet, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Seine Schreinerwerkstatt ermöglicht ihm nun ein ruhiges Dasein. Öfter hilft er Linn aus – als Handwerker und Anwalt. Da Linn die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, merkt man schnell, dass sie Gefallen an ihm gefunden hat. Aber die Liebesgeschichte um Ted und Linn finde ich nicht so gut herausgearbeitet. Sie ist eigentlich kaum vorhanden, zum Ende hin purzelt es plötzlich. Schade, da hätte man vorher ein bisschen mehr investieren können. Vielleicht liegt es aber auch an der gekürzten Fassung. Große Geheimnisse gibt es um die Erbtante Dotty, unter anderem um das Portrait, dass Paul Byron von ihr gemalt hat. Für Alan Ripley, den Journalisten, wäre es eine Sensation, wenn sich das Bild auffinden sollte. Er versucht mit allen Tricks an die Geheimnisse heran zu kommen und überfordert Linn damit sichtlich. Nun ingesamt gesehen ist eine leicht plätschernde Sommer-Geschichte. Allerdings habe ich ständig das Gefühl, dass etwas fehlt. Oder ich bilde es mir auch nur ein. Hm … Britta Steffenhagen hat es sehr angenehm vorgelesen und den Personen verschiedene Tonlagen und Dialekte gegeben, was mich zuweilen sehr erheitertte. Für die kurzweilige Unterhaltung mit verschrobenen, aber liebevollen Charakteren gibt es vier Sterne von mir!

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