Emma Trevayne Songs of Revolution

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Inhaltsangabe zu „Songs of Revolution“ von Emma Trevayne

Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu machen. Tagsüber dient Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln - und mit der Kraft echter Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren.

Ein super spannendes Buch mit sympathischen Hauptcharakteren. Ich war gleich ab den ersten Seiten von dieser anderen Welt gefesselt.

— TABEAbooks
TABEAbooks

Absolut nicht, was ich mir vorgestellt hatte, aber trotzdem ein voller Erfolg

— BestBooks
BestBooks

Leider überhaupt nicht meins gewesen, ich hab mehr erwartet

— Tinkerbelli
Tinkerbelli

Eine gelungene Dystopie, die besonders Leser begeistern könnte, die eine Vorliebe für selbsgemachte Musik haben.

— BuechersuechtigesHerz
BuechersuechtigesHerz

Songs of Revolution beinhaltet eine nicht ganz unbekannte Grundidee, aber durch den Aspekt der Musik wird aus dieser Idee etwas besonderes.

— MaxSanders
MaxSanders

Innovative Grundidee, aber leider nicht gut umgesetzt.

— buechersindfreunde
buechersindfreunde

Feine Grundidee, aber die Umsetzung ist lahm und dröge. Sehr schade!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Guter Ansatz aber schwächelt in der Umsetzung

— raven1711
raven1711

Spannende Dystopie mit guten Musikelementen, aber leider konnte es mich nicht ganz packen.

— jasimaus123
jasimaus123

Mitreißend, genial!!!

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

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    Songs of Revolution
    TABEAbooks

    TABEAbooks

    06. February 2017 um 16:05

    Der Schreibstil war flüssig und die Story gut geplant. Alle die Musik mögen, werden dieses Buch lieben. Die Welt in der Zukunft wurde detaillreich beschrieben. 5 Sterne!

  • Leseempfehlung

    Songs of Revolution
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    15. November 2016 um 19:34

    „Früher waren Songs mal ein Mittel gegen Unterdrückung. Heute sind sie selbst zu Machtmitteln geworden.“ (S.122) Anthem lebt in einer Welt, in der Musik eine Droge ist, gestellt vom Staat, dem Konzern. Der Konzern schreibt vor, wie viel gestreamt werden muss, und wer nicht genug streamt, wird bestraft. Anthem arbeitet als Akku, das heißt er spendet seine Lebensenergie dem NETZ, damit der Konzern das Web (die Stadt) betreiben kann. Aber Anthem hat auch ein Geheimnis: er spielt in einer Band. Jede Musik, die nicht vom Kon erlaubt und gestreamt wird, ist verboten, dazu gehört auch selber singen, summen, oder im Takt klopfen. Als ein Bandmitglied vor Anthems Augen ermordet wird, steht für ihn fest: etwas muss sich ändern. Der Kon muss gestürzt werden…. Dieses Buch ist einzigartig. Ich liebe Musik, und mir vorzustellen, dass mir vorgeschrieben wird, was ich hören, und dass mich das abhängig macht, mir meine Lebensenergie raubt, ist grauenhaft und unvorstellbar. Die Welt, in der Anthem lebt, ist einfach furchtbar. Die Aufteilung zwischen UpperWeb und LowerWeb, die Unterschiede zwischen den Bürgern, der Musik, den Drogen für die Upper und die Lower Bürger, Anthems Job, die Zerstörung der Menschen durch Musik, das alles macht die Welt von Anthem furchtbar realistisch. Es ist einfach schwer zu beschreiben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und wenn man erst mal in diese Welt eingetaucht ist, ist es sehr schwer wieder aufzutauchen. Die Beschreibung der Musik ist sehr gut, sehr nachvollziehbar, als würde man sie direkt hören. Also hier eine ganz klare Leseempfehlung.

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  • Die Musik steht neben der Revolution im Mittelpunkt

    Songs of Revolution
    merle88

    merle88

    06. July 2016 um 22:45

    Inhalt:Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu machen.Tagsüber dient Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln – und mit der Kraft echter Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren ...Meinung:In einer Welt in der die Musik eine Droge ist lebt der 18-jährige Anthem. In dieser Welt wird von der Regierung kontrolliert wie viel Musik der einzelne Mensch konsumieren darf. Privat Musik zu betreiben ist daher ein absolutes Verbrechen. Und doch widersetzt sich Anthem der Regierung in dem er im Verborgenen mit seiner Band Musik macht. Doch irgendwann reicht den Freunden ihr kleiner Übungsraum nicht mehr aus. Sie wollen etwas erreichen...und die Revolution beginnt.Zu Anfang hatte ich ein wenig Anlaufschwierigkeiten um mich im Buch zurechtzufinden. Mit dem Weltentwurf konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Zudem erfährt man als Leser nie so wirklich wie es zu dieser grauenvollen Welt gekommen ist. Dies fand ich furchtbar schade und nicht gut genug ausgearbeitet.Dennoch fand ich die Idee des Musikstreamings und der Sucht klasse, allerdings auch sehr unheimlich. Ich stelle es mir grausam vor so abhängig und süchtig von der Musik und somit von der Regierung zu sein.Im Verlaufe des Buches nimmt die Handlung immer mehr an Fahrt auf. Daher steigert sich auch die Spannung ungemein. Jedoch geschehen für mich gegen Ende des Buches zu schnell zu viele Dinge. Für den Verlauf der Geschichte wären hier ein paar Seiten mehr oder gar ein ganzes Buch sinnvoll gewesen.Anthem ist ein toller männlicher Protagonist. Bei ihm hatte ich nie Probleme mich in ihn hineinzuversetzen. Zudem kämpft er wie ein Löwe für seine Familie und seine Ziele. Ich denke, jeder wünscht sich einen so verantwortungsbewussten Freund wie Anthem. Besonders ins Herz geschlossen hatte ich seine Geschwister Alpha und Omega. Man spürt zu jeder Zeit wie sehr die drei sich mögen und was sie  miteinander verbindet.Auch Haven hatte ich sehr gerne. Mit ihrer liebevollen Art und ihrem Bemühen etwas zu verändern, passt sie hervorragend an Anthems Seite. Aber auch Anthems Bandmitglieder und restlichen Freunde sind sehr facettenreich und unterhaltsam.Der Hinweis von Booklistonline auf dem Buchcover, dass das Buch etwas für Jugendliche ist die Musik lieben, ließ mich schon erahnen in welche Richtung die Geschichte geht. Dennoch war ich überrascht, dass die Musik doch wirklich einen so großen Platz im Buch einnimmt. Für mich persönlich war dies leider zu viel des Guten und ich ertappte mich dabei, wie ich über einige dieser Passagen hinweg las.Das schöne an diesem Buch ist, dass es in sich abgeschlossen ist. Kleinere Fragen bleiben zwar offen, aber dafür gibt es ja noch einen zweiten Band. Auf den ich sehr gespannt bin, da ich mich frage, was in diesem passieren wird. Zum Glück liegt er schon griffbereit.   Fazit:Musikliebhaber, Fans von Dystopien und rasanten Geschichten sollten zu diesem Buch greifen. Mir persönlich war der Fokus ein wenig zu sehr auf das Thema Musik gelegt, dennoch wurde ich gut unterhalten.Ich habe lange geschwankt, ob ich dem Buch drei oder vier Hörnchen geben soll. Am Ende werden es sehr knappe 4 von 5 Hörnchen.

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  • Ich wartete und wartet aber der Funke sprang nicht über

    Songs of Revolution
    Tinkerbelli

    Tinkerbelli

    15. January 2016 um 12:55

    Meine Meinung Das Cover ist klasse und genau das war auch der Grund warum ich mir das Buch gekauft habe. Coverkäufer eben ;) Ich liebe Musik, okay wer nicht, aber darüber zu lesen ist mal was ganz anderes.  Man merkt gleich das die Autorin viel mit Musik zu tun hat und sie versucht auch es gut rüber zu bringen, wie die Musik sich anfühlt, was sie mit den Menschen macht, nur mich konnte sie damit einfach nicht packen. Ich fand das ganze irgendwann nur noch langweilig und hab mich viel mehr gefragt, wie es dazu kommen konnte das Musik zur Droge wird und wie man Menschen Energie abzapft das sie zu "Akkus" werden und der Stadt die Elektrizität geben oder was für ein Krieg das überhaupt war von dem öfter mal gesprochen wird. Ich hatte immer das Gefühl mehr Fragen zu bekommen als Antworten und das war echt ernüchternd! Anthem, der Protagonist, war mir schnell sympathisch, er der große Bruder der als Akku arbeitet und sich um seine kleinen süßen Geschwister, Alpha und Omega (sehr coole Namen) kümmert, genauso wie um seinen halbtoten Vater der ihn nicht mehr unterstützen kann weil er zu tief in seiner Drogensucht steckt. Für mich hat sich die Geschichte nur schleppend gelesen weil es mich nicht packen konnte aber ich bin mir sicher das es einige gibt die gerne über Musik lesen und die die Story klasse finden werden. Fazit Die Grundidee war sehr interessant aber bei mir sprang der Funke einfach nicht über, sehr Schade

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  • Mit Musik gegen die Musik

    Songs of Revolution
    micky1214

    micky1214

    28. November 2015 um 20:13

    Die Regierung unterdrückt mit Hilfe von codierter Musik ihre Bürger. Anthem ist 18 und macht illegal Musik mit Freunden. Als einer von ihnen stirbt, ist das der Auslöser für die Revolution mit Musik gegen die Musik. Eine packende Dystopie für alle die Musik lieben. Ich habe danach, egal was für Musik ich gehört habe, mich nicht auf diese konzentrieren können. Emma Trevayne beschreibt die Musik in dem Buch so eindrücklich, das ist beeindruckend. Im Kopf bildeten sich Klänge meiner Lieblingsbands. Einfach ein wunderbares Buch. Ich hatte gehofft das dieses Buch allein stehen bleiben würde, doch im Mai 2016 kommt Teil 2. Ich werde diesen auf jeden Fall lesen und trotzallem hoffen, das Voices of Freedom ähnlich fantastisch wird.

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  • Mal etwas anderes

    Songs of Revolution
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    29. October 2015 um 00:07

    Inhalt: Anthem lebt und liebt Musik. Doch Musik ist ist eine Droge. Die Menschen sind davon abhängig und einfach alles wird damit bestimmt. Freiheit gibt es nicht mehr und echte Musik ebenso wenig. Aber Anthem kann das nicht akzeptieren. Er spielt heimlich in einer Band und entflieht für ein paar gestohlene Augenblicke der Realität. Denn in der Realität hat er die Verantwortung über seine Geschwister und wehrt sich gegen seine Gefühle gegenüber Heaven weil er nicht lange genug Leben wird. Doch ein Funke allein reicht in dieser explosiven Gesellschaft um eine Revolution auszulösen... Meinung: Das Cover und der Titel sind einfach wunderschön. Ich liebe die Farben und der der Titel ist einfach ein Hingucker. Es springt ins Auge und trifft genau meinen Geschmack. Und wenn man das Buch kennt, passt es auch sehr gut zum Inhalt. Was ich bei dem Buch richtig klasse finde ist, das es aus der Perspektive einer männlichen Hauptperson beschrieben wird. Das ist einmal etwas anderes. Wobei ich auch sagen muss das durch die abstrakten Namen am Anfang nicht klar ist ob die Personen männlich oder weiblich sind. Und die Welt ist auch nicht gleich zu erfassen weil alles vollkommen anders ist. Doch genau das ist auch so spannend. In dieser Welt sind die Menschen nicht mehr frei, sie haben einen Großteil ihres eigenen Willens verloren und werden durch Musik gelenkt. Musik ist eine Droge und die Menschen sind davon abhängig bis sie letztendlich daran sterben. Doch Kreativität kann man nicht einsperren und lenken, sondern sie findet stets ihren Weg.  Und das ist so wahr. Nach und nach lernt man die Welt kennen und Anthem. Ich muss aber auch sagen das es sich ein wenig zieht bis es losgeht. Als die Funken fliegen und ein Hauch von Revolution in der Luft liegt, wird es richtig spannend. Doch dann wird die Spannung wieder entzogen. Ständig ist man hin und her gerissen zwischen Spannung und völliger Ratlosigkeit. Irgendwie kann man Anthem schon verstehen aber andererseits bleibt da auch immer eine gewisse Distanz. Man kann sich nicht auf ihn einlassen. Die anderen Bandmitglieder bleiben leider zu Farblos und man hat den Eindruck das nur an der Oberfläche gekratzt wird. Die Ausnahme sind eigentlich nur Anthem und Heaven. Heaven ist es auch die ich sofort mochte und die mir ans Herz gewachsen ist. Aber auch sie hat Geheimnisse und es ist interessant was man nach und nach über sie erfährt. Ich bin bei dem Buch einfach sehr zwiegespalten. Ich fand es wirklich interessant weil die Idee genial ist. Es war etwas Neues und ganz Anderes. Genau das liebe ich unheimlich. Und die Welt war auch bis ins Detail durchdacht. Es war komplex und regelrecht gruselig denn möglich wäre diese andere Realität. Aber die Charaktere haben mich nicht richtig mitgenommen. Ich war eher ein Beobachter und das finde ich sehr schade. Da wäre mehr möglich gewesen denn das Potenzial war da. Dennoch würde ich allein der Phantasie willen empfehlen sich das Buch nicht durch die Finger gehen zu lassen. Gerade Fans von Dystopien sind hier genau richtig. Also lasst euch von der Musik entführen.

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  • Eine gelungene Dystopie..

    Songs of Revolution
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    01. October 2015 um 12:43

    Der Kon regelt das gesellschaftliche Leben. Durch Audio-Streams, die jeder Bürger über eine Konsole in seiner Unterkunft abrufen kann, behält Kon die Kontrolle, denn die Streams wirken als Schmerz- oder Beruhigungsmittel unmittelbar auf das Gehirn. Dies ist die einzige Form der Musik, die es heutzutage gibt. Es gibt jedoch Bürger wie z.B. Anthem, die heimlich in einer Band spielen und mit ihrer Musik alles ändern wollen... Das Cover ist wirklich unglaublich faszinierend und sticht sofort ins Auge. Es ist perfekt für den Buchtitel gewählt und die Nahaufnahme eines Gesichts mit pinken Haaren, und einem Blick, der nach Veränderung und Rebellion schreit, passt einfach. Der Einstieg in das Buch war leicht, ich konnte mich schnell in der Geschichte einfinden. Es kamen keine Längen auf, was dem lockeren und einfachem Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Der Protagonist Anthem ist wirklich die perfekte Hauptfigur. Er ist ein fürsorglicher Familienmensch mit einer Leidenschaft für Musik. Die Namenswahl für Anthem zeigt die wirklich gelungene Ausarbeitung der Autorin. Anthem ist Englisch und bedeutet Hymne, und genau das ist er auch, die Hymne der Revolution. Aber auch die Nebenfiguren, wie Anthems Freunde und die Kon-Gegner nehmen in der Geschichte wichtige Rollen ein, denn nur mit ihrer Unterstützung kann Anthem ans Ziel gelangen. Im Laufe der Geschichte konnte ich eine gute Entwicklung der Charaktere beobachten. Sie werden reifer und wachsen mit ihren Aufgaben. Die Handlung geht stetig vorran und der Song der Revolution nimmt immer mehr Form und Gestalt an. Zwischendurch kam es immer mal wieder zu kleinen Höhepunkten in der Geschichte, die einem durchaus auch den Atem rauben konnten. Das Ende war nochmal besonders spannend und die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Alles in allem eine wirklich gelungene Geschichte mit starken Protagonisten und einer spannenden Story. Mir fehlte jedoch leider ziemlich oft mehr Hintergrundwissen und Tiefe. Eine gelungene Dystopie, die besonders Leser begeistern könnte, die eine Vorliebe für selbstgemachte Musik haben. Rockt sein Herz mit 3 von 5 Punkten!

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  • Beinhaltet eine bekannte Grundidee, aber durch den Aspekt der Musik wird es zu etwas Besonderem

    Songs of Revolution
    MaxSanders

    MaxSanders

    27. September 2015 um 13:27

    Songs of Revolution beinhaltet eine nicht ganz unbekannte Grundidee: ein tyrannischer Staat, der seine Bevölkerung unterdrückt und ausbeutet. Und ein junger Held, der sich auflehnt, das System verändern und die Herrschaft stürzen will. Aber durch den Aspekt der Musik wird aus dieser Idee etwas besonderes. Außerdem verbinden sich in diesem Roman typische dystopische Elemente wie die Unterdrückung der Menschen, die Gesellschaftsform und die daraus entstehende Revolution mit einem Science-Fiction-Setting. Was mir sehr gut gefallen hat ist die sehr plastische, ausdrucksvolle und in schillernden Farben gekleidete Beschreibung der Welt, in der Songs of Revolution spielt - der Kleidung der Menschen, des Lebens im Allgemeinen und natürlich der Musik. So ist die Musik tatsächlich das Hauptthema und das wird auch in Trevaynes Worten überdeutlich. Eng damit verbunden ist auch der Protagonist, den man auf Anhieb sympathisch findet.  Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz und so ist der Plot wirklich unvorhersehbar, was eben auch den perfekten Auftakt für eine Reihe, wie diese ausmacht.

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  • Gut, aber nicht gut genug

    Songs of Revolution
    buechersindfreunde

    buechersindfreunde

    27. September 2015 um 12:55

    Zum Buch Oh ja, das Cover ist wirklich ein Fest für die Augen. Die Farben sind leuchtend und kräftig und das Motiv, das wohl Haven, die Freundin des Protagonisten Anthem, darstellen soll, ist wirklich schön. Der wunderbar passende Titel sticht dabei sofort ins Auge und dieses Kunstwerk kommt dabei ganz ohne Schutzumschlag aus, denn alles ist direkt auf das Hardcover gedruckt. Meine Meinung Ich bin eine wirkliche Musikliebhaberin. Kein Tag vergeht ohne, dass ich Musik höre und ich selbst bin immer wieder beeindruckt, wie sie uns und unsere Emotionen beeinflussen kann. Umso neugieriger war ich, als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe.Die Idee, das Musik genutzt wird, um die Menschheit zu manipulieren und süchtig zu machen ist wirklich sehr spannend und innovativ. Der Weltenentwurf der Autorin hat mich die ganze Zeit über stark fasziniert und wurde wirklich überzeugend dargestellt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er war flüssig und leicht zu lesen. Der Protagonist Anthem wird mit all seinen Facetten gut beleuchtet. Er war mir die ganze Zeit nicht unbedingt sympathisch, aber man hat gemerkt, wie wichtig ihm seine Familie und seine Freunde sind, sodass er für die Revolution gekämpft hat. Seine Verhaltenswesen konnte man gut nachvollziehen. Insgesamt gesehen ein starker Charakter.Seine große Liebe Haven wird leider nicht so intensiv beschrieben. Ich hätte gerne noch viel mehr erfahren. Sie ist mir bis zum Ende des Buches leider ein Rätsel geblieben.Ich finde das sehr schade, denn sie war mir sofort auf Anhieb sehr sympathisch.Der Spannungsverlauf war die ganze Zeit über konstant. Das Buch hat einen Sog entwickelt und man wollte immer wissen, wie es weitergeht. Irgendwie bin ich schnell an den Punkt gekommen, als es dann rasant auf den Schluss zuging. Mir ging das alles irgendwie zu zügig. Vielleicht wäre es besser gewesen, aus dieser Geschichte vielleicht zwei oder mehr Teile zu machen. Ich hätte es mir gewünscht,  denn Potenzial wäre nämlich vorhanden gewesen. Mein Fazit Faszinierende Idee trifft auf (leider) nur gute Umsetzung. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen. Ich hätte mir es länger gewünscht. Viel Potenzial wurde verschenkt.

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  • Der Funke sprang nicht über

    Songs of Revolution
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. September 2015 um 12:15

    USA, nach dem Krieg: eigene Musik ist verboten. Die Regierung bestimmt, was, wann wie gehört wird. Denn die Musik ist mittlerweile eine Droge geworden, Opium fürs Volk. Der junge Anthem ist in dieser Maschinerie gefangen. Und doch kämpft er heimlich gegen das System, denn er und seine Freunde haben eine eigene Band gegründet. Einmal die Woche spielen sie gemeinsam und genießen unverfälschte Musik. Doch wie lang können sie unentdeckt bleiben? "Songs of Revolution" war mein erstes Jugendbuch von Emma Trevayne und wird wohl auch mein letztes sein. Die Grundidee zum Roman empfand ich als grandios, doch die Autorin konnte in meinen Augen so gut wie nichts aus dem Thema machen. Die Geschichte wird von Anthem höchstselbst erzählt. Der Jugendliche muss sich nicht nur um seine beiden jüngeren Geschwister, die Zwillinge Alpha und Omega, kümmern, sondern auch um seinen kranken Vater. Hinzu kommt, dass Anthem für den Familienunterhalt arbeiten gehen muss. Dabei lässt er sich Lebensenergie über ein System, das mich sehr an die Verbindungssessel in Matrix erinnert hat, abgesaugt und der Stadt zugeführt. Dieses Leben übersteht er nur, indem er, wie alle anderen, Musik streamt und sich damit betäubt. Anthem ist dabei beileibe kein Sympathieträger. Seine Trägheit, sein Unwille gegenüber dem System und seine Abhängigkeit übertragen sich sehr schnell auf den Leser. Dies ist für die ersten Kapitel wirklich von Vorteil, da ich so schnell merkte, wie trostlos das Leben für ihn und seine Freunde ist. Allerdings zieht sich dieses doch bedrückende Gefühl durch den gesamten Roman. Es gab keine Hochs oder Tiefs, keine Spannung, nichts, voran ich mich gemeinsam mit Anthem hätte reiben können. Daher war die Geschichte für mich nach kurzer Zeit nur noch eine Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten. Und dies langweilte mich. Hinzu kommt, dass auch die Story selbst nicht wirklich voranschreitet. In der ersten Hälfte durchlebt man mit der Hauptfigur den Alltag. Immer und immer und immer wieder. Um klar zu machen, dass Anthems Alltag nicht aufregend, sondern eher dröge ist, hätten es auch weniger Wiederholungen getan. Und so kam es, dass ich selbst bei seinen rebellischen Ausbrüchen, wie zum Beispiel das Spielen in der Band, unbeeindruckt und desinteressiert war. Die Autorin konnte mich einfach nicht einfangen. Der Stil von Emma Trevayne ist gut zu lesen. Durch die doch eher eintönige Erzählweise wurde es mir jedoch schnell langweilig und die Autorin konnte mich nicht mitreißen. Schade! Fazit: die Grundidee war hervorragend, die Umsetzung jedoch ein Katzenjammer. Schade!

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  • Es ist mal was anderes

    Songs of Revolution
    Kanya

    Kanya

    22. September 2015 um 19:44

    Inhalt Der 18-jährige Anthem lebt in einer Welt, in der es verboten ist Musik zu machen, selbst summen kann schlimme Folgen haben. Dabei würde er nichts lieber als legal mit seiner Band zu proben und aufzutreten, doch es ist nur die Musik in den Clubs oder den Streams erlaubt, die die Bevölkerung ruhig stellen soll und künstlich hergestellt wurde. Sie wirkt wie eine Droge, macht süchtig und kann auch gegen Schmerzen eingesetzt werden. Bisher dachte Anthem, dass die Musik nur süchtig macht, aber als ein Freund von ihm beim Hören der Musik stirbt, wird er misstrauisch und findet schreckliches heraus. Er beschließt sich gegen das System zu wehren, doch dazu braucht er Verbündete... Meine Meinung Als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört habe, wurde ich direkt neugierig, denn obwohl ich selber keine Musik mache, kann ich mir eine Welt ohne echte Musik nicht vorstellen. Die Idee hinter dem Ganzen ist mal etwas anderes. Am Anfang hatte ich so ein paar Probleme mich in die Welt des Buches einzufinden. Man begleitet Anthem in einen Club in dem er durch die Musik high wird und anschließend am nächsten Tag zur Arbeit geht. Vor allem seine Arbeit konnte ich mir nur schwer vorstellen. Anthem hat eine Art Steckdose im Nacken vorüber ihm Energie fürs Netz abgezogen wird, mit der alles in seiner Welt mit Strom versorgt wird. Irgendwie blieb das für mich etwas abstrakt und auch wie die Musik auf die Menschen so eine Wirkung hat, konnte ich mir nur schwer vorstellen, auch wenn es dazu eine Erklärung im Buch gibt. Dennoch fand ich den Weltenentwurf unglaublich faszinierend und das Buch sehr spannend. Es passiert viel mit dem ich nicht gerechnet hätte und obwohl der Plot erst seicht beginnt, passiert doch ziemlich viel. Insgesamt wirkt der Weltenentwurf gut durchdacht und man erfährt ein paar Hintergrundinformationen, die mir gut gefallen haben. Das System in dem Anthem lebt, wird ebenfalls nach und nach erklärt. In jeder einzelnen Seite des Buches ist die Liebe zur Musik spürbar und vor allem die rohe ungefilterte Musik, die Anthem mit seiner Band spielt, fand ich faszinierend. Anthem ist ein mehr als sympathischer Protagonist, der in einer Welt lebt, in der die meisten Menschen nicht alt werden. Seine Mutter ist bereits tot und auch sein Vater wird nicht mehr lange leben. Er kümmert sich rührend um ihn und auch seine kleinen Geschwister und würde für seine Familie alles tun. So ist er mir gleich ans Herz gewachsen. Seine beste Freundin Haven gehört zu den reichen Menschen des Systems, verbringt aber dennoch viel Zeit mit ihm. Sie war mir auch gleich sympathisch und ich fand es toll mehr über sie zu erfahren. Natürlich bleibt auch eine Liebesgeschichte nicht aus, aber sie gefiel mir gut, da sie gut zu dem Gesamtkonzept passt und ohne viel Kitsch auskommt. Der Schreibstil ist zwar nichts Besonderes, aber leicht und locker zu lesen. Emotionen werden überzeugend übermittelt und die gewählte Ich-Perspektive aus Anthems Sicht gefiel mir gut. Alles in allem lässt sich das Buch sehr angenehm lesen und ist wirklich spannend geschrieben. Das Ende bietet einen spannenden Showdown und eine Perspektive, wie es weitergehen wird. Zwar sind nicht alle Fragen geklärt, aber dennoch kann ich mit diesem Ende sehr gut leben, da es Hoffnung verströmt und einen guten Abschluss bietet. Fazit Alles in allem ist "Songs of Revolution" nicht nur etwas für Musikliebhaber. Ich mag den Weltenentwurf und der Plot konnte mich insgesamt sehr fesseln. Durch die Musik ist es anders als die meisten anderen Dystopien und gerade das mag ich an dem Buch. So kann ich es auf jeden Fall empfehlen.

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  • Musikalische Sci-Fi-Dystopie

    Songs of Revolution
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    13. September 2015 um 15:13

    Kennt ihr das We Will Rock You Musical? In dem echte, handgemachte Musik verboten ist, in dem es nur noch künstliche Musik gibt und alle Menschen gleich sind? In dem einige "Bohemians" auf der Suche nach dem einen sind, der wie König Artus das letzte echte Instrument aus einem Stein ziehen und die Musik revolutionieren kann? An dieses Musical musste ich denken, als ich Songs of Revolution das erste Mal in die Hand genommen habe.  Wir befinden uns in der Zukunft. Die Regierung kontrolliert die Musik und nutzt sie als Droge, um die Menschen gefügig zu machen. Ab einem bestimmten Alter bekommen alle Bewohner ihren ersten Stream: künstlich geschaffene Musik, die sie beruhigt und abhängig macht. In dieser Welt sind alle Menschen Junkies, die süchtig sind nach Musik. Musik, die sie umbringt. In dieser Welt wird niemand besonders alt, in dieser Welt gelingt es Eltern nicht, ihre Kinder aufwachsen zu sehen, weil sie früh an den Folgen ihrer Sucht sterben. In dieser Welt werden Menschen als "Akkus" benutzt, um das Netz mit Energie zu speisen. In dieser Welt haben die Bürger offiziell keine Namen, sondern nur Nummern.  In dieser Welt lebt Anthem. Er ist ein Akku und gehört damit zu den ärmsten der Armen. Seine Mutter ist schon lange tot, sein Vater ein Pflegefall. Er kümmert sich um seine jüngeren Geschwister und versucht, sie von den Streams fernzuhalten. Er liebt die Musik, aber er hasst die Streams, die ihn schwach und süchtig machen. Er will seine eigene Musik machen, uncodiert, mit echten Instrumenten, ohne tödliche Wirkung. Mit seinen Bandkollegen will er eine Revolution lostreten, das System stürzen. Den Menschen zeigen, was echte Musik bewirken kann. Aber es kommt alles anders als geplant.  Einen Roman wie Songs of Revolution habe ich noch nie gelesen. Es ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Genres. Er ist dystopisch, handelt von einem Rebellen, der das System stürzen will. Er bietet Science-Fiction Elemente. Da wäre der Stecker in Anthems Nacken, der ihn zu einem Akku macht. Die codierte Musik, die wie eine Droge wird. Die Möglichkeit, durch die Streams zu töten. Ein Thriller, der mit dem Leser spielt, bis er genauso wenig wie Anthem weiß, wem er vertrauen kann. Es ist eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat. Und vor allem ist es eine Geschichte über Musik. Noch nie habe ich einen Roman gelesen, in dem Musik so echt beschrieben wird, das man meint, sie hören zu können. Die Klänge, die Rhythmen, die Gefühle, die die Musik auslöst. Es ist, als wäre man mit Anthem auf der Tanzfläche.  Songs of Revolution hat mich mitgerissen, wie Anthem sich von der Musik mitreißen lässt. Es ist anders als erwartet, der Plot ist keine typische Dystopie und hat es immer wieder geschafft, mich zu überraschen. Das Setting, die komplexen Figuren, die Musik - dieses Buch ist so viel komplexer als das (in meinen Augen leider total furchtbare) Cover erwarten lassen. Wer Musik mag, echte handgemachte Musik, der muss dieses Buch einfach lesen. (c) Books and Biscuit

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  • konnte mich nicht komplett überzeugen...

    Songs of Revolution
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    09. September 2015 um 16:51

    Meine Meinung: Das hat mir gut gefallen: -schneller Einstieg in die Geschichte, -sympathischer Protagonist, der nicht alles kann und sich nicht nur heldenhaft verhält, auch er leidet und hat Fehler, kümmert sich um andere, -tolle, neuartige und kreative Welt (Musik als Droge), -mehrere überraschende Wendungen, -Darstellung der Musik – Fühlen der Musik; -spannender Einstieg, realistisches und befriedigendes Ende, könnte auch als Einteiler durchgehen, ******************* Das hat mir nicht so gut gefallen: -wenig Erklärungen zur Welt (Aufbau, Vergangenheit, Details zum Warum) – vieles konnte ich mir nicht vorstellen, einiges habe ich erst nicht verstanden, manches gar nicht – bis jetzt nicht…. -konnte mich emotional nur teilweise fesseln; -Mittelteil recht langatmig; -Charaktere bleiben teilweise sehr blass; ********************************* Fazit: Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich die Idee dahinter sehr spannend und auch sehr kreativ finde. Leider hatte ich beim Lesen zu viele Fragen, die für mich auch nicht genügend beantwortet wurden. Der Mittelteil zog sich ein wenig in die Länge. Das Ende dagegen hat mir wirklich gut gefallen! (3,5 / 5) HIER bei Jacqueline von Booknärrisch könnt ihr eine begeisterte Rezension lesen!  @books-and-cats.de

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  • Guter Ansatz aber schwächelt in der Umsetzung

    Songs of Revolution
    raven1711

    raven1711

    07. September 2015 um 11:05

    Inhalt aus dem Klappentext: Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu machen. Tagsüber dient Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln – und mit der Kraft echter Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren ... Meinung: Von der Inhaltsangabe her versprach ich mir hier mal einen gänzlich anderen Ansatz einer Dystopie und ging dementsprechend neugierig an das Buch heran, denn auch wenn ich selber nicht musiziere, gehört Musik doch zu meinem Leben und ist nicht daraus wegzudenken. Und so begleitete ich Anthem in diesem Buch. Er lebt in einer von Krieg zerstörten Zukunft. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr und die Menschen haben sich in die ehemalige Stadt New York zurückgezogen. Demokratie gibt es dort nicht und die Menschen sind in Klassen aufgeteilt. Anthem geht zur Untersten Klasse. Er arbeitet als "Akku" und versorgt mit seiner Lebensenergie die Stadt mit Strom. Die Menschen in dieser Welt werden mit speziell modulierter Musik abhängig gemacht und kontrolliert. Anthem rebelliert im Geheimen dagegen und spielt freie, rohe Musik zusammen mit seinen Freunden und Bandkollegen. Als sein Freund Johnny stirbt und Anthem feststellt, dass die Regierung dahinter steckt, startet seine Band eine offene Rebellion. Anthem ist seiner Familie treu ergeben. Seine Mutter ist bereits verstorben, sein Vater ist krank und es ist an Anthem, sich um seine jüngeren Geschwister, die Zwillinge Alpha und Omega, zu kümmern. Er liebt diese über alles, ebenso wie das Musizieren. An einigen Stellen wirkt er viel älter und reifer, als seine 18 Jahre vermuten lassen. An anderen Stellen im Buch aber kommt er so naiv wie ein Schulkind rüber. Das hat dafür gesorgt, dass Anthem nicht zu einem meiner Lieblingsprotagonisten wurde. Auch die Nebenfiguren in diesem Buch blieben mir insgesamt zu blass und ich konnte wenig Bezug zu ihnen aufbauen. Tja, was hier spannend klingt, entpuppt sich beim Lesen leider als sehr, sehr langatmig. Zwar ist es schön zu lesen, wie die Autorin es schafft, die Stimmungen und Gefühle beim Hören der Musik wiederzugeben, leider zieht sich die Handlung dadurch aber auch wie Kaugummi. Es dauert lange, bis mal etwas passiert, und wenn dann etwas passierte, ging es mir oft fast zu schnell. Emma Trevaynes Weltenentwurf ist zwar faszinierend, an einigen Stellen aber wirkte er etwas unausgereift. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive und wir begleiten Anthem auf seiner Rebellion gegen die Regierung. Die Kapitel sind moderat lang gehalten, wirken aber aufgrund der Längen in der Story länger als sie sind. Emma Trevaynes Schreibstil ist recht ausschweifend und ausführlich. Leider hat die Autorin es nicht geschafft, mich damit zu packen. Vielen Dank an den One bei Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: Songs of Revolution hae so einen tollen Ansatz, leider schafft es die Autorin nicht, diesen voll auszuschöpfen. Zu langatmig, ein nicht 100%ig sauberer Weltenentwurf und auch das Ende hat mich nicht ganz so überzeugt. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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  • Tolle Dystopie mit Musikelementen!

    Songs of Revolution
    jasimaus123

    jasimaus123

    03. September 2015 um 13:01

    In Anthem's Welt ist es verboten Musik zu machen. Der Staat benutzt die codierte Musik als Droge um die Bevölkerung ruhig zu stellen und ihnen vorzugaukeln dass sie zufrieden sind. Im Geheimen schließt sich Anthem der Band von Johnny an, doch dieser wird am Anfang des Buches vom Kon, der das Land regiert, ermordet. Die Bandmitglieder beschließen sich gegen den Staat und deren korruptes System zu stellen, in dem sie mit ihren Songs an die Öffentlichkeit wagen. Sie mobilsieren ihre Fans und Anhäger, ihnen zu helfen das Rechtssystem zu stoppen. Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht schwer, da die Autorin damit beginnt den Leser die schillernde Welt nahezubringen. Grundsätzlich ist es das 21. Jahrhundert mit ein paar Features, beispielsweise die codierte Musik der Regierung die Menschen in eine Art Rausch versetzt. Der Kleidungsstil der Bewohner muss auffällig sein, mit viel Leder, Lack und Latex. Meistens schwarz mit bunten, funkelnden Accessoires. Einige Male im Buch, ziehen sich Glasfaserkabel durch Anthem's Haar. Im Nacken hat er eine Steckdose, da er für den Staat als Akku arbeitet, das heißt er lässt sich seine Energie "absaugen". Die Welt hat mich sehr fasziniert und dafür dass sie sehr komplex ist, wurde es auch sehr verständlich erklärt. Besonders faszinierend fand ich, wie manipulativ der Staat die Musik nutzte. Anthem, ist der Protagonist um den sich die Geschichte dreht. Er ist ein durchschnittlicher Bürger, der allerdings ein gefährliches Geheimnis hütet: Er spielt in einer Band. Mit Anthem musste ich gar nicht erst warm werden, da er mir gleich symphatisch wurde und es mir leicht fiel seinen Gedanken zu folgen. Besonders seine Wut und Frustration nach Johnnys Tod, konnte ich gut nachvollziehen. Das weibliche Gegenstück, in die Anthem schon lange verliebt ist, ist die hübsche Hackerin Haven. Im Gegensatz zu Anthem kommt sie aus einem wohlhabenden Haus. Haven nahe zu kommen, fiel mir sehr schwer da die Autorin diese wichtige Person lange im Schatten hielt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr klar und fesselnd. Es fiel mir nicht schwer mich in der Geschichte zu verlieren und obwohl es sehr spannende Stellen gegeben hatte in denen ich um die Charaktere bangen musste, gefielen mir die Musikszenen am besten. Diese wird einfach nur wundervoll beschrieben und immer wieder schüttelt die Autorin neue, tolle Adjektive und Phrasen aus dem Ärmel. Der Verlauf der Geschichte war mir am Anfang etwas zu geradlienig, doch das änderte sich schnell und ich wurde von interessanten Plot-Twists überrascht. Rundum hatte ich viel Spaß beim Lesen! ~ FAZIT ~ Eine Dystopie mit fantastischen Musikelementen, einer ausgereiften Idee und überraschenden Wendungen. Der Auftakt der Reihe ist wirklich gut gelungen und bekommt von mir sehr gute fünf Sterne.

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