Emmanuel Guibert

 3.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Der Fotograf, Ariol 3 – Saugute Freunde und weiteren Büchern.

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Ariol
Neu erschienen am 10.10.2018 als Taschenbuch bei Reprodukt.

Alle Bücher von Emmanuel Guibert

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Emmanuel GuibertDer Fotograf
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Der Fotograf
Der Fotograf
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Erschienen am 24.07.2015
Emmanuel GuibertAriol 3 – Saugute Freunde
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Ariol 3 – Saugute Freunde
Ariol 3 – Saugute Freunde
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Erschienen am 13.05.2014
Emmanuel GuibertAlans Krieg
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Alans Krieg
Alans Krieg
 (1)
Erschienen am 01.04.2010
Emmanuel GuibertAriol / Ariol 6 - Miesekatze
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Ariol / Ariol 6 - Miesekatze
Ariol / Ariol 6 - Miesekatze
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Erschienen am 13.12.2016
Emmanuel GuibertAriol 4 – Eine ganz schöne Kuh
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Ariol 4 – Eine ganz schöne Kuh
Ariol 4 – Eine ganz schöne Kuh
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Erschienen am 01.05.2015
Emmanuel GuibertAlans Kindheit
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Alans Kindheit
Alans Kindheit
 (0)
Erschienen am 30.07.2014
Emmanuel GuibertAriol / Ariol 5 – Mach die Fliege, Surrsula
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Ariol / Ariol 5 – Mach die Fliege, Surrsula
Emmanuel GuibertAriol 2 – Hengst Heldenhuf
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Ariol 2 – Hengst Heldenhuf
Ariol 2 – Hengst Heldenhuf
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Erschienen am 12.11.2013

Neue Rezensionen zu Emmanuel Guibert

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suse9s avatar

Rezension zu "Ariol 3 – Saugute Freunde" von Emmanuel Guibert

Nicht nur für Kinder
suse9vor 2 Jahren

Herrlich realitätsnahe Alltagssituationen sind hier dargestellt. Für die Kinder sind sicherlich die Comics das Wichtigste, aber auch als Erwachsener sollte man mal einen Blick riskieren und auf die Details achten. Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert. Es sind gar nicht mal so übertrieben witzige Geschichten mit "Krach"-, "Bum"-, "Autsch"-Sprechblasen sondern aus dem Alltag genommene Episoden, in denen sich die Kinder (und auch die Großen) wiederfinden werden. Das gefiel mir besonders gut, wird doch nebenbei so manch guter Ratschlag erteilt, der weiterhelfen kann. Auch denke ich, dass beim 2. oder 3. Anschauen kleine versteckte Details noch mehr zum Nachdenken anregen. Hier wird nicht alles ausgesprochen oder erklärt. Für Kreativität ist genug Raum.

Ich bin kein Comicfan, aber dieser hier bekommt von mir ein Empfehlungsschreiben.

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Rezension zu "Der Fotograf" von Emmanuel Guibert

Rezension zu "Der Fotograf" von Emmanuel Guibert
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Band 3 der Trilogie um den Reportage-Auftrag des Fotografen Didier Lefèvre dreht sich um seine Rückkehr nach Pakistan. Über Wochen hinweg begleitete er ein Team der Médecins sans Frontières (MSF / Ärzte ohne Grenzen) bei ihrem Einsatz in Afghanistan. Als der Einsatz beendet ist, will das MSF-Team noch einen kleinen Umweg von mindestes einer Woche machen, Lefèvre jedoch will einfach nur heim und beschließt, die Reise alleine mit nur einer kleinen Gruppe als Begleitung zu machen. Für Lefèvre wird die Reise zu einer Tortur, denn die Hilfe und die Kenntnisse des Teams fehlen sehr, sehr schnell.

Lefèvre ahnt nicht, wie weitreichend seine Entscheidung ist, sich alleine drei Wochen auf den Weg nach Pakistan zu machen. Er beherrscht die Sprache kaum und kommt selbst mit dem Wörterbuch mehr schlecht als recht klar. Er steckt bald fest, weil ihm auf einer Zwischenstation keine Eskorte gegeben werden kann und bekommt starke Schmerzen durch ein Furunkel. So trifft er überraschend auf das MSF-Team, das Lefèvre schon längst weiter weg vermutete. Doch die kleinen Warnungen, die ihm die Reise bis dahin schon erteilt hat, interpretiert Lefèvre nicht richtig und schlägt das Angebot aus, mit den MSF gemeinsam weiter zu reisen. Die Vier-Mann-Eskorte, die man ihm dank Juliette Fournots Fürsprache gibt, entpuppt sich als schlechter als je erträumt.

Lefèvre erweist sich zunächst als flotter als die faule Eskorte, wird aber bald krank und schleppt sich müde und schlapp durch die Berge. Die Eskorte, mit der er sich ohnehin kaum verständigen kann, sucht das Weite und lässt Lefèvre allein in den Bergen zurück. Bis Lefèvre Pakistan erreicht, wird es noch eine ganze Weile dauern, Krankheit und Kälte kosten ihn fast das Leben und Hindernisse gibt es noch reichlich.

Auch, wenn man das Ende des Buchs im Prinzip kennt, fiebert man mit Lefèvre mit. Die Entscheidung, sich für den Rückweg von den MSF zu trennen, war hahnebüchen und das wird ihm auch irgendwann klar. Er schreibt sogar einen Abschiedsbrief an seine Freundin, so ausweglos ist die Lage am schneebedeckten, nebligen Pass. Lefèvre erlebt aber auch, dass ihn Menschen wiedererkennen, die ihn auf dem Hinweg bereits getroffen hatten und dass diese Menschen ihm als Teil des MSF-Teams helfen. Er erreicht Pakistan mit so viel Verspätung, dass er fast zeitgleich mit den MSF ankommt. Er kehrt nach Paris zurück mit rund 130 Filmen im Gepäck und kann aus mehr als 4000 Negativen ganze sechs in seiner Reportage für eine Tageszeitung verwenden.

Ein besonders interessanter Teil ist der Anhang in Band 3. Hier werden die Hauptpersonen in Lefèvres Geschichte nochmals kurz portraitiert und soweit es sich in Erfahrung bringen ließ, erfährt man auch, was Juliette, John, Régis, Najmudin, Palawan Iklil, der Wakil oder der elsässische Journalist heute machen.

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Rezension zu "Der Fotograf" von Emmanuel Guibert

Rezension zu "Der Fotograf" von Emmanuel Guibert
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Nachdem Band 1 der Trilogie "Der Fotograf" erzählte, wie Didier Lefèvre mit einem Team der Médecins sans Frontières (MSF / Ärzte ohne Grenzen) via Pakistan nach Afghanistan gekommen war, berichtet Band 2 darüber, wie das Team die letzten Kilometer zum Zielort Zaragandra im Tal von Yaftal zurücklegt, dort ein kleines Krankenhaus aufbaut und vier Wochen lang von Haushaltsunfällen bis Kriegsverletzungen alle möglichen Kranheitsfälle behandelt. Am Ende des Buchs werden ein Arzt und eine Krankenschwester dort bleiben und mit den Einheimischen überwintern, während der Rest des Teams wieder über Pakistan nach Frankreich zurückkehren wird.

Wie beim ersten Band auch ist die Mischung aus schwarz-weißen Fotos und Comic-Zeichnungen sehr faszinierend zu lesen, da auf diese Weise nicht nur Lefèvre mit seinen Fotos erzählt, sondern er selbst auch zu einem Protagonisten wird. Lefèvre lernt das MSF-Team immer besser kennen und erfährt zum Beispiel, dass kleine Schulen mit Geldern unterstützt werden. Er lernt von Einsatzleiterin Juliette aber auch, dass die Gaben zwar zweckgebunden eingesetzt werden, aber dass der Lebensrhythmus dennoch anders vorgegeben wird: Zur Zeit der Ernte hat niemand Zeit für die Schule, da die Vorräte und Lebensmittel zunächst wichtiger sind.

Die Wochen vergehen, in denen die MSF ihr Hospital in Zaragandra betreiben. Nach wie vor ist es auf den Fotos problematisch, Details zu erkennen, wenn vier oder mehr Bilder von den Kontaktbögen nebeneinander gesetzt wurden. Manchmal aber auch gut so: In diesem Band gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Verletzungen und die medizinischen Details mochte ich nicht immer sehen. Als ein 16-jähriger Junge im Krankenhaus auftaucht, dessen Kiefer einen Granatsplitter abbekommen hat, reicht ein groß gedrucktes Bild völlig aus, um den Schauer solcher Kriegsverletzungen zu verdeutlichen und im Anschluss daran setzt Lemercier gleich 48 kleine Bilder auf eine Seite - nicht, damit man was daraus erkennt, sondern um zu veranschaulichen, dass die Ärzte im Prinzip die ganze Nacht durch um das Leben des Jungen gekämpft haben.

Die MSF erleben die Bombardierung des Dorfes Püstük in der Nähe mit. Ein Einsatz, der nicht nur Lefèvre ziemlich mitnimmt: John diagnostiziert Querschnittslähmung bei einem kleinen Mädchens durch einen winzigen Splitter im Rückgrat und das macht Lefèvre für eine ganze Zeit unfähig, zu fotografieren. Erst der Tod eines weiteren Kindes, den die weindende Juliette auf Forderung der Mutter gefilmt hat, damit "die Leute es erfahren", setzt seinen Fotoreflex wieder in Gang.

Wieder kommt durch die Erzählungen von Juliette und den anderen Teammitgliedern von MSF ein neues Stück Afghanistan zum Vorschein und das Buch berührt mehr als das erste, weil es stark auf Einzelschicksale eingeht und sich weitestgehend auf das Leben im Yaftal konzentriert. Am Ende des Buchs bereiten die MSF ihre Rückkehr vor. Juliette möchte einen Umweg nehmen, um ein weiteres Dorf zu besuchen - ein Umweg, der das Team mindestens eine zusätzliche Wochen kosten wird. Lefèvre will jedoch einfach nur zurück und diese eine Woche ist für ihn eine zuviel. Er will alleine nach Pakistan zurück und diese Geschichte wird Band 3 erzählen.

Während es bei vielen Serien so ist, dass ich im Zweifelsfall auch ohne Band 2 oder Band 5 leben kann, ging das bei dieser Geschichte für mich gar nicht. Band 1 endet wortwörtlich auf halbem Weg, sodass erst Band 2 über den geplanten Einsatz der MSF berichtet. Und man spürt, die beiden Bände gehören zusammen, das eine ohne das andere funktioniert in meinen Augen nicht. Und mit Band 3 ist es genauso. Wäre der Rückweg ein simpler Flug oder ein einfacher Trek, würde es gehen. Aber das ist die Reise nach Pakistan nun mal nicht und ich will Lefèvre auf alle Fälle noch durch Band 3 begleiten.

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