Emmanuel Guibert

 3.9 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Der Fotograf, Ariol und weiteren Büchern.

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Der Fotograf

Der Fotograf

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Erschienen am 24.07.2015
Ariol

Ariol

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Erschienen am 10.10.2018
Ariol 3 – Saugute Freunde

Ariol 3 – Saugute Freunde

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Erschienen am 13.05.2014
Alans Krieg

Alans Krieg

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Erschienen am 01.04.2010
Ariol / Ariol 9 – Hasenzähne

Ariol / Ariol 9 – Hasenzähne

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Erschienen am 31.05.2019
Ariol 8 – Papa ist ein Esel

Ariol 8 – Papa ist ein Esel

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Erschienen am 15.01.2018
Ariol 2 – Hengst Heldenhuf

Ariol 2 – Hengst Heldenhuf

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Erschienen am 12.11.2013
Ariol 4 – Eine ganz schöne Kuh

Ariol 4 – Eine ganz schöne Kuh

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Erschienen am 01.05.2015

Neue Rezensionen zu Emmanuel Guibert

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Rezension zu "Ariol" von Emmanuel Guibert

Ein Comic für Grundschüler – für verliebte Grundschüler - nicht nur das
Gwhynwhyfarvor 16 Tagen

Ariol, der kleine blaue Esel mit der großen runden Brille ist wieder da. Ein Comic für Grundschüler – für verliebte Grundschüler. Aah… Petula. Wenn Ariol diesen Namen nur hört, wird ihm ganz schwindelig.
Und welch ein Glück! Die Mutter von Petula lädt ihn ein! Endlich kann er die Kuh seiner Träume so richtig kennenlernen! Als er vor der Haustür steht, gehen ihm Muffensausen, wer weiß, was ihn hinter der Tür erwartet! Doch wer eine Familie besucht, hat natürlich die ganze Bagage am Hals. Am Tisch sitzen, mit ihnen essen … Der Vater von Petula ist ein mächtiger Stier, ein schnaubendes Etwas, das mit den Hufen scharrt. Vorsicht! Ein Stier sieht schnell rot! Waring, der schnoddrige Teenie, der Bruder von Petula, ist auch noch zu überwinden. Alle wollen Ariol kennenlernen. Nicht zu vergessen Methana, die Mutter! Sie scheint ein Geist zu sein, taucht plötzlich aus dem Nichts auf, immer und überall! Verdammt! Wo in diesem ganzen Gewusel ist Petula?

Ich habe mich köstlich amüsiert. Diese Geschichte ist voll aus dem Leben gegriffen. Verliebt traut sich das Kerlchen nicht seine Angebetete anzusprechen … Und dann kommt die Gelegenheit! Er steht vor der Haustür, traut sich nicht zu klingeln, denn sich allein in fremden Revieren bewegen, ist eine schwierige Sache. Papa hat ihn vorgefahren, jetzt steht er hier allein. Der Vater von Petula ist zeichnerisch perfekt in Szene gesetzt: unbekannt, mächtig, wütend, stark … die Essensszene ist herrich, und letztendlich ist er ein gutmütiger Kerl, der Kuhglocken sammelt, sie Stück für Stück Ariol vorstellt. Nerv … aber man will ja höflich sein. Der chaotische Bruder, ein echter Teenie, ist stolz auf seinen Computer und zeigt ihm vom Bildschirmschoner bis zum Ausmistkommando alles. Nerv … aber man will ja höflich sein. Farbig, fetzig, liebevoll gezeichnet, ein kleines Buch im Pocketformat, das Spaß macht!

Pädagogisch finde ich es ziemlich gut. Ein Buch, bei dem man als Eltern mit dem Kind diskutieren kann, wie man sich in solch einer Situation verhält. Kinder müssen lernen Nein zu sagen. Zeitstehler, Ablenker, Vereinnahmer, wie konzentriert man sich auf sein Ziel und noch wichtiger, kommt man aus der Situation heraus, ohne den Hammer aus der Tasche zu ziehen? Man möchte ja gemocht werden. Und ist nicht Petula mitschuldig? Die sitzt in einer versteckten Ecke, liest das Buch, das Ariol mitgebracht hat. Sie kennt die Familie. Der Verlag gibt 6-8 Jahre als Altersangabe an, Leseanfänger. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ein feiner Comic.

Emmanuel Guibert, ein waschechter Pariser, hat sich als Comiczeichner und Szenarist einen Namen gemacht und unter anderem mit Joann Sfar und Christophe Blain zusammengearbeitet. Mit »Ariol« hat er eine Figur geschaffen, mit der sich viele junge Leser identifizieren können. Marc Boutavant, lebt und arbeitet in Paris. Marc Boutavant zählt zu den stilprägenden Illustratoren seiner Generation und ist insbesondere für seine farbenfrohen Werke für Kinder bekannt.

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Rezension zu "Ariol 3 – Saugute Freunde" von Emmanuel Guibert

Nicht nur für Kinder
suse9vor 3 Jahren

Herrlich realitätsnahe Alltagssituationen sind hier dargestellt. Für die Kinder sind sicherlich die Comics das Wichtigste, aber auch als Erwachsener sollte man mal einen Blick riskieren und auf die Details achten. Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert. Es sind gar nicht mal so übertrieben witzige Geschichten mit "Krach"-, "Bum"-, "Autsch"-Sprechblasen sondern aus dem Alltag genommene Episoden, in denen sich die Kinder (und auch die Großen) wiederfinden werden. Das gefiel mir besonders gut, wird doch nebenbei so manch guter Ratschlag erteilt, der weiterhelfen kann. Auch denke ich, dass beim 2. oder 3. Anschauen kleine versteckte Details noch mehr zum Nachdenken anregen. Hier wird nicht alles ausgesprochen oder erklärt. Für Kreativität ist genug Raum.

Ich bin kein Comicfan, aber dieser hier bekommt von mir ein Empfehlungsschreiben.

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Rezension zu "Der Fotograf" von Emmanuel Guibert

Rezension zu "Der Fotograf" von Emmanuel Guibert
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Band 3 der Trilogie um den Reportage-Auftrag des Fotografen Didier Lefèvre dreht sich um seine Rückkehr nach Pakistan. Über Wochen hinweg begleitete er ein Team der Médecins sans Frontières (MSF / Ärzte ohne Grenzen) bei ihrem Einsatz in Afghanistan. Als der Einsatz beendet ist, will das MSF-Team noch einen kleinen Umweg von mindestes einer Woche machen, Lefèvre jedoch will einfach nur heim und beschließt, die Reise alleine mit nur einer kleinen Gruppe als Begleitung zu machen. Für Lefèvre wird die Reise zu einer Tortur, denn die Hilfe und die Kenntnisse des Teams fehlen sehr, sehr schnell.

Lefèvre ahnt nicht, wie weitreichend seine Entscheidung ist, sich alleine drei Wochen auf den Weg nach Pakistan zu machen. Er beherrscht die Sprache kaum und kommt selbst mit dem Wörterbuch mehr schlecht als recht klar. Er steckt bald fest, weil ihm auf einer Zwischenstation keine Eskorte gegeben werden kann und bekommt starke Schmerzen durch ein Furunkel. So trifft er überraschend auf das MSF-Team, das Lefèvre schon längst weiter weg vermutete. Doch die kleinen Warnungen, die ihm die Reise bis dahin schon erteilt hat, interpretiert Lefèvre nicht richtig und schlägt das Angebot aus, mit den MSF gemeinsam weiter zu reisen. Die Vier-Mann-Eskorte, die man ihm dank Juliette Fournots Fürsprache gibt, entpuppt sich als schlechter als je erträumt.

Lefèvre erweist sich zunächst als flotter als die faule Eskorte, wird aber bald krank und schleppt sich müde und schlapp durch die Berge. Die Eskorte, mit der er sich ohnehin kaum verständigen kann, sucht das Weite und lässt Lefèvre allein in den Bergen zurück. Bis Lefèvre Pakistan erreicht, wird es noch eine ganze Weile dauern, Krankheit und Kälte kosten ihn fast das Leben und Hindernisse gibt es noch reichlich.

Auch, wenn man das Ende des Buchs im Prinzip kennt, fiebert man mit Lefèvre mit. Die Entscheidung, sich für den Rückweg von den MSF zu trennen, war hahnebüchen und das wird ihm auch irgendwann klar. Er schreibt sogar einen Abschiedsbrief an seine Freundin, so ausweglos ist die Lage am schneebedeckten, nebligen Pass. Lefèvre erlebt aber auch, dass ihn Menschen wiedererkennen, die ihn auf dem Hinweg bereits getroffen hatten und dass diese Menschen ihm als Teil des MSF-Teams helfen. Er erreicht Pakistan mit so viel Verspätung, dass er fast zeitgleich mit den MSF ankommt. Er kehrt nach Paris zurück mit rund 130 Filmen im Gepäck und kann aus mehr als 4000 Negativen ganze sechs in seiner Reportage für eine Tageszeitung verwenden.

Ein besonders interessanter Teil ist der Anhang in Band 3. Hier werden die Hauptpersonen in Lefèvres Geschichte nochmals kurz portraitiert und soweit es sich in Erfahrung bringen ließ, erfährt man auch, was Juliette, John, Régis, Najmudin, Palawan Iklil, der Wakil oder der elsässische Journalist heute machen.

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