Emmanuelle Pagano Bübische Hände

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Inhaltsangabe zu „Bübische Hände“ von Emmanuelle Pagano

Vier Frauen sprechen in diesem Roman mit sich selbst. Sonst wird geschwiegen. Dabei weiß eigentlich die ganze Stadt Bescheid. Die junge Putzfrau tut ihre Arbeit klaglos und gut gelaunt. Gleichwohl scheint sie ein Geheimnis mit sich herumzutragen. Von der Gattin des reichen Winzers, die an seltsamen Ohrenschmerzen leidet, wird die Putzfrau beargwöhnt, gar beneidet. Bei einer anderen Frau löst sie die Erinnerung an eine lange zurückliegende, kindliche Tat aus, an der auch ihr Sohn beteiligt war. Eine dritte Frau spricht: eine pensionierte, gehörlose Lehrerin, die im Altersheim lebt und mitunter von eben der Frau gepflegt wird, deren Stimme sie dreißig Jahre zuvor nicht hören wollte. Und zuletzt meldet sich ein zehnjähriges Mädchen zu Wort, das schwer an einem Erlebnis trägt, von dem niemand wissen will. Mit sorgfältig gewählten Worten beschreibt Emmanuelle Pagano das lebenslange Kreisen um eine unsägliche Tat. Es geht um (kindliche) Grausamkeit und Schmerz, um Vergessen und schuldhaftes Schweigen, um Gleichgültigkeit und Lebenslügen. Thematisch unerschrocken, sprachlich bewundernswert.

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