Emmi Itäranta Die Stadt der verbotenen Träume

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt der verbotenen Träume“ von Emmi Itäranta

Der neue Roman von der Autorin des international gefeierten Debüts »Der Geschmack von Wasser«.
Eliana ist eine pflichtbewusste Weberin im prestigeträchtigen Haus der Spinnweben. Sie kann lesen und schreiben und sie kann träumen, eine Fähigkeit, die der »Rat« der Inselstadt strengstens untersagt. Niemand spricht über die Träumer, die in der Gesellschaft geächtet werden. Eines Tages wird ein junges Mädchen bewusstlos aufgefunden. Der einzige Hinweis auf ihre Identität ist ein Wort, das auf ihre Handfläche tätowiert wurde: Eliana. Als Eliana sich dem Geheimnis des Mädchens nähert, beginnt das Lügengebäude der Obrigkeit zu bröckeln.

Ich habe keine Meinung zu dem Buch - mal war es spannend, mal ermüdend - eher anstrengend.

— shari77

Außergewöhnlich, anders und teils verwirrend, teils echt genial!

— Kady

Poetische Fantasy vom Feinsten. Außergewöhnlich anders.

— Kaddi

Dystopisch, kurios, poetisch, mystisch - einfach anders. Nicht immer einfach zu lesen, aber ein sehr faszinierendes Buch!

— elafisch

Nach einer poetischen, bildgewaltigen Reise entlässt die Autorin ihre Leser mit einem mutigen Ende, das viel Raum für Interpretation lässt.

— Ro_Ke

Eine poetische Geschichte, die Raum für Träume und Interpretationen lässt.

— Archer

Wow.. mal was völlig anderes.. Interpetationen sind erlaubt ;)

— littleturtle

Eine Einzigartige und Faszinierende Welt die mich ganz in ihren Bann gezogen hat.

— Kriegerindeslichts

Fantastische Welt mit vielen tiefgründigen Gedanken

— Aramara

Ein grandioses Buch, dass ich nur empfehlen kann!

— Chuckster

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    Die Stadt der verbotenen Träume

    _zeilenspringerin_

    29. March 2018 um 19:23

    Eliana lebt als Weberin in einer Inselstadt und hat ein dunkles Geheimnis. Sie ist eine Traumseherin, was vom Rat der Insel nicht geduldet und bestraft wird. Traumseher werden verfolgt und eingesperrt. Was danach mit ihnen geschieht, weiß aber niemand. Als plötzlich eine schwer verletzte, junge Frau in der Nähe des Hauses der Spinnweben gefunden wird, ändert sich Elianas Leben schlagartig, denn die Frau trägt ihren Namen mit einer ungewöhnlichen Tinte auf ihre Hand tätowiert. Als Eliana versucht der Vergangenheit des Mädchens auf die Spur zu kommen, findet sie gleichzeitig so einige Misstände über die Insel heraus, was sie nur in noch größere Schwierigkeiten bringt. Der Schreibstil in diesem doch ungewöhnlichen Buch ist sehr poetisch und bildlich. Es gibt zahlreiche Vergleiche und lange Beschreibungen. Leider hat das bei mir ein bisschen den Lesefluss gestört, da die Handlung ziemlich lange gebraucht hat, um richtig in Fahrt zu kommen. Insgesamt ist die ganze Geschichte sehr komplex, weshalb man sich beim Lesen gut konzentrieren sollte. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Eliana in der Ich-Perspektive, wodurch man mit ihr gemeinsam die Geheimnisse der Insel und der Traumseher nach und nach aufdeckt. Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, ist sehr düster und brutal. Valeria, dem verletzt aufgefundenen Mädchen, wurde die Zunge heraus geschnitten, der Rat handelt skrupellos und auch sonst gleicht die Gesellschaft einer starken Kastengesellschaft, in der jeder seinen Platz hat und diesen auch nicht verlassen sollte. Abweichungen werden nicht gern gesehen. Ich wurde bis zum Ende nicht so richtig warm mit Eliana. Sie ist eine ruhige und bedachte Figur, außerdem hilfsbereit und neugierig. Auch wenn ich sie sympathisch fand, war sie mir dennoch zu unnahbar und ich hatte Schwierigkeiten mich in sie hinein zu versetzen. Die übrigen Nebenfiguren bleiben größtenteils recht blass. Lediglich das verletzte Mädchen fand ich sehr spannend und interessant und ich hätte mir mehr Szenen mit ihr gewünscht. Die Handlung selbst konnte mich leider auch nicht vollkommen überzeugen. Ich weiß gar nicht genau, was mich gestört hat, aber irgendwie war die Geschichte für mich nicht richtig "rund". Besonders auch das Ende fand ich nicht so toll. Es bleiben mir einfach zu viele Handlungsfäden offen, was zwar bestimmt so gewollt ist, mir aber trotzdem nicht gefallen hat. Fazit: Insgesamt hat die Autorin in "Die Stadt der verbotenen Träume" eine komplexe und düstere Geschichte erschaffen, die mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte.

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  • Zutiefst originell und lyrisch

    Die Stadt der verbotenen Träume

    MikkaG

    05. February 2018 um 20:57

    Vor der Aufgabe, dieses Buch zu beschreiben, stehe ich ein wenig hilflos.Es gibt Bücher, die definieren sich durch eine brillant konstruierte Handlung, welche sich von A bis Z spannend und unterhaltsam abspult. Andere überzeugen durch schiere Originalität oder durch lebensechte Charaktere, und man kann genau den Finger darauf legen und sagen: Ja, das ist es. Das macht dieses Buch so besonders.Und damit will ich keineswegs sagen, dass "Die Stadt der verbotenen Träume" diese Eigenschaften nicht besitzt – nur liest es sich wie ein flüchtiger Traum, der kommt und geht. Motive tauchen auf und verschwinden wieder, Dinge erscheinen jäh in einem völlig anderen Licht... Vieles bleibt offen, es gibt nur wenig klare Struktur, alles ist in der Schwebe. Zwischendrin springt die Perspektive von der Ich-Erzählerin zu einer Stimme, bei der man lange nicht einmal einordnen kann, was für eine Art von Wesen da überhaupt spricht.Ich denke, mein Problem wird langsam deutlich? Denn das klingt völlig falsch: verworren, ermüdend, vielleicht sogar langweilig – dabei habe ich dieses Buch geliebt wie schon lange keines mehr. Aber noch mal von vorn.Die Welt dieses Buches ist zutiefst originell, aber die Autorin verzichtet darauf, sie dem Leser bis ins kleinste Detail zu erklären, was zum Teil daran liegt, dass auch die Hauptperson ihre Welt nicht komplett begreift. Die Menschen sind sehr gebunden an die Strukturen des Systems, in dem sie leben und werden nicht unbedingt ermutigt, Dinge zu hinterfragen. Nicht einmal im Traum sind sie frei, denn die Fähigkeit, zu träumen, gilt als ansteckende, lebensgefährliche Seuche. Ertappte Träumer verschwinden. Wohin? Wieso?Der Leser begleitet Eliana dabei, wie sie beginnt, das herauszufinden – und dabei entdeckt, dass sie bisher gerade mal die Spitze des Eisbergs gesehen hat.Für mich war die Geschichte unglaublich spannend, aber es ist in meinen Augen keine handlungsgetriebene Spannung. Zwar passiert einiges – aber es war Elianas Entwicklung, die mich so ungemein gefesselt hat. Nicht nur, dass sie anfangs vor dem Leser (und sich selbst) einiges versteckt, sie entwickelt schnell eine ungeahnte Tiefe. Dabei begeht sie durchaus gravierende Fehler, zum Teil mit tragischen Konsequenzen, aber es gab nie einen Punkt, an dem ich sie nicht gerne jeden Schritt des Weges begleitet hätte. Die Geschichte ist sehr fokussiert auf Eliana, deswegen bleiben andere Charaktere zwangsläufig etwas blasser, aber auch diese fand ich gut geschrieben. Besonders beeindruckt war ich davon, wie lebendig die Autorin den Charakter der Valeria beschreibt, obwohl diese stumm ist.So ganz nebenher ist das Buch übrigens ein wunderbares Beispiel dafür, dass Diversität etwas sein kann, was ganz selbstverständlich in die Handlung einfließt. Aber darüber möchte ich jetzt ungern mehr sagen, um nicht schon zu viel zu verraten.Die wahre Offenbarung an diesem Buch war für mich jedoch der poetische Schreibstil. Ich habe es teils auf Deutsch gelesen, teils auf Englisch gehört und kann nur sagen: die deutsche Übersetzung ist ganz sicher nicht schlecht, aber ich würde dennoch wärmstens empfehlen, das Original zu lesen. (Allerdings ist die Sprache für Anfänger vielleicht nicht ganz so einfach.)Hier mal zwei Beispiele für den Schreibstil in Englisch und Deutsch:In the fire that is slower than flames she stays awake, and when sleep takes her, it carries her between unravelling walls, behind darkness-holding doors, over creaked floors, in the rifts of which black water rushes. It hands her words hidden within covers, in which everything is inscribed, but the writing escapes her, and still she turns away. She wants the floors to be unbroken, she wants the walls to be whole again.Die Wände sind Schleier und Garn, doch die Tür ist aus festem Holz. Sie ist einen Spaltbreit geöffnet, und hinter ihr liegt tiefe, dichte Dunkelheit. Auf der anderen Seite ist ein rasselndes Geräusch zu hören, als würde dort jemand atmen. Ich drehe mich um. Die Spinnseidenwände schließen sich vor mir zur Sackgasse. Als ich mich ihnen nähere, glaube ich das Zischen von Worten zu hören, und hinter den Wänden spüre ich viele ineinander verflochtene Einsamkeiten.   So oder so hat Emmi Itäranta eine hypnotische Sprachmelodie. Sie bedient sich sehr ungewöhnlicher, überraschender Bilder und Metaphern, die sich dabei perfekt einfügen in die dichte Atmosphäre. Ich habe oft innegehalten und Sätze mehrmals gelesen. Die Sprache kann einem schllichtweg die Sprache verschlagen.Das englische Hörbuch ist einfach ein Gedicht, die Sprecherin, Aysha Kala, erweckt diese Welt beeindruckend zum Leben.Das Ende wird vielleicht nicht allen Lesern liegen: es ist in meinen Augen weniger ein klar definierter, unzweifelhafter Abschluss, sondern vielmehr eine Grundlage für zukünftige Möglichkeiten, die für Interpretation offen sind.Fazit:Es ist schwierig, dieses Buch einem einzigen Genre zuzuordnen, aber am ehesten ist es noch zwischen Dystopie und Fantasy angesiedelt. So oder so ist es unglaublich originell und bedient kein einziges der üblichen Klischees!Es spielt in einer Welt, in der Träumen nicht nur verboten ist, sondern die Fähigkeit dazu sogar als lebensgefährliche Seuche gilt, die auszurotten ist. Hier trifft die junge Weberin Eliana auf die schwerverletzte Valeria, der jemand die Zunge herausgeschnitten hat – und die aus unerfindlichen Gründen Elianas Namen als Tätowierung auf der Handfläche trägt. Wie sich die Geschichte weiterentwickelt ist immer wieder unerwartet und hat mich vor allem durch einen ungewöhlichen lyrischen Schreibstil beeindruckt. Vor allem aber stellt Emmi Itäranta die Erwartungen des Leser immer wieder von neuem auf den Kopf, mit (alb)traumhaften Passagen und eingeschobenen Sequenzen, die sich zunächst keinem bestimmten Charakter zuordnen lassen. Man muss der Geschichte Zeit geben, sich zu entfalten, und sich darauf einstellen, dass vieles offen bleibt – aber in meinen Augen lohnt sich das.

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  • Träume sind gefährlich...

    Die Stadt der verbotenen Träume

    AnnieHall

    24. January 2018 um 18:31

    Die Stadt der verbotenen Träume ist ein Fantasy-Roman von Emmi Itäranta und 2017 erschienen im Arctis Verlag. Eliana ist eine Weberin im Haus der Spinnweben. Pflichtbewusst geht sie ihrer Tätigkeit nach, doch insgeheim kann sie viel mehr als weben, denn sie hat gelernt zu lesen und zu schreiben und sie träumt. Eine Fähigkeit, die der Rat der Inselstadt strengstens verboten hat, Träumer werden geächtet und in das Haus der Befleckten verbannt. Eines Tages wird ein junges Mädchen bewusstlos aufgefunden. Der einzige Hinweis auf ihre Identität ist ein Wort, das auf ihre Handfläche tätowiert wurde: Eliana. Als Eliana sich dem Geheimnis des Mädchens nähert, läuft sie Gefahr, dass ihr eigenes Geheimnis zu Tage tritt …Emmi Itäranta hat eine düstere und zugleich faszinierende Welt geschaffen, in der Träume verboten sind, die Entscheidungen des omnipräsenten aber gesichtslosen Rates nicht infrage gestellt werden und die Hoffnung im Verborgenen glimmt, ähnlich den Leuchtgläser, die auf der Insel als Lichtquelle dienen. Ein detailreicher und komplexer Mikrokosmos, in dem es viel zu entdecken gibt und dessen Ordnung anfangs schwer zu durchschauen ist, aber nichtsdestotrotz eine fantastische Welt, in die der Leser voller Spannung eintaucht. Eliana ist eine sympathische und authentische Protagonistin, deren Entwicklung man gebannt verfolgt. Auch die Nebenfiguren sind sehr gut gezeichnet, originell und glaubwürdig. Itäranta erzählt die Geschichte auf eine tiefgründige, zuweilen poetische, Art und Weise und erschafft eine mitunter bedrohliche Atmosphäre von Licht und Schatten, , Eine fantasievolle, spannende und traumwandlerische Geschichte, die am Ende viel Raum für eigene Gedanken lässt. Wer originelle Fantasy mit einer gut durchdachten Geschichte und einer starken Protagonistin mag, wird von diesem Roman begeistert sein.

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  • Ich bin verwirrt.

    Die Stadt der verbotenen Träume

    Kady

    30. October 2017 um 16:38

    Inhalt: Eliana wohnt auf einer Insel im Hause der Weberinnen. Auf alle wirkt sie wie ein pflichtbewusstes junges Mädchen, das seinem Job nachgeht. Doch das ist sie nicht, jedenfalls nicht nur. Eliana kann träumen, eine Fähigkeit oder ein Fluch, denn Träumen ist auf der Insel verboten.Als sie die mysteriöse Valeria trifft und ihrem Geheimnis nachgeht, bringt sich Eliana in größere Gefahr als sie vermutet hätte.Meine Meinung: Ein interessantes, spannendes Buch, das mich am Ende etwas verwirrt hat.Die Charaktere: Eliana ist ein nettes Mädchen, auch wenn ich nicht ihre ganze Lebensgeschichte kenne. Sie weiß nicht immer genau, was gut für sie ist - aber wüsste ich auch nicht an ihrer Stelle.Valeria ist ein Mysterium. Sie hat ihre Geheimnisse und auch sie ist echt nett.Die Handlung/der Schreibstil: Mir gefällt der Schreibstil, der einen gleich mitnimmt und fort trägt, und auch die Handlung konnte mich schnell in ihren Bann ziehen. Aber auf den letzten paar Seiten kam dann einiges auf einmal, und ich bin etwas verwirrt gewesen.Insgesamt gefiel mir die Handlung sehr gut, gerade weil man als Leser noch mitdenken musste und auch selbst Dinge hineininterpretieren in das Geschehen.Das Cover: Das Cover ist total schön! Es gefällt mir echt gut und passt auch zum Inhalt. Gerade die verlaufende Farbe verleiht dem ganzen etwas besonderes.Mein Fazit: Ein ganz anderes Buch, in dem viel Interpretationsspielraum bleibt. Es ließ sich sehr gut lesen!

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  • eine ungewöhnliche Geschichte

    Die Stadt der verbotenen Träume

    Letanna

    27. October 2017 um 08:47

    Eliana hat eine großes Geheimnis, denn sie ist eine Traumseherin, obwohl diese Tatsache ihren sicheren Tod bedeuten kann. Denn auf  der Inselstadt, auf der sie lebt, werden alle Traumseher verfolgt und gefangen genommen. Sie verbirgt sich im Haus der Spinnweber und geht dort ihrer Arbeit nach. Ihr ganzes Leben verändert sich, als eine schwer verletzte junge Frau gefunden wird, die Elianas Namen auf ihre Handfläche tätowiert hat. Je näher sie dem Geheimnis des Mädchens kommt, ums so gefährlicher wird es für Eliana. Denn das Geheimnis des Mädchens ist gleichzeitig auch das Geheimnis der Insel.Erst einmal vorweg muss ich sagen, dass mir das Cover für dieses Buch unheimlich gut gefällt. Es passt sogar zur Handlung und soll vermutlich die Inselstadt darstellen.Die Autorin hat auf jeden Fall einen ungewöhnlichen Stil. Die Sprache ist sehr poetisch und die ganze Geschichte doch recht komplex. Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit der Handlung, aber je weiter man liest, um so klarer wird dem Leser alles. Die Welt, in die uns die Autorin entführt ist doch recht brutal und düster. Die Bewohner werden vom Rat bewusst unterdrückt und klein gehalten. Das ist ein wesentliche Aspekt der Handlung. Im Laufe der Handlung entwickelt sich eine Revolte, an der Eliana nicht unwesentlich beteiligt ist.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Eliana in der Ich-Perspektive. Eliana ist eher ein ruhiger Typ, aber auch auf ihre ruhige Art sehr stark. Sie versucht immer, ihre Fähigkeit als Traumseherin und unentdeckt zu bleiben.Mit dem Ende bin ich persönlich eher unzufrieden. Auch wenn die Geschichte zu Ende ist, sind für mich viele Fragen offen geblieben, die die Autorin wohl der Fantasie des Lesers überlassen wollte.Wer gerne ungewöhnliche und poetische Fantasy mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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  • (Alb-)Traumhafte Welt

    Die Stadt der verbotenen Träume

    julemausi89

    05. October 2017 um 14:39

    Man stelle sich ein Leben vor, in einer Gesellschaft, isoliert auf einer Insel, die auf den Säulen angesehener Gilden aufgebaut ist und von einem gesichtslosen Rat regiert wird, der das Träumen als etwas Abnormales verurteilt und verfolgt wird.In dieser Welt schlägt sich Eliana als Weberin durchs Leben und versucht dabei angestrengt zu verheimlichen, dass sie zu der ausgestoßenen Gruppe der Träumenden gehört. Bis Valeria in ihr Leben stolpert- überfallen, misshandelt und mit ihrem Namen auf den Arm tätowiert...Das Buch entführt einen in eine gänzlich andere Welt, eine, in der man sich nicht unbedingt wünschen würde zu leben. Die Geschichte ist packend von Anfang an. Man möchte ebenso hinter das Geheimnis Valerias kommen wie die Hintergünde dieser gesamten Welt ergründen. Man fiebert mit Eliana und Valeria mit, hofft, bangt, rätselt...und ist zum Schluss fast etwas erschlagen durch die Offenbarungen, die einem zuteil geworden sind.Fazit:Ein Buch, das ,ebenso wenig wie die Welt, in der es spielt, Freude und Glück ausstrahlt. Es lässt einen ausgelaugt und nachdenklich zurück, als hätte man einige Zeit auf dieser Insel verbracht!

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  • Wenn Träume den Abgrund bedeuten

    Die Stadt der verbotenen Träume

    elafisch

    04. October 2017 um 21:31

    Der Arctis Verlag steht für Bücher, der etwas anderen Art. Und da macht auch dieses Buch keine Ausnahme. Ich bin sehr froh, dass es mich gefunden hat!Inhalt:Eliana lebt auf einer Insel, deren alltägliches Leben vom Rat bestimmt wird. Dieser Rat behauptet, dass alle Traumseher eine tödliche Krankheit verbreiten und diese daher separiert oder verbannt werden müssen.Bisher hat Eliana immer gut verbergen können, dass sie selbst eine Traumseherin ist. Doch mit dem Auftauchen eines fremden Mädchens bei den Weberinnen beginnt sich alles zu ändern.Meinung:Mir fällt es nicht leicht meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Es ist einfach so anders!Sowohl von der Sprache her, welche stellenweise richtig poetisch ist, als auch von der Geschichte her, die sich gar nicht recht in ein Genre einordnen lässt. Die Geschichte hat etwas dystopisches, aber auch fantastische Züge. Auch die beschriebene Welt ist unserer ähnlich und doch ganz anders. Durch die anspruchsvolle Sprache war das Buch nicht immer ganz leicht zu lesen. Auch erschloss sich mir die Bedeutung mancher Worte nicht immer direkt. Bei manchen erst nach einiger Überlegung, bei anderen im weiteren Verlauf der Geschichte und wenn ich ehrlich bin hatte ich bei einigen das Gefühl, dass sie mehr dem schaffen einer bestimmten Stimmung dienen, als dem vermitteln von Inhalten.Aber neben all dieser Poesie, hat es die Autorin geschafft auch eine spannende und fesselnde Geschichte zu erzählen. Am Anfang dauerte es für mich ein wenig bis die Geschichte in Gang kam, aber am Ende konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.Der Schluss war dann noch einmal sehr überraschend und lässt aus meiner Sicht auch viel Interpretationsspielraum, was für mich aber gut zum Buch passt.Mich hat dieses Buch sehr fasziniert und ich bin wirklich froh es gelesen zu haben.Fazit:Ein dystopisch fantastisches Buch, mit einer wundervoll poetischen Sprache.Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung!

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  • Faszinierend

    Die Stadt der verbotenen Träume

    Kriegerindeslichts

    04. October 2017 um 19:44

    Inhalt:In der Inselstadt ist ein Menschenleben nur wenig wert. Wer die strenge Regeln des Rats nicht befolgt, wird verstoßen. Niemand ahnt. Dass ausgerechnet die unauffällige Eliana zur Gruppe der verfolgten Traumseher gehört. Als Eliana auffliegt, müssen sie sich der dunklen Macht entgegenstellen... Cover:Ich liebe das Cover. Es mag für manche vielleicht unscheinbar wirken, aber ich finde die Stadt, die auf der oberen Hälfte des Buchs abgebildet ist, sehr schön und detailreich. So würde ich mir die Stadt vorstellen, in der die Geschichte spielt. Der Rauch, der auf der unteren Hälfte des Buchs verschwimmt , lässt alles wie einen Traum wirken. Die Farben passen auch harmonisch zusammen. Alles im allen finde ich das Cover super passend zum Inhalt des Buchs. Meinung: Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen und der Klappentext klang auch sehr vielversprechend. Ich konnte mir nichts konkretes vorstellen und wusste natürlich nicht, was hier auf mich zukommen würde. Daher fand ich den Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Es gab keine richtige Einleitung und man wusste nicht in was für eine Welt man hineingerät. Der Schreibstil hat mir allerdings von Anfang an sehr gut gefallen, deshalb kam ich flott voran. Es hat auch nicht lange gedauert bis mich das Buch richtig in seinen Bann gezogen hat. Ich habe noch nie zuvor so eine Welt vor der Nase gehabt. Es ist etwas eigenes, spezielles und spannendes. Der Atmosphäre im Buch wirkt eher düster und bedrückend. Schon am Anfang merkt man das, da einem Mädchen die Zunge raus geschnitten wird und die Menschen in der Stadt auf Schritt und Tritt überwacht wird. Man merkt außerdem, das der Rat der über die Stadt herrscht, über alles bestimmt und nichts unerlaubtes unbeobachtet bleibt. Die Gesellschaft hat strikte Strukturen und Regeln, die eingehalten werden, da es sonst Konsequenzen hat. Nur Bestimmten Personen, die einen gewissen Beruf oder Rang haben können lesen und schreiben, was ich ziemlich krass fand. Die Insel ist von allen anderen abgeschottet und ganz für sich allein. Ich hab während des ganzes Buches nicht einmal richtig mitbekommen, wie die gesamte Welt strukturiert ist. Es war nicht schlimm, sondern ist eher ein Geheimnis dem ich auf den Grund gehen wollen würde. Die Charaktere waren auch ganz besonders und interessant. Man erfährt erst einiges nach und nach. Außerdem wird nicht ganz offensichtlich über Gefühle gesprochen, wenn es welche gibt, sondern es gibt kleine Andeutungen und Beschreibungen drumherum. Ich muss sagen, dass mich manche Situationen sehr berührt haben. Es wirkt teilweise sogar sehr poetisch. Eliana ist der Hauptcharakter. Sie ist eine Traumseherin, doch das weiß keiner. Es ist ein Geheimnis, da Traumseher gejagt werden. Träumen wird als Krankheit gesehen, wie eine Art Pest. Das will jedenfalls der Rat den Bewohnern der Insel glauben machen. Das ist nicht das einzige besondere an ihr. Sie kann auch Lesen und schreiben und hat etwas mit dem unbekannten Mädchen zutun. Was genau, wird erst sehr viel später klar. Ich möchte euch ehrlich gesagt nicht verraten, welche Charaktere auftauchen, weil das die ganze Handlung erst richtig interessant macht. Ich kann euch versprechen, das es hier definitiv nicht langweilig wird. Es ist keine abenteuerliche Geschichte und ist dennoch sehr Spannend. Es werden viele Geheimnisse aufgedeckt und gelüftet. Nach und nach bildet alles ein Gesamtbild und hat mich sehr verblüfft. Vor allem wie Kompakt die Geschichte ist. Das hätte ich Anfangs so nicht erwartet. Fazit:Eine spannendes und hinreißende Geschichte voller Spannung und Geheimnissen. Langeweile ist hier Fehl am Platz. Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen, weil es mich von Anfang an gefesselt hat und ich es nicht mehr aus den Händen legen wollte. Ich wollte den Geheimnissen auf den Grund gehen und wurde nicht enttäuscht. Ich werde sicher noch lange an Eliana zurückdenken. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Die Stadt der verbotenen Träume" von Emmi Itäranta

    Die Stadt der verbotenen Träume

    NetzwerkAgenturBookmark

    Ein Kampf gegen das Böse und für das Leben, die Freiheit - und das Träumen Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde vom Arctis Verlag. Diesmal haben wir mit "Die Stadt der verbotenen Träume" einen Fantasy-Schatz für euch. Lernt den neuen Roman von Emmi Itäranta kennen.Eliana ist eine pflichtbewusste Weberin im prestigeträchtigen Haus der Spinnweben. Sie kann lesen und schreiben und sie kann träumen, eine Fähigkeit, die der »Rat« der Inselstadt strengstens untersagt. Niemand spricht über die Träumer, die in der Gesellschaft geächtet werden. Eines Tages wird ein junges Mädchen bewusstlos aufgefunden. Der einzige Hinweis auf ihre Identität ist ein Wort, das auf ihre Handfläche tätowiert wurde: Eliana. Als Eliana sich dem Geheimnis des Mädchens nähert, beginnt das Lügengebäude der Obrigkeit zu bröckeln.Emmi Itäranta, geboren 1976 in Tampere, Finnland, studierte Theaterwissenschaften und Kreatives Schreiben. Ihr Debüt, »Der Geschmack von Wasser«, wurde von ihr sowohl auf Finnisch als auch auf Englisch verfasst und entwickelte sich zu einem großen Erfolg, der in achtzehn Ländern erschien. Die Autorin lebt seit 2007 in England.Wir suchen 20 Leser, die "JA" zu Fantasy-Romanen sagen und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Bewerbungsaufgabe: Schreibe uns, warum du hier gerne mitlesen möchtestNix mehr verpassen -  Arctis Verlag auf Facebook *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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    • 279
  • Die Macht der Träume

    Die Stadt der verbotenen Träume

    Archer

    29. September 2017 um 14:38

    In einem von einem "Rat" diktatorisch geführten Inselstaat sind Menschen, die träumen können, Außenseiter und Verbrecher. Niemand will mit ihnen Kontakt haben, denn sie könnten ja ansteckend wirken. Die fleißige und zurückhaltende Eliana aus dem Haus der Weberinnen - denn alle Menschen gehören einer Kaste an, der sie ihr Leben lang treu bleiben -, ist weder Rebellin noch aufrührerisch veranlagt. Doch auch sie kämpft gegen Träume, aus Angst, geächtet zu werden. Als eines Tages eine verletzte junge Frau ins Haus der Weberinnen gebracht wird, erschüttert das Elianas Weltbild bis in die Grundfesten, und sie muss sich fragen, was ihr wirklich wichtig ist: ihr ruhiges Leben oder Gerechtigkeit. Der Schreibstil ist wirklich außergewöhnlich. So poetisch wie die Träume, die auf der Insel so verpönt sind. Viel, viel Raum bleibt für Interpretationen - nicht alle Fäden werden aufgewickelt, selbst denken ist durchaus erlaubt oder wird sogar verlangt. Das mag nicht jedermanns Sache sein, so dass ich es auch nicht uneingeschränkt empfehlen würde. Mir gefällt zum Beispiel sehr, dass aus der schüchternen Weberin keine mega Anführerin wird, keine Kampfmaschine, ja nicht einmal die Auserwählte oder wie das so gern in anderen Fantasyromanen zelebriert wird. Bis zum Schluss versucht sie zwar, das Richtige zu tun, aber sie ist weder die Erste noch die Wichtigste. Sie ist eine von vielen, daran ändert dann auch die Macht, die sie bekommt (oder auch nicht, eure Interpretation!) nichts. Ein wirklich literarisches Fantasybuch, das zum Nachdenken anregt und aufgrund der Sprache herausragt.

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  • In dieser Stadt gibt es kein "Träume süß"

    Die Stadt der verbotenen Träume

    littleturtle

    21. September 2017 um 19:46

    Die Stadt der verbotenen Träume von Emmi ItärantaKurz zum Cover des Buches: Auf dem Cover sehen wir eine Stadt im Dunkeln. Unter der Stadt läuft eine Art Tinte aus und ihre Fäden laufen nach unten. Kurz zum Inhalt des Buches: Die junge Eliana lebt auf einer Insel und geht ihrer Tätigkeit als Weberin nach. Eines Tages wird ein schwer verwundetes junges Mädchen angespült. Ihr wurde die Zunge herausgeschnitten und sie hat den Namen „Eliana“ ein tättviert. Doch was hat Eliana mit dem Mädchen zu tun, welches sie noch nie gesehen hat? Meine Meinung zu dem Buch: Ich habe das Buch für eine Leserunde auf Lovelybooks gewonnen. Ich war gleich von dem Klappentext der Geschichte angetan. Der Einstieg in das Buch ist mir nicht gerade leicht gefallen. Wir werden förmlich in die Welt von Eliana „hineinkatapultiert“ und werden mit den dortigen Gegebenheiten überflutet. Doch der Schreibstil ist leicht und wenn man dabei bleibt, kann man nach kurzer Zeit das Buch nicht mehr zur Seite legen. Eliana ist eine außergewöhnliche junge Frau. Sie ist überaus intelligent und durchschaut so manches Spiel. Sie hat kein leichtes Schicksal und als Valeria angespült wird, wird es nicht besser. Valeria ist die Zunge herausgeschnitten worden und Eliana bekommt sie in ihr Zimmer zugeteilt, obwohl sie doch eigentlich viel lieber alleine ist. Also freunden sich die beiden im Laufe der Geschichte an. Doch warum wurde Valeria die Zunge herausgeschnitten und was hat sie mit Eliana zu tun? Immerhin hat sie ihren Namen eintätowiert. Im Laufe der Geschichte lernen wir die Wunder der Insel kennen und die Geschichte seiner Bewohner. Es handelt sich um eine äußert spannende Welt. Wir haben einen Ort an dem Wände gewebt sind und diese verändern sich mit der Zeit. Einige Menschen haben sich bereits verirrt. Es gibt kleine Medusen, diese schwimmen. Sie haben Heilkräfte und lindern die Schmerzen der Menschen. In der Welt von Eliana gibt es (wenn ich richtig gezählt habe) 8 Häuser mit verschiedenen Handwerkskünsten. Die Menschen erlernen diese Kunst und arbeiten dort. Es ist ihnen allerdings verboten mit anderen Menschen über die Internats zu sprechen. Darüber hinaus hat die Welt noch einen Rat der wohl die Macht über alles ausübt. Ich bedanke mich beim Arktis Verlag und bei der Netzwerk Agentur Bookmark für die Überlassung dieses wunderbaren Buches. Meine Rezension ist durch die Gabe des Rezensionsexemplares nicht beeinflusst worden. Fazit: Es handelt sich um eine erfrischende andere Art von Fantasy. Außerdem sind Teile der Handlung wie eine Art Thriller gesponnen. Ich war die ganze Zeit gut unterhalten und von der einzigartigen Welt und ihrer Bewohner gefesselt. Ich spreche allen Fantasy-Fans eine klare Leseempfehlung aus und vergeben 5 von 5 Schildkröten.

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  • Träumen ist hier strikt verboten!

    Die Stadt der verbotenen Träume

    Lia_Luna

    20. September 2017 um 21:35

    Emmi Itäranta führt uns mit ihrem neuen Roman "Die Stadt der verbotenen Träume" auf eine Inselwelt voller fantastischer und magisch anmutender Dinge. Wände die wie Spinnweben gewebt sind und deren Wege sich immer wieder verändern. Leuchtgläser die sich, sobald sie geschüttelt werden, taghell erleuchten. Es gibt schwimmende kleine Medusen die, die Fähigkeit besitzen Schmerzen lindern zu können. Und Handwerker, die einem auf der Insel hoch angesehenen Beruf nachgehen. Denn die jungen Männer werden im Haus der Wörter im Schreiben und Lesen ausgebildet und Frauen steht es zu im Haus der Spinnweben den Beruf der kunstvollen Weberin zu erlernen. Allen voran wird diese Insel durch eine Diktatur des obrigen Rates geprägt, die vorallem keine "Traumseher" unter ihren Reihen dultet. Traumseher sind Menschen, die anfangs nachts von einem Alp gewürgt und von Alpträumen geplagt werden, um schlussendlich sehr krank und mit Hautausschlägen übersät im Bett liegen.  Sie betiteln dies als Krankheit namens "Traumpest" und lassen alle Infizierten umgehend von der Insel in das Haus der Befleckten verbannen. Aber es gibt im Gegenzug auch eine kleine, aber feine Widerstandsbewegung die, die Machenschaften des Rates immer mehr durchschauen. --------------- Eines Tages findet unsere Hauptprotagonistin und Weberin Eliana eine verletzte junge Frau, der man bei einem Überfall die Zunge aus dem Mund geschnitten hat und die Elianas Namen auf der Hand tätowiert trägt. Alsbald stellt sich die Frage, was hinter dem Geheimnis dieser jungen Frau namens Valeria steht. Weshalb sie den eintätowierten Namen von Eliana auf der Hand trägt. Was ihr Vater und unsere Hauptprotagonistin damit zu tun haben und vorallem, ob der Rat der Insel deren Bewohnern denn wirklich die Wahrheit über die sogenannte Traumpest und deren Auswirkungen erzählt. Und um all dies herauszufinden, begeben sich Eliana, ihr Bruder Jonas und Valeria auf eine spannende und abenteuerliche Reise.   Fazit: Die finnische Autorin Emmi Itäranta legt uns mit "Die Stadt der verbotenen Träume" ein wunderbar fantasievolles und fast schon poetisch anmutendes Fantasy Buch auf den Tisch. Der Schreibstil ist eingängig, flüssig, leicht und vorallem mal etwas anderes. Sie schafft es einen mit in eine fantastische Welt zu nehmen, die mich persönlich ein bisschen an Venedig erinnert. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und würde dieses Werk Fantasy Liebhabern ans Herz legen, die sich gerne Bücher zur Hand nehmen, die mal einen Tick anders sind, als das was sie bisher gelesen haben. Von mir volle 4 Sternchen und ich hoffe, die Autorin zaubert noch mehr Romane dieser Art aus ihrer Feder.   Vielen Dank an den Arctis Verlag und NetzwerkAgenturBookmark für das Überlassen eines Rezensionsexemplar.

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  • Ein lesenswerter Fantasyroman

    Die Stadt der verbotenen Träume

    verruecktnachbuechern

    18. September 2017 um 17:21

    Das Buch „Die Stadt der verbotenen Träume“ nimmt den Leser mit in eine andere Welt. Die Geschichte spielt auf einer Insel. Die gesamte Bevölkerung lebt in acht verschiedenen Häusern. Eliana gehört in das Haus der Spinnweben. Sie kann, anders als die meisten Bewohner der Insel, nicht nur lesen und schreiben, sondern auch träumen. Diese Leute werden gejagt und gefangen genommen, den in dieser Welt ist es verboten zu träumen. Eines Tages wird ein Mädchen an den Strand gespült. Eliana ist dabei und das Mädchen kommt in den Krankenflügel. Dort entdeckt man nicht nur, dass ihr die Zunge raus geschnitten wurden, sondern man findet auch eine Tätowierung auf ihrer Hand. Mit unsichtbarer Tinte steht dort der Name von Eliana. Das Cover ist sehr ansprechend und passt auch zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Sie schreibt mit vielen Details und das macht es einfach sich alles besser vor zustellen. Auch die Spannung kam nicht zu kurz. Teilweise fiel es mir nicht leicht,dass Buch aus der Hand zu legen. Elianas Welt ist ganz anders als unsere und mir viel es am Anfang sehr schwer in die Geschichte rein zu finden. Im Laufe des Buches haben sich meine meisten Fragen geklärt. Die Charaktere sind alle samt gut ausgearbeitet und handeln glaubhaft. Man lernt nicht viele näher kennen. Die wenige die man kennen lernt bleiben einem im Kopf.   Das Ende hatte ich mir ganz anders vorgestellt und ich bin auch nicht völlig von ihm überzeugt. Obwohl hier noch einiges erklärt wird, konnte mich das Ende einfach nicht begeistern. Emmi Itäranta hat mit diesem Buch eine fantastische und sogleich erschreckende Welt geschaffen in die es sich lohnt einzutauchen.  Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und bedanke mich herzlich bei der Autorin und dem Verlag.

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  • Eine faszinierende und nicht ganz so traumhafte Welt

    Die Stadt der verbotenen Träume

    PrinzessinButterblume

    18. September 2017 um 14:01

    Die Geschichte spielt auf einer Insel auf der das Träumen strengstens verboten ist und als Krankheit gilt, wer träumt wird von der Gesellschaft verstoßen. Die junge Eliana ist eine Weberin im Haus der Spinnweben und kommt pflichtbewusst ihren Aufgaben nach, bis eines Tages ein verletztes Mädchen im Haus auftaucht, das von Unbekannten überfallen wurde. Auf ihrer Hand ist Elianas Name eintätowiert, obwohl sie keinerlei Verbinung zu dem Mädchen zu haben scheint. Fortan wird Eliana immer tiefer in Valerias Geschichte gezogen und ihre geordnete Welt droht auseinanderzufallen.Das Buch besticht sofort durch sein wunderschönes Cover, das einfach unglaubliche Lust auf die Geschichte macht. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass es perfekt passt, weil die Handlung und auch der Schreibstil genauso traumhaft, poetisch und einfach ein bisschen anders sind. Eliana war eine sehr sympathische Protagonistin. Ich mochte sie auf Anhieb, weil sie sich nicht durch übertriebenen Heldenmut oder ähnliches ausgezeichnet hat, sondern eine sehr liebenswerte Heldin ist, die weiß was sie will ohne zu sehr Heldin zu sein. Sie hat echte Fehler gemacht und gleichzeitig Mut bewiesen, aber alles im Rahmen des Glaubwürdigen. Die mysteriöse Valeria lernen wir im Laufe des Buches immer besser kennen. Ich möchte nicht zu viel über sie verraten, aber sie war eine sehr faszinierende Person und ich habe alles Szenen mit ihr sehr gemocht.Ansonsten gibt es noch einiges an Nebenpersonal. Alle sind sehr indivduell und keine Person ist blass geblieben. Das hat mir sehr gut gefallen.Die Handlung ist komplex und hat gerade zu Beginn beim Lesen meine volle Aufmerksamkeit gefordert. Das lag vor allem daran, dass die Welt in der Eliana lebt sich durch ihr System doch sehr von unserer unterscheidet, es aber keine erklärenden Passagen gibt. Alles ergibt sich aus dem Zusammenhang. Das fordert zwar Konzentration und es dauerte ein Weilchen, bis ich mich zurecht gefunden habe, aber so kam an keiner Stelle Langeweile auf und es hat im Gegenteil sehr viel Spaß gemacht, dass ich mir die Welt beim Lesen selbst erschließen konnte.Die Geschichte startet langsam und nimmt dann mit jeder Seite immer mehr Fahrt auf. Gerade gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse. Für meinen Geschmack war es hier ein bisschen zu viel und es ging alles ein bisschen schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin der Handlung und auch ihren Figuren hier einfach ein bisschen mehr Zeit und Raum zur Entwicklung eingeräumt hätte. Manche Handlungsstränge wurden einfach zu schnell abgefertigt.Nichtsdestotrotz ist das Ende zufriedenstellend und alles Fäden werden zusammengefügt. Insgesamt war "Die Stadt der verbotenen Träume" ein faszinierendes und außergewöhnliches Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und ich kann  es jedem empfehlen, der Lust auf eine etwas andere Fantasy-Geschichte hat.

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  • Ein sehr spezielles Buch!

    Die Stadt der verbotenen Träume

    Angel1607

    17. September 2017 um 16:58

    Worum gehts? Stellt euch vor, da gäbe eine Insel. Eine Insel auf der es verboten ist zu Träumen. Eine Insel auf der Traumseher gejagt werden und nicht in Freiheit leben dürfen. Die Bevölkerung ist unterteilt in acht "Häuser". Eines davon ist das Haus der Spinnweben. Es ist ein Privileg dieses Haus sein Heim nennen zu dürfen. Eliana ist eine pflichtbewusste Weberin und genießt dieses Privileg. Jedoch hat sie Geheimnisse. Geheimnisse, die alles ändern könnten. Denn sie kann lesen, schreiben und auch träumen. Wie lang wird sie diese Geheimnisse vor der Welt verstecken können? Als eines Tages ein geheimnisvolles Mädchen bewusstlos aufgefunden wird, welches seltsamerweise Elianas Namen auf der Handfläche tätowiert hat, scheint sich alles zu ändern und die Welt, wie sie Eliana denkt zu kennen, beginnt langsam ihr wahres Gesicht zu offenbaren. Denn es ist nicht alles so, wie es scheint.... Wie erging es mir mit dem Buch? Das Cover ansich hat mir schon beim ersten Anblick sehr gut gefallen und passt auch - nachdem ich es nun gelesen habe - sehr gut zur Geschichte.  Wir lernen gleich zu Beginn Eliana kennen und tauchen in ihre Welt ein. Sie ist eine Weberin und kann aber soviel mehr als sie dürfte. Denn sie kann auch lesen, schreiben und träumen. Jedoch ist Träumen eine Eigenschaft, die mit der Verbannung ins "Haus der Befleckten" bestraft wird und das ist alles andere als erstrebenswert! In dieser Hinsicht ist der Rat, der über die Stadt herrscht, sehr konsequent. Träumen ist für ihn eine Krankheit, der Pest gleichzusetzen.... Ich musste gleich zu Beginn feststellen, dass der Schreibstil der Autorin eine sehr eigene Art hatte. Fast wie Poesie und eher auf die ausschmückende Art und Weise. Hier gilt eindeutig die Devise: Entweder es liegt einem oder nicht. Für mich war es gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie passend zur Welt von Eliana.  Eliana selbst war ebenfalls ein sehr eigener Charakter, aber ich denke, dass lag auch viel an der Welt in der sie aufgewachsen ist. Mit jeder Seite, jedem Kapitel hinterfragt sie mehr und mehr das System des Rates und kommt einem unheimlichen Geheimnis auf die Spur, welches alles zu ändern vermag. Der auslösende Faktor ist das geheimnisvolle, verletzte Mädchen, welches sie vor den Türen des "Hauses der Spinnweben" finden. Denn sie ist anders und Eliana fühlt eine Verbindung zu ihr. Doch ist es real oder bildet sie sich das nur ein? Auch die Tätowierung auf ihrer Handinnenfläche gibt ihr zu denken und wirft weitere Fragen auf. Der Stein des Zweifels wurde ins Rollen gebracht.... Viele Fragen werden für Eliana und auch für den Leser selbst aufgeworfen. Ist der Rat das, was er vorgibt zu sein? Oder versteckt er sich nur hinter seinen Masken aus Angst vor der Wahrheit? Ist der Zusammenbruch vorprogrammiert? Zusammen mit dem Mädchen und ihren Bruder Janos begibt sie sich auf eine gefährliche Reise mit ungewissen Ende! Spannung und Geheimnis wird hier großgeschrieben, auch wenn meiner Meinung nach noch mehr Potential vorhanden gewesen wäre. Dennoch ist es ein solides Werk aus dem Hause Arctis, welches uns in eine neue Welt entführt, die auf eine gewisse Art düster und traurig ist. Die nicht diese Freude ausstrahlt, wie wir sie in unserem Leben - hoffentlich - haben! 

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