Um einer Zwangsheirat, arrangiert durch ihre kaltherzige Mutter, zu entkommen, ergreift die junge Evie die Flucht aus ihrem Elterhaus und stolpert in London prompt einem (unglaublich heißen und geheimnisvollen) Duke in die Arme. Der ist natürlich stinkend reich und trotz einer Entstellung im Gesicht unverschämt gutaussehend und charismatisch.
Die Autorin lässt es hier durchgängig knistern und kann diese Stimmung fast bis zum Ende halten. Hier und da ein kleiner Wortwitz lockert alles auf. Die Ausstrahlung des Dukes und die anfängliche Naivität sowie die Entwicklung von Evie werden sehr gut auf den Punkt gebracht, sodass man die beiden beim Lesen förmlich vor sich sieht.
Mir hat die Geschichte Spaß gemacht. Einen Stern Abzug, weil mir das Ende dieser Art Liebesschmöker immer zu zuckrig und kitschig ausfällt.
Der Roman tut, was er tun soll - er bietet gute Unterhaltung und lässt den Leser kurz der eigenen Realität entfliehen.












