Emmi West

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Kein Lord erwünscht: Historischer Liebesroman

 (1)
Neu erschienen am 10.12.2018 als E-Book bei .

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Rezension zu "Kein Lord erwünscht: Historischer Liebesroman" von Emmi West

Gefühlvolle und spannende Geschichte
InaRomvor 10 Tagen

Gefühlvolle und spannende Geschichte

Luke, Sohn des Duke of Somerset hat sich vor einem Jahr den Groll Lady Felicity‘s zugezogen, als er ihr von einer Verbindung mit Viscount Rupert abriet. Diese Einmischung empörte sie damals sehr und von da an war sie auf den arroganten Lord nicht mehr gut zu sprechen. Ein Jahr später bereut sie, nicht auf Luke’s Rat gehört zu haben, denn ein bedrohlicher Erpresserbrief bringt sie in größte Schwierigkeiten. Felicity kann den jungen Lord nun umso weniger leiden, da er mit seinen Bedenken recht hatte. Außerdem ist sie der Meinung, dass man einen Mann nach seinen Taten und nicht nach seinen Worten beurteilen sollte. Ihre Zofe Brigid und ein unbekannter, maskierter Mann, der in Londons miesesten Spelunken um Geld boxt, das er nach jedem Kampf den Ärmsten überlässt, werden ihre Verbündeten im Kampf zur Lösung ihres Problems. Doch wer steckt hinter dem Maskierten, den alle „den Priester“ nennen und wer erpresst Felicity?

Das ist ein Roman für Leser von historischen Liebesgeschichten. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut, denn er ist sehr unterhaltsam und flüssig. Nie wird es langatmig, die Dialoge bringen einen zum Schmunzeln und man möchte wissen wie die Geschichte weiter geht. Die Protagonisten werden so gut beschrieben, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Am Anfang dachte ich, das wäre die übliche Klischeegeschichte - was sich liebt, das neckt sich - aber sie wurde von Seite zu Seite spannender und ich habe mitgerätselt, wer Lady Felicity schaden könnte. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Roman.      

 

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Rezension zu "Die Braut des kalten Earls: Historischer Liebesroman" von Emmi West

Gewinne das Herz deines Mannes
annluvor 4 Monaten

*Der Abend an dem Lady Annabell Carlisle einen Ehemann fand, unterschied sich auf den ersten Blick nicht von anderen. Am Ende jedoch hatte sie einen Ehemann, den sie nicht wollte und ein Mann dem nicht der Sinn nach Vermählung stand, hatte sein Wort gegeben, sie zu heiraten.*


Als Lady Annabells jüngere Schwester vom Ball mit einem Mann in den Garten verschwindet will diese ihr folgen um einen Skandal zu verhindern. Dabei läuft sie Marcus St. John, Earl of Grandover, in die Arme und wird selbst in einer kompromittierenden Situation erwischt. St. John wollte eigentlich seinem Erzfeind folgen um an eine Möglichkeit zu kommen Rache zu üben. Als er die Falle bemerkt ist es zu spät. Er sieht nur eine Möglichkeit: Er heiratet Annabell um einem Duell zu entgehen, ist sich aber sicher, dass diese ihm vom Feind als Spionin untergejubelt wurde. So findet sich Annabell an der Seite eines Mannes wieder, der ihr zutiefst misstraut und der jede Menge Geheimnisse vor ihr hat. Kann es doch noch zu einer glücklichen Ehe für die Beiden kommen?



Die Geschichte wird abwechselnd von Annabell und Marcus erzählt. Dabei gibt sie viel mehr Einblicke in ihr Leben und ihre Überlegungen. Annabell zeigt sich als intelligente Frau, die eine besondere Fähigkeit hat: Sie kann die Körpersprache anderer lesen und diese damit einschätzen. Nur ihr neuer Ehemann verschließt sich ihr. Marcus bleibt auch dem Leser gegenüber geheimnisvoll. Seine Gedanken in Bezug auf Annabell werden zwar geäußert – und von denen weiß der Leser bereits, dass sie nicht stimmen – die Verwicklungen mit seinen Feinden und der Grund für seine Rachegelüste kommen aber erst langsam an den Tag.


Der Beginn der Geschichte zeigt zwar eine bestimmte Anziehung zwischen Annabell und Marcus, seine Zweifel führen aber dazu, dass er sie ungerecht behandelt. So empfand ich diesen Teil der Geschichte als teilweise deprimierend, da Annabell nur selten die Gelegenheit erhält, sich zu wehren. Als sie diese ergreift und sich von einer ganz anderen Seite zeigt, hat sich auch die Stimmung der Geschichte geändert. Annabell und Marcus versuchen gegenseitiges Verständnis – oder auch Respekt füreinander – zu erlangen, wobei Annabell sich bald schon eingestehen muss, dass sie mehr für ihn empfindet. Die Liebesgeschichte rückt aber nie so ganz in den Vordergrund, da sich die Gefahr, der Marcus und bald auch Annabell durch seine Feinde ausgesetzt ist, zuspitzt. Was mir aber umso mehr gefallen hat, da sich die wenigen Liebesszenen doch recht kitschig gestalteten – da diese aber sehr spärlich waren gefiel mir die Geschichte sehr gut.


Fazit: Eine Mischung aus historischem Roman und Liebesgeschichte, die mit einer guten Portion Spannung aufwarten kann, sodass ich ihr auch die kitschigen Seiten und die melancholischeren an ihr verziehen habe. Hat mich gut unterhalten




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