Emmy Abrahamson Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

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Inhaltsangabe zu „Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt“ von Emmy Abrahamson

Warum um Himmels willen können die Mitglieder ihrer Familie nicht so sein wie alle anderen? Alicja wäre doch am liebsten eine ganz durchschnittliche 15-Jährige. Geht aber nicht, weil Alicjas Mutter Polin ist. Das sagt eigentlich schon alles – wenn man mit polnischen Müttern vertraut ist: Mit absoluter Treffgenauigkeit und pfeilgerade schaffen sie es, zu jeder Gelegenheit das zu tun, was ihren pubertierenden Töchtern wahlweise Scham, Zorn oder blanke Verzweiflung ins Antlitz treibt. Das fängt beim Essen an und hört bei Alicjas Freunden noch lange nicht auf.
In alles mischt sich die Mutter ein. Als Alicja nach einem ihrer neuerlichen Verkupplungsversuche einen Tobsuchtsanfall erleidet und mit Tellern und Koteletts um sich schmeißt - der krönende Höhepunkt einer total verrückten Hochzeit übrigens -, geht ihr ein Licht auf: Nur wer sich wirklich liebt, kann sich so maßlos auf die Nerven gehen.

ab und zu sehr lustig sonst sehr zäh

— zwischendenbuechern

Sehr amüsante Lektüre für zwischendurch. Bringt einem hin und wieder zum Schmunzeln!

— MissBookworm00

Ein sehr lustiges Buch mit leider zu vielen Klischees

— Chiaramaus

Ich habe gelacht bis die Tränen flossen

— AAsaBoeker

Chaotisch, lustig und gespickt mit einigen Lebensweisheiten. Macht zwischendurch einfach Spaß zu lesen!

— WordLover

Sehr witzig und unterhaltsam! Ich liebe dieses Buch!

— Mere__

Eine Geschichte mit viel Humor. Nur der rote Faden fehlt leider.

— LillianMcCarthy

Herrlich auf die Spitze getrieben, Spaß satt!

— Maus71

Das Buch ist der Hammer!! einfach nur witzig!!! MUST READ

— regenbogenland

Noch nie habe ich ein so witziges Buch über das mitunter schwierige Verhältnis zwischen Müttern, Töchtern und Tanten gelesen!

— Seniza

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  • Widerspruch zwecklos oder wie man eine polnische Mutter überlebt

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    Spiegelschatten

    26. March 2018 um 18:29

    Alicja hat es in ihrem Leben nicht besonders leicht. Ihe peinliche Mutter und ihre gesamte Familie ist extrem peinlich, vorallem, wenn es um Alicjas Erwachsenwerden geht. Zum Glück hat sie ihre besten Freundinnen, obwohl sie es nicht verstehen kann, dass sie ihre peinliche Mutter gar nicht so schlimm finden. Das Chaos nimmt seinen Lauf, als eine Verwandte ihrer Mutter mit ihrer extrem nervigen Tochter bei ihnen zuhause einzieht, und als es dann auch noch Probleme mit Jungs gibt, sind weder ihre Freundinnen noch ihre Mutter eine große Hilfe...Meine Meinung:Das Buch war von Anfang an wirklich lustig und hatte einen locker leichten Schreibstil, bei dem man geradezu durch die Seiten flog. Das Buch hat mir wirklich recht gut gefallen, vorallem weil es auch in Schweden spielt :) Die Protagonistin:Alicja war mir eigendlich recht sympatisch, und manchmal hatte ich wirklich Mitleid mit ihr, weil ihre Verwandtschaft wirklich extrem peinlich ist. Ich muss sagen, manchmal war sie ein wenig naiv bzw. leichtgläubig, aber sonst eigendlich ein wirklich durchschnittliches schüchternes Jugendbuchmädchen.Fazit:Es war ein recht lustiges und lockeres Buch für zwischendurch, bei dem man richtig abschalten kann.

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  • Widerspruch zwecklos

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    Chiaramaus

    03. January 2017 um 08:35

    Warum um Himmels willen können die Mitglieder ihrer Familie nicht so sein wie alle anderen? Alicja wäre doch am liebsten eine ganz durchschnittliche 15jährige. Geht aber nicht, weil Alicjas Mutter Polin ist. Das sagt eigentlich schon alles – wenn man mit polnischen Müttern vertraut ist: Mit absoluter Treffgenauigkeit und pfeilgerade schaffen sie es, zu jeder Gelegenheit das zu tun, was ihren pubertierenden Töchtern wahlweise Scham, Zorn oder blanke Verzweiflung ins Antlitz treibt. Das fängt beim Essen an und hört bei Alicjas Freunden noch lange nicht auf. In alles mischt sich die Mutter ein. Als Alicja nach einem ihrer neuerlichen Verkopplungsversuche einen Tobsuchtsanfall erleidet und mit Tellern und Koteletts um sich schmeißt – der krönende Höhepunkt einer total verrückten Hochzeit übrigens – geht ihr ein Licht auf: Nur wer sich wirklich liebt, kann sich so maßlos auf die Nerven gehen. Das Buch hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen, ich musste oft lachen. Allerdings finde ich, dass die Autorin, was die Klischees betrifft, ein bisschen zu dick aufgetragen hat. Es mag ja sein, dass sie nicht alles ganz ernst meint und man das Buch mit einer gehörigen Portion Ironie verstehen sollte, trotzdem finde ich, sie hätte die Polen nicht unbedingt als „allzeit saufendes Volk“ darstellen müssen. Da ich selber eine polnische Mutter habe, möchte ich betonen, dass das mit Sicherheit NICHT so ist. Es ist ungefähr so, als würde man eine deutsche Familie nur mit Lederhosen, Hut und ständig Bier trinkend beschreiben – das stimmt einfach nicht. Die Geschichte war so lala, irgendwie gab es nicht sonderlich viel Handlung, es ging eher um witzige Anekdoten. Trotzdem halte ich das Buch alles in allem für gut, es beschert zwei angenehme Lesestunden und viel Gelächter. 

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  • Emmy Abrahamson hat Humor. Der rote Faden fehlt aber...

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    LillianMcCarthy

    07. December 2014 um 19:27

    Klappentext: Alicja wäre am liebsten eine ganz durchschnittliche 15-Jährige. Geht aber nicht, weil ihre Mutter Polin ist. Das sagt eigentlich schon alles – wenn man mit polnischen Müttern vertraut ist: Mit absoluter Treffgenauigkeit schaffen sie es, zu jeder Gelegenheit das zu tun, was ihren pubertierenden Töchtern wahlweise Scham, Zorn oder blanke Verzweiflung ins Antlitz treibt. Das fängt beim Essen an und hört bei Alicjas Freunden noch lange nicht auf. In alles mischt sich ihre Mutter ein. Als Alicja nach einem ihrer neuerlichen Verkupplungsversuche einen Tobsuchtsanfall erleidet und mit Tellern und Koteletts um sich schmeißt, geht ihr ein Licht auf: Nur wer sich wirklich liebt, kann sich so maßlos auf die Nerven gehen. (Quelle: lovelybooks) Meine Meinung: Allein schon der Klappentext des Buches klingt super lustig und hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht, weshalb ich es mir kurzerhand als Hörbuch ausgeliehen habe. Natürlich erwartet man bei so einem Buch Vorurteile über Vorurteile und man wird nicht enttäuscht. Außerdem schafft Emmy Abrahamson es, dass diese Vorurteile kein bisschen negativ oder abwertend rüberkommen sondern verpackt sie sehr humorvoll und auf sehr süße und sympathische Art. Wer mir zudem sympathisch war, war Alicja. Ich glaube jeder, egal wie alt er ist, kann sich mit ihr identifizieren. Jeder war mal in der Pubertät, jeder hat mal eine mehr oder weniger peinliche Situation mit seiner Mutter erlebt und das macht sie sehr sympathisch und bringt sie uns näher. Mit den anderen Personen des Buches konnte ich allerdings nicht viel anfangen und dadurch, dass sie manchmal sehr überspitzt dargestellt wurden viel es mir auch sehr schwer Nähe aufzubauen. Die Story ist durchgängig sehr witzig und ich habe mich das eine oder andere Mal dabei ertappt, wie ich leise vor mich hin gelacht habe. Wie oben schon erwähnt hat es die Autorin wirklich geschafft alle Vorurteile sehr geschickt und humorvoll einzubauen. Was mich jedoch wirklich sehr gestört hat, waren die vielen unterschiedlichen Stränge der Geschichte, die nicht so richtig zusammenpassen wollten und einfach viel zu viele waren. Mir hat ein roter Faden gefehlt, oder ein Hauptstrang. Der war einfach nicht erkennbar und hat den Lesefluss bzw. bei mir den Hörfluss sehr gestört. Bewertung: Widerspruch zwecklos bekommt von mir nur 3 von 5 Füchschen. Emmy Abrahamson hat wirklich Humor und Alicja ist echt eine ganz Süße aber mir hat einfach durchgängig ein roter Faden gefehlt, der sich durch die gesamte Handlung zieht. 

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  • Buchverlosung zu "Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt" von Emmy Abrahamson

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    MissDuncelbunt

    Liebe Lesegemeinde :D Wir haben uns heute hier versammelt, um ein Buch den Besitzer wechseln zu lassen. Ich möchte mein Exemplar von "Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt" verlosen. Das Buch ist schon einmal gelesen, aber in einem sehr guten Zustand. Die Bewerbungsphase endet am 30. August 2014 um 13:59, ausgelost wird am 31.  Der Gewinner wird benachrichtigt und sollte mir innerhalb der nächsten Woche seine Adresse zukommen lassen, damit ich das Buch sobald wie möglich versenden kann.  Wer möchte, kann sich noch auf meinem Blog umschauen, um die Wartezeit zu verkürzen ;) Extralose gibts dafür aber nicht.  Hinterlasst einfach einen Kommentar, wenn ihr teilnehmen wollt. Viel Glück! 

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    • 20

    Blaustern

    31. August 2014 um 19:52
  • Widerspruch zwecklos ~ Emmy Abrahamson {Rezension von WONDERFUl nothing else. BOOKS}

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    maristicated

    22. March 2014 um 17:23

    Erster Satz "Ich  finde das klingelnde Telefon unter einer Tüte alter Socken." Klappentext Warum um Himmels willen können die Mitglieder ihrer Familie nicht so sein wie alle anderen? Alicja wäre doch am liebsten eine ganz durchschnittliche 15-Jährige. Geht aber nicht, weil Alicjas Mutter Polin ist. Das sagt eigentlich schon alles – wenn man mit polnischen Müttern vertraut ist: Mit absoluter Treffgenauigkeit und pfeilgerade schaffen sie es, zu jeder Gelegenheit das zu tun, was ihren pubertierenden Töchtern wahlweise Scham, Zorn oder blanke Verzweiflung ins Antlitz treibt. Das fängt beim Essen an und hört bei Alicjas Freunden noch lange nicht auf. In alles mischt sich die Mutter ein. Als Alicja nach einem ihrer neuerlichen Verkupplungsversuche einen Tobsuchtsanfall erleidet und mit Tellern und Koteletts um sich schmeißt - der krönende Höhepunkt einer total verrückten Hochzeit übrigens - , geht ihr ein Licht auf: Nur wer sich wirklich liebt, kann sich so maßlos auf die Nerven gehen.   Meinungsäusserung Bei diesem Buch habe ich wirklich nur durchgelacht! Gelacht, bis mir die Tränen kamen, und nichts Anderes gemacht. Leider ging durch das ganze Amüsante der Ernst, den die junge Autorin manchmal 'ins Leben zu rufen' versucht, verloren, weshalb es einfach nur lustig bleibt. Doch manchmal ist es ein bisschen übertrieben Klischeehaft, als hätte das Buch nichts anderes zu bieten. Vor Allem die Geschichte mit ihrer Cousine fand ich ziemlich... sonderbar. Mehr kann man zum Buch eigentlich auch gar nicht sagen,  finde ich. Es ist so, dass es lustig ist ohne richtigen Inhalt, ich zitiere Literaturschock 'nett, aber belanglos.' Trotzdem empfehle ich es zu lesen, vor Allem wen man sich nicht mehr daran erinnern kann, wann man das letzte Mal gelacht hat. Fazit Ein sehr lustiges Buch, wirklich zum Lachen! Allerdings auch voller Klischees über Polen und ein ziemlich belangloser Inhalt, wenn man  es genau nimmt. Ganze Rezension auf WONDERFUL nothing else. BOOKS

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  • kurzweilig, witzig

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    illunis

    12. March 2014 um 11:43

    Ich weiß gar nicht mehr bei wem ich in der Bibliothek gestromert hab und über dieses Buch gestolpert bin. Auf jeden Fall hat mich der Titel direkt angesprochen :-) Eine gute Freundin von mir ist nämlich Polin und da ich eine zeitlang oft dort war, weiß ich das polnische Mütter ihren ganz einen Charme haben. Grade liest es meine Freundin und entdeckt (wie ich ebenfalls) ziemlich viele, nette Gemeinsamkeiten mit ihrer Mutter ;-) Ich finde das Buch sehr witzig, es ist sehr satirisch dargestellt, fast schon an manchen Stellen völlig abgedreht, aber genau das macht das ganze auch wieder so witzig. Wie die Protagonistin von einem extrem ins andere fällt und an allem ist nur Mama Schuld, in jedem Kapitel ist das einfach witzig aufgegriffen und doch muss man sie einfach irgendwie lieb haben, die polnische Mama. Vom Schreibstil her ist sehr einfach gehalten und dadurch wirklich kurzweilig zu lesen, ich hatte es Ruck - Zuck durch und habe mich gut unterhalten gefühlt.

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  • Lachen ist gesund

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    wandablue

    Komik ist schwer! Mario Barth kann’s nicht, Emmy Abrahamson kann’s!

    Story: Das Buch handelt davon, dass Widerspruch zwecklos ist und wie man eine polnische Mutter überlebt!

    Dann noch vom Essen, der ersten Liebe und von mancherlei inneren Konflikten.

    Fazit: In dem Genre gibt es wenig Gutes. Hier ist es gelungen, meine ich, es ist aber natürlich totale Geschmacksache. Ich fand's süüüß!

    • 2
  • Witziges Buch, das man nicht falsch verstehen darf

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    pelznase

    29. August 2013 um 09:22

    Dieses Buch war eine Zufallsentdeckung. Es klang nach leichter und witziger Lektüre, also genau richtig für zwischendurch, und genau das war es für mich dann auch. Auch wenn mein Enthusiasmus bereits anfangs einen kleinen Dämpfer bekam als ich feststellte, dass die Geschichte in Schweden spielt. Und mein Interesse an Schweden reicht leider nicht über Pippi Langstrumpf hinaus. Sorry an alle Schweden-Fans Dieser skeptische Moment verflog dann aber sehr schnell, zumal mich die Geschichte sofort packte. Alicja mochte ich vom ersten Moment an. Mit einigen Ansichten und Beschreibungen wirkte sie auf mich zwar oft älter als 15, doch das störte mich nicht. Lieber so als teeniemäßig albern. Doch natürlich ist Alija ein Teenager, mit allem was dazu gehört: Freundinnen, Schule, Liebe und vor allem ganz viel Stress mit ihrer Mutter. Die hat als Polin so einige Eigenarten, die Alicja wahlweise auf die Nerven gehen oder ihr peinlich sind wie sonstwas. Und genau davon erzählt Alicja in diesem Buch. Mir tat sie oft ehrlich leid und ich konnte gut nachvollziehen, wie sie sich in bestimmten Situationen fühlt. Es ist oft wirklich haarsträubend, was sie mit bzw Dank ihrer liebenden Mutter alles erlebt. Gleichzeitig habe ich aber auch häufig darüber grinsen müssen. Alicja erzählt so witzig und mit einem so feinen Blick für Details, da kommt man um ein Schmunzeln kaum herum, ich habe manches Mal sogar richtig gelacht. Mein Favorit war das Familienauto, dem in Polen der Anfangsbuchstabe des Herstellerschildes geklaut wurde und das fortan bei Alicja nur noch “Olvo” heißt. Neben all den chaotischen Ereignissen beschreibt Alicja auch die anderen Familienangehörigen sehr genau. Sie hat einen guten Blick dafür, was sie von der normalen schwedischen Familie, die sie sich so sehr wünscht, alles unterscheidet. Das hat es mir leicht gemacht, mir ein Bild von ihnen zu machen, und so hatte ich bald eine ziemlich bunte und etwas sonderbare Truppe an Charakteren vor Augen. Bei einigen fiel mir das besonders leicht, weil ich “Solche” tatsächlich schon mal gesehen bzw erlebt habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch einigen Lesern sauer aufstoßen wird, weil man sagen könnte, dass das alles nur Vorurteile sind und alles überzogen beschrieben wird. Ich glaube allerdings nicht, dass Emmy Abrahamson eine solche Diskussion anfachen, sondern einfach eine flotte und amüsante Geschichte erzählen möchte. Und das ist ihr für meinen Geschmack gut gelungen. Ob da Vorurteile gefüttert oder Klischees ausgebreitet werden…keine Ahnung. Ehrlich gesagt, ist mir das sogar egal. Das ist kein tiefgründiges Werk, sondern eine witzige Story für Jugendliche. Ich war jedenfalls immer neugierig, was Alicja noch alles mit ihrer Familie erlebt. Genauso neugierig war ich, wie es mit ihr und Schulfreund Ole weitergeht. Denn eigentlich dürfte Alicja an ihm überhaupt kein Interesse haben, weil eine ihrer besten Freundinnen bereits ein Auge auf ihn geworfen hat. Aber auf Gefühle hat man eben nur selten Einfluss. Eine kleine Lovestory ist in dieser Geschichte also ebenfalls verpackt, und die ist witzig und süß ohne kitschig zu sein. Das Ende hat mir ebenfalls gefallen, denn es bringt eine schöne und wahre Botschaft rüber. Es kann immer mal sein, dass einen die Eltern bzw die Familie nervt, man kann sich auch mal gründlich über sie ärgern, aber im Grunde liebt man sie eben doch von ganzem Herzen. Ich hatte das Buch an einem Abend ausgelesen. Es ist so witzig und Alicja erzählt so toll und jugendlich locker und frech, da flogen die Seiten nur so dahin. Die Kapitel haben eine knackige Länge, bei der ich mir immer dachte: ‘ach komm, eines noch’ und plötzlich war ich auf der letzten Seite angekommen. So macht Lesen Spass. Das Cover ist nicht ganz mein Fall. Ich mag diese grob gezeichnete Frauengestalt nicht. Dafür hat mich der Hintergrund grinsen lassen. Diese Herzchen, die dafür stehen könnten, wie sehr Alicja ihre Mutter eigentlich doch liebt. Und die Totenköpfe mit dem darunter gekreuzten Besteck für die Wut und den Ekel, die sie speziell bei Mutters Kochkünsten oft überkommen. Fazit:   Ich hatte einen vergnüglichen Abend mit “Widerspruch zwecklos – Wie man eine polnische Mutter überlebt”. Alicja erzählt auf sehr witzige Art und Weise von den Eigenarten ihrer Mutter und von gemeinsamen Erlebnisse, die oft haarsträubend verlaufen. In meinen Augen will die Geschichte in erster Linie unterhalten und nicht der Aufhänger für Diskussionen über Vorurteile sein, und mich hat sie prima unterhalten! Ein witziges Buch für zwischendurch, in dem sich Teenager jeder Nationalität wiederfinden werden.

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  • Widersspruch zwecklos ...

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    Orisha

    12. August 2013 um 07:37

    Eigentlich will die fünfzehnjährige Alicja nur ihre Sommerferien mit ihren besten Freundinnen Marie und Nathalie verbringen – am Strand faulenzen, den ersten Ferienjob überstehen und den Jungs nachschauen. Wäre da nicht ihre Mutter, die es sich zur Aufgabe gemacht zu haben scheint, Alicja immer wieder in die unmöglichsten Situationen zu bringen. Als eines Tages auch noch Alicjas Tante Sylwia und ihre Cousine Celestyna aus Polen auftauchen, bringen sie einiges durcheinander: Ein Papstbesuch, illegale polnische Handwerker, ein Einbruch und eine große Hochzeit stehen an. Und mittendrin taucht auch noch dieser Ola Olsson auf, der auf ihre Schule geht und in Alicja merkwürdige Gefühle aufsteigen lässt… Emmy Abrahamson hat einen kurzweiligen, amüsanten Jugendroman geschrieben. Ein nettes Buch für zwischendurch, das sich schnell liest und einem das ein oder andere Schmunzeln ins Gesicht zaubert.

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  • Die Mütter dieser Welt

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    antjemue

    15. July 2013 um 14:57

    Wieder habe ich ein Buch gelesen, auf das ich ohne das Amazon Vine Programm wahrscheinlich gar nicht aufmerksam geworden wäre. Warum? Weil ich in Buchhandlungen und Onlineshops meist in eingefahrenen Schienen stöbere. So wurde ich aber in Richtung „Widerstand zwecklos oder wie man eine polnische Mutter überlebt“ gestoßen, sah mir tatsächlich den Klappentext an und fand ihn neben dem Buchtitel so witzig, dass ich dann doch die letzte Chance wahr nahm, mir ein Rezensionsexemplar zu ordern. Widerstand zwecklos oder wie man eine polnische Mutter überlebt Alicija pubertiert munter vor sich hin und ist gerade in der Phase, in der das Andere immer besser ist, als das was man zu Hause hat. Bei Alicija treffen dazu auch noch zwei verschiedene Kulturen aufeinander und die Tatsache, dass der Vater kaum zu Hause ist und der Bruder munter in der Weltgeschichte umher reist. So fühlt sie sich natürlich besonders gegängelt, da sich die mütterliche Fürsorge ganz auf sie konzentriert und die Verwandtschaft von jedem ihrer kleinen oder großen Probleme erfährt. Da kommen dann gute Ratschläge oder die Verwandtschaft gleich selbst… Witzige, skuril überhöhte Sommerlektüre Als weiblicher Teenager hat man es schon schwer, die Peinlichkeiten der eigenen Mutter zu ertragen. Das ging mir persönlich vor mittlerweile schon vielen Jahren ähnlich, so dass ich das Ganze der Hauptprotagonistin Alicija von Anfang an nachfühlen konnte und somit sofort in der Geschichte drin war. Dass Geschichte in Schweden spielt und die Mutter eine gebürtige Polin ist, war für mich dabei eher zweitrangig. Ich glaube das Problem ist international. Auf jeden Fall habe ich mich gerade bei diesen Peinlichkeiten, die man aber tatsächlich eigentlich nur als Teenager soooo peinlich findet, köstlich amüsiert. Allerdings ging es bei diesem von Alicija in der ersten Person erzählten, in einfacher Sprache aber sehr bildhaft verfassten Roman nicht nur um die etwas angespannte Mutter-Tochter-Beziehung. Es kamen auch andere Probleme pubertierender Mädchen zur Sprache. Ernst genug, dass man sich als aufmerksamer Leser darüber und über eigene Verhaltensweisen in ähnlichen Situationen Gedanken machen kann und trotzdem auch locker genug formuliert, dass der in diesem Alter noch verhasstere erhobene Zeigefinger nicht vorhanden ist. Obwohl ich sonst bei Jugendbüchern in Sachen Einhaltung von Gesetzen etc. ein bisschen pingelig bin, kann ich mich hier nicht mal richtig über die so skurilen  Regelauslegungen von Beata (Alicijas Mutter) beschweren. Zum Einen merkt man, dass Alicija dazu schon eine eigene, sehr gefestigte Einstellung hat, die sich durch den Sympathiefaktor mit Sicherheit auch auf die Jungleser überträgt. Zum Anderen passten sie einfach so herrlich in die Geschichte hinein, dass ich sie nur humorvoll sehen will. Auch Leser im empfohlenen Alter von 14 bis 17 sind meiner Meinung nach durchaus in der Lage, das genau richtig zu verstehen. Für mich war dieses Buch ein kurzweilig unterhaltsames Leseerlebnis, das ich gern weiter empfehlen möchte, auch über das empfohlene Lesealter hinaus.

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  • Nette Lektüre für einen entspannten Sommertag

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    Gospelsinger

    09. July 2013 um 00:06

    Für ein 15jähriges Mädchen ist die Mutter peinlich. Furchtbar peinlich. Immer. Aber Alicjas Mutter ist noch ein Zacken schlimmer als andere Mütter. Sie erzählt überall herum, dass ihre Tochter Pickel hat, die sie mit Urin behandeln soll, wirft schimmligen Käse in die Lasagne, weil sie nichts wegwerfen kann, macht Burger aus höchst zweifelhaften Zutaten, schmuggelt Wodka und drängt Alicjas Freundinnen ihre zu Tode gekochte Suppe auf. Und dann lädt sie auch noch Alicjas Tante Sylwia und deren Tochter Celestyna ein, bei ihnen zu wohnen. Damit fangen die Probleme für Alicja erst so richtig an, denn Celestyna hat ein Auge auf Alicjas Freund geworfen… Ich habe dieses Buch an einem sonnigen Nachmittag auf der Wiese gelesen, und dafür war es goldrichtig. Es ist witzig und liest sich gut weg. Das ist allerdings auch alles. Ja, es wird nett mit den ganzen Klischees gespielt (polnische Handwerker, Wodka, Hochzeit), die peinlichen Ereignisse beim Papstbesuch sind lustig, die Charaktere schräg. Irgendetwas fehlt diesem Buch jedoch, es bleibt seltsam flach und bleibt einem nicht weiter in Erinnerung. Aber für einen entspannten Sommertag ist es das Richtige.

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  • Ein schwedischer Sommer in den 90ern

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    MissStrawberry

    08. July 2013 um 01:11

    Ein Jugendbuch, perfekt für die Sommerferien: Alicja, kurz vor ihrem 16. Geburtstag, erlebt einen verrückten Sommer in Schweden. Ihre polnische Mutter macht sie wahnsinnig, ihre Freundschaft zu Natalie ist gefährdet, weil deren Schwarm Alicja mag, ihr Bruder Rafal ist auf der Durchreise, ihr Vater auf Dienstreise und zwischen verrückter Verwandtschaft, geschmuggeltem Wodka und illegaler Handwerker sammeln sich die Katastrophen, die Teenager so erleben. Locker geschrieben und deshalb auch wunderbar leicht zu lesen, mit ganz viel Humor und einer extra Portion Liebe (zu Eltern, Freundinnen, Freunden, dem Leben und dem Sommer), macht dieses Buch sehr viel Spaß. Zurückversetzt in die 90er, als Johannes Paul II noch Papst war und Musik von Cassetten kam, man mit dem Rad zu Freunden fuhr, statt mit dem Handy SMS zu schicken, kann man witzige kulturelle Zusammenstöße vergnügt genießen. Wer Spannung oder ernste Literatur sucht, der findet dies hier nicht. Wer entspannte Lesestunden mit breitem Grinsen auf dem Gesicht sucht, der ist hier am Ziel angekommen. Für mich ein guter Jugendroman, der auch manch Erwachsenem ganz gut tut - vorausgesetzt, man hat das Lachen nicht verlernt!

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  • na ja.....

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    abuelita

    05. July 2013 um 19:43

    nun ja, warum das nun ausgerechnet eine polnische Mutter sein musste? Ist es nicht normal, dass Mädchen in der Pubertät mit der Mutter kaum zurecht kommen, rebellieren und sich für die Mama schämen? Hier ist das nun recht überspitzt dargestellt, wobei ich die Szenen mit den „Kochkünsten“ von Alijcas Mutter wirklich nicht sonderlich witzig fand. Ansonsten war es ganz lustig, auch wenn das Buch - obwohl erst erschienen –ziemlich veraltet ist, was man an bestimmten Dingen sehr exakt festmachen kann. Wer ein gutes aktuelles Jugendbuch lesen möchte, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen…..

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  • Nur wer sich wirklich liebt ...

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    Tanzmaus

    05. July 2013 um 09:22

    Noch nicht ganz 16 Jahre alt, aber mitten in der Pubertät steckend, findet Alicja ihre Mutter höchstpeinlich. Aber auch in einem anderen Alter hätte Alicja diese Gefühlsregung wohl passieren können, denn die Handlungen ihrer Mutter bringen sie immer wieder in Verlegenheit. Sei es nun die Verarbeitung von ranzigem, schimmeligem Käse oder der Schmuggel von polnischen illegalen Handwerkern nach Schweden. Dabei überlegt sie immer wieder, wäre ihr Leben anders, wenn sie statt einer polnischen eine schwedische Mutter gehabt hätte? Das Buch ist aus der Sicht von Alicja geschrieben, so dass der Leser einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt bekommt. Alicja berichtet von ihrem Leben um ihren 16. Geburtstag und die Ereignisse, die sich in der Zeit regelrecht überschlagen. Eine Verwandte sucht mit ihrer Tochter bei ihnen Unterschlupf. Polnische Arbeiter sollen das Haus in dem sie lebt renovieren und schließlich steht noch eine Hochzeit an. In der Schule beginnen die Ferien. Ihre Freunde haben alle einen Sommerjob, nur Alicja nicht. Doch hat sie auch irgendwie keine Zeit. Ihre Familie nimmt sie so sehr in Anspruch, dass sie zwar den Papst sieht, aber nicht die aufkeimende Liebe eines Jungen in ihrer Nähe. Witzig, spritzig und mit viel Situationskomik erhält der Leser einen kleinen Einblick in das Leben von Alicja. Zwar bleiben die Protagonisten eher blass, doch tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Wenig Tiefgang, dafür umso mehr Spaß ist das Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene sehr gut geeignet. Fazit: Ein unterhaltsamer Jugendroman, bei dem auch erwachsene Leser ihre Freude mit haben werden.

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  • Rezension zu "Widerspruch zwecklos oder wie man eine polnische Mutter überlebt" von Emmy Abrahamson

    Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

    IraWira

    03. July 2013 um 14:49

    Okay, dies war ein Buch, wo irgendwann meine Tochter vorwurfsvoll vor mir stand und meinte, ich solle das Buch weglegen, sie könne bei meinem permanenten Gelächter nicht einschlafen. Das ist natürlich absolut übertrieben von ihr, aber...ja, ich fand es wirklich witzig. Und ja, natürlich werden hier Klischees bedient und alles wird auch (hoffentlich!) ein wenig überspitzt dargestellt und trotzdem erkennt man die eine oder andere Szene durchaus wieder. Wenn ich an die Familie denke, die vorher hier gewohnt hat (und deren Bauspuren wir hier verfolgt haben) oder unsere Nachbarn oder an das, was ich von meinem Großvater so gehört oder auch selber erlebt habe - doch, mir kommt einiges bekannt vor oder ich kann es mir problemlos vorstellen. Als Leser wird man mitten in die Geschichte hineingeworfen und lernt von Anfang auf sehr eindringliche Weise die verschiedenen Charaktere kennen. Sehr schnell "leidet" man mit Alicija mit oder versinkt an ihrer Statt vor Scham im Boden, wobei alles immer mit einem Augenzwinkern geschildert ist. Ihre Freundinnen, ihre Familie, alle sind Typen, die man schnell vor Augen hat und deren Reaktionen man mit Spannung erwartet. Natürlich sind es nicht nur polnische Mütter, die einem armen Teenager die Jugend mit peinlichen Aktionen versüßen, auch vergleichbare Momente im eigenen Erleben mit meiner deutschen Mutter schlichen sich immer wieder ins Gedächtnis - und im Abstand von einigen Jahren, kann man sogar in den wohl meisten Fällen herzlich darüber lachen, auch wenn man das damals absolut nicht so locker gesehen hat. Für heutige Töchter von Müttern egal welcher Nationalität, ist dieser Ausflug in Alicijas persönlichen Mutter-Albtraum vielleicht ein kleiner Trost. Nicht nur ihre Mütter sind peinlich, andere können das sogar noch viel viel besser. Ich kann dieses Buch, dass man einfach auch nicht zu ernst nehmen sollte, uneingeschränkt empfehlen.

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