Emmy Laybourne

 4.2 Sterne bei 344 Bewertungen
Autor von Monument 14, Monument 14 - Die Flucht und weiteren Büchern.

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Monument 14

Monument 14

 (155)
Erschienen am 13.01.2014
Monument 14 - Die Flucht

Monument 14 - Die Flucht

 (95)
Erschienen am 12.05.2014
Monument 14 - Die Rettung

Monument 14 - Die Rettung

 (68)
Erschienen am 08.12.2014
Monument 14 - Jakes Geheimnis

Monument 14 - Jakes Geheimnis

 (14)
Erschienen am 12.05.2014
Monument 14

Monument 14

 (7)
Erschienen am 04.04.2013
Sky on Fire

Sky on Fire

 (2)
Erschienen am 07.11.2013
Sweet

Sweet

 (1)
Erschienen am 02.06.2015
Monument 14: Savage Drift

Monument 14: Savage Drift

 (1)
Erschienen am 02.06.2015

Neue Rezensionen zu Emmy Laybourne

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Rezension zu "Monument 14 - Die Flucht" von Emmy Laybourne

Ein würdiger zweiter Teil
MiGuvor 7 Monaten

Kurzbeschreibung
Während Alex sich mit weiteren Jugendlichen auf die Suche nach weiteren Überlebenden in Denver macht, bleibt Dean mit dem Rest im Einkaufszentrum zurück. Als ihm und den anderen unmittelbare Gefahr durch Einbrecher droht, muss er über sich hinauswachsen und sich gegen die erneute Gefahr stellen.

Eindruck
Der zweite Band dieser Jugend-Reihe knüpft nahtlos an das Ende des ersten Bands an und so ist man praktisch wieder mitten im Geschehen.
Es gibt zwei Erzählstränge. Der eine erzählt von Alex und seiner Truppe und ist im Erzählton anseinen Bruder Dean gerichtet.
Der andere Erzählstrang richtet die Perspektive auf Dean.
Dieser Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen und wobei ich zugeben muss, dass mir Alex Handlungsstrang am besten gefallen hat, weil er einfach spannender war.
Deans Handlungsstrang dümpelt oft vor sich her, dreht sich mehr um die emotionale Ebene, seine Gefühle für Astrid und sorgt erst sehr spät für spannende Momente.
Dies fand ich etwas schade und so war ich froh, dass die jeweiligen Kapitel immer sehr kurz gehalten sind und ich schnell wieder zu Alex und seinen Begleitern wechseln konnte.
Die erleben in der Tat sehr viel und der Spannungsbogen kann dank einer beklemmenden Atmosphäre ziemlich weit oben gehalten werden.
Manchmal erscheint die Geschichte etwas zu konstruiert und es häufen sich einige Zufälle, jedoch konnte ich gut darüber hinwegsehen.
Mehr verrate ich dazu nicht außer das der zweite Band mit einem für mich überraschenden Cliffhanger endete.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass die Charaktere sich weiterentwickelt haben.
Während ich im ersten Band ja ein paar Personen „überzogen“ fand, konnten mich im zweiten Band alle positiv überraschen.
Einige wachsen über sich hinaus, andere handeln völlig anders als vermutet und es lässt sich hinter so manche Fassade blicken.
Auch einige bis dahin unbekannte Personen sorgen für spannende Unterhaltung.
Erneut hat mir der Schreibstil von Emmy Laybourne gefallen, da es mir bei dieser Reihe sehr leicht fällt, mitspielende Personen, wichtige Orte und auch andere Dinge bildlich vorzustellen.
Sehr positiv stimmte mich die Atmosphäre, die den Handlungsstrang von Alex begleitete.
Es gibt nicht viele blutige Szenen, aber die wenigen werden schon etwas detailliert beschrieben.
Ich fand es der Geschichte entsprechend angemessen, denke aber, es ist nicht verkehrt, darauf hinzuweisen.

Fazit
„Monument 14 – Die Flucht“ ist ein würdiger zweiter Teil und hat mir ebenfalls so gut gefallen, dass ich mich darauf freue, bald den dritten Band zu lesen.
Auch wenn mir persönlich Deans Handlungsstrang etwas zu ruhig gewesen ist, blieb die Fortsetzung dennoch spannend genug, um unbedingt weiterlesen zu wollen!

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MiGus avatar

Rezension zu "Monument 14 - Die Rettung" von Emmy Laybourne

Ein großartiger Abschluss!
MiGuvor 7 Monaten

Kurzbeschreibung
Gemeinsam mit den anderen Jugendlichen ist es Alex und Dean gelungen, sich in ein Flüchtlingslager nach Kanada zu retten.
Doch zur Ruhe kommen sie wieder nicht. Noch immer wissen sie nicht, was aus Josie geworden ist.
Doch auch Astrid und ihr ungeborenes Kind sind in Gefahr, da die Regierung ein ganz besonderes Interesse an den beiden zeigt.

Eindruck
Mit dem dritten und letzten Band schließt Emmy Laybourne ihre Trilogie und lässt es noch einmal so richtig krachen.
Denn genau wie den Jugendlichen, gönnt sie auch den Lesern kaum eine Atempause. Ganz besonders nicht, wenn es um den Erzählstrang von Josie geht, den ich persönlich, hochspannend fand.
Ihre Erzählperspektive ist sehr bewegend und eindringlich, erschreckend und beklemmend.
Denn Josie muss so einiges durchmachen und ist purer Gewalt und Übergriffen ausgesetzt.
Teilweise fand ich es schon etwas schockierend, auch wenn ich gleichzeitig sagen kann, dass die Autorin damit den dritten Band noch einmal gesteigert hat.
Deans Handlungsstrang dagegen ist schon fast ein Spaziergang.
Auch wenn er versucht Spannung vorzuweisen, so empfand ich diese eher als kurzweilig und zu gering.
Erneut hatte ich wie bereits beim zweiten Band das Gefühl, dass dieser so vor sich hindümpelt und sich wieder mehr mit der emotionaleren Seite befasst.
Dies fand ich ehrlich gesagt etwas mühselig und nervend.
Dennoch schafft die Autorin beide Erzählstränge gekonnt zu verknüpfen und bietet einen sehr guten und würdigen Showdown mit einem wirklich spannenden und gelungenen Finale.

Bei den Charakteren konnten mich ebenfalls wieder ein paar Figuren überraschen.
Genaugenommen vier!
Josies und Nicos, sowie Sahaylas und Alex Entwicklung hat mir richtig gut gefallen.
Es war eine wahre Freude diese zu verfolgen, wobei ich bei Nico öfter dachte, dass er eigentlich für seine Rolle noch viel zu blass wegkommt.
Im Gegensatz zu Dean, der mir viel zu viel Raum einnahm und mir genau, wie Astrids Launen, schwer auf die Nerven ging.
Beide fand ich unheimlich selbstgerecht, unglaublich nervig und anstrengend.

Wie ihr wahrscheinlich schon herauslesen konntet, fand ich den Schreibstil, insbesondere den Spannungsaufbau sehr überzeugend.
Einzig Deans Erzählperspektive hat mir erneut Schwierigkeiten gemacht, was aber hauptsächlich an der Charakterzeichnung liegt.
Nebenbei möchte ich aber erwähnen, dass ich das Gefühl habe, dass sich die Autorin auch in der Beschreibung von gewaltsamen Szenen gesteigert hat.
Diverse Übergriffe sowie Kampfszenen fand ich schon etwas beklemmend. Inwieweit das tatsächlich für jüngere Leser wichtig ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Fazit
„Monument 14 – Die Rettung“ ist ein großartiger Abschluss zu einer tollen und spannenden Trilogie. Das Finale hat mir richtig gut gefallen und ich mochte alle drei Bände trotz kleiner Kritikpunkte sehr. So habe ich mit den Jugendlichen gelitten und mich mit Ihnen gefreut.
Ich denke, diese Trilogie kann ältere Jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen begeistern.

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Wortmagies avatar

Rezension zu "Monument 14" von Emmy Laybourne

Richtig schöne Durchschnittsdystopie
Wortmagievor 9 Monaten

Bevor Emmy Laybourne Schriftstellerin wurde, arbeitete sie als Komikerin, Drehbuchautorin und Schauspielerin. Als ich ihren Debütroman „Monument 14“ kaufte, war mir nicht klar, dass ich sie durch ihre Vergangenheit beim Film bereits kannte. Sie spielte in dem 1999er Film „Superstar“ neben Will Ferrell und Molly Shannon die Rolle der „sozial unbeholfenen“ Helen Lewengrub. Ich erinnere mich, dass ich mir die überdrehte, absurde Komödie vor Jahren ansah, weil nichts Besseres lief. Es ist kein besonders guter Film, aber ich finde es interessant, eine Vorstellung davon zu haben, was Emmy Laybourne trieb, bevor sie „Monument 14“ schrieb, das glücklicherweise überhaupt nichts mit „Superstar“ gemein hat.


Als die zivilisierte Welt in einem Hagelsturm unterging, saß Dean im Schulbus. Er verdankt es nur dem beherzten Eingreifen einer mutigen Busfahrerin, dass er den Beginn der Katastrophe überlebte. Sie brachte ihn und 13 weitere Kids zwischen Kindergarten- und High-School-Alter in einem Megastore in Sicherheit. Sie verließ ihre Schützlinge, um Hilfe zu holen. Sie kehrte nicht zurück. Auf sich selbst gestellt obliegt es nun Dean und den älteren Kindern, sich um die jüngeren zu kümmern und zwischen Haushaltswaren, Elektronikartikeln und Food-Court den Anschein von Normalität aufrechtzuerhalten. Doch der Hagelsturm war erst der Anfang. Außerhalb der Mauern des Megastores häufen sich die Schreckensnachrichten. In ihrem Versteck ist die kleine Gruppe Überlebender außer Gefahr. Sie könnten die Situation aussitzen und darauf hoffen, vielleicht eines Tages gerettet zu werden. Können sie sich damit abfinden, zugunsten ihrer eigenen Sicherheit nicht zu wissen, ob ihre Familien noch am Leben sind und sie möglicherweise lange Zeit nicht wiederzusehen?


„Monument 14“ ist eine richtig schöne Durchschnittsdystopie. Der Trilogieauftakt ist angenehm originell, ohne den Leser_innen allzu viel Experimentierfreudigkeit abzuverlangen. Wer sich gern in dieser Ecke der Jugendliteratur tummelt, kann ohne Weiteres eine Reise mit Emmy Laybourne wagen, denn sie hielt sich brav an den vertrauten Rahmen des Genres, verzichtete aber darauf, längst ausgelutschte Ideen wiederzukäuen. Sie verpasst dem eingestaubten Schema F einen neuen Dreh, wodurch „Monument 14“ durchaus interessante Denkanstöße bietet. Mir gefiel es sehr, dass sich die logisch designte Dystopie ausschließlich im Hintergrund der Geschichte abspielt und die Handlung nicht dominiert. Stattdessen steht die Dynamik der Figuren im Mittelpunkt. Steckt man 14 Kinder und Jugendliche in einen Megastore, während draußen die Welt untergeht, kann man kaum erwarten, dass sie fröhlich und harmonisch Ringelpiez tanzen. Laybourne konzentrierte sich voll auf die Darstellung der verschiedenen Konflikte, die sich durch die Extremsituation für ihre Charaktere ergeben. Die Notwendigkeit, sich um die jüngeren Kinder zu kümmern, während vor den Türen Chaos herrscht, demontiert langsam die Masken, die die Teenager der Gruppe über Jahre sorgsam aufbauten. Je länger sie sich in dem Megastore aufhalten, desto klarer kristallisiert sich eine unerwartete Rollenverteilung heraus, die mit der Anfangssituation nicht mehr vergleichbar ist. Einige wachsen an ihren Aufgaben, andere zerbrechen daran. Obwohl dieser Ansatz realistisch und aus anthropologischer Sicht faszinierend ist, entwickelt sich daraus allerdings ein recht gemäßigter Spannungsbogen, der vor allem deshalb auffällt, weil die Autorin die ersten Seiten ihres Debüts explosionsartig gestaltete. Zu Beginn des Buches ist das Actionlevel astronomisch hoch; wir treffen Dean im Schulbus und erleben das Einsetzen des beinahe biblischen Hagelsturms. Die Ereignisse überschlagen sich, der Schulbus verunglückt, alle schreien wild durcheinander. Es zeigt sich, wer einen kühlen Kopf behalten kann und wer nicht. Dean gehört leider zu der Fraktion Menschen, die angesichts einer Katastrophe in Schockstarre verfallen. Er ist kein Held, er ist jemand, der gerettet werden muss, was ich erfrischend fand. Als Ich-Erzähler berichtet er ohne Scham von seiner Unfähigkeit, irgendetwas zu unternehmen und seiner Erleichterung, als ihm geholfen und er in den Megastore gebracht wird. Sobald er in Sicherheit ist, fällt die Spannungskurve stark ab und bleibt – von kleineren Spitzen einmal abgesehen – konstant niedrig. Selbst im Kontext der Apokalypse ist der Alltag von 14 Kids, die kochen, essen, waschen, Ordnung schaffen, nicht sehr mitreißend. Trotz dessen hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, am Ball zu bleiben, weil die Entwicklung der Figuren bemerkenswert gelungen ist. Sicher weist die Konstellation einen gewissen Klischeefaktor auf, doch was Emmy Laybourne daraus macht, ist glaubwürdig und nachvollziehbar. Letztendlich stößt sie durch ihr Setting jedoch an eine Grenze, weshalb sie ihre eigenen Beschränkungen kurz vor Schluss dramatisch aufbricht und die Geschichte in einem akzeptablen Cliffhanger enden lässt, der die Leser_innen auf den nächsten Band „Sky on Fire“ vorbereiten soll.


„Monument 14“ war das letzte Buch, das ich 2017 gelesen habe. Ich habe es innerhalb einer Nacht verschlungen, weil es die perfekte Jahresabschlusslektüre war, die sich leicht und locker weg las, ohne überhaupt irgendetwas von mir zu erwarten. Ich fühle mich nicht einmal genötigt, den nächsten Band zu lesen, was ich aber natürlich trotzdem tun werde, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht. Manchmal ist ein Buch, das nichts verlangt, nichts erwartet und einfach nur seichte Unterhaltung bietet, eben genau das Richtige. Deshalb könnt ihr meiner Meinung nach mit „Monument 14“ nicht viel falsch machen, wenn ihr YA-Dystopien mögt. Übrigens finde ich die Idee, die Apokalypse in einem Megastore auszusitzen, genial. Ich behalte das im Hinterkopf. Man weiß schließlich nie, ob die Welt nicht doch irgendwann zugrunde geht und ein gutes Versteck dann überlebenswichtig ist.

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Gespräche aus der Community

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InaVainohullus avatar
Hallo Leseratten :)

Im Rahmen unserer Buchreihen-Blogtour verlose ich auf meinem Blog bis zum 24.02.16 ein nigelnagelneues Print-Exemplar von Emmy Laybournes genialem Debüt: MONUMENT 14

Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen:
http://inas-little-bakery.blogspot.de/2016/02/blogtour-buchreihen-monument-14.html
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InaVainohullus avatar

Lust auf neuen Lesestoff ?

Mein Blog wird heute 2 Jahre alt und gerne würde ich meine Freude ein bisschen mit Euch teilen :) 

Deshalb habt ihr bis einschließlich Sonntag, den 13.04.2014 die Chance eines von drei tollen Büchern zu gewinnen. 
Ich denke mal, ich hab sie so ausgewählt das für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte :)
Es gibt eine Dystopie, eine Lovestory und einen humorvollen Roman.

Ich freue mich, wenn ihr reinschaut. 

http://www.inas-little-bakery.blogspot.de/2014/04/gewinnspiel-zum-geburtstag.html
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