Rezension zu "Im Winter Schnee, nachts Sterne. Geschichte einer Heimkehr" von Fabio Geda
Jana_hat_buecherDer Roman ist sozusagen die Fortsetzung der Lebensgeschichte von Enaiatollah Akbari ("Im Meer schwimmen Krokodile"). Es beginnt mit seiner Ankunft in Italien. Sich zurecht zu finden in einer für ihn fremden Welt. Das Ausloten was er beruflich machen möchte und sein Weg zur Universität. Seine neuen Freunde. Aber alles mit dem Wissen, dass seine Familie immer noch in Afghanistan und dort nicht sicher ist. Daher versucht er alles mögliche erst Kontakt zu ihnen aufzunehmen und dann die große Reise in die Heimat zu wagen, um seine Familie wieder in die Arme schließen zu können.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich die beiden Bücher auch innerhalb weniger Monate gelesen habe. Somit hatte ich die Geschichte von Akbari's Flucht noch genau im Kopf. Es freut einen so sehr, wenn man sieht was er alles auf sich genommen hat und nun so ein sicheres und erfülltes Leben hat. In dieser Geschichte schwingt zwar auch viel Schmerz und Sehnsucht mit, aber es überwiegt die Freude am Leben und auch die Ironie darf nicht zu kurz kommen (ich sage nur: Deutschland ist nicht das bürokratischste Land der Welt, es gibt noch ganz andere🤪).







