Endre Lund Eriksen Der Sommer, in dem alle durchdrehten außer mir

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer, in dem alle durchdrehten außer mir“ von Endre Lund Eriksen

Der 13-jahrige Arvid muss den Tatsachen ins Auge sehen: Diese Sommerferien werden sicher alles andere als cool. Spar-Camping-Urlaub mit Papa irgendwo in Norwegen steht auf dem Programm. Einzige Attraktion: das berühmteste Plumpsklo der Welt ... Doch dann kommen Indiane, ein liebeswütiger Hund und jede Menge durchgedrehte Erwachsene ins Spiel. Besonders Arvids Vater benimmt sich plötzlich äußerst seltsam ... Langeweile? Sieht definitv anders aus! Aus dem Norwegischen übersetzt von Maike Dörries.

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  • Wie ein Plumpsklo-Gästebuch zu einem Tagebuch wird...

    Der Sommer, in dem alle durchdrehten außer mir
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    15. May 2017 um 19:06

    Aufmachung des BuchesDas Cover von „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ von Endre Lund Eriksen zeigt einen Fisch mit Fahrradhelm und eine Diskokugel als Köder. Der Hintergrund ist blau. Der Buchtitel ist in bunten Farben auf einer gelben runden Fläche geschrieben. Das Cover wirkt etwas verrückt mit dem Fisch und der Diskokugel, aber es passt auch zum Buchinhalt.Inhalt Arvid macht gemeinsam mit seinem Vater Urlaub im Wohnwagen. Dabei landen sie auf dem Grundstück von dem schwulen Roger und seiner Tochter Indiane. Als Indiane und er die Vermutungen hegen, dass ihre Väter Gefühle füreinander hegen, beginnt Arvid darüber im Gästebuch von Rogers in Norwegen bekannten Plumpsklo zu schreiben. Bald wird das Gästebuch zu einem Art Tagebuch, dass aus Arvids Sicht niemand mehr lesen sollte. Schließlich steht in dem Buch, dass sein Vater schwul ist! Auch andere Erlebnisse über den Sommer, in dem alle durchdrehten, finden Platz darin…Meine Meinung Schon der Buchtitel „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ verspricht eine unterhaltsame Lektüre zu werden. Die Geschichte von Arvids Erlebnissen in seinen Sommerferien wird in Tagebuchform aus dessen Sicht erzählt. Allerdings handelt es sich hierbei eigentlich gar nicht um ein Tagebuch sondern um das Gästebuch eines in Norwegen bekannten Plumpsklo. Allein das ist schon witzig. Das Buch handelt darum, dass der 13-jährige Arvid befürchtet, dass sein Vater schwul geworden ist. Die beiden machen Urlaub in einem Wohnmobil und sind dabei auf dem Grundstück von dem schwulen Roger und seiner 12-jährigen Tochter Indiane gelandet. Arvids Vater und Roger verstehen sich extrem gut – zu gut aus Arvids Sicht. Indiane ist auch nicht von der Vorstellung begeistert, dass Roger und Arvids Vater ein Paar werden könnten. So tun sich die beiden Jugendlichen zusammen und beobachten ihre Väter. Verschiedene Situationen bestätigen ihre Theorie, dass wirklich sich etwas zwischen den beiden Männern anbahnt. Doch wäre das letztendlich tatsächlich so schlimm für Arvid oder ist es vielleicht nicht sogar egal, solange sein Vater endlich wieder, seit der Trennung mit Arvids Mutter, glücklich ist?Es entwickelt sich auch eine Freundschaft zwischen Arvid und Indiane. Die beiden sind zwar oft verschiedener Ansichten, aber letztendlich gibt es zwischen ihnen auch eine Annäherung. Indiane zeigt reges Interesse an Arvid, was ihn aber noch sehr verunsichert. Sie scheint die reifere der beiden Jugendlichen zu sein. Doch dann taucht Frank auf, Arvids „bester“ Freund. Ab diesem Zeitpunkt geht einiges den Bach hinunter und Arvid tat mir sehr leid. Die Lektüre handelt viel um die Selbstfindung und Probleme eines Jugendlichen. In diesen Sommerferien entwickelt sich Arvid selbst weiter und muss erkennen, dass auch er noch nicht weiß in welche Richtung er letztendlich sein Leben einschlagen wird.Der Erzählstil von Endre Lund Eriksen in Form eines Art Tagebuchs bzw. besonderen Gästebuchs gefällt mir sehr gut. Man erlebt Arvids Denkweise und Gefühle hautnah mit. So kann man sich gut in ihn hineinversetzen. Mein Fazit „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ erhält von mir vier gute Sterne. Das Buch ist witzig geschrieben, beinhaltet aber auch Themen zum Nachdenken. 

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  • ODER: Wenn Papa plötzlich schwul wird…

    Der Sommer, in dem alle durchdrehten außer mir
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    07. May 2017 um 14:55

    Unsere Meinung: Meine Tochter und ich wollten mal wieder ein eher außergewöhnliches Buch lesen und genau das haben wir hier gefunden! Die Geschichte rund um Arvid, dessen richtiger Name für uns kaum aussprechbar ist, erlebt die Sommerferien seines Lebens. Arvids Mutter hat ihn und seinen Vater wegen eines Yoga-Lehrers verlassen und da Arvids Vater die Mutter ausbezahlen musste, gibt es keinen 4 Sterne Urlaub, sondern Camping Urlaub in Norwegen am …… der Welt. Dort lernt Arvid die schon etwas pubertierende und frühreife 12 jährige Indiane kennen, ihren schwulen Vater und ihre läufige Hündin. Ihr merkt schon, hier spielen sehr viele Hormone verrückt und eine Rolle! Um die verrückt spielenden Hormone dreht sich eigentlich die ganze Geschichte. Alle Charaktere, selbst die Hunde, haben mit eben diesen Hormonen und was sie auslösen können, zu tun. Dabei beschreibt der Autor diese Entwicklungen, Veränderungen und neuen Gefühle erfrischend ehrlich und unverblümt. Die Geschichte selbst liest sich sehr leicht und meine Tochter und ich hatten viel Spaß, vor allem, wenn sich die beiden Kids wieder in ihrem Hauptquartier, dem Plumsklo mit Diskokugel und Duftlampe, getroffen haben. Das Buch enthält nicht nur die Themen Homosexualität, Coming-Out und Pubertät, sondern schließt auch Freundschaft, Familie, Liebe, Glücklichsein, Verwirrtsein und wichtige Themen, wie Ehrlichkeit, ein. Für uns kristallisierte sich außerdem auch noch die wichtige Aussage heraus, dass jeder so sein dürfen sollte, wie er möchte, um glücklich zu sein. Ich als Erwachsene hätte mir von den beiden Vätern ein wenig mehr Ehrlichkeit gewünscht und habe gehofft, dass sie einfach früher das Gespräch mit den Kids suchen würden. Meiner Meinung nach kann man 12 und 13 Jährigen schon viel erklären. Dann hätten einige Dinge nicht heimlich gemacht werden müssen. Meine Tochter musste sich die ersten Seiten über an den jugendlichen, modernen und ehrlichen Schreibstil gewöhnen. Das fiel ihr aber aufgrund des Tagebuchstils sehr leicht, da man als Leser immer den Eindruck hatte, in vorderster Front beim Geschehen dabei zu sein! Wer weiß, ob es nicht wirklich irgendwo auf der Welt ein solches Tagebuch eines Jungen gibt, dessen Vater „einfach so schwul“ geworden ist… Wir vergeben (4 / 5) für eine Geschichte, die uns gleichermaßen schockiert, erstaunt, beeindruckt und doch gefesselt hat!

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  • LL rezensiert

    Der Sommer, in dem alle durchdrehten außer mir
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    21. April 2017 um 10:21

    „Der Sommer, in dem alle durchdrehten“ kam überraschend bei mir an und da sich das Buch nach einer witzigen Sommerlektüre anhörte, griff ich die Tage danach. Das Buch ist in tagebuchform vom 13-jährigen Arvid geschrieben und dabei genauso offen, direkt und ein bisschen komisch wie manch ein Junge seinem Tagebuch die Geschehnisse des Tages erzählen würde. Die Story ist unterhaltsam, gleicher Maßen kriegt sie durch die „2 schwulen Papas“ aber einen ganz neuen Touch und ermutigt die Kinder dazu, sich auszuprobieren und offen für alles zu sein. Ich habe „Der Sommer, in dem alle durchdrehten“ gemocht. Die Geschichte war vielleicht ein bisschen abgedreht und komisch, aber gleicher Maßen wirkte sie total aus dem Leben gegriffen und echt und vermittelt den jungen Lesern eine wichtige Botschaft. Wir begleiten einen 13jährigen Jungen, der sich im Urlaub gerade neu finden und mit der Situation zu recht kommen muss, einen schwulen Vater zu haben. Seine Geschichte erzählt er unterhaltsam und leicht und so macht das Buch alles in allem Spaß beim Lesen.  Ich persönlich habe beim Lesen einfach gemerkt, dass ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Deshalb eine empfehlenswerte Lektüre für alle Kinder und für alle Älteren: Vielleicht schaut ihr noch weiter… Es fällt mir hier schwer, mich für eine Note zu entscheiden. Deshalb gebe ich dem Buch für die Zielgruppe eine „2“, auch wenn mir das Buch persönlich zu ‚jung‘ war.

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