Endre Lund Eriksen To do!

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Inhaltsangabe zu „To do!“ von Endre Lund Eriksen

Sturmfrei! Julie kann es kaum erwarten, dass ihre Eltern endlich in Urlaub fahren. Denn sie hat jede Menge vor: Sich ein Tattoo stechen lassen. Heimlich Auto fahren. Einen Jungen küssen. Ganz normale Sachen eben, die sie sich sonst niemals trauen würde. Weil Julie blind ist. Nur gut, dass sie Jomar hat. Mit ihm ist alles nur halb so schwer und die Welt irgendwie bunt – was auch immer das sein mag. Als er jedoch von einem Tag auf den anderen verschwindet, kommen Julie Zweifel. Ist Jomar wirklich der, für den sie ihn hält? Und was verbirgt er vor ihr? Beherzt macht sich Julie auf die Suche nach Jomar und seinem Geheimnis.

Tolles Buch, in dem nicht die Behinderung sondern das Mädchen dahinter die Wichtiegste rolle spielt!

— Lotteloves
Lotteloves

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    To do!
    Literaturcocktail

    Literaturcocktail

    02. June 2013 um 12:56

    Die Thematik gefällt mir sehr gut. Julie möchte ,,Queen of the World" sein und für eine Woche vergessen, dass sie blind ist. Sie erstellt eine Liste mit Dingen, die sie unbedingt erleben möchte und arbeitet sie ab. Als ich mich für das Buch entschieden habe, wollte ich mich in eine blinde Person hineinversetzen. Das Cover ist sehr vielversprechend, denn die Liste ist drauf aufgelistet und unter jeder Aufgabe steht sie nochmal in Blindenschrift. Jedes Kapitel ist ebenfalls in Blindenschrift geschrieben. Die Erwartung ist also auf den ersten Blick sehr hoch. Die Blindheit kommt leider viel zu kurz und ist schlecht ausgearbeitet. Als Leser erfährt man nichts über Julies Blindheit. Wieso? Seit Wann? - nichts! Inneralb der ersten Seiten liest man über eine Bestellung im Internet, chatten bei MSN und sms lesen. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt ob sie wirklich blind ist, denn es wird nichts von einem Lautsprecher o.ä. erwähnt. Erst viel später kommt die Auflösung, dass sie zum Beispiel eine Leseleiste mit Blindenschrift am Pc hat. Julie muss sich keinerlei einschränken oder hat Probleme im Leben. Sie hat nur sehende Freunde und geht auf einer ganz normalen Schule. Das ganze ist sehr verwirrend und hat mich nicht überzeugt. Glücklicherweise spielt Jomar schnell eine wichtige und spannende Rolle und rettet das Buch. Wer das Buch lesen möchte um mehr über die Sichtweise einer blinden Person zu erfahren, sollte die Finger davon lassen. Wer eine spannende Geschichte sucht, ist hier richtig.

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  • Rezension zu "To do!" von Endre Lund Eriksen

    To do!
    Samtpfote

    Samtpfote

    10. December 2012 um 16:31

    To do!, Endre Lund Eriksen Klappentext: Sturmfrei! Julie kann es kaum erwarten, dass ihre Eltern endlich in Urlaub fahren. Denn sie hat jede Menge vor: sich ein Tattoo stechen lassen, heimlich Auto fahren, einen Jungen küssen. Ganz normale Sachen eben, die sie sich sonst niemals trauen würde. Denn Julie ist blind. Nur gut, dass sie Jomar hat. Mit ihm ist alles nur halb so schwer und die Welt irgendwie bunt - was auch immer das sein mag. Als er jedoch von einem Tag auf den anderen verschwindet, kommen Julie Zweifel. Ist Jomar wirklich der, für den sie ihn hält? Und was verbirgt er vor ihr? Als Julie am Anfang der Ferien ihre To do Liste zusammenstellt, ist ihr wohl noch nicht klar, auf was sie sich einlässt. Aber als sie jeden Tag neuen Entdeckungen macht und Schritt für Schritt zu dieser neuen und selbstbewussten Julie wird, die sie immer sein wollte, wird ihr klar, dass auch diese Seite des Lebens nicht weniger kompliziert ist. Viel mehr muss man dazu nicht sagen, das Cover und der Klappentext sprechen für sich. Sehr einfühlsam wird berichtet über dieses blinde Mädchen, welches ihr neues Leben erkundet und damit auch die erste Liebe und einige zwielichtige Freundschaften entdeckt. Das Buch würde ich einer Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren empfehlen, wirken doch einige Szenen ein wenig zu konstruiert und teilweise kitschig. Unter anderem die Beziehung von Julie zu ihren Eltern wird unglaublich nebensächlich dargestellt. Viele der Personen bleiben verschwommen und man erfährt zu wenig über Julies Beziehung zu ihren Freundinnen. Dies ist wohl nicht bewusst so konzipiert sondern nicht sehr stark ausgearbeitet. Allerdings muss man sagen, dass diese Informationen auch nicht so wichtig sind, für die Entwicklung der Geschichte und der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Flüssig und nicht zu verschnörkelt. Ausserdem werden einige Probleme der heutigen Zeit vorsichtig und aus der Sicht einer Jugendlichen beschrieben. Aber auch hier muss ich sagen, dass in mancherlei Hinsicht ein wenig zu dick aufgetragen wurde. Es scheint manchmal so, dass zu viel Handlung und Spannung in zu wenig Text verteilt wurde. Aber als Teenagerlektüre sehr passend für die kommenden Sommerferien am Strand oder bei Regen um ein wenig abzuschalten. Auch nicht schlecht für frisch Verliebte.

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