Energie Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie Fair Future

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Inhaltsangabe zu „Fair Future“ von Energie Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie

<p>Ölkrise, Wasserkonflikte, schwindende Ernährungssicherheit&#160;- die Botschaften von knappen Ressourcen häufen sich. Und dies in einer Welt mit wachsender Bevölkerung, zahllosen Armen und stolzen Nationen, die auch ihren Platz an der Sonne fordern. Ihr Recht auf Entwicklung kann man im Zeitalter der Globalisierung nicht bestreiten&#160;- und dennoch ist bereits jetzt die Biosphäre überfordert. Die Inder wollen Straßen und die Chinesen mehr Öl: Der Kampf um die knappe Natur wird die Krisen des 21. Jahrhunderts mitbestimmen. Ressourcenkonflikte, große und kleine, sind oft der unsichtbare Faktor hinter Chaos und Gewalt. Wo jedoch der Kuchen immer kleiner, der Hunger immer größer und die Gäste immer zahlreicher werden, da ist es höchste Zeit, nach Wegen einer gerechteren Verteilung von Ressourcen zu suchen.<br /> Dieses Buch, verfaßt von Fachleuten des international renommierten Wuppertal Instituts, liefert eine Analyse der Konfliktlagen. Es entwirft überdies Perspektiven einer Politik der Ressourcengerechtigkeit und umreißt die Konturen einer globalen Umwelt- und Wirtschaftspolitik, die gleichermaßen der Natur wie den Menschen verpflichtet ist.<br /> Ein wichtiges Informationswerk und ein Kompass für alle, die nach Wegen zu einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft suchen.</p>

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  • Rezension zu "Fair Future" von Umwelt, Energie Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie

    Fair Future

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2013 um 20:52

    „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.“ - Mahatma Gandhi Bedürfnisse und Gier. Zwei Begriffe, die wohl besser als alle anderen Begriffe das größte Problem des 21. Jahrhunderts beschreiben: den Kampf um die Ressourcen dieser Welt. Wahrscheinlich bezog sich Gandhi in diesem Zitat nicht auf die Ressourcenverteilung, aber dennoch lässt es sich wunderbar darauf beziehen, denn die Faustregel, dass 75 Prozent der Ressourcen in der Hand von 25 Prozent der Weltbevölkerung liegen, stimmt immer noch. Da steht auf der einen Seite die Gier der reichen Industrieländer, die immer mehr wollen und aufgrund ihres Lebensstils brauchen und auf der anderen Seite die Bedürfnisse der völlig verarmten Entwicklungsländer, die um ihre Existenz bangen müssen. Die natürlichen Ressourcen, zu denen neben Öl auch die Biodiversität, Naturräume, Luft, Boden, Wasser und vieles mehr gehört, gehören aber keinem! Natürliche Ressourcen sind Bestandteile der Natur und als solche eben nicht für einige reiche und machtvolle Nationen bestimmt, sondern eben für alle Menschen, denn allen Menschen gehört die Natur. Ich muss hier gestehen, dass mich das Thema bis dato nie besonders interessierte. Na klar, man liest in der Zeitung, sieht im Fernsehn oder hört im Radio, dass die Ressourcen ungerecht verteilt sind und gerade die Entwicklungsländer auf diese angewiesen sind, um sich aus ihrer Armut befreien zu können. Aber ich bin ehrlich, indem ich sage, dass es mir eigentlich vollkommen egal war. Ich meine: mir geht es gut, warum sollte mich dann interessieren, dass die Ressourcen so ungleich verteilt sind? Es ist aber bereits die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die nämlich jedem Menschen eine gesicherte physische Existenz zusichert. Aber dieses Existenz ist eben eng an die Ressourcen dieser Welt gebunden. Dieses Buch zeigt genau diese Tatsache auf und macht deutlich, dass wir nur leben, existieren können, wenn wir freien Zugang zu natürlichen Ressourcen haben. Doch wir, die Industrieländer, verwehren den Entwicklungsländern mit unserer scheinbaren unendlichen Gier diesen freien Zugang und sind damit dafür verantwortlich, dass Existenzen scheitern. Doch dieses Buch zeigt eben nicht nur auf, was für Fehler wir bisher gemacht haben, sondern weist uns auch einen Weg in die Zukunft. Sachs und Santarius - die beiden Hauptautoren dieses Werkes - entwickeln basierend auf der mittlerweile über 2000 Jahre alten Gerechtigkeitstheorie von Aristoteles vier Leitbilder für die Ressourcengerechtigkeit im 21. Jahrhundert, die wir so unbedingt brauchen: Existenzrechte garantieren, Ressourcenansprüche zurückbauen, Austausch fair gestalten, Nachteile kompensieren. Ich kann einem jeden dieses Buch nur ans Herzen legen, denn wir müssen an unserer Gier arbeiten. Dabei geht es aber viel weniger um uns, als um die verarmten Entwicklungsländer und schließlich auch um unsere Welt. Lesen, nachdenken und handeln!

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