Die Unfreiheit des Arbeitslosen

Die Unfreiheit des Arbeitslosen
Bestellen bei:

Zu diesem Buch gibt es noch keine Kurzmeinung. Hilf anderen Lesern, in dem du das Buch bewertest und eine Kurzmeinung oder Rezension veröffentlichst.

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Unfreiheit des Arbeitslosen"

Vermitteln 'Agenturen für Arbeit' junge Frauen an Bordelle? Führen 'Jobcenter' Krieg gegen ihre 'Kunden'? Macht eine Kümmerer-Mafia Milliarden mit meschuggen 'Maßnahmen'? Bedeutet Arbeitslosigkeit Verlust von Grundrechten? Und was verbirgt sich eigentlich hinter all den wohlklingenden Phrasen aktueller Arbeitslosenfürsorge? Der Insiderreport deckt schonungslos auf und liest sich wie ein Tagebuch aus dem Tollhaus. - "Gut ist als erstes die Tatsache, dass einer überhaupt über diese Unverschämtheiten unserer Gesellschaft berichtet. Die Fakten allein so auf Papier zu sehen, ist doch der erste große Erfolg. Und dann ist Dreßlers Schreibstil natürlich sehr unterhaltsam. Ich finde es sehr gekonnt, wie er kritische Themen (er klagt schließlich vieles offensiv an) mit einer Mischung aus Humor und Unglaube, d. h. Entsetzensbekundungen, behandelt und sich dabei selbst als Soldat im Kampf gegen die Ungerechtigkeit präsentiert. Aber eben auch mit der gewissen, schmackhaften Prise Selbstironie. Was, denke ich, viele junge Leser irritieren könnte, ist die Detailgenauigkeit. Die präzisen Erläuterungen, wie viele Anträge in welchem Schreiben wo dabei sind, lässt die Spannung sinken und stillt nicht den Durst des Lesers nach weiteren Skandalen. Andererseits passt es zum Stil dieser Reportage und zeigt [es] Dreßlers großes Bemühen um Klarheit im Vergleich mit der Schlamperei der Arbeitsagentur. Deswegen fällt es mir schwer, diesen Umstand einfach so anzuprangern." (Salalamander, m. frdl. Genehm.) / "Trotz deprimierender Erlebnisse als Arbeitsuchender gelingt dem Autor dank seines gewandten sprachlichen Ausdrucks eine unterhaltsame, kurzweilige und angenehm ironische Schilderung eines Lebensabschnitts. Man kann dem Verfasser herzlich wünschen, dass er mit seinem Talent zu schreiben eine Arbeitsstelle finden wird, in die er diese Kompetenzen einbringen kann." (Allabasta, m. frdl. Genehm.) - Schocker zur Arbeitslosenfürsorge "Hartz IV", gegen die sich die röm. Sklavenfürsorge geradezu fortschrittlich ausnimmt: "Wenn [der Nutznießer] einen Schreiber aufs Land schickt und einen Korb Kalk zu tragen zwingt [...] oder vom Ringplatz [einen Sklaven] der Kloakenausmistung voranstellt, wird er offensichtlich das Eigentum missbrauchen", steht im "Corpus iuris civilis", Ulpian, Digesten 7.1.15.1. Dagegen lautet § 10(1)1 SGB II: "Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar" ... "O Zeiten, o Sitten!" (M. Tullius Cicero, Vier Reden gegen Catilina 1, 1, 2 u. a.)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741252549
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:356 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:17.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
0 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Stöbern in Sachbücher

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks