Enrique Cortés

 2.6 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Der 26. Stock, Der 26. Stock und weiteren Büchern.

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Enrique CortésDer 26. Stock
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Der 26. Stock
Der 26. Stock
 (3)
Erschienen am 01.06.2011
Enrique CortésDer 26. Stock: Mysterythriller
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Der 26. Stock: Mysterythriller
Der 26. Stock: Mysterythriller
 (0)
Erschienen am 01.07.2011
Enrique CortésDer 26. Stock
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Der 26. Stock
Der 26. Stock
 (15)
Erschienen am 22.03.2010

Neue Rezensionen zu Enrique Cortés

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Der 26. Stock" von Enrique Cortés

Von Monstern und Helden
Krimifee86vor 4 Jahren

Inhalt: In einer kalten Februarnacht füllt sich der Himmel über Madrid mit Rauch: Die Zentrale eines internationalen Großkonzerns brennt lichterloh. Der Wolkenkratzer wird evakuiert. Trotzdem entdecken Schaulustige im 26. Stock menschliche Schatten – aber in den Tagen darauf wird keine Leiche gefunden und auch niemand vermisst.
Isabel Alvarado ist Personalverantwortliche in der Abteilung Human Resources der Holding. Wochen vor der unheilvollen Brandnacht wird die 30-Jährige durch seltsame Vorkommnisse plötzlich hellhörig: Ihr Vorgesetzter verschwindet spurlos; ein neues Zutrittskontrollsystem wird über Nacht installiert; ihr geistig behinderter Bruder Teo, der in dem Hochhaus als Putzmann arbeitet, erlebt im Lift einen haarsträubenden Albtraum; Kollegen werden befördert, worauf sie ebenfalls spurlos verschwinden; und dann taucht auch noch ein eigenartiges Video auf ...

Cover: Das Cover ist leider etwas verwirrend. In dem Buch geht es ja um den „Turm“. Der „Turm“ hat aber eigentlich nur 27 Stockwerke. Das Bild auf dem Cover könnte allerdings auch das Empire State Building mit über 100 Stockwerken sein. Das finde ich ziemlich unpassend. Auch so finde ich das Cover nicht allzu spektakulär.

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut. Er hat eine schöne Art zu schreiben und die Geschichte für den Leser spannend darzustellen. Besonders gut fand ich auch, dass er versucht hat, einem die einzelnen Charaktere näherzubringen und auch ein wenig auf deren private Geschichten eingegangen ist. So ist mir besonders Isabel, aber auch Vera während des Lesens sehr ans Herz gewachsen.

Die Story: Das Buch hat gut 600 Seiten, von denen ich mich ungefähr 400 Seiten sehr gut unterhalten gefühlt habe. Bis dahin war es ein unglaublich spannender Thriller und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was es wohl für Erklärungen für die merkwürdigen Vorfälle geben würde. Zwar war auch schon einiges fragwürdiges / unrealistisches passiert, aber ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt immer noch auf eine logische Lösung gehofft. Tja und dann passierte das (Achtung – mehr oder weniger Spoiler in stark gekürzter Version):
Isabel und Vera (die zwischenzeitlich von ihrem toten Mann verfolgt wurde) sind kurz vor dem Brand im Turm und werden von Hugo ins 27. Stockwerk gebracht. Die Fahrzeugtüren schließen sich und der Fahrstuhl ist plötzlich verschwunden. Vera fällt auf eine Waagschale und fast in das Maul eines Monsters. Sie ist bewusstlos. Isabel bringt sie in die Toiletten, wo plötzlich ein kleines Mädchen eine Videokamera hinbringt. Dann taucht ein weiteres Monster auf. Isabel schleppt die bewusstlose Vera zur Feuertreppe (wo auch immer die herkam) und sie gelangen in den 26. Stock. Dort treffen sie Zac. Das Gebäude brennt mittlerweile lichterloh, sie kämpfen sich durch die Flammen in den 12. Stock, wo sie (Achtung!) eine Fahrstuhlkarte besorgen, mit der sie dann zurück in den 27. Stock fahren. (HÄH?). Der Fahrstuhl wird auf dem Weg vom Feuer was zerstört, aber sie schaffen es trotzdem in den 27. Stock, wo allerhand weiterer Schwachsinn passiert und als sie dann wieder fliehen wollen, funktioniert der Fahrstuhl auch wieder, wie praktisch!
Das nur mal so zum Inhalt. Wie gesagt, bis Seite 400 wirklich spannend, aber was danach geschah, war leider totaler Humbug.

Fazit: Da ich mich 400 Seiten lang gut unterhalten gefühlt habe, gebe ich mal drei Punkte. Leider konnte mich die Auflösung aber überhaupt nicht zufrieden stimmen – im Gegenteil. Ich bin maßlos enttäuscht von diesem Unsinn, den ich die restlichen 200 Seiten lang lesen musste. Zumal ich diesen teilweise nicht einmal in irgendeiner Art und Weise logisch fand.

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WildRoses avatar

Rezension zu "Der 26. Stock" von Enrique Cortés

Sehr spannend - Auflösung jedoch unbefriedigend
WildRosevor 5 Jahren

"Der 26. Stock" begann meiner Meinung nach wirklich gut! Von Anfang an war das Buch sehr fesselnd und spannend. Man hatte das Gefühl, einfach immer weiterlesen zu müssen. Manche der Ereignisse waren auch ziemlich schaurig und jagten mir eine Gänsehaut über den Rücken, was bei einem Thriller ja durchaus so sein soll. Das Buch war für mich anfangs vor allem eine interessante Kombination aus Kriminalroman und Thriller. Die verschiedenen, in dem Buch auftauchenden Personen schienen alle eine wichtige Rolle zu spielen und gespannt wartete ich darauf, wie der Autor die für mich oft sehr verwirrenden Handlungsstränge aufklären würde.
Die Auflösung jedoch ließ einige Fragen offen. Bis zum Schluss wurde z.B nicht wirklich geklärt, was es mit diesem "Monster" und der "Strafe" auf sich hat. Plötzlich spielen extrem mystische Elemente wie z.B Unsterblichkeit eine Rolle. Da dies zu Beginn des Romans ganz anders war, wirkte es nicht allzu glaubhaft.
Ich muss sagen: Hätte dieses Buch ein anderes Ende gehabt, dann würde ich ihm wahrscheinlich sogar vier Sterne geben! Dadurch, dass für mich aber einiges ungeklärt blieb, vergebe ich 3 Sterne. Der Anfang des Romans ist aber wirklich gelungen und vor allem die ersten 400 Seiten lesen sich äußerst flüssig.

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gurkes avatar

Rezension zu "Der 26. Stock" von Enrique Cortés

Rezension zu "Der 26. Stock" von Enrique Cortés
gurkevor 7 Jahren

In einem sehr großen Konzern verschwinden nach und nach immer mehr Mitarbeiter. Sie wurden befördert, heißt es. Isabel ist nicht nur verwundert, sondern auch traurig, als auch der Aufzugführer gefeuert wird und von der Bildfläche verschwindet. Mit ihm hat sie so etwas wie eine Freundschaft verbunden.
Isabel selbst ist eine gute und fleißige Mitarbeiterin. Rührend kümmert sie sich um ihren geistig behinderten Bruder. Als sie von ihrer Kollegin Vera gewarnt wird, die Firma schnell zu verlassen und zu kündigen, ist es für Isabel fast schon zu spät...

Der Klappentext lässt auf einen spannenden und interessanten Psychothriller schließen. Leider hat der Inhalt nicht sehr viel mit diesem Text gemein, sodass die meisten Leser wohl mit ganz falschen Erwartungen an die Geschichte herangehen.

Anfangs geht es richtig spannend und interessant los und man fliegt regelrecht über die Seiten. Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt und der erste lässt auf eine richtig gute Geschichte hoffen. Der Autor hat auch einen flüssigen und neugierig machenden Schreibstil. Auch ich war sehr gefesselt.

So nach und nach wird es aber immer verwirrender und vor allem mystischer. Ja, "Der 26. Stock" ist ein fantastischer Thriller mit übersinnlichen Ansätzen, was man so gar nicht erwartet. Je mysteriöser die Handlung wird, desto mehr fängt man sich an zu langweilen. Normalerweise sollte es ja umgekehrt der Fall sein.
Auf mich wirkte es, als könne sich der Autor nicht so recht entscheiden, was er aus seiner Geschichte machen möchte. Der rote Faden hat einfach gefehlt.

Hätte der Autor die Spannung und die Handlung nicht ins fantastische abdriften lassen, wäre der Thriller auf jeden Fall empfehlenswert gewesen. Denn gute Ansätze waren genügend vorhanden. Nach dem ersten Teil fühlte ich mich, als wäre ich in kaltes wasser geworfen worden, da der weitere Verlauf so gar nichts mit dem Beginn gemein hatte. Leider kann ich den Thriller an dieser Stelle nicht weiterempfehlen.

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