"Rosario Girondo ist literaturkrank"
Dieser erste Satz im Klappentext des Romans hatte es mir sofort angetan. Jemand, der förmlich besessen ist von Literatur, das kann mir ja eigentlich nur gefallen.
Hatte ich gedacht. Doch leider war es nicht so.
Ich weiß auch nicht, worans gelegen hat, sprachlich ist das Buch top, aber vielleicht wars ja auch zuviel, wer weiß. Ich war so oft kurz davor, das Buch wieder wegzulegen, doch ich hab es zuende gelesen um nicht womöglich ein fulminantes Ende zu verpassen. Doch auch da wurde ich enttäuscht.
Schade.
Noch kurz zum Inhalt.
Der Roman beginnt mit einer Novellle. "Risiken und Nebenwirkungen" Zuerst denkt man, diese sei Relatität, doch im nächsten Teil wird man aufgeklärt, dass alles nur Fiktion war. Dann wird erzählt wie es wirklich war. Dann kommt wieder eine Wendung, mt der man nicht gerechnet hat. Immer wieder kamen neue Wendungen und alles, was man vorher gelesen hat, war nicht richtig. Vielleicht war es das, was mich gestört hat.
Die Idee ist nicht schlecht. Aber die Umsetzung hat mir gar nicht gefallen.
Schade.
Zwei Sterne für die Sprache, ansonsten wärs nur einer geworden.
Rezension zu "Risiken & Nebenwirkungen" von Enrique Vila-Matas












