Enrique de Hériz Lügen

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Inhaltsangabe zu „Lügen“ von Enrique de Hériz

Eine Familiengeschichte voller überraschender Wendungen und Enthüllungen. Ausgelöst durch den vermeintlichen Tod der Mutter, werden immer mehr Geheimnisse und Unwahrheiten aufgedeckt. Sicheres Wissen wird von Zweifeln erschüttert, klare Erinnerungen entpuppen sich als falsch. Ein Roman über die Kraft der Vergangenheit und die Kunst der Lüge.§Isabel García Luna ist siebzig Jahre alt und auf Forschungsreise im Dschungel Guatemalas, als sie erfährt, dass man sie für tot erklärt hat. Während sie noch zögert, den Irrtum aufzuklären, herrscht unter den Familienmitgliedern großer Aufruhr. Serena ist von der Todesnachricht der Mutter besonders mitgenommen und verarbeitet das Unglück schreibend. Dabei will sie endlich die wahre Geschichte ihrer Familie ans Licht bringen. Sie hat gewissen Familienmythen schon immer misstraut, sei es der Legende vom unübertrefflichen, aber jung verstorbenen Großvater Simon, sei es dem Mythos um die geheimnisvolle Russin, die eigentlich gar keine war. Unterdessen hören wir von Mutter Isabel eine ganz andere Version jener Geschichten ...

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  • Rezension zu "Lügen" von Enrique de Heriz

    Lügen
    miezekatze

    miezekatze

    01. October 2009 um 16:43

    "Lügen" ist eine spannende Saga um eine ausergewöhnliche, spanische Familie: Die Mutter ist eine anerkannte Anthropologin und öfters auf Reisen im Ausland, während sich der Vater um die Familienbelange zu Hause kümmert. Zu Beginn der Handlung ist der Vater an Alzheimer erkrankt und die Mutter befindet sich auf Forschungsreise im Dschungel Guatemalas und wird für tot erklärt. Während sie zögert ob sie diesen Irrtum überhaupt aufklären soll, kommt der Rest der Familie im Ferienhaus der Familie am Meer zusammen: Der älteste Sohn Alberto, mit seinem nach einem Unfall nicht ganz wieder hergestelltem Sohn Louis, die etwas melancholische Serena, welche für den kranken Vater sorgt und die lebhafte Isabel. Während alle auf den Künstler Pablo, das "enfant terrible" der Familie, warten, schreiben sich Serena und Isabel ihre Trauer um die Mutter vom Leib, indem sieversuchen mit der undurchsichtigen Familiengeschichte aufzuräumen- in unterschiedlichen Versionen. Wer hat nun recht? Kehrt die Mutter nun zurück oder bleibt sie "tot"? Hériz gelingt es diese Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten, nicht zuletzt durch einen ständigen Wechsel von Handlungssträngen, Erzählperspektiven und Zeiten. Mal befindet sich der Leser im Familienferienhaus Malepsina der Gegenwart, dann wieder in der Vergangenheit, mal im Dschungel Guatemalas. Die doch ungewöhnlichen Charactere der einzelnen Personen tragen ebenfalls zur Spannung bei.

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