Enya Kummer

 4.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Julie, Julie: Am Ende ist Erinnern und weiteren Büchern.

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Enya KummerJulie
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Julie
Julie
 (13)
Erschienen am 29.12.2017
Enya KummerJulie: Am Ende ist Erinnern
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Julie: Am Ende ist Erinnern
Julie: Am Ende ist Erinnern
 (6)
Erschienen am 22.12.2017
Enya KummerWenn freche Wölfe Nebel pupsen
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Wenn freche Wölfe Nebel pupsen
Wenn freche Wölfe Nebel pupsen
 (6)
Erschienen am 15.03.2015
Enya KummerDas Murmelglas
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Das Murmelglas
Das Murmelglas
 (0)
Erschienen am 11.08.2014

Neue Rezensionen zu Enya Kummer

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YumikoChan28s avatar

Rezension zu "Julie" von Enya Kummer

Ein kleines Meisterwerk... <3 <3 <3
YumikoChan28vor 5 Monaten

Das ist er! Enya Kummers Roman Julie – Am Ende ist erinnern
Ich weiß gar nicht so recht an was es eigentlich lag, dass ich schlussendlich so begeistert von diesem Werk war... lag es vielleicht daran, dass die Autorin es schafft ein so schwieriges Thema doch auf so eine wundervolle Art und Weise sensibel anzugehen, darzulegen und dem Leser nahezubringen? Oder vielleicht daran, dass ich die Autorin selber mittlerweile als herzensguten Menschen „kennen gelernt“ habe?
Vielleicht auch an beidem. Doch egal was es letzten Endes war. Dieser Roman ist und bleibt für mich auf immer ein ganz besonderes Buch...

Inhaltsangabe:
Die siebzehnjährige Yva hat es schwer in ihrer Familie. Sie muss sich um ihren autistischen Bruder kümmern und das meiste im Haushalt erledigen, da ihre depressive Mutter dem allen nicht gewachsen ist. Der Vater ist schwer beschäftigter Jurist und verschließt vor den Problemen die Augen.
Dann ist da Yvas panische Angst vor Wasser, die sie mehr und mehr in Albträumen und im Alltag verfolgt.
Erschöpft von ihrem Leben begegnet ihr eines Tages Julie, die so ganz anders ist: selbstbewusst, gelassen, sehr direkt, aber auch liebevoll. Yva verfällt der neuen Freundin, hungert nach Begegnungen mit ihr.
Eines Tages sehen Yvas bester Schulfreund Janis und ihr Vater sie in merkwürdiger Kleidung durch die Stadt laufen. Yva verzweifelt, denn sie kann sich nicht erinnern. Nur noch in Julie sieht sie eine Hilfe. Mit Julie wird alles gut, denkt sie. Doch ist das wirklich so? Wer ist Julie, was sind das für Träume, die Yva plagen, was hat es mit den fehlenden Bildern im Fotoalbum auf sich? Was verheimlichen ihr die Eltern?

Die Hauptcharaktere ~ VORSICHT SPOILER~

Stella Yvana „Yva“ Foti:
Stella muss sich für ihre siebzehn Jahre schon reichlich erwachsen geben. Da ihre Mutter an schweren Depressionen leidet und ihr Vater sich einzig in die Arbeit flüchtet, übernimmt sie meistens die Verantwortung für Haushalt und ihren kleinen Bruder Paolo. Sie hat panische Angst vor Wasser und sieht in Julie oft die einzige Bezugsperson... von der sie liebevoll "Sternchen" gerufen wird.

Julie (Nachname unbekannt):
Yva begegnet Julie eines Tages in einer Buchhandlung und ist sofort fasziniert von diesem Mädchen, dass so ganz anders ist, als sie.
Julie wirkt meistens sehr forsch und fordernd, hat aber auch unglaublich viel Verständnis für Yvas Situation. Sie hat mich in manchen Situationen sogar an den „Pretty little Liars“ - Charakter Alyson DiLaurentis erinnert...

Janis Maquardt:
Janis ist der Yvas bester Freund und sogar heimlich in sie verliebt. Als Yva sich zu verändern beginnt macht er sich natürlich ernsthafte Sorgen um sie und will herausfinden, was mit seiner besten Freundin nicht stimmt. Er weiß um die schwierige Situation bei Yva zu Hause...

Michele Foti:
Michele Foti ist der Vater von Yva und Paolo. Durch ein – in der Vergangenheit liegendes – Unglück, zog er mit seiner Familie in eine neue Stadt und schweigt seither über diesen Vorfall.
Es scheint, als wolle er gar nicht mitbekommen, wie die Familie auch an den gegenwärtigen Familienproblemen zerbricht und flüchtet sich deshalb in die Arbeit...

Hanna Foti:
Hanna ist die Mutter von Yva und Paolo. Sie leidet an Depressionen und ist sichtlich überfordert mit Paolo, weshalb sie die Mutterrolle für ihn gerne auf Yva abschiebt...
Auch, wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so wirkt, hat sie ein gutes Herz und will eigentlich nur das beste für ihre Familie...

Paolo Foti:
Paolo ist Yvas jüngerer Bruder und Autist.
Auch, wenn man denkt er bekäme nicht viel von seiner Umgebung mit, so ist er in der Familie Foti wohl der Klügste von allen...


Meine Meinung:

Schon von Anfang an, war ich total gefesselt von dem Buch. Stellen sich in Diesem doch schon zu Beginn einen Haufen Fragen: Wie geht Yva im Allgemeinen mit ihrer schwierigen Familiensituation um? Warum hat sie solch eine panische Angst vor Wasser? Und wer ist Julie überhaupt?
Auf all jene, wollte ich am liebsten sofort eine Antwort. Aber wie es des Öfteren so ist. Der Weg ist das Ziel. Und so blieb mir nichts Anderes übrig als zu lesen, zu lesen und noch einmal mehr zu lesen.
Durch das schwierige, aber auch authentisch wirkende Thema, dessen sich die Autorin auf höchstem Maße sensibel und glaubwürdig angenommen hat, bereitete mir das überhaupt keine Probleme. Ganz im Gegenteil: Ich war jeden Tag aufs Neue gespannt, wie Yva ihr Leben meistert und was noch so alles passiert.
Für mich war es zuweilen so, als säße ich mit dem Buch neben einem großen Schokobrunnen, neben mir eine Schüssel voll Erdbeeren und ich hatte für jede Seite eine, die ich bis zum Ansatz in die Schokolade tunken und essen durfte...
Yva ist eine toller Charakter. Man merkt deutlich, dass sie auf der einen Seite zwar sichtlich überfordert mit ihrer Situation ist, auf der Anderen aber alles versucht, um die Familie zusammen zu halten. Sie tat mir die meiste Zeit unglaublich leid. Ich habe regelrecht mit ihr mitgelitten und war am Ende zusammen mit ihr auf Spurensuche ihrer unerträglichen Angst vor Wasser...
Auch Paolo fand ich total faszinierend: Sein Authismus kommt gut zur Geltung. Ich wollte ihn oft einfach nur in den Arm nehmen und drücken...
Man merkt Enya Kummer an, dass sie für ihr Buch sehr viel und gründlich recherchiert hat. Gerade bei Self – Puplisher Büchern rechne ich das den Schreibenden ja immer hoch an...


Mein abschließendes Fazit:

Wenn man ein so schwieriges Thema, so authentisch, glaubwürdig und gefühlvoll erzählen kann, dann kann das doch nur eins sein... : EIN WAHRES KLEINES MEISTERWERK!!! <3 <3 <3


Kommentare: 1
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AnjaKoenigs avatar

Rezension zu "Julie" von Enya Kummer

wow, beeindruckend und gut
AnjaKoenigvor 7 Monaten

ein grossartiges buch, das mich sehr beeindruckt hat. absolute leseempfehlung für jeden der mehr wissen möchte über menschen und mögliche psychische Probleme. viele Details, die nicht unbedingt allgemein bekannt sind für laien. viel hintergrundwissen schön erläutert. eine spannende, interessante und schön geschriebene geschichte die mir totale Freude bereitet hat zu lesen. sehr emotional und zum nachdenken anregend, traurig und ernst, dennoch auch mit liebe und herz. ernstes Thema, wunderbar verarbeitet und gut zu lesen. 

Kommentare: 1
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Lavendel3007s avatar

Rezension zu "Julie" von Enya Kummer

Ich bin du, du bist ich!
Lavendel3007vor 8 Monaten

> "Lass das!" Schrill mein Schrei, lauter als der von Paolo, der einen hohen Jammerton ausstößt. Ich erschrecke und halte mir die Hand vor den Mund. Als fürchte ich, dass mir Schlimmeres entweichen könne. Worte, die sich nicht zurückholen lassen.
Der Junge verstummt. Die Hände liegen im Schoß. Kaum wahrnehmbares Zittern. Aber ich sehe es. Die kleinen Finger bewegen sich, als klopften sie immer noch diesen Zählrhythmus. Tränen stehen in seinen fast schwarzen Augen, laufen die Wangen hinunter bis zu den Mundwinkeln. Ich kämpfe die Verzweiflung nieder und streiche meinem Bruder über den Kopf und zerzause die dunklen Locken. Er zuckt zurück. Das hätte ich wissen müssen. (S. 68) <

Die siebzehnjährige Yva hat es schwer in ihrer Familie. Sie muss sich um ihren autistischen Bruder kümmern und das meiste im Haushalt erledigen, da ihre depressive Mutter dem allen nicht gewachsen ist. Der Vater ist schwer beschäftigter Jurist und verschließt vor den Problemen die Augen. Dann ist da Yvas panische Angst vor Wasser, die sie mehr und mehr in Albträumen und im Alltag verfolgt. Erschöpft von ihrem Leben begegnet ihr eines Tages Julie, die so ganz anders ist: selbstbewusst, gelassen, sehr direkt, aber auch liebevoll. Yva verfällt der neuen Freundin, hungert nach Begegnungen mit ihr.
Eines Tages sehen Yvas bester Schulfreund Janis und ihr Vater sie in merkwürdiger Kleidung durch die Stadt laufen. Yva verzweifelt, denn sie kann sich nicht erinnern. Nur noch in Julie sieht sie eine Hilfe. Mit Julie wird alles gut, denkt sie. Doch ist das wirklich so? Wer ist Julie, was sind das für Träume, die Yva plagen, was hat es mit den fehlenden Bildern im Fotoalbum auf sich? Was verheimlichen ihr die Eltern?

Von Anfang an mag ich Yva, dennoch ist Paolo, ihr Bruder, mein Liebling :) er ist so feinfühlig, fast schon zerbrechlich. Yva kümmert sich aufopfernd, im wahrsten Sinne des Wortes, um ihn denn ihr Vater ist immer am arbeiten und die Mutter ist nicht in der Lage sich um ihre Kinder zu kümmern. Ja sie schafft es einfach nicht, alles bleibt an Yva hängen. Aber ich möchte auch nicht zu viel vorweg nehmen. Janis ist ihr bester Freund. Als er erfährt das Yva Julie kennengelernt hat, merk er zunehmend das diese ihr nicht gut tut. Auch ihre panische Angst vor Wasser versucht sie mit Julie zu lösen. Ob sie es schafft und was es damit auf sich hat erfahrt ihr natürlich erst gegen Ende. Und glaubt mir, es ist auf eine gewisse Art und Weiße verstörend, auf jeden Fall überraschend.

Enya Kummer zieht euch direkt in Yvas Leben. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen hoch. Durch ihren Wechsel der Perspektiven schlüpft ihr auch in die restlichen Charaktere. Alles ist gut nachvollziehbar und ihr bekommt einen Einblick in die menschliche Psyche. Ob ihr es nun wollt oder nicht, der äußerliche Schein trügt öfter als erwartet und ihr werdet nach diesem Buch mehr zwischen den Zeilen hören wenn euch jemand sagt es ginge ihm gut, da der Fragende meist das hören möchte, weil es einfacher ist als auf etwas negatives einzugehen.

Fazit:
Dieses Buch ist zwar spannend einerseits, dennoch hoch emotional geschrieben und es sensibilisiert uns besser zuzuhören und auf unser Gegenüber besser zu achten. Der Roman zeigt uns eine menschliche Grenzsituation. Absolute Leseempfehlung - Fünf Sterne!

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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Enyaks avatar
Liebe Leserinnen und Leser,
ganz herzlich lade ich euch ein zur Leserunde zu meinem Roman "Julie - Am Ende ist Erinnern".
Nachdem ich zusammen mit Victoria Suffrage zwei Bücher veröffentlicht habe, ist "Julie" mein erster, allein geschriebener Roman.

Worum geht es?

Die siebzehnjährige Yva hat es schwer in ihrer Familie. Sie muss sich um ihren autistischen Bruder kümmern und das meiste im Haushalt erledigen, da ihre depressive Mutter dem allen nicht gewachsen ist. Der Vater ist schwer beschäftigter Jurist und verschließt vor den Problemen die Augen.
Dann ist da Yvas panische Angst vor Wasser, die sie mehr und mehr in Albträumen und im Alltag verfolgt. Erschöpft von ihrem Leben begegnet ihr eines Tages Julie, die so anders ist: selbstbewusst, gelassen, sehr direkt, aber auch liebevoll. Yva verfällt der neuen Freundin, hungert nach Begegnungen mit ihr.
Eines Tages sehen Yvas bester Schulfreund Janis und ihr Vater sie in merkwürdiger Kleidung durch die Stadt laufen. Yva verzweifelt, denn sie kann sich nicht erinnern. Nur noch in Julie sieht sie eine Hilfe. Mit Julie wird alles gut, denkt sie. Doch ist das wirklich so?
Wer ist Julie, was sind das für Träume, die Yva plagen, was hat es mit den fehlenden Bildern im Fotoalbum auf sich? Was verheimlichen ihr die Eltern?

Ich verlose insgesamt 16 Bücher, davon vier Printbücher und zwölf Ebooks in den Formaten MOBI und Epub.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen und auf das gemeinsame Lesen mit euch.
Eine Rezension am Ende ist erwünscht.
Lieben Gruß
Enya





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