Julie: Am Ende ist Erinnern

von Enya Kummer 
4,8 Sterne bei6 Bewertungen
Julie: Am Ende ist Erinnern
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Jazzys avatar

Ein starkes Buch zum nachdenken!

Kikiwee17s avatar

Berührende Geschichte

Alle 6 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Julie: Am Ende ist Erinnern"

Die siebzehnjährige Yva hat es schwer in ihrer Familie. Sie muss sich um ihren autistischen Bruder kümmern und das meiste im Haushalt erledigen, da ihre depressive Mutter dem allen nicht gewachsen ist. Der Vater ist schwer beschäftigter Jurist und verschließt vor den Problemen die Augen.
Dann ist da Yvas panische Angst vor Wasser, die sie mehr und mehr in Albträumen und im Alltag verfolgt.
Erschöpft von ihrem Leben begegnet ihr eines Tages Julie, die so ganz anders ist: selbstbewusst, gelassen, sehr direkt, aber auch liebevoll. Yva verfällt der neuen Freundin, hungert nach Begegnungen mit ihr.
Eines Tages sehen Yvas bester Schulfreund Janis und ihr Vater sie in merkwürdiger Kleidung durch die Stadt laufen. Yva verzweifelt, denn sie kann sich nicht erinnern. Nur noch in Julie sieht sie eine Hilfe. Mit Julie wird alles gut, denkt sie. Doch ist das wirklich so? Wer ist Julie, was sind das für Träume, die Yva plagen, was hat es mit den fehlenden Bildern im Fotoalbum auf sich? Was verheimlichen ihr die Eltern?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B078KVZ7QS
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:243 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:22.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Jazzys avatar
    Jazzyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein starkes Buch zum nachdenken!
    Ein starkes Buch zum nachdenken!

    Beschreibung:

    Die siebzehnjährige Yva hat es schwer in ihrer Familie. Sie muss sich um ihren autistischen Bruder kümmern und das meiste im Haushalt erledigen, da ihre depressive Mutter dem allen nicht gewachsen ist. Der Vater ist schwer beschäftigter Jurist und verschließt vor den Problemen die Augen. 
    Dann ist da Yvas panische Angst vor Wasser, die sie mehr und mehr in Albträumen und im Alltag verfolgt. 
    Erschöpft von ihrem Leben begegnet ihr eines Tages Julie, die so ganz anders ist: selbstbewusst, gelassen, sehr direkt, aber auch liebevoll. Yva verfällt der neuen Freundin, hungert nach Begegnungen mit ihr. 
    Eines Tages sehen Yvas bester Schulfreund Janis und ihr Vater sie in merkwürdiger Kleidung durch die Stadt laufen. Yva verzweifelt, denn sie kann sich nicht erinnern. Nur noch in Julie sieht sie eine Hilfe. Mit Julie wird alles gut, denkt sie. Doch ist das wirklich so? Wer ist Julie, was sind das für Träume, die Yva plagen, was hat es mit den fehlenden Bildern im Fotoalbum auf sich? Was verheimlichen ihr die Eltern?

    Meine Meinung:

    Da mich die Inhaltsangabe schon sehr neugierig gemacht hatte, war ich sehr offen für das Buch. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Man leidet mit Yva mit und empfindet sofort Mitgefühl für sie. Normalerweise sollten sich die Eltern um alles kümmern und nicht eine 17-jährige, die selbst noch Unterstützung benötigt. Die Geschichte wird aus den unterschiedlichen Perspektiven von Yva, ihrem Vater und ihrem Freund Janis erzählt. Die Hauptperson bleibt dennoch Yva. Im Laufe der Geschichte entstehen immer wieder Fragezeichen, was aber sehr gut ist, da dadurch eine Spannung entsteht und man immer wissen möchte wie es weitergeht.

    Fazit:

    Ein sehr gut geschriebenes Buch, dass ich jedem weiterempfehlen kann. Die Geschichte baut sich im angenehmen Tempo auf und erklärt sich von selbst. Das Buch werde ich auf jeden Fall noch öfters lesen.

    Kommentare: 2
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    Kikiwee17s avatar
    Kikiwee17vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Berührende Geschichte
    Eine Geschichte, die berührt!

    Auf Enya Kummers Buch „Julie - Am Ende ist Erinnern“ bin ich durch das ansprechende Cover aufmerksam geworden. Dieses wirkte auf mich sehr melancholisch und ich hatte das Gefühl, das abgebildete Mädchen trägt die Last der ganzen Welt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich umso mehr überzeugt, dass das Cover perfekt zum Buch passt. Yva ist 17 Jahre alt und muss in ihrer Familie die Aufgaben der Mutter übernehmen, da diese aufgrund einer Depression kaum mehr am Familienleben teil nimmt. Neben dem Haushalt kümmert sie sich auch um ihren autistischen Bruder, was natürlich keine leichte Aufgabe ist. Der Vater ist sehr wenig zu Hause und entlastet sie auch nicht. Yva ist dem zunehmenden Druck kaum gewachsen und hat selbst psychische Probleme, wie beispielsweise große Angst vor Wasser und immer wiederkehrende Alpträume. Zunehmend hat sie das Gefühl dass ihre Familie etwas verheimlicht. Da tritt Julie in ihr Leben, die in vielen Dingen das genaue Gegenteil von ihr zu sein scheint. Ob sie ihr helfen kann. Das Buch ist in Kapitel angenehmer Länge aufgeteilt, wobei die Kapitel aus Yva‘s Sicht, aus der Sicht des Vaters und aus der Perspektive von Yva‘s „platonischen“ Freund geschrieben sind. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Wechsel der Personen, da ich mich immer wieder in jemand anderen hineinversetzen musste, aber die Autorin hat das sehr geschickt gelöst, da man so einen besseren Einblick in das Seelenleben mehrerer Protagonisten bekommt. Überhaupt hat die Autorin die Gefühle -gerade von Yva- sehr gut zum Ausdruck gebracht, sie kann mir sehr echt und authentisch vor. Ich habe mit Yva mitgelitten und war gespannt herausfinden, welches Geheimnis die Eltern wohl zu verbergen zu versuchen. Das Buch hat mir auch eindrücklich gezeigt, wie man mit traumatischen Erlebnissen und psychischen Erkrankung besser nicht umgehen sollte. Gerade zum Ende hat Enya Kummer den Perspektivenwechsel nochmal sehr gut genutzt. Bei mir sind am Schluss keine Fragen offen geblieben. Mein Fazit: Ein berührendes Buch über ein Mädchen mit einer schwierigen Vergangenheit.

    Kommentare: 1
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    E
    engel-07vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich ganz besonderes und tolles Buch, Sehr authentisch und echt.
    Ein wirklich ganz besonderes und tolles Buch, Sehr authentisch und echt.

    Yva ist ein 17jähriges Mädchen, welches es im Leben echt schwer hat. Der Bruder ist Authist, die Mutter leidet unter Depressionen und der Vater ist ständig nur am arbeiten und verschließ vor den Problemen die Augen. Außerdem ist da die panische Angst von Yva vor Wasser. Diese Angst wird so schlimm, dass sie nicht nur ihren Träumen verfolgt, sonder auch am Tage. Zum Glück trifft sie eines Tages Julie. Sie ist alles, was Yva nicht ist. Selbstbewusst, gelassen und direkt. Als Yva sich nicht mehr erinnern kann, was sie gemacht hat, als ihr Vater und ihr bester Freund sie in merkwürdigen Klamotten durch die Stadt laufen gesehen haben, sieht sie nur noch Hilfe bei Julie. Aber kann sie ihr wikrlich helfen? und was sind das für Fotos im Album? Was hat es mit dieser panischen Angst vor Wasser aufsich?

    Schon das Cover vermittelt die Gefühlswelt von Yva perfekt: Verzweifelt, düster, traurig und überfordert. Die Geschichte hat mich von der ersten Seiten an gepackt und auch nicht mehr losgelassen. Die Verzweiflung und Überforderung von Yva ist mit den Händen greifbar. Aber nicht nur das, sonder die ganze Situation ist so authentisch, dass ich beim Lesen schon öffters schlucken musste. Yva, die Mutter, der Burder, der Vater, Janis und auch Julie sind so eigenständige Charaktere, so perfekt in dieser Geschichte skizziert - besser hätte man es nicht machen können. Die Handlungen und Beweggründe sind logisch und absolut nachvollziehbar. Es ist wie eine Dominoschlange. Wenn man mal den ersten Stein umgeworfen hat, fallen alle anderen hintereinander ebenso. Genauso hat Enya Kummer diese Geschichte aufgebaut. Alles ergibt sich aus dem Vorhergegangenem.

    Fazit:
    Ein Buch, welches schwierige Themen sehr geschickt aufgreift und umsetzt. Sehr authentisch und echt. Eine Geschichte, die mir beim Lesen unter die Haut ging und die ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.


    Kommentare: 1
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    cecilyherondale9s avatar
    cecilyherondale9vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Berührend, dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht.
    In der Tiefe der Psychologie

    Cover:
    Das Cover zeigt ein Mädchen, das vermutlich Yva darstellt. Sie sieht erschöpft und nicht wirklich gesund aus. Auch die Farben vermitteln eine eher traurige und düstere Stimmung.

    Inhalt:
    Die siebzehnjährige Yva hat es schwer in ihrer Familie. Sie muss sich um ihren autistischen Bruder kümmern und das meiste im Haushalt erledigen, da ihre depressive Mutter dem allen nicht gewachsen ist. Der Vater ist schwer beschäftigter Jurist und verschließt vor den Problemen die Augen.
    Dann ist da Yvas panische Angst vor Wasser, die sie mehr und mehr in Albträumen und im Alltag verfolgt.
    Erschöpft von ihrem Leben begegnet ihr eines Tages Julie, die so ganz anders ist: selbstbewusst, gelassen, sehr direkt, aber auch liebevoll. Yva verfällt der neuen Freundin, hungert nach Begegnungen mit ihr.
    Eines Tages sehen Yvas bester Schulfreund Janis und ihr Vater sie in merkwürdiger Kleidung durch die Stadt laufen. Yva verzweifelt, denn sie kann sich nicht erinnern. Nur noch in Julie sieht sie eine Hilfe. Mit Julie wird alles gut, denkt sie. Doch ist das wirklich so? Wer ist Julie, was sind das für Träume, die Yva plagen, was hat es mit den fehlenden Bildern im Fotoalbum auf sich? Was verheimlichen ihr die Eltern?

    Der Schreibstil ist sehr fesselnd. Die Sichtweise verändert sich in den verschiedenen Kapiteln, was manche Handlungen besser verstehen lässt.

    Schlusswort:
    Der Roman "Julie am Ende ist Erinnern" von Enya Kummer handelt von der 17-jährigen Yva, die immer mehr Probleme im Alltag hat, da viel Verantwortung und viele Aufgaben auf ihren Schultern lasten. Das Ende ist relativ gut, wenn auch etwas traurig. das Thema Psychologie steht unbemerkt zeitweise im Vordergrund.
    Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich würde es aber nicht für jüngere Kinder empfehlen, da es sehr tiefgründig ist.
    Ich vergebe 4 Sterne.

    Kommentare: 1
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    MissSophis avatar
    MissSophivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: ein eindrückliches und zartes Buch, dem ich viele begeisterte Leser wünsche
    Ein zartes Buch mit starkem Inhalt

    Das Buch über ein Mädchen, welches sich leise in mein Leben schlich. 

    Ein Mädchen - Yva ihr Name - die mit 17 Jahren schon Dinge im Haushalt übernehmen muss, weil ihre Mutter es zur Zeit nicht leisten kann. Sie hat noch einen Bruder - einen ganz besonderen Bruder. Mit ihr lernen wir eine Familie kennen, die mit den Gegebenheiten kämpft, die ihr zugemutet werden.

    Yva - die ihre Kindheit so langsam abstreift und überwechselt ins Erwachsenen Da-Sein, aber die Schatten ihrer Kindheit halten sie im Griff. Sie hat Albträume - sie hat unglaubliche Angst vor Wasser - auch vor gefrorenem. Mutig versucht sich sich zu stellen und muss sich doch geschlagen geben..... bis sie eines Tages auf Julie trifft. Sie tritt in ihr Leben und verändert es grundlegend.

    Enya Kummer schafft es mühelos mit den Worten Empfindungen und Befindlichkeiten zum Ausdruck zu bringen. Ihr gelingt es, dass sich die Protagonisten vor dem inneren Auge zum Leben entfalten und einen mitnehmen in ihre Wirklichkeit. Ohne etwas vorweg nehmen zu wollen: sie nähert sich einem Thema, zu dem in dieser Art noch nicht viel geschrieben wurde. Yva steht für viele betroffene Menschen - die nicht verrückt - noch nicht einmal krank im eigentlichen Sinne sind.

    Ich wünsche diesem Buch mit den zarten Tönen, die dennoch unmissverständlich die Wahrheit beschreiben, viele Leser, bei denen Verständnis geweckt wird und ein Verstehen in der Gesellschaft voran getrieben wird.
    Danke für das "Worte finden".

    Kommentare: 1
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    uffi1994s avatar
    uffi1994vor 8 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Enyaks avatar
    Liebe Leserinnen und Leser,
    ganz herzlich lade ich euch ein zur Leserunde zu meinem Roman "Julie - Am Ende ist Erinnern".
    Nachdem ich zusammen mit Victoria Suffrage zwei Bücher veröffentlicht habe, ist "Julie" mein erster, allein geschriebener Roman.

    Worum geht es?

    Die siebzehnjährige Yva hat es schwer in ihrer Familie. Sie muss sich um ihren autistischen Bruder kümmern und das meiste im Haushalt erledigen, da ihre depressive Mutter dem allen nicht gewachsen ist. Der Vater ist schwer beschäftigter Jurist und verschließt vor den Problemen die Augen.
    Dann ist da Yvas panische Angst vor Wasser, die sie mehr und mehr in Albträumen und im Alltag verfolgt. Erschöpft von ihrem Leben begegnet ihr eines Tages Julie, die so anders ist: selbstbewusst, gelassen, sehr direkt, aber auch liebevoll. Yva verfällt der neuen Freundin, hungert nach Begegnungen mit ihr.
    Eines Tages sehen Yvas bester Schulfreund Janis und ihr Vater sie in merkwürdiger Kleidung durch die Stadt laufen. Yva verzweifelt, denn sie kann sich nicht erinnern. Nur noch in Julie sieht sie eine Hilfe. Mit Julie wird alles gut, denkt sie. Doch ist das wirklich so?
    Wer ist Julie, was sind das für Träume, die Yva plagen, was hat es mit den fehlenden Bildern im Fotoalbum auf sich? Was verheimlichen ihr die Eltern?

    Ich verlose insgesamt 16 Bücher, davon vier Printbücher und zwölf Ebooks in den Formaten MOBI und Epub.

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen und auf das gemeinsame Lesen mit euch.
    Eine Rezension am Ende ist erwünscht.
    Lieben Gruß
    Enya





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