Enzo Fileno Carabba Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

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Inhaltsangabe zu „Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten“ von Enzo Fileno Carabba

Seit Jahrzehnten bewohnen Giulia und Camilla, zwei Damen von edler Geburt und antiker Schönheit, einen alten und zugegebenermaßen ziemlich heruntergekommenen Palazzo im schönen Florenz. Die beiden haben es sich bequem gemacht zwischen allerlei Antiquitäten und sonstigem Plunder und verlassen das Haus nur noch selten. Warum sollten sie auch, denn Emiliano, der unverschämte Feinkosthändler, versorgt sie mit überteuerten Lebensmitteln, und Piero, ja Piero, versorgt sie seit Jahr und Tag mit ein bisschen Koks, das die Damen nachmittags zum Tee zu nehmen pflegen. Denn ein bisschen Spaß sei im Leben ja wohl noch erlaubt. Als jedoch Piero eines Tages nicht mehr auftaucht, sehen sich die beiden gezwungen, das erste Mal seit langer Zeit wieder einen Fuß vor die Haustür zu setzen. Ein Entschluss mit weitreichenden Konsequenzen …

Meiner Meinung nach passt der Titel so gar nicht zum Buch. Man erwartet eine ausgefallene u. unterhaltsame Story, die man aber nicht bekommt

— Kristin84

Der Titel hat nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun. Ja, es geht um 2 alte Schachteln, aber die Welt retten? Fehlanzeige.

— Eliza_

Skurrile Geschichte mit einer ungewöhnlichen Art von Humor, die aber nicht so ganz zum Titel passen will.

— beyond_redemption

kurzweilige Unterhaltung mit skurilen Charakteren

— Kelo24

Naja.....

— Tedd

Schwarzer Humor, der ein paar unterhaltsame Lesestunden garantiert.

— schoensa

Ein kurzweilig erheiterndes Werk, welches ein paar schöne Lesestunden beschert. Man muss sich allerdings für dezent groteske Protagonisten und kuriose Geschichten begeistern können.

— missmistersland

Kurzweilig und skurril, sprachlich auf Dauer zu maniriert.

— StefanJacobasch

Ganz nett, habe mir allerdings mehr erhofft.

— KENA

sehr tolliges Buch :)

— -Evi-x3

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Hammerharte Realität, hammerhart erzählt. aber Umsetzung + Stil waren leider nicht so mein Fall. Sehr distanziert. Dennoch grausame Realität

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  • "Koks und Spitzenhäubchen"

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    beyond_redemption

    06. January 2017 um 17:58

    Worum geht's? Giulia und Camilla, zwei alte italienische Damen, verlassen nach längerer Zeit zum ersten Mal wieder bewusst ihre eigene Wohnung, da ihr Drogendealer nicht mehr bei ihnen auftaucht und sie sich auf die Suche nach einem neuen machen wollen. Weil sie genauso reich aussehen, wie sie es tatsächlich sind, ziehen sie außerhalb ihrer vier Wände jede Menge Personen an, die hinter ihrem Geld her sind. Zum Glück wissen sich die beiden Damen kreativ zu verteidigen. Meine Meinung Für meinen Geschmack ist das Buch zu abgefahren. Die beiden Damen handeln größtenteils weltfremd und haben sehr ungewöhnliche Ansichten und Ideen. Meistens sind die beiden nur auf ihr eigenes Wohl bedacht. Dadurch entstehen jede Menge skurrile Situationen, die natürlich völlig überzogen dargestellt sind. Das Buch hat mich ein bisschen von der Art her an "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" erinnert, allerdings mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor. Ich bevorzuge jedoch Bücher, deren Handlung auch tatsächlich so stattgefunden haben könnte, was hier aber nicht der Fall ist. Auch der Schreibstil gefiel mir nicht so gut, z.B. weil Dinge nicht beim Namen genannt werden. Einige Beispiele: Die beiden Damen werden als Prinzessinnen bezeichnet, obwohl sie garantiert keine sind. Dass sie Koks konsumieren (und nicht z.B. Heroin), ist mir nur durch den Klappentext klargeworden usw. Sehr gut gefallen hat mir eigentlich nur das Cover, das mich auch zum Kauf bewogen hat. Insgesamt entspricht das Buch also nicht meinem Geschmack, weder inhaltlich, noch vom Schreibstil her. Dennoch wurde ich trotzdem relativ gut unterhalten, so dass ich dem Buch 3 Sterne gebe.   Mein Blog: https://buechereckeweb.wordpress.com/

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  • Dramatisch

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    Julienne_Books

    13. March 2016 um 23:18

    Inhalt : 2 Alte exquisite Damen die ein Leben im Antiken wunderschönen Haus leben. Eine priese ''Zucker'' zu ihrem Tee gehört natürlich immer dazu. Doch als nun ihr Lieferant für ihr ''Zucker'' nicht mehr auftaucht müssen sie sich einen neuen suchen. Aber wie sollten sie dies anstellen wenn sie doch das haus nie verlassen?  Fazit : Interessante Geschichte aber sehr schlecht umgesetzt. Wenige Seiten aber zieht sich extremst in die Länge und ist an vielen stellen langweilig. ich würde das Buch leider nicht weiterempfehlen. 

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  • Koks zu Kaffee

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    Tedd

    12. October 2015 um 10:59

    Ich weiß, fast gar nicht was ich gutes zu diesen Roman sagen soll, außer das die Idee und das Cover toll sind. Ich habe mich jetzt über Monate hinweg durch dieses Buch gekämpft und man beachte: Es hat nur 220 Seiten!! Ich hatte mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, denn es hörte sch einfach nach einer lustigen, kurzweiligen Unterhaltung an, aber ich konnte nie mehr als 20 Seiten am Stück lesen, weil ich schon nach 10 Seiten einfach nicht mehr wollte. Es zog sich alles so sehr und manchmal war es so verwirrend, dass ich nicht mal mit der Handlung mitkam. Manche Stellen waren einfach so absurd, dass man nur schmunzeln konnte, das heißt einen gewissen Humor hatte das ganze, aber leider nicht so in dem Ausmaße wie ich mir das gewünscht hätte. Auch war der Schreibstil recht seltsam zu lesen. Ich musste manchmal Sätze 2-3 mal lesen und überhaupt zu wissen, was der Autor mir damit sagen wollte. Auch hatte ich das Gefühl, dass vor allem im Mittelteil, dann kein wirklich roter Faden mehr vorhanden war und die Handlung flog an mir vorbei, ohne dass ich sie richtig ins Geschehen einordnen konnte und irgendwie war dann nicht mehr viel von der eigentlichen Handlung da. Unsere Protagonisten Giulia und Camilla waren mal so mal so. Manchmal mochte ich ihre spezielle Art und fand das sehr erfrischend, dass sie einfach sehr anders sind. Zwar kann man sich nicht wirklich in sie hineinversetzten, aber manchmal war es ganz unterhaltsam mit ihnen zu überlegen, wie man doch die Leichen beseitigte oder ähnliches. Allerdings waren sie für mich bis zum Ende hin nicht wirklich greifbar. Als dann Francesca auftaucht bekommen sie eine etwas menschlichere Note. Auch das Ende an sich fand ich ziemlich gelungen und diese 5 Seiten waren auch eigentlich das Beste vom Buch, denn die waren nicht verwirrend, die waren lustig und zeigten einfach nochmal wie absurd diese Geschichte doch ist. Genauso wie die Logik in dem Buch. Also manche Sachen waren so voller Logikfehler, wo ich mir nur dachte: Wie zur Hölle soll das bitte möglich sein?? Natürlich neigen unsere beiden Damen auch mal zu Übertreibungen, aber das war einfach unverständlich für mich. Nunja, jetzt bin ich zumindest froh, dass ich es bis zum Schluss durchgehalten habe:)

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  • Fear and Loathing in ... Florenz?

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    Bri

    29. April 2015 um 11:49

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten wird im Klappentext mit dem Satz "Koks und Spitzenhäubchen" beworben und wer greift da nicht gleich wie ich - in Erinnerung dieser wunderbar schrägen Schwarz-Weiß-Komödie mit dem großartigen Cary Grant - zu? Titel und Cover - beides ebenso verlockend, wie die filmische Assoziation - taten ihr Übriges und schwupp hatte ich mich in die Welt der beiden älteren Damen aus der florentinischen gehobenen Schicht begeben. Erwartet hatte ich wohl zwei Damen, die sich wie die beiden Tanten in Arsen und Spitzenhäubchen eher etwas naiv und weltfremd aber gerade deshalb als liebenswürdig entpuppen würden. Doch weit gefehlt. Giulia und Camilla, zwei ältere echte Damen der florentinischen Gesellschaft, verlassen ihren etwas heruntergekommenen und auch ein wenig zugestellten Palazzo nur einmal die Woche, um einen kulturellen Pflichttermin wahrzunehmen. Die Dinge des Alltags und ihren heißgeliebten Zaubertrank, den sie jeden Nachmittag pünktlich zu sich nehmen, um in den Erinnerungen an ihre Liebsten und die damit verbundenen besseren Zeiten zu schwelgen, bekommen sie geliefert. Blöd nur, dass der Zaubertrank-Lieferant plötzlich und unerwartet verstirbt und der Lebensmittelllieferant nach und nach schlechtere Qualität zu immer höheren Preisen bietet. Was die Lebensmittel angeht, nun gut, das wäre irgendwie auszuhalten. Aber der Zaubertrank geht langsam aber sicher aus, und das ist die wahre Katastrophe. Es bleibt den beiden Prinzessinnen nichts anderes übrig, als sich selbst auf die Suche nach Nachschub zu begeben. Nicht einfach für zwei ältere Damen, die sich plötzlich gezwungen sehen, ihr Koks selbst zu besorgen ... Die Grundidee des Romans ist durchaus ansprechend, die beiden schrulligen Damen, denen man ihre "hochwohlgeborene" Herkunft anmerkt, nicht gänzlich unsympathisch und auf keinen Fall dumm, eher skrupellos - aber das mag am konsumierten Zaubertrank liegen, der ja im Rufe steht, Skrupelllosigkeit und Egozentrik bis hin zur Hybris zu fördern. Etwas nervig allerdings ist die Gewohnheit der einen der beiden Freundinnen, ständig florentische - im Notfall auch nicht-florentinische - Sprichwörter zu zitieren, die noch dazu nicht immer zur Situation passen. Es hätte Einiges werden können aus dem Plot, vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, das vermag ich nicht zu beurteilen. Im Deutschen jedenfalls wirkt der Roman wegen seiner Wiederholungen und teilweise abgehackt-zusammenhanglosen Erzählweise nicht ganz ausgereift. Skurrile, schräge Charaktere sind eben nicht alleine ein Garant für gute, spannungsgeladene Unterhaltung. Wobei der Witz bei den alten Damen schon ab und an aufblitzt, aber eben nur ab und an. Der Spannungsbogen flacht gerade in der Mitte des Krimis doch gewaltig ab und dennoch habe ich zumindest ein leises Bedauern verspürt, als ich mich von Giulia und Camilla verabschiedete. Manchmal ist eben weniger mehr und aus vielen Ideen können auch mehrere Bücher entstehen, aber das war offensichtlich nicht der Wunsch des Autors, der nicht mit Querverweisen auf die unterschiedlichsten Bereiche geizt. Vielleicht ist es auch die italienische Lesart des Buches, die mir fehlte, oder ich hatte meine Erwartungen zu hoch gesteckt und das Buch musste hinter diesen zurückbleiben. Wer mag, sollte sich auf jeden Fall ein eigenes Urteil bilden.

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  • Zwei Prinzessinnen verlassen nach Jahrzehnten ihren Palazzo

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    schoensa

    20. April 2015 um 18:14

    Worum es geht Giulia und Camilla sind zwei in die Jahre gekommene Grand Dames, die in einem Palazzo in Florenz residieren. Diesen verlassen sie nur Donnerstags zu einem Besuch der Leseveranstaltung. Lebensmittel erhalten sie – wenn auch in minderer Qualität – vom Metzger Emiliano, der verlässliche Piero versorgt sie mit Zaubertrank, nach dessen Genuss sich ihre Aquarienfische in ihre verstorbenen Ehemänner verwandeln. Das Haus zu verlassen gibt es keinen Grund – bis Piero nicht mehr auftaucht und der Zaubertrank zur Neige geht. Und plötzlich müssen die Damen vier Leichen entsorgen und Florenz droht in den Fluten zu versinken. Wer denkt, dass er es mit zwei netten alten Damen zu tun hat, der dürfte enttäuscht werden. Giulia und Camilla sind von Eigenarten und –tümlichkeiten gezeichnet, was sie nicht unbedingt sympathisch aber durchaus unterhaltsam macht.Wie es gefällt Sehr skurrile Geschichte, die durch die durch die Erzählweise noch skurriler wird. Eine abgeschlossene Handlung oder übermässig viel Sinn sucht man vergeblich, dennoch: Schwarzer Humor, der ein paar unterhaltsame Lesestunden garantiert.

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  • Grotesker schwarzer Humor

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    missmistersland

    14. April 2015 um 15:54

    Inhalt Seit Jahrzehnten bewohnen Giulia und Camilla, zwei Damen von edler Geburt und antiker Schönheit, einen alten und zugegebenermaßen ziemlich heruntergekommenen Palazzo im schönen Florenz. Die beiden haben es sich bequem gemacht zwischen allerlei Antiquitäten und sonstigem Plunder und verlassen das Haus nur noch selten. Warum sollten sie auch, denn Emiliano, der unverschämte Feinkosthändler, versorgt sie mit überteuerten Lebensmitteln, und Piero, ja Piero, versorgt sie seit Jahr und Tag mit ein bisschen Koks, das die Damen nachmittags zum Tee zu nehmen pflegen. Denn ein bisschen Spaß sei im Leben ja wohl noch erlaubt. Als jedoch Piero eines Tages nicht mehr auftaucht, sehen sich die beiden gezwungen, das erste Mal seit langer Zeit wieder einen Fuß vor die Haustür zu setzen. Ein Entschluss mit weitreichenden Konsequenzen … (Klappentext)   Meine Meinung Die Prinzessinen ziehen in die Welt hinaus. Von Beginn an unglaublich unterhaltsam wie die Damen sich auf die Suche nach einem neuen Dealer begeben und damit den Stein ins Rollen bringen. Man hat sofort ein Bild von der Welt in der sich die Damen bewegen und ein besonders amüsantes wie sie aussehen. Die Damen sind relativ abgebrüht was ihre Einstellung zu Verbrechen und Mord angeht. Schwarzer Senioren Mafia Humor quasi. Teilweise sehr verworren und abstrus läuft die Geschichte relativ vorhersehbar ab. Zur Zeit sind die Geschichten um Senioren die in die Welt hinaus ziehen ja relativ beliebt. Diese sticht nicht unbedingt heraus. Sehr gefallen hat mir der italienische Flair und die unterhaltsamen "Sprichwörter" die die Damen auf nahezu jeder Seite von sich geben.   Die Charaktere der Damen selbst sind eher erschreckend. Wie bereits erwähnt sind sie sehr abgebrüht. Nichtsdestotrotz sind sie sehr unterhaltsam und ein wenig schrullig.   Der Schreibstil ist regelrecht "Comic-haft" - zumindest hatte ich das Gefühl. Vor meinem geistigen Auge spielten sich Szenen aus Filmen mit Zeichentrickeffekten ab. Da die Damen den Drogen ja nicht abgeneigt sind entstehen köstliche Momente, beispielsweise ihre Verflossenen im Aquarium.   Zu Beginn musste ich mich erst in die doch recht ungewöhnliche Story einfinden. Das Ende hat mir wesentlich besser gefallen als der Anfang, doch war es nicht DIE Enthüllung schlechthin. Erheiternd aber nicht geistreich. Denoch ist es wert dem Ende eine Chance zu geben, selbst wenn es zu Beginn ein wenig schleppend voran geht.   Das Cover ist großartig. Wobei ich im Nachhinein nicht sicher bin ob es zur Geschichte selbst passt. Ich hatte mehr echten Humor (anstelle von viel abstrusen schwarzen Humor) und weniger Verrücktheiten erwartet.   Mein Fazit Ein kurzweilig erheiterndes Werk, welches ein paar schöne Lesestunden beschert. Man muss sich allerdings für dezent groteske Protagonisten und kuriose Geschichten begeistern können.

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  • Wenig Humor in Florenz

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    Ritja

    06. April 2015 um 18:55

    Der Titel ist ein Traum und auch das Cover hat mich angesprochen. Der Covertext verspricht Humor und vielleicht etwas Satire, auf jeden Fall eine Menge Lesespaß.  Ich bin mit recht hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen und leider enttäuscht wurden. Mich haben die beiden Prinzessinnen, die Damen aus Florenz nicht so richtig begeistern können. Sie waren nett und recht clever, aber nicht faszinierend oder fesselnd. Es hat mich etwas an „Kevin allein zu Haus“ erinnert, nur das es sich diesmal um Seniorinnen handelt, die sich gegen die Bösen wehren. Die Fallen waren teilweise schon aus Filmen und anderen Büchern bekannt und somit weniger spannend oder überraschend. Teilweise waren die Handlungen der Damen nicht sehr glaubwürdig und nachvollziehbar. Es fehlte der echte Humor und die Spannung in dieser Geschichte, der den Leser amüsiert und weiterlesen lässt.  Bereits nach dem ersten Drittel des Buches war mir der Ausgang der Geschichte nicht mehr wichtig. Die Damen hatten mich leider nicht erreicht, zu abstrus war ihre Geschichte und das Ende leider vorhersehbar. Einzig der Schreibstil war ganz gut, man konnte das nicht ganz so dicke Buch zügig durchlesen.  Insgesamt leider kein Buch, welches mich begeistert hat.

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  • Ungewöhnlicher Krimistil

    Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

    Eva-Maria_Obermann

    01. April 2015 um 12:18

    Giulia und Camilla sind zwei alte Damen in Florenz, die ihr Heim seit Jahren nicht mehr verlassen haben. Als ihre tägliche Koks-Lieferung allerdings ausbleibt, sehen sie sich gezwungen, einen neuen Lieferanten aufzutreiben. Schnell haben die zwei so Verfolger an der Backe, die es aus dem Weg zu bringen gilt. Doch die zwei sind nicht nur erfahren, sondern auch erfinderisch. Selbst Leichen bringen sie nicht aus der Ruhe, ist doch das Hochwasser genau zur richtigen Zeit zur Stelle. Eine aus dem Nichts auftauchende Nichte und die Angst vor dem Ende sind da schon ganz andere Probleme. Ich muss zugeben, dass ich leichte Probleme mit dem Buch hatte. Es schlendert so vor sich hin. Drogen, Mord und Vertuschung, alles wird so lapidar erzählt, wie der allmähliche Rückzug der beiden Damen. Vor allem, dass relativ viel am Anfang und dann wieder am Ende passiert, die große Mitte sich aber in meinem Empfinden unnötig zieht, bringt eine ungewöhnliche Spannungskurve. Der Stil ist dabei malerisch und verziert, selten direkt, mit Wiederholungen und Bildern gespickt. Mehr Kunst vielleicht als Erzählung. Die Redewendungen der beiden Alten bringen ihren Teil zu dem etwas aufgesetzten Gebilde bei. Zwischen den Zeilen steht viel und mehr, als beim ersten Lesen hervor tritt. Ich schwanke regelrecht zwischen Lob und Missmut. Auf jeden Fall aber tanzt das Buch erholsam aus dem Rahmen der „alte Leute erleben Abenteuer“ Geschichten, die gerade so beliebt sind. Auf jeden Fall kommt italienischer Flair genauso rüber, wie die ungewöhnlichen, aber genialen weil erfolgreichen Einfälle der beiden Damen und die enorme Macht der Natur im alles mit sich reißenden Hochwasser. Wie die zwei Damen dabei tatsächlich zu vermeintlichen Heldinnen werden, ist dann gleichzeitig banal wie faszinierend amüsant. Ein Buch nicht für jeden, aber durchaus mit Reiz.

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