Eoin Colfer Artemis Fowl and the Atlantis Complex

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Inhaltsangabe zu „Artemis Fowl and the Atlantis Complex“ von Eoin Colfer

Young Artemis Fowl has frequently used high-tech fairy magic to mastermind the most devious criminal activity of the new century. Now, at a conference in Iceland, Artemis has gathered the fairies to present his latest idea to save the world from global warming. But Artemis is behaving strangely. Something terrible has happened to him...

Wie konnte es nur soweit kommen mit Artemis Fowl`Und, wird es je wieder besser? Spannend nach wie vor!

— Wortteufel

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  • Rezension zu "Artemis Fowl and the Atlantis Complex" von Eoin Colfer

    Artemis Fowl and the Atlantis Complex

    sabisteb

    13. August 2010 um 09:59

    An seinem fünfzehnten Geburtstag präsentiert Artemis den Elfen seinen neuen genialen Plan: Er will die Welt retten! Dumm nur, dass ihm da, neben einer Amok laufenden Marssonde und ferngesteuerten tödlichen Robottern, eine kleine neurotische Störung namens Atlantis Komplex dazwischenkommt. Aufgrund seines jahrelangen Magiemissbrauchs hat es ihm sozusagen das Hirn gegrillt und er leidet an Ticks, Zwangsstörungen, Paranoia und Neurosen und das ist erst die erste Phase! Phase zwei ist viel, viel Schlimmer (für den Leser), denn in dieser Phase übernimmt ein gutes, aber leider romantisch verklärtes, Holly mit Komplimenten überschüttendes und deutlich weniger intelligentes alter Ego den Körper von Artemis Fowl, während der untätig, eingesperrt im eigenen Hirn und umzingelt von Vieren (Nein nicht Viren, hier ist tatsächlich die Zahl vier gemeint) zusehen muss, wie unbekannte Bösewichte versuchen seine Freunde zu töten und dabei teilweise auch erfolgreich sind. Der Autor hat wohl selber eingesehen, dass Artemis in Artemis Fowl and the Time Paradox einfach zu gut und langweilig wurde und versucht nun mit dieser Wendung, bzw. dieser Krankheit noch einmal irgendwie die Kurve zu kriegen, das gelingt aber nur bedingt. Wo ist das geniale, böse Genie geblieben? In diesem Teil kann man dem Autor nicht vorwerfen Artemis währe zu lieb und nett, nein es ist ja nicht Artemis, es ist sein alter Ego und das nervt ungemein, genauso wie Artemis Ticks nerven. Für Action sorgen in diesem Teil hauptsächlich Butler im Gymnastikanzug und seine Schwester Juliett, aber ganz ehrlich, die Bruder und Schwester Getue ist auch nicht das gelbe vom Ei. Selbst Mulch Diggums hat irgendwie nicht mehr den alten Schwung, da können selbst Fowlys Witze nicht mehr viel reißen. Das Highlight des Buches ist eindeutig der neue Bösewicht. Er ist, deutlich interessanter, besser und genialer als Artemis. Er ist wie Artemis früher war und dennoch hat er (wie der alte Artemis) einen guten Kern und tut seine bösen Taten alle nur aus Liebe. Ich hoffe er bleibt uns erhalten, denn dieser neue Bösewicht hat Stil. Fazit: Das Buch war nicht langweilig, weit gefehlt. Es liest sich gut und fließt dahin, aber es kommt nie Spannung auf und selbst die Toten, Charaktere, die man teils schon sehr lange kennt, sterben so nebenbei ohne dass es wirklich weh tun würde und man ihnen nachtrauern würde. Aus der Serie ist irgendwie die Luft raus. Es werden Stereotype abgehandelt ohne dass sich die Charaktere weiterentwickeln, die Anrufe von Artemis Mutter, die wohl als Auflockerung gedacht waren, wirken deplaziert und peinlich und lassen Artemis noch mehr als Weichei erscheinen als er ohnehin schon ist. Es bleibt zu hoffen dass er durch die Behandlung seiner Krankheit wieder zu seinem teuflisch bösen Selbst findet. Es gibt am Anfang des Buches zwar eine kurze Zusammenfassung für diesen Band wichtiger Ereignisse, dennoch dürfte es für Neueinsteiger schwierig sein der Handlung zu folgen, denn es wird sehr häufig auf vorherige Ereignisse und Personen zurückgegriffen ohne diese zu erläutern und zu erklären. Die Reihe: 1. Artemis Fowl 2. Artemis Fowl: The Arctic Incident 3. Artemis Fowl: The Eternity Code 4. Artemis Fowl: The Opal Deception 5. Artemis Fowl: The Lost Colony 6. Artemis Fowl: The Time Paradox 7. Artemis Fowl: The Atlantis Complex

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