Der Tod ist ein bleibender Schaden

von Eoin Colfer 
3,7 Sterne bei40 Bewertungen
Der Tod ist ein bleibender Schaden
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (25):
eulenmamas avatar

schräg,ein etwas anderer krimi, lesenswert für leute die wie ich spannung und tiefschwarzen humor mögen.

Kritisch (2):
Hazel93s avatar

Überhaupt nicht mein Fall! Viel zu konstruiert. Statt guter Handlung & Dialogen ständiges Rumgeballer mit bemüht wirkenden Witzen.

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Inhaltsangabe zu "Der Tod ist ein bleibender Schaden"

Es hätte alles so schön werden können. Dan McEvoy, knallharter Türsteher und Exsoldat, hat soeben neue Haare transplantiert bekommen. Jetzt klappt‘s auch mit Connie, der heißen Hostess im verruchtesten Club von New Jersey. Doch dann wird Connie mit Loch im Kopf und mausetot aufgefunden. Die Bullen verdächtigen Dan. Der hat ausnahmsweise eine weiße Weste. Aber alles geht so richtig schön schief. Die Mafia hat‘s auf ihn abgesehen und fackelt ihm fast den teuren Haarschopf ab. Doch mit oder ohne Haare, Dan will Connies Mörder finden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548611518
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:08.03.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.02.2012 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    KlaasHarbours avatar
    KlaasHarbourvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein humorvoller Krimi der alle Klischees bedient!
    Humorvoller Krimi - 4/5 Sterne

    Obwohl es schwer ist ein Buch zu schreiben in dem man Humor und Spannung gut verbindet und trotzdem einen genauso guten Schreibstil behält, hat Eoin Colfer es mit diesem Buch auf jeden Fall geschafft!


    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und gibt gute Beschreibung von Orten und Räumen. Dadurch ist das Buch in einer eher düsteren Stimmung was wahrscheinlich auch durch den mürrischen Schlägertypen-Charackter des Protagonisten unterstützt wird. Die Spannung setzt an manchen Stellen in dem Buch aus, wird dafür aber von lustigen Begegnungen abgelöst. Die Charaktere sind so unterschiedlich wie interessant und geben dem Buch noch den extra Kick.



    Alles in allem ein Buch, dass man echt lesen sollte!

    4/5 Sterne

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    WortGestalts avatar
    WortGestaltvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Parodie auf all die bekannten Gangster-Klischees!
    Die bösen und die nicht ganz so bösen Gangster

    Daniel McEvoy führt eigentlich ein ruhiges Leben in Cloisters, New Jersey. Der ehemalige Soldat arbeitet als Türsteher in einem kleinen Kasino, der Schuppen zählt zwar nicht zu den Top-Adressen der Stadt, aber Dan hat sein Auskommen und seine Ruhe. Außerdem punktet sein Arbeitsplatz mit der schönen Hostess Connie, in die Dan sich ein wenig verguckt hat.

    Als Connie jedoch ermordet wird, ist es vorbei mit der Ruhe in Cloisters, New Jersey. Und als hätte dieses Ereignis schlafende Hunde geweckt, verschwindet gleichzeitig auch noch Dans alter Kumpel Zeb, ein zwielichtiger Arzt ohne Zulassung, der mit Haartransplantaten und bunten Pillen seinen Lebensunterhalt bestreitet. Das Drama ist perfekt, als Dan in Zebs Praxis auf einen irischen Mafioso stößt und diese Begegnung für einen der beiden tödlich endet. Man soll sich doch nicht mit der Mafia anlegen!

    Was Eoin Colfer aus diesem recht stereotypen Stoff macht, hat wirklich viel Schönes. Eine Parodie auf all die vielen Gangster-Klischees, mit viel skurrilem Witz umgesetzt und dabei doch dem Krimi selbst treu geblieben. Allzu Ernsthaftes kann man bei der Wahl des deutschen Buchtitels auch nicht erwarten, „Der Tod ist ein bleibender Schaden“ setzt da schon einmal einen kleinen Pfeil in die richtige Richtung, trockener Humor, coole Typen, ein paar Trottel, viel irischer Whiskey und die Art von Überzeichnung von Figuren und Situationen, die es braucht, um aus einem ernsten Krimistoff eine leichte Jacke zu machen.

    So muss sich Dan beispielsweise gegen seine irre Nachbarin, seinen habgierigen Chef, einen schmierigen Anwalt und die irische Mafia zur Wehr setzen, während ihn das Jucken seiner frisch implantierten Haare, ja, so viel Eitelkeit muss sein, wahnsinnig macht und die Suche nach seinem alten Freund Zeb anfeuert, immerhin hat er ihm die Implantate ja gesetzt. Doch New Jersey ist nicht New York und nun ja, die irische Mafia ist nicht die italienische. Aus diesem „Gangster-2.-Klasse-Setting“ macht der Autor aber eine erstklassige Geschichte mit einem hohen Unterhaltungswert!

    Fazit: Eine sehr nette Ganoven-Geschichte mit gelungenen Figuren, die viele Gauner-Klischees parodiert und dabei die harten Typen durch den Kakao zieht. Wäre die Story ohne Humor erzählt, wäre sie eigentlich ein düsterer Gangster-Krimi, so aber ist es eine Story mit viel Witz und skurrilen Momenten und eine gelungene Abwechslung für Zwischendurch.

    Bewertung: 67 %
    Stil: 4/5 | Idee: 3/5 | Umsetzung: 3/5 | Figuren: 4/5 | Plot-Entwicklung: 3/5
    Tempo: 3/5 | Tiefe: 3/5 | Komplexität: 3/5 | Lesespaß: 4/5 | = 3,33 Punkte

    Rezension auch auf
    http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Ziemlich schräg und abgedreht mit aberwitzigen Situationen, die stellenweise aber auch überzogen und bemüht wirken.
    Ziemlich schräge Gaunerkomödie

    Ex-Soldat Daniel McEvoy ist Türsteher mit frisch transplantierten Haaren auf dem Kopf. Mit der Hostess Connie verbindet ihn eine lockere Freundschaft, allerdings erhofft sich Dan schon etwas mehr. Doch damit wird es nichts, denn Connie liegt eines Tages mausetot mit einem Loch im Kopf im Hinterhof des Clubs. Dan macht sich auf die Suche nach dem Mörder und muss dabei feststellen, dass sein Freund und Arzt Zeb spurlos verschwunden ist. Nach Dans Vermutung wohl auch nicht mehr am Leben. Bevor der Ex-Soldat auch nur den Hauch einer Spur hat, ist plötzlich die Mafia hinter ihm her. Aber auch davon lässt sich Dan nicht beirren und sucht hartnäckig den Mörder von Connie.

     

    Der Ire Daniel McEvoy ist Anfang Vierzig, Ex-Soldat und Türsteher in einem verruchten Club und hat gerade eine Haartransplantation hinter sich, die ihm seine Freund Zeb aufgeschwätzt hat. Als Connie mit einem Loch im Kopf im Hinterhof des Clubs gefunden wird, gerät Dan erst einmal ins Visier der Polizei von New Jersey, doch dieses Mal hat Dan damit nichts zu tun. Doch kaum hat er mit den eigenen Ermittlungen begonnen, hat er auch schon einen Mord begangen, die Mafia auf dem Hals und mit korrupten Polizisten zu tun.

     

    Die Story entwickelt sich äußerst schräg mit aberwitzigen Situationen und überraschenden, nicht immer ganz logischen Wendungen. Der Ich-Erzähler Dan vermutet, dass sein Freund Zeb tot ist, da dieser nicht auffindbar ist und unterhält sich fortan ständig mit Zebs Geist. Diese Zwiegespräche sind meist recht unterhaltsam. Die Story selbst ist ziemlich rasant erzählt, wobei aber Spannung im Verlauf kaum aufkommt.

     

    Eoin  Colfer erzählt Dans Abenteuer in einer sehr lockeren, flapsigen Art. Doch obwohl Dan seine Erlebnisse selbst schildert, bleibt seine Figur etwas blass. Zumeist unterhaltsam gestaltet sich die Geschichte, doch mit der Zeit nervt die schräge Story doch ein wenig, da sie stellenweise bemüht und doch ziemlich überzogen daherkommt.

     

    Fazit: Ziemlich schräg und abgedreht mit aberwitzigen Situationen, die stellenweise aber auch überzogen und bemüht wirken.

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    SitataTirulalas avatar
    SitataTirulalavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hatte eine großartige Zeit mit Dan und Zeb - lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Buch gehabt.
    Von Fingerfuchtlern und Laddies

    Daniel McEvoy, genannt Dan, war früher bei der Armee, arbeitet nach seinem Ausscheiden aber nur noch als Türsteher. Zehn Jahre lang waren aufmüpfige Kunden in Clubs und Casinos seine größte Sorge - bis sein bester Freund verschwindet, er mit der irischen Mafia im sonst beschaulichen Cloisters aneinander gerät und seine Lieblings-Kellnerin aus dem "Slotz" ermordet aufgefunden wird. Dan stolpert von einer Verwicklung in die nächste und berät sich dabei mit dem Geist seines besten Freundes, der plötzlich erstaunlich real wirkt - und aufdringlich.

    Ich hatte mir durch Zufall den zweiten Teil rund um Dan McEvoy aus der Bücherei ausgeliehen, angelesen und dann erst festgestellt, dass es noch einen Vorgänger gab. Allerdings haben die paar gelesenen Seiten bereits ausgereicht, um mich anzufixen. Ich wollte unbedingt mehr über Dan und "Dr." Zeb Kronski lesen, aber wenn, dann bitte auch von vorne!
    Eoin Colfer spielt in seinem Schreibstil und auch in der Charakterisierung seiner Figuren mit einer Menge Klischees, insbesondere was Türsteher, Stripperinnen, Cops, Anwälte und natürlich die Iren angeht. Ich hab vorigen Rezensionen entnommen, dass das durchaus ein wenig aufgestoßen ist. Allerdings finde ich, dass ziemlich ersichtlich ist, dass das ganze Buch, einschließlich des Protagonisten selbst, sich nicht so ganz ernst nimmt. Und das wiederum macht es meiner Meinung nach ziemlich amüsant. Hier und da Slapstick-amüsant, aber amüsant.
    Die Story ist in der Tat nicht besonders tiefgreifend, aber eben sehr unterhaltsam für zwischendurch. Kurzweilig, witzig, eben einfach gut. Ich für meinen Teil hatte jede Menge Spaß mit Dan, Zeb, Mrs. Delano, Irish Mike und Co. 

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    LennartWinklers avatar
    LennartWinklervor 5 Jahren
    Der Tod ist ein bleibender Schaden

    Eine spannende, wendungsreiche Handlung, die viel Spaß macht! Kein ernsthafter Kriminalroman, sondern ein herrlich kurzweiliges Konstrukt! Colfer zeigt, dass er nicht nur Artemis Fowl Romane kann, sondern viel mehr drauf hat.

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    A
    Angel10vor 6 Jahren
    Der Tod ist ein bleibender Schaden

    Lese ich später weiter.

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    GeschichtenAgentins avatar
    GeschichtenAgentinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Tod ist ein bleibender Schaden" von Eoin Colfer

    Die Entstehung von “Der Tod ist ein bleibender Schaden” von Eoin Colfer kann ich mir eigentlich nur durch Triebstau nach dem Verfassen sehr vieler, sehr erfolgreicher Kinderbücher erklären. In diesem ironischen Hard-Boiled Krimi erscheinen all die Figuren, die in einem Jugendbuch niemals auftreten dürften – Colfers Kinder dürfen die Krimi-Komödie angeblich auch erst ab 16 Jahren lesen.

    Dan McEvoy arbeitet als knallharter Türsteher im schlechtesten Club der Stadt und bemüht sich, sich dümmer zu geben als er eigentlich ist. Zuvor war er Soldat, was ihm ein Kriegstrauma einbrachte und mangelndes Selbstwertgefühl, weil er ja eigentlich “nur” im Libanon bei den Friedenstruppen war. Sein einziger Freund ist ein Botox-Doktor ohne Lizenz, der ihn zu einer Haartransplantion überredet. Jetzt sollte es auch mit Conni klappen, der einzig anständigen Hostess aus dem Club, die er vor einem schmierigen Anwalt rettet, der die Club-Regel “Anfassen verboten!” in “Lecken erlaubt!” umdeutet. Doch kurz darauf ist Conni tot … und viele Leichen werden folgen.

    Immer, wenn der Leser glaubt, noch schwieriger kann die Lage für den Helden nicht werden und noch skurriler können sich die Verwicklungen nicht gestalten, setzt Colfer einen drauf! Die letzten zwei Sätze aus “Der Tod ist ein bleibender Schaden” könnten als Motto für das ganze Buch gelten:

    “Hey, Zeb”, sagte ich. “Schenk mir ein Glas von der Yak-Spucke ein.” Über die Bremsen reden wir später.

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    Dubhevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Tod ist ein bleibender Schaden" von Eoin Colfer

    Dans Leben ist eigentlich ganz in Ordnung, doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
    Zuerst gibt es Probleme in dem Etablissement, in dem er arbeitet mit einem Gast, der eine Kellnerin sexuel belästigt, und es wird etwas blutig.
    Dann besucht er die Praxis seines Freundes, der Arzt ist und dort taucht in Mitglied einer unangenehmen Gruppe auf, der blöde Fragen stellt und sein Freund scheint in Gefahr zu schweben, doch er ist nirgendst auffindbar.
    Und taucht besagte Kellnerin auch noch tot auf...
    .
    Ich habe schon einige gute von Eion Colfer gelesen und dementsprechend habe ich mich gefreut, als ich ein Neuer entdeckt habe. Doch leider ist dieses Buch nicht ganz so gut wie erwartet.
    Die Personen sind leider nur oberflächlich beschrieben und noch dazu sind alle mit ziemlich vielen Klischees beschrieben.
    Ich kann dieses Buch leider nicht unbedingt weiterempfehlen, vor allem keinem Fan der Artemis-Fowl-Reihe.

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    Soerens avatar
    Soerenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Tod ist ein bleibender Schaden" von Eoin Colfer

    Im Grunde genommen ist es eine typische Hardboiled-Ganovengeschichte, wie wir sie auch aus Guy Ritchies ersten Filmen ("Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch") kennen. Wohin man schaut, überall gibt es Halunken, die es aufeinander abgesehen haben oder sich über Ohr zu hauen versuchen. Der irische Ex-Soldat Dan, der inzwischen als Türsteher arbeitet, passt perfekt in dieses Umfeld. Ganz in Chandlerscher Tradition ist er trotz seines rabiaten Äußeren ein Gutmensch, der es sich nach dem Tod einer Freundin und Kollegin nicht nehmen lässt, persönlich Nachforschungen anzustellen. So bekommt er es mit verrückten Polizistinnen und einem verschwundenen Schönheitschirurgen zu tun und verwickelt sich in Drogengeschäfte und Mord.
    Die meiste Zeit über liest sich das Buch ziemlich flott, die vielen bitterbösen Zwischenkommentare passen perfekt und lockern die ohnehin kuriose Handlung noch weiter auf. Das einzige, was im ersten Romandrittel stört, sind Dans viele Rückblicke auf seine Militärzeit. Aber sind die überwunden, entfaltet die Räuberpistole seine ganze Kraft und beschert einem etliche kurzweilige Stunden.

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    Sonja_Ullrichs avatar
    Sonja_Ullrichvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Tod ist ein bleibender Schaden" von Eoin Colfer

    Herrlicher Krimi. Abwechslungsreich, witzig, brutal und sehr kurzweilig. Ich mochte die Figuren, die Schreibe und ich hoffe, Eoin Colfer wird nun öfter sein gewohntes Metier verlassen und mehr Erwachsenen- als Kinderkrimis schreiben. Ich freu mich drauf.

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