Eoin Colfer Hinterher ist man immer tot

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Inhaltsangabe zu „Hinterher ist man immer tot“ von Eoin Colfer

Wenn der Tod kommt, ist Sense. Dan McEvoy, irischer Gangster mit Haarimplantat, hat ein Problem: Der Mob will ihn tot. Die Polizei will ihn tot. Dabei will er nur mit seiner neuen Freundin abhängen. Doch sein alter Erzfeind Mike hat noch eine Rechnung offen mit ihm. Dan soll ein gefährliches Paket an jemand ganz Üblen abliefern. Notgedrungen lässt er sich darauf ein. Da wird er entführt. Von zwei Cops mit einer Vorliebe für Latexanzüge. Als sich schließlich sogar Dans glamouröse Stiefoma in die Jagd auf ihn einschaltet, muss er erkennen: Die Familie ist die tödlichste Bedrohung von allen.

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  • Von irischen Gangstern und SM-Cops

    Hinterher ist man immer tot
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    29. November 2014 um 17:40

    Ich vermisse die Zeit, als alle meine Probleme einzig in meinem Kopf existierten. Heutzutage scheinen sie ausschließlich extern zu sein und außerdem schwerbewaffnet. Dan McEvoy hat ein Problem. Er ist gerade dabei, seinen Club umbauen zu lassen und genießt die Zeit mit seiner durchgeknallten Freundin, die ihn den Großteil der Zeit für ihren verschollenen Ex-Mann hält. Er hat sich den Gangster Boss Irish Mike Madden bislang vom Leib gehalten, indem er dessen Mutter in Irland als Unterpfand unter Beobachtung hatte. Jetzt ist die alte Mrs. Madden tot - und prompt steht Mike vor der Tür, um Dan auf seine Selbstmordmission zu schicken. Aber nicht nur Mikes Geschäftspartner will Dan ans Leder. Knapp entkommt er dem Foltertod zweier Polizisten, und dann taucht auch noch seine junge und gutaussehende Stiefoma auf, die seinen Großvater beerbt hat und jetzt die Jagd auf Dan eröffnet. Wieder einmal steckt der Ex-Soldat also sprichwörtlich bis zum Hals in der Scheiße und hat seine liebe Mühe, am Leben zu bleiben - und die zu beschützen, die ihm am nächsten stehen. Meine Güte, was habe ich das Gezänk von Zeb und Dan vermisst. Das war so ziemlich einer der ersten Gedanken nach den ersten paar Seiten. Wenn man in Band 2 um Dan McEvoy einsteigt hat man trotz der Zeit, die möglicherweise zwischen diesem Punkt und dem Lesen von Teil 1 gelegen haben mag, sofort das Gefühl, dass man wieder nach Hause kommt. Ich hab wirklich gemerkt, wie mir die zwar überzogenen und irgendwie schrägen, aber gerade dadurch liebenswerten Charaktere gefehlt haben. Mit gewohnt schwarzem und schrägen Humor hat Eoin Colfer mich genau da abgeholt, wo er mich vor ein paar Monaten nach Band 1 hat sitzen lassen. Man ist sofort wieder drin und bereit, Dan zu begleiten. Und um Himmels Willen, dessen "Glücksgriffe" werden immer abstruser! Zwei Cops wollen online seinen Foltertod vor laufender Kamera versteigern, seine Tante, die ihm beigebracht hat wie man ein Mädchen richtig befummelt, taucht nach Jahren wieder in seinem Leben auf und Sofia ist durchgedreht wie eh und je. Mitten in allem turnt dann noch Zebulon Kronski rum, der irgendwie so was wie Dans bester Freund ist, ihn aber regelmäßig zur Weißglut treibt und so absolut unhilfreich ist, wie man es nur sein kann. Was hab ich gelacht! Wieder mal ein Buch, das man besser nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln liest, wenn man nicht komisch angeguckt werden will, weil man kichernd hinter seinem Buch sitzt. Der zweite Teil um Dan kam mir sogar noch actiongeladener vor als sein Vorgänger. Aber auch wenn gerade keine Prügeleien im Gange sind oder irgendwem Waffen an den Kopf gehalten werden, dieses Buch hat eine unglaubliche Handlungsdichte. Es geht Schlag auf Schlag voran und auch wenn man die ganze Story nicht bierernst nehmen darf - denn das tut das ganze Buch mit sich selbst auch nicht -, muss man doch aufpassen, dass man keinen der Winkelzüge verpasst, sonst verliert man den Anschluss. Wieder einmal eine sehr dynamische, abgefahrene und absolut witzige Story. Ich habe selten Protagonisten so ins Herz geschlossen wie Dan und noch seltener Nebencharaktere wie Zeb. Ich hoffe inständig auf einen dritten Teil, Herr Colfer, und vergebe zum Ansporn schon mal vier verdiente Blümchen für diesen hier! Rezension: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2014/11/br-eoin-colfer-hinterher-ist-man-immer.html

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