Eoin Colfer The Reluctant Assassin

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Inhaltsangabe zu „The Reluctant Assassin“ von Eoin Colfer

Extrem unglaubwürdige Geschichte, eindimensionale Charaktere und ein brutaler Bösewicht der keinen Eindruck macht.

— Sakuko
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  • Einfach nur unglaubwürdig und erzwungen

    The Reluctant Assassin

    Sakuko

    17. March 2017 um 10:11

    Chevron ist mit ihren 17 Jahren schon FBI Agentin. Nach einem öffentlichen Fehltritt bei ihrem letzten Einsatz, wird sie allerdings nach London verlegt, wo sie eine Kapsel Babysitten muss. Eine Zeitreisekapsel, wie sich bald herausstellt, mit der das FBI Zeugen in der Vergangenheit versteckt hat.Riley ist der Ziehsohn des Magiers und Auftragsmörders Garrick. Zu seiner Initiierung muss er seinen ersten Mord begehen, oder selbst von Garrick getötet werden. Allerdings ist das Ziel kein normaler Mensch und Riley wird mit seinem Opfer zusammen in die Zukunft gezogen. Garrick, fasziniert davon, letztendlich doch echte Magie entdeckt zu haben, macht sich daran, seinem Ziehsohn zu folgen und sich der "Magie" zu bemächtigen.Ich hatte von Colfer schon die Artemis Fowl Reihe gelesen und fand die ersten paar Bände auch sehr gut gemacht und lesenwert. Ich hatte mich sehr auf die neue Serie gefreut, da ich das viktorianische Zeitalter sehr mag.Leider hat mich das Buch rundherum enttäuscht. Würde ich den Autor nicht kennen, hätte ich gedacht es handelt sich um ein Erstlingswerk von jemandem der noch sehr viel Erfahrung nötig hat.Das erste Problem des Buches ist, dass es versucht halbwegs glaubhaft wissenschaftlich zu erklären, wie die Technologien funktionieren. Leider hat der Autor anscheinend gar keine Ahnung von der Materie, es schien mir er schmeißt einfach nur mit wissenschaftlichen Buzzwords um sich. Keine von den Erklärungen macht auch nur ansatzweise Sinn, sie sind meist eher verwirrend und unpassend. Ich denke hier wäre es eine Tugend gewesen, das Unerklärbare nicht erklären zu wollen.Problem zwei sind sehr flache und eindimensionale Charaktere. Chevron gefiel mir anfangs gut, als toughe, freche Frau mit großer Klappe, leider ist das alles, was sie ist. Riley ist clever und flink mit den Fingern, Garrick ist selbstverliebt und psychotisch. Auch das, was wir an Charakterhintergründen mitbekommen, hilft nur diese eine Seite zu unterstreichen.Problem drei ist, das der Bösewicht ein psychotischer, blutrünstiger Killer ist. Gerade an Anfang gibt es einige recht verstörende, fiese Szenen für ein Jugendbuch. Wie Riley selbst sagt, Garrick ist der Teufel persönlich. Auch als Mensch kann er praktisch alles. Später wird er dann auch noch zu einem Superschurken, der sein Aussehen verändern kann, alle Atome seines Körpers kontrollieren kann. Interessanterweise macht ihn das nicht bedrohlicher, eher weniger bedrohlich. Wenn der Bösewicht eh schon so viel mächtiger ist, als die gejagten, was sich dann noch einen Kopf machen? Außerdem hat er diese Fähigkeiten auch gar nicht nötig, da er anscheinend mit simpler Theatermagie auch vorher schon praktisch alles bewerkstelligen konnte.(Ernsthaft, Spiegel oder Mannequins können anscheinend Leute Point-Blank davon überzeugen, eine echte Person vor sich zu sehen, auch wenn es nicht auf einer Bühne ist.)Und nun kommen wir zu dem größten Problem: Das Buch fühlt sich einfach nicht echt an. Alles liest sich konstruiert und unglaubwürdig. Ich hatte sehr oft das Gefühl, dass die Charaktere nicht aus eigenen Motivationen heraus agieren, sondern immer, weil es der Plot jetzt so vorsieht. Die Helden stehen vor einem Problem, plötzlich passiert etwas völlig hanebüchenes, und es geht weiter. Bei so vielen der Auflösungen konnte ich nur den Kopf schütteln ob der puren Plot-Convenience der ganzen Sache.Deswegen kommt auch absolut nie Spannung auf. Der Bösewicht zögert, wenn die Helden aus einer Situation heraus kommen sollen, auch wenn er sonst der Teufel persönlich ist. Viel zu viel in dem Buch ist nicht in sich sinnig und logisch. Ich war herbe enttäuscht und bin ehrlich gesagt nicht wenig verwirrt, wie der Autor von Artemis Fowl so eine schwache Leistung abliefern konnte. Sogar die meisten Self-Publischer schreiben besser als das hier.

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