Eoin Colfer WARP - Die Katzenhexe

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Inhaltsangabe zu „WARP - Die Katzenhexe“ von Eoin Colfer

Das grandiose Finale von Eoin Colfers Zeitreise-Trilogie WARP. Der Bestsellerautor mixt die Genres: Dystopie, Agententhriller, historischers Abenteuer und Satire. Ein wunderbares Lesevergnügen voller Fantasie und krachender Ironie vom Autor der Artemis Fowl-Bücher. Ein Zeugenschutzprogramm in der Vergangenheit. Dafür wurde WARP vom  FBI ursprünglich entwickelt. Aber durch einen Riss im Zeittunnel sind einige der WARP-Agenten im Jahr 1647 gestrandet. Prompt werden sie von der überraschten Bevölkerung für Hexen gehalten und gnadenlos verfolgt. Auch FBI-Junior-Agentin Chevie Savano und ihr Freund Riley landen in diesem dunklen Zeitalter und treffen auf einen alten Widersacher: Quantenzauberer Albert Garrick, in dieser Epoche der erfolgreichste Hexenjäger von allen. Jetzt hat Garrick nur noch ein Ziel: Rache an seinem ehemaligen Lehrling Riley und dessen Gefährtin Chevie, der Katzenhexe! „Die Katzenhexe“ ist der dritte Band der WARP-Trilogie. Die beiden Vorgängerbände sind „Der Quantenzauberer“ und „Der Klunkerfischer“. Mehr Infos rund um WARP unter: www.colfer-warp.de

Gelungener Abschluss einer ungewöhnlichen Zeitreise-Reihe!

— NicoleGozdek
NicoleGozdek

ein spannungs- und actiongeladener Abschluss der Zeitreise-Trilogie

— his_and_her_books
his_and_her_books

Zufriedenstellender Abschluss

— nicigirl85
nicigirl85

Nicht ganz perfekter Abschluss der Zeitreise-Trilogie. Trotzdem ein amüsantes Jugendbuch.

— Lilli33
Lilli33

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    WARP - Die Katzenhexe
    msmedlock

    msmedlock

    25. September 2016 um 08:19

    Mit „Die Katzenhexe“ kommt die WARP-Trilogie zu ihrem Ende. Leider kam dieses Buch nicht ganz an den Vorgänger „Der Klunkerfischer“ heran, aber ich bin recht zufrieden damit. Nach der üblichen „Was bisher geschah“-Einleitung, die übrigens eher wenig von den bisherigen Erlebnissen erzählt, sondern eher Allgemeines aufzeigt, sind wir genau an dem Punkt, wo Band 2 aufgehört hat und starten von da.Die Handlung verläuft schnell und abwechslungsreich und wir treffen auf jede Menge alte und neue Charaktere, die von glaubwürdig über verwirrend und lustig bis hin zu unangenehm und nervend alles sein können. Colfers Stil ist von winzigen Details geprägt, die witzig und liebenswert sind, einen aber auch schnell mal den Überblick verlieren lassen können. Auch nach dem dritten Buch frage ich mich, ob es nicht ein bisschen unkomplizierter gegangen wäre. Allerdings habe ich aufgegeben, alles in dem Buch mit Logik erfassen zu wollen. Das machte das Lesen einfach leichter. Chevies Teil der Geschichte war dieses mal zwar wichtig für die Handlung, aber sie selbst macht nicht viel, was ich ein bisschen enttäuschend fand. Wir haben viel mit Zeitreisen, Quantenschaum und Paradoxen zu tun, was Spaß macht, mir an manchen Punkten jedoch ein wenig unnötig vorkam. In vielen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Leser das Ende bittersüß fanden, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Mir gefiel das Ende so wie das restliche Buch ganz gut, so wie es war, und „Die Katzenhexe“ bildet meiner Meinung nach einen gelungenen Abschluss zu dieser Trilogie.

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  • Gelungener Abschluss einer ungewöhnlichen Zeitreise-Reihe

    WARP - Die Katzenhexe
    NicoleGozdek

    NicoleGozdek

    25. August 2016 um 14:12

    Wer schon einmal einen Eoin Colfer-Roman gelesen hat, der weiß zwei Dinge: Sie sind ungewöhnlich und sie sind skurril. Das gilt für seine "Artemis Fowl"-Reihe genauso wie für seine "WARP"-Reihe. In WARP geht es um die beiden jugendlichen Helden Chevie, eine Junior FBI-Agentin indianischer Abstammung aus dem 21. Jahrhundert, und Riley, ein Waisenjunge und Bühnenmagier aus dem 19. Jahrhundert. Nachdem die beiden in den ersten beiden Bänden das 19. und das 21. Jahrhundert bereist haben, führt sie das Wurmloch dieses Mal in das 17. Jahrhundert und in den kleinen Ort Mandrake. Eine spannende Zeit, in der es noch Hexenverbrennungen gibt. Dummerweise funktioniert das Wurmloch nicht immer problemlos. Manchmal landet ein Reisender auch mutiert in seiner neuen Zeit. Leider passiert das auch den beiden Helden und so sehen sie sich schnell Verdächtigungen und einer Hexenjagd gegenüber, die ausgerechnet von Rileys einstigem Lehrmeister, dem tot geglaubten Albert Garrick, einem Meuchelmörder und früheren Bühnenkünstler, angeführt wird. Ob sie es schaffen, ihn erneut zu besiegen und ihre eigene Zeit zurückzukehren? Chevie und Riley sind ungewöhnliche jugendliche Helden, die sich zum Glück nicht wie die durchschnittlichen Helden von Jugendromanen verhalten. Eoin Colfer ist bekannt für seine ungewöhnlichen und skurrilen Charaktere und auch Riley und Chevie sind dies, wenn auch auf sehr sympathische Weise. Es macht daher sehr viel Spaß, den beiden auf ihr neuestes Zeireise-Abenteuer zu begleiten. Einzig die Rückkehr von Albert Garrick, beziehungsweise ihre Art und Weise, hat mir nicht so gefallen. Die Wurmloch-Mutation machte ihn zu einem Superschurken, der mir jedoch nicht mehr so gut gefallen hat und eher wie ein verzerrtes Abziehbild erschien, das irgendwie in der Geschichte wie hartnäckiger Leim festklebte, insgesamt aber in doppelter Hinsicht blass blieb. Insgesamt hat die Geschichte aber wieder fiel Spaß gemacht und auch das Ende, das einen runden und gelungenen Abschluss bildet, hat mir gut gefallen.  

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  • Zu viel Wurmloch Theorie und wenig spannende Handlung

    WARP - Die Katzenhexe
    merle88

    merle88

    30. July 2016 um 21:39

    Inhalt:Ein Zeugenschutzprogramm in der Vergangenheit. Dafür wurde WARP vom FBI ursprünglich entwickelt. Aber durch einen Riss im Zeittunnel sind einige der WARP-Agenten im Jahr 1647 gestrandet. Prompt werden sie von der überraschten Bevölkerung für Hexen gehalten und gnadenlos verfolgt. Auch FBI-Junior-Agentin Chevie Savano und ihr Freund Riley landen in diesem dunklen Zeitalter und treffen auf einen alten Widersacher: Quantenzauberer Albert Garrick, in dieser Epoche der erfolgreichste Hexenjäger von allen. Jetzt hat Garrick nur noch ein Ziel: Rache an seinem ehemaligen Lehrling Riley und dessen Gefährtin Chevie, der Katzenhexe!Meinung:Riley kann sein Glück nicht fassen. Sein älterer Bruder Tom ist endlich aufgetaucht. Jedoch befindet er sich im Gefängnis von Newgate und wird dort zum Austausch gegen Riley von einem mysteriösen Mann gefangen gehalten. Riley möchte Tom um jeden Preis befreien und begibt sich daher mit seiner besten Freundin Chevie und der Feilscherin Tartan Nancy Grimes in das Gefängnis. Wer ist jedoch dieser Unbekannte und wird Riley bereit sein, seinen Bruder Tom um jeden Preis der Welt zu befreien?Gleich zu Beginn gibt es eine kurze Beschreibung über die wichtigsten Charaktere und das Thema Zeitreisen. Dies hat mir sehr gut gefallen, da der zweite Band doch schon längere Zeit zurücklag. Leser die nicht auf Rückblenden stehen können diesen Teil aber auch ganz wunderbar überlesen und müssen sich nicht durch versteckte Rückblenden in der eigentlichen Geschichte genervt fühlen. Ich finde, dies hat der Autor ganz wunderbar gelöst.In diesem Abschluss der Trilogie dreht sich die gesamte Handlung fast nur um Rileys ärgsten Widersacher und ehemaligen Boss Albert Garrick. Denn dieser ist gar nicht Tod oder gar im Wurmloch abhanden gekommen, nein er lebt. Zu Beginn mochte ich es, dass Garrick so im Mittelpunkt steht. Jedoch zog sich die Handlung ab einem gewissen Punkt sehr, da man nur darauf wartete, dass Riley den finalen Kampf gegen Garrick bestreitet. Toll hingegen haben mir die neu eingeführten Charaktere wie die beiden FBI Agenten Fairbrother Isles und Pointer gefallen. Aber auch der fanatische Godfrey Hoyler und die restlichen Dorfbewohner sind interessante Persönlichkeiten. Zudem gefiel mir die Zeit in der die Geschichte spielt richtig gut.Der Humor von Eoin Colfer kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz. Mir war es stellenweise jedoch zu viel des Guten. Aus Artemis Fowl und den Vorgängerbänden war ich diese Art von Humor zwar bereits gewohnt, aber in diesem Finale störte er mich komischerweise doch ein wenig. Dazu kommt, dass die ganze Wurmloch Theorie recht viel Platz in Anspruch nimmt. Dies hat mich streckenweise gelangweilt.Chevie und Riley sind mir drei Bände lang sehr ans Herz gewachsen. Was sich dann jedoch zwischen den beiden entwickelte, hätte für meinen Geschmack nicht unbedingt sein müssen. Es wirkte ein wenig unglaubwürdig und erzwungen.Fazit:Die Entwicklung zwischen Chevie und Riley, längere Theorieblöcke über das Wurmloch und eine etwas schwache Handlung sorgten bei mir dafür, dass ich vom Finale der WARP-Trilogie enttäuscht wurde. Daher kann ich dem Buch nur 3 von 5 Hörnchen geben.

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  • Diese Trilogie sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen

    WARP - Die Katzenhexe
    Kanya

    Kanya

    04. July 2016 um 20:54

    InhaltFBI-Junior-Agentin Chevie und ihr Freund Riley wollen eigentlich Rileys Bruder befreien, doch das ist eine Falle. Beide treffen auf Albert Garrick, geraten in einen Zeittunnel und stranden im Jahre 1647. Leider ist Garrick dort schon als Hexenfinder bekannt und beschuldigt Chevie eine Hexe zu sein. Deshalb werden Chevie und Riley gefangen genommen, denn Garrick hat nur ein Ziel, er möchte sich an Riley rächen.Meine MeinungDie "WARP"-Trilogie gehört für mich zu den ungewöhnlichsten Reihen und ich finde, dass sie viel mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte, da sie sich wirklich lohnt. Alleine die Idee der Zeittunnel, wie die ganzen Zeitreisen umgesetzt sind und was die Zeitreisen mit einem machen können, finde ich unglaublich faszinierend. So hat Chevie hier auf einmal Katzenaugen und kann auch im Dunkeln sehen oder trifft auf einen sprechenden Hund, der aber eigentlich ein Mensch ist, aber durch die Zeitreisen verändert wurde.Das Buch sprüht einfach vor Ideen und gerade das gefällt mir so unglaublich gut.Immer wieder gibt es überraschenden Wendungen und das Buch ist voller Action und manchmal nichts für zartbesaitete. Vor allem hat es mich überrascht, dass Garrick, der eigentlich als besiegt gegolten hat, hier wieder auftaucht und wie er das geschafft hat.Allerdings hatte ich zuerst leichte Einstiegsschwierigkeiten, was vor allem auch an der Komplexität des Ganzen liegt, denn es ist keine ganz einfache Kost.Dennoch ist es unglaublich gut. Das Buch sprüht vor Sarkasmus, lustigen, aber auch ernst zunehmenden Schlagabtäuschen und einem Witz, der einmalig ist. Auch der Schreibstil ist einzigartig und schwer zu beschreiben. Alles wird als eine Art Allwissender Erzähler erzählt, aber auf eine besondere Art, sodass man das Schicksal der Protagonisten hautnah miterlebt. Dazu passt der Schreibstil wunderbar ins Setting und zu der jeweiligen Zeit in der das Buch spielt.Die Protagonisten, allen voran Chevie und Riley, sind unglaublich gut ausgearbeitet und die beiden sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Aber auch Garrick, der für mich das pure Böse ist, ist konsequent und überzeugend dargestellt.Das Ende war mir etwas zu viel, weil es mich an einer Stelle verwirrt hat und hier etwas weniger mehr gewesen wäre, aber dennoch war das Ende gelungen und bietet einen wunderbaren Abschluss einer einzigartigen Trilogie.Fazit"WARP- Die Katzenhexe" bietet einen einzigartigen Lesegenuss mit einer Mischung aus Zeitreiseroman, Agententhriller und einem historischen Roman, der aber immer einen Steampunk-Flair hat. Ich finde, dass diese Trilogie viel bekannter sein sollte, da sie sich einfach lohnt und ich sie, obwohl ich nicht die volle Punktzahl vergebe, nur empfehlen kann.

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  • ein spannungs- und actiongeladener Abschluss der Zeitreise-Trilogie

    WARP - Die Katzenhexe
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    28. June 2016 um 20:26

    Inhalt:Chevie und Riley landen gemeinsam mit dem „Ewigwährenden“ Garrick mitten im Jahr 1647, in einer Zeit, in der Hexen noch gefürchtet und verbrannt wurden.Gut für Garrick, dass ihn das Wurmloch bereits einmal in dieser Zeit an diesem Ort ausgespuckt hat und er sich dort als Hexenfinder einen Namen gemacht hat. Schlecht für Chevie, die durch eine Mutation Katzenaugen hat und nun für ein Ungeheuer, eine Hexe gehalten wird.Doch auch in dieser Zeit gibt es Licht am Ende des Tunnels – und das nicht nur in Gestalt von Riley.Meinung:Mich konnten die beiden Vorgänger rund um die Special Agents des WARP-Projektes sehr gut unterhalten, der Bösewicht ist immer noch böser geworden und so war ich sehr gespannt, wie Eoin Colfer die Trilogie zu Ende bringt.Der Einstieg in einem fremden Jahr, um Rileys verschollenen Bruder aufzuspüren, klang wie von selbst. Die Ereignisse überschlagen sich und der „Magier“ Garrick tritt wieder auf, es kommt zum Kampf und ehe man es sich versieht, landen er, Chevie und Riley in einer längst vergangenen Zeit, in der Garrick schon einmal gelebt hat und von Teilen der Bevölkerung regelrecht vergöttert wird.Ort und Zeit sind kein Zufall, wie ich bald herausfinden konnte. Denn während Chevie als Hexe gefangengenommen wird erfuhr ich, dass rund um das beschauliche Städtchen bereits zahlreiche Mutationen vom Wurmloch ausgespuckt wurden. Nicht alle sind noch bei Sinnen, aber Hilfe ist nicht fern.Dennoch gestaltete sich der Kampf gegen den Antagonisten alles andere als leicht. Trotz des allwissenden Erzählers täuschte mich der Autor ein ums andere Mal und führte mich geschickt an der Nase herum. Unsere Helden brauchten trotz oftmaliger guter Verheißungen ewig, um überhaupt ein Stück voranzukommen – zu viele Hürden wurden ihnen in den Weg gelegt, sodass die Spannung nie abnahm.Der Schreibstil ist nach wie vor flüssig und genau im richtigen Maße detailliert, sodass nie der rote Faden verloren wurde, die Spannung nie ins Unerträgliche gesteigert, sondern mit einer Prise Humor durchmischt wurde. So ergab ich mich dem wurmlochähnlichen Lesesog.Als kleines Manko sah ich jedoch den auf mich erzwungen wirkenden romantischen Part an. Ich bin selbst Fan von romantischen Geschichten, hatte mir zu Beginn der Reihe vielleicht sogar eine solche Entwicklung gewünscht … leider wirkte sie für mich nicht authentisch genug, auch wenn mich das Ende nach einem spannungs- und actionlastigen Showdown dafür entschädigte.Urteil:„Die Katzenhexe“ ist ein spannungs- und actiongeladener Abschluss der Zeitreise-Trilogie rund um die WARP-Agenten. Die gelungene Erzählweise, zahlreiche kleine eingeflochtene Details und eine Prise Humor konnten mich überzeugen. Lediglich der romantische Part sagte mir nicht ganz so zu. 4 Bücher für Chevie und Riley und ihren Kampf gegen den Oberbösewicht Garrick.Die Reihe:1. WARP – Der Quantenzauberer2. WARP – Der Klunkerfischer3. WARP – Die Katzenhexe©hisandherbooks.de

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  • Zeitreisen für Fortgeschrittene...

    WARP - Die Katzenhexe
    nicigirl85

    nicigirl85

    28. June 2016 um 10:39

    Nachdem mich der zweite Band "Der Klunkerfischer" enttäuscht hatte, wollte ich aber dennoch wissen wie die Trilogie endet, da der erste Teil "Der Quantenzauberer" sich so hervorragend las.In meinen Augen sollte man auf jeden Fall die beiden Vorgänger kennen, sonst wird man Verständnisprobleme bekommen. Zudem sollte man auch eine gehörige Portion Fantasie mitbringen, um die erdachten Wurmlöcher und Co des Autors sich auch vorstellen zu können.In diesem Band befinden sich unsere lieb gewonnenen Charaktere Riley und Chevie im Jahr 1647, wo die Hexenverfolgung gerade stark in Mode ist. Da verwundert es dann auch kaum, dass unsere Zeitreisenden schnell für solche gehalten werden. Können sie dem Mob entkommen und vor allem: werden sie Garrick endlich bezwingen können?Gut gefallen hat mir, dass der Roman damit startet, dass man erfährt was bisher geschah. Da die Lektüre von Teil zwei für mich schon über ein Jahr her ist, hat das Erinnerungslücken gefüllt und so habe ich mich schnell wieder in der Geschichte zurechtfinden können.Die massiven Gewaltszenen, die mir im zweiten Band so gar nicht lagen, hat Colfer hier zwar nicht gänzlich abgestellt, aber sie bestimmen nicht mehr ausschließlich die Handlung. Zudem hat der Autor zu seinem Humor zurückgefunden, so dass man beim Lesen ein ums andere Mal auch schmunzeln kann.Etwas geschwommen bin ich bei den Wurmlöchern und dem Riss im Weltengefüge, da kam ich nicht immer ganz mit. Wahrscheinlich sollte man bei den Punkten einfach nicht so sehr darüber grübeln, sondern die Darstellung des Autos als gegeben hinnehmen.Besonders erfreut hat mich hier wieder einmal Riley als Charakter. Er ist einfach so herzensgut, das kann man nur schwer begreifen. Ich fand einfach toll, dass er trotz allem was der schrecklichen Garrick getan hat, kein Mörder sein möchte.Garrick ist als Protagonist wirklich dazu geboren dem Leser Albträume zu verpassen. Hier fand ich gut, dass trotzdem zwischendurch durchblitzt, dass er nicht immer so war und auch er mal etwas Menschliches an sich hatte.Fazit: Für mich ein guter Abschluss der Reihe und eine deutliche Verbesserung zu Band 2. Wer Teil eins mochte, der wird mit diesem Abschluss ebenfalls glücklich werden, gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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  • Prima Abschlussband dieser Zeitreise-Trilogie

    WARP - Die Katzenhexe
    Lilli33

    Lilli33

    26. June 2016 um 19:15

    Gebundene Ausgabe: 336 SeitenVerlag: Loewe; Auflage: 1 (13. Juni 2016)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3785582619Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 JahreOriginaltitel: W.A.R.P. The Forever Man Preis: 17,95€auch als E-Book erhältlichPrima Abschlussband dieser Zeitreise-TrilogieInhalt:Chevron Savano, die Junioragentin des FBI und ihr Freund Riley, landen diesmal durch einen Riss im Zeittunnel in Mandrake Groan, England, im Jahr 1647. Dummerweise gilt hier ihr schlimmster Widersacher Albert Garrick, der Quantenzauberer, als größter Hexenjäger. Auf sein Geheiß werden die beiden festgenommen und Chevie soll als Hexe verbrannt werden. Doch so einfach machen es unsere beiden Helden ihrem Gegner nicht …Meine Meinung:Nach einer kurzen Einleitung mit dem Titel „Was man wissen muss“, geht die Geschichte dort weiter, wo sie im 2. Band endete. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, die Vorgänger zu lesen, um der Handlung folgen zu können. Ansonsten entgehen einem einfach viele Zusammenhänge, die diese Trilogie ausmachen. Obwohl ich ein bisschen den Witz des 1. Bandes vermisst habe, gibt es noch genügend Szenen zum Schmunzeln. Auf einige unnötige Gewalttaten hätte ich in diesem Jugendbuch gerne verzichtet, aber es war nicht ganz schlimm.Neben Chevie und Riley, die sich im Wurmloch ziemlich nahe gekommen sind, treffen wir auch Professor Smart wieder, wenn auch nicht in der gewohnten Form. Mit dabei sind außerdem die FBI-Agenten Isles und Pointer. Letzterer muss sein Leben dummerweise im Körper eines Hundes verbringen dank einer unglücklichen Mutation während der Zeitreise. Die Szenen mit Pointer fand ich besonders lustig, bietet seine missliche Lage doch jede Menge Stoff für Spott, aber auch für Nettigkeiten. Durch seine diversen Aufenthalte im Wurmloch ist Garrick schier unsterblich geworden. Eine einfache Verwundung kann ihm nichts anhaben. Es ist daher sehr spannend, mitzuerleben, welche Ideen sich Chevie, Riley und die FBI-Agenten einfallen lassen, um ihn zu besiegen. Dabei beweisen sie viel Mut, Geschick, Intelligenz und eine große Portion Freundschaft und Loyalität.Eoin Colfer versteht es blendend, seine Leser immer wieder durch unvorhergesehene Wendungen zu überraschen. Kaum atmet man auf, weil etwas geglückt ist, geht im nächsten Moment etwas anderes wieder schief. So durchläuft man ein Wechselbad der Gefühle und leidet und bangt mit den Protagonisten mit. Besonders Riley hat mir sehr gut gefallen. Seine Entwicklung über die gesamte Trilogie ist einfach klasse. Wirkte er anfangs noch wie ein kleiner Junge, hat er sich mittlerweile zu einem selbstbewussten jungen Mann gemausert, der Charakter besitzt. Das Ende der Geschichte konnte mich begeistern, wenn auch nicht alles logisch erscheint, aber was ist bei einer Zeitreise schon wirklich logisch? Hier kann ich aber großzügig darüber hinwegsehen, weil sich einfach alles gut zusammenfügt. Die Reihe:1. WARP. Der Quantenzauberer2. WARP. Der Klunkerfischer3. WARP. Die Katzenhexe★★★★☆

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  • guter Abschluss der Trilogie

    WARP - Die Katzenhexe
    gagamaus

    gagamaus

    26. June 2016 um 08:13

    Katzenhexe ist der finale Teil der Eoin-Colfer-Trilogie über die WARP, eine Spezialeinheit des FBI, die sich mit Zeitreisen beschäftigt. Man sollte unbedingt die beiden Vorgänger gelesen haben, da einem sonst viel von der verzwickten Story entgeht, auch wenn natürlich eine kleine Einleitung zum Einstieg im dritten Teil dem Leser hilft sich zurecht zu finden. Aber dann wird man sofort in die Geschichte hinein katapultiert, dorthin, wo sie im zweiten  Band so abrupt geendet hatte.Chevie, die angehende FBI-Agentin, und Riley, der Zauberlehrling aus der Vergangenheit, sind auf der Suche nach Riley‘s Bruder und geraten unversehens wieder in die Fänge des dämonischen Albert Garrick, eines durchgeknallten Mörders, der durch zu viele Zeitreisen zu einer gefährlichen, fast unbesiegbaren Mutation geworden ist. Aber Gott sei Dank sind Chevie und Riley nicht alleine. Mit Hilfe zweier weiterer Agenten und des fast wieder auferstandenen Professor Smart nehmen die beiden den Kampf gegen Garrick auf erneut und bringen ein kleines Dorf im mittelalterlichen England ganz gehörig durcheinander.Colfer ist nach seiner genialen Reihe um Artemis Fowl bekannt für liebenswerte Helden in einer fantastischen Welt voller magischer Wesen und abenteuerlicher Verwicklungen zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Dies versucht er auch hier, wobei sein Hauptaugenmerk auf Zeitreisen und den dafür benötigten Wurmlöchern liegt. Der Leser muss sich darauf einlassen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft doch nur Illusion sind und wie alle Zeitreiseromane ist nicht immer alles erklärlich, was hier so passiert. Seine Protagonisten haben mit teils sehr seltsamen körperlichen und geistigen Veränderungen zu kämpfen, wenn sie mehr als einmal eine Zeitreise unternehmen. Außerdem gibt es einen Riss im Weltengefüge, der alles zu verschlucken droht, was ihm zu nahe kommt und am Ende Alles vernichten könnte. Es ist aber auch der große Kampf der Guten gegen den absoluten Bösewicht, der vor nichts zurückschreckt und die Weltherrschaft anstrebt – im zweiten Band hatte Garrick das ja auch schon in einer anderen Zeitebene versucht.Gefallen haben mir Riley und Chevie, die beide einfach perfekte Helden und ein richtiges Traumpaar sind. Auch Isles und Pointer sind der Knüller und ich habe sehr viel über die Gespräche gelacht, die ein Mann mit seinem „Hund“ führen kann. Das Ende ist schlüssig und hat einen sehr spannenden Showdown für den Leser parat.Mein einziger Kritikpunkt ist, wie schon im zweiten Band, dass Eoin Colfer mehrmals ziemlich brutal und blutig und – meiner Meinung nach – unnötigerweise Menschen umbringt, zerfetzt, zu Tode quält oder auch nur ständig bewusstlos schlägt. Auch diesmal hat mich diese Härte in einem Jugendbuch teilweise überrascht und grundsätzlich gestört. Dennoch wurde ich über weite Strecken gut unterhalten und bin zufrieden mit diesem Abschlussband.

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