Eowyn Ivey

 4.4 Sterne bei 339 Bewertungen
Autorin von Das Schneemädchen, The Snow Child und weiteren Büchern.
Eowyn Ivey

Lebenslauf von Eowyn Ivey

Benannt nach einer Figur aus J. R. R. Tolkiens berühmten Werk "Der Herr der Ringe" kam Eowyn Ivey am 07.02.1973 in Alaska zur Welt. Dort lebt sie noch heute gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Töchtern. Die Schriftstellerin studierte Journalismus und kreatives Schreiben an der Western Washington University und der University of Alaska und war zehn Jahre lang als preisgekrönte Redakteurin bei der Frontiersman Newspaper tätig. Heute arbeitet sie Buchhändlerin bei dem unanhängigen Buchladen Fireside Books. Mit "Das Schneemädchen" erscheint 2012 Eowyn Iveys Debütroman, der bereits in elf Sprachen übersetzt wurde, auch in deutscher Sprache,

Neue Bücher

Das Leuchten am Rand der Welt

 (9)
Neu erschienen am 25.09.2018 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Eowyn Ivey

Das Schneemädchen

Das Schneemädchen

 (300)
Erschienen am 02.12.2013
Das Leuchten am Rand der Welt

Das Leuchten am Rand der Welt

 (9)
Erschienen am 25.09.2018
Das Schneemädchen

Das Schneemädchen

 (9)
Erschienen am 22.10.2012
The Snow Child

The Snow Child

 (17)
Erschienen am 06.11.2012
To the Bright Edge of the World

To the Bright Edge of the World

 (4)
Erschienen am 04.05.2017
La niña de nieve

La niña de nieve

 (0)
Erschienen am 01.11.2011

Neue Rezensionen zu Eowyn Ivey

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Literaturcocktails avatar

Rezension zu "Das Schneemädchen" von Eowyn Ivey

Zauberhaftes Märchen
Literaturcocktailvor 3 Monaten

Der Klappentext setzt den Erwartungspegel hoch. Man will eine hinreißende, dramatische Geschichte über Liebe, Freundschaft, Kinderwünsche und das bittersüße geheimnisvolle Etwas erleben.

Ich gebe zu, dass ich das Buch zweimal lesen musste, bis ich die Geschichte lieben gelernt habe.

Es geht um Mabel und Jack, sie haben ihr Kind verloren und sind nach Alaska ausgewandert. Sie wollen zur Ruhe zu kommen und ihre Sorgen vergessen. Aus dem ersten Schnee bauen sie ein Schneemann, der Ähnlichkeit mit einem Mädchen hat. Am nächsten Tag glauben sie Halluzinationen zu haben, denn etwas lebendiges-mädchenhaftes umkreist ihr Haus.

Als Einstieg wird eine harte und depressive Stimmung gewählt, womit man nicht rechnet. Mich hat die Stimmung überfordert, so dass ich das Buch zur Seite gelegt habe. Die ersten Abschnitte sind schwierig und ich kann verstehen, dass manche das Buch abbrechen. Ich gab dem Buch eine zweite Chance und wurde belohnt!

Ist der erste Teil geschafft, kommt die Wendung und der Teil auf den man gewartet hat. Eine ruhige und doch gewaltige Geschichte, ich habe sie genossen und mitgefiebert. Die Geschichte entwickelt sich über mehrere Jahre und die Charaktere wachsen mit, man gewinnt sie lieb und möchte sie nicht mehr loslassen. An den richtigen Stellen, kommen die passenden Wendungen.

Ein großartiges Buch! Wer dranbleibt bekommt eine schöne märchenhafte Geschichte, die ich nun zu meinen Lieblingsgeschichten zählen.

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Naibenaks avatar

Rezension zu "Das Schneemädchen" von Eowyn Ivey

Sehr berührend, intensiv, zauberhaft...
Naibenakvor 7 Monaten

Nach der Totgeburt ihres einzigen Kindes stürzen Mabel und Jack in ein tiefes Loch. Ein kompletter Neuanfang, nur für sie beide, soll sie ins Leben zurückführen. Dafür hat sich das kinderlose, nicht mehr ganz junge Ehepaar in den 1920er Jahren die Stille und Einsamkeit Alaskas ausgesucht. Ein Leben inmitten der Natur. Jedoch verfällt Mabel dort in eine immer tiefere Depression. Bis der erste Schnee fällt und sie mit Jack übermütig im Schnee tollt - sogar ein Schneemädchen bauen sie. Aber schon am nächsten Tag ist es zerstört, dafür begegnen sie einem kleinen Mädchen, das allein durch die Wälder streift und das niemand zu kennen scheint...

Welch eine wundersame, zarte und berührende Geschichte entwickelt sich da! Eowyn Iveys Debütroman erzählt in unendlicher Ruhe eine Geschichte, die an ein russisches Märchen über ein Schneekind angelehnt ist. Snegurotschka. Dieser Roman ist aber kein Märchen, wenn er auch oft als ein solches anmutet. Allein die stimmungsvollen Beschreibungen der Wälder und des Wolverine Rivers, der schneebedeckten Felder, der Tier- und Pflanzenwelt und des Lebens in dieser nahezu unwirtlichen Gegend (besonders im Winter) haben mich verzaubert und mich in alte russische Märchen mit Väterchen Frost & Co. versetzt ;-) Bei all der Verzauberung malt Ivey aber auch ein sehr eindrucksvolles Bild über das Leben in Alaska, das nicht immer -  eigentlich sogar sehr oft überhaupt nicht - märchenhaft ist, sondern unheimlich hart und gefährlich. Ein Arzt in der Nähe? Fehlanzeige. Nachbarn wohnen kilometerweit entfernt, doch es ist ein echter Segen, solche zu haben. Wie auch in dieser liebevollen Geschichte. Die Nachbarn Esther und George mit ihren drei Jungs freunden sich mit Mabel und Jack an und sorgen für wunderbare, spritzig-erfrischende Szenen. Nicht zuletzt kommt durch sie die Lebensfreude ins Haus zurück. Aber auch ganz besonders und in erster Linie trägt das wilde, mysteriöse kleine Mädchen einen großen Anteil dazu bei.

Ich habe anfangs etwas schwer in den ruhigen Fluss der Erzählweise hineingefunden. So magisch alles ist, es hat mich nicht von Beginn an zum Weiterlesen "gezwungen", es war eher am Ende des Tages eine nette Art zur Ruhe zu kommen ;-) Aber mit etwas Geduld ist dann irgendwann die Eisschicht aufgebrochen und ich habe mich der Geschichte voll und ganz hingegeben. Die Ereignisse haben mich mehr und mehr mitgezogen, die Protagonisten –allen voran Mabel und Jack – sind intensiv gezeichnet und haben mich zutiefst berührt. Ich habe gestaunt, gelacht und feuchte Augen gehabt. Ich habe die zweite Hälfte der Geschichte nahezu inhaliert.

Fazit: Magisch, sanft und berührend. Ein beeindruckendes Bild des Lebens im Alaska der 1920er Jahre, eine Ode an den Zauber der Natur, an Freundschaft & Liebe, an Zuversicht, Geduld und Vertrauen. Ein stiller, bewegender Roman einer Autorin, von der ich garantiert weitere Bücher lesen werde.

Kommentare: 4
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YukBooks avatar

Rezension zu "Das Leuchten am Rand der Welt" von Eowyn Ivey

Gewagte Expedition
YukBookvor 10 Monaten

Es gibt Regionen, über die ich lieber lese als sie selbst zu bereisen. Dazu gehört zum Beispiel Alaska. Wie gut, dass es Romane wie diesen von Eowyn Ivey gibt, die uns auf eine abenteuerliche Reise mitnehmen – in diesem Fall sogar auf eine ziemlich beschwerliche. Colonel Allen Forrester geht im Jahr 1885 im Namen der US-Armee auf eine Expedition, um den Wolverine River in Alaska zu erforschen. Seine ebenfalls naturbegeisterte Frau würde ihn zu gern begleiten. Sie ist jedoch schwanger und muss in der amerikanischen Garnison Vancouver zurückbleiben.

Was Allen und Sophie während der langen Zeit der Trennung erleben, erfahren wir aus ihren Tagebucheinträgen. Die Texte sind sinnlich und emotional so aufgeladen, dass man sich den Figuren sehr nahe fühlt, Sophie vielleicht noch ein wenig mehr als Allen. Gemeinsam mit dem Expeditionsteam lernen wir die Kultur, Lebensumstände und den Aberglauben der Ureinwohner kennen und erleben die Natur von ihrer atemberaubend schönen, aber auch kräftezehrenden Seite kennen. Nach der Beschreibung mehrerer lebensbedrohlicher Situationen tut es richtig gut, wieder einen Blick nach Vancouver zu werfen, wo Sophie sich immer mehr für die Naturfotografie begeistert. Das junge Ehepaar verbindet nicht nur ihre starke Liebe, sondern auch ihre Leidenschaft für die Natur und ihre Hingabe und Ausdauer bei ihren Projekten.

Abgerundet wird die Geschichte durch Zeitungsberichte über die Expedition, Fotografien und starke Nebenfiguren wie Sophies Dienstmädchen Charlotte und Freundin Evelyn. Das ganze bettet Eowyn Ivey wiederum geschickt in eine Rahmenhandlung, aus der hervorgeht, dass Walter Forrester den Nachlass seines Großonkels dem Museum in Alpine, Alaska zur Verfügung stellen möchte. Die Tagebücher von Allen und Sophie sind sicher nicht nur ein historisch bedeutendes Zeitdokument, sondern auch Ausdruck einer Liebe, die sich weder durch räumliche Trennung und noch durch schwere Schicksalsschläge erschüttern lässt.

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Gespräche aus der Community

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somethings avatar
Da die Warteliste bei der 1. Runde doch recht lang ist, würde ich hier mein Exemplar auch noch zur Verfügung stellen.

Worum gehts:
Alaska, in den 1920er Jahren: Mabel und Jack konnten keine Kinder bekommen. Um den Schmerz und die Enttäuschung hinter sich zu lassen, haben sie an der Zivilisationsgrenze Alaskas ein neues, einfaches Leben als Farmer begonnen. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der erbarmungslosen Natur schaffen zwischen den beiden, die sich innig lieben, eine scheinbar unüberbrückbare Distanz. Als der erste Schnee fällt, überkommt Mabel für kurze Zeit eine fast kindliche Leichtigkeit. Eine Schneeballschlacht mit Jack entspinnt sich, und sie bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Kind aus Schnee. Am nächsten Tag entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses, das sie zwischen den Bäumen des Waldes hindurch beobachtet. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen? (Kurzbeschreibung von Amazon)

Die Regeln:
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Wolf-Eyess avatar
Letzter Beitrag von  Wolf-Eyesvor 4 Jahren
Ist das Buch schon wieder zu Hause?
Zum Thema
Rowohlt_Verlags avatar

"Nur wer an Wunder glaubt, besiegt die Wirklichkeit"

Alaska, in den 1920er Jahren: Mabel und Jack konnten keine Kinder bekommen. Um den Schmerz und die Enttäuschung hinter sich zu lassen, haben sie an der Zivilisationsgrenze Alaskas ein neues, einfaches Leben als Farmer begonnen. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der erbarmungslosen Natur schaffen zwischen den beiden, die sich innig lieben, eine scheinbar unüberbrückbare Distanz.

Als der erste Schnee fällt, überkommt Mabel für kurze Zeit eine fast kindliche Leichtigkeit. Eine Schneeballschlacht mit Jack entspinnt sich, und sie bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Kind aus Schnee. Am nächsten Tag entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses, das sie zwischen den Bäumen des Waldes hindurch beobachtet. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?

Mehr Informationen zum Buch und eine Leseprobe finden Sie auf http://www.das-schneemaedchen.de/

Haben Sie Lust mit uns gemeinsam dieses zauberhafte Buch zu lesen, diskutieren und rezensieren? Dann schreiben Sie uns Ihren Beweggrund mitzumachen und gewinnen Sie eines von 25 Freiexemplaren.

Bewerbungsschluss ist Mittwoch, der 19. September 2012.

Wir freuen uns auf eine schöne Leserunde mit Ihnen!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Eowyn Ivey wurde am 06. Februar 1973 in Alaska (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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