Eowyn Ivey

 4.4 Sterne bei 352 Bewertungen
Autorin von Das Schneemädchen, The Snow Child und weiteren Büchern.
Autorenbild von Eowyn Ivey (© Stephen Nowers)

Lebenslauf von Eowyn Ivey

Benannt nach einer Figur aus J. R. R. Tolkiens berühmten Werk "Der Herr der Ringe" kam Eowyn Ivey am 07.02.1973 in Alaska zur Welt. Dort lebt sie noch heute gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Töchtern. Die Schriftstellerin studierte Journalismus und kreatives Schreiben an der Western Washington University und der University of Alaska und war zehn Jahre lang als preisgekrönte Redakteurin bei der Frontiersman Newspaper tätig. Heute arbeitet sie Buchhändlerin bei dem unanhängigen Buchladen Fireside Books. Mit "Das Schneemädchen" erscheint 2012 Eowyn Iveys Debütroman, der bereits in elf Sprachen übersetzt wurde, auch in deutscher Sprache,

Alle Bücher von Eowyn Ivey

Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN:9783499258220)

Das Schneemädchen

 (306)
Erschienen am 02.12.2013
Cover des Buches Das Leuchten am Rand der Welt (ISBN:9783499290541)

Das Leuchten am Rand der Welt

 (13)
Erschienen am 25.09.2018
Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN:9783899644692)

Das Schneemädchen

 (9)
Erschienen am 22.10.2012
Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN:B00IA5D0V8)

Das Schneemädchen

 (1)
Erschienen am 06.02.2014
Cover des Buches The Snow Child (ISBN:9780316175661)

The Snow Child

 (18)
Erschienen am 06.11.2012
Cover des Buches To the Bright Edge of the World (ISBN:9781472208620)

To the Bright Edge of the World

 (5)
Erschienen am 04.05.2017

Neue Rezensionen zu Eowyn Ivey

Neu

Rezension zu "To the Bright Edge of the World" von Eowyn Ivey

Ins Licht
walli007vor einem Monat

Es ist die Zeit der Forscher und Entdecker. Im Jahr 1885 reist der frisch verheiratete Lieutenant-Colonel Allen Forrester mit einer Expedition nach Alaska. Seine Frau Sophie hat gerade erfahren, dass sie ihr erstes Kind erwartet und kann ihn deshalb nicht begleiten. Das wäre ihr Wunsch gewesen, obwohl es wohl von einigen nicht als schicklich angesehen worden. Doch auch ihr Aufenthalt in den Vancouver Barracks stößt einigen auf. Auch wenn sie die junge Charlotte als Haushaltshilfe hat, so ist es doch nicht üblich, dass eine junge wenn auch verheiratete Frau allein lebt. 


Aus dem getrennten Erleben der jungen Eheleute entwickelt sich ein besonderes Spannungsfeld, welches es fast unmöglich macht dieses Buch aus der Hand zu legen, wenn man sich an die Art der Darstellung gewöhnt hat. Sehr persönlich und emotional ist die Zeit für Allen und Sophie. Sie beide machen eine Forschungsreise durch, jeder auf seine Art und jeder in seiner Umgebung. Allen Forrester bricht in eine nahezu unerforschte Welt auf, er bereist Gegenden, die kaum ein anderer Weißer gesehen hat. Auch Sophie bricht in die noch junge Welt der Photographie auf. Sie experimentiert mit den noch unvollkommenen Mitteln. 


Auch mit der nur grob umrissene Rahmenhandlung schafft es die Autorin weitere Sympathien zu wecken. Forscher in den verschiedensten Lebenssituationen, beeindruckende Schilderungen der rauen Landschaft eines fast unentdeckten Alaskas, die persönlichen Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Dieser Roman beinhaltet eine Fülle, die man zunächst nicht vermutet, wenn man mit der Lektüre beginnt. Der Reiz der eher beschreibenden Form erschließt sich aber schnell und nimmt einen völlig gefangen. Mit großem Ideenreichtum schafft es Eowyn Ivey einen in die Zeit der Entdecker zurückzuversetzen und einen lebendigen Eindruck derer Forschungen zu bekommen. Man fühlt sich beinahe selbst als derjenige, der seinen Fuß zuerst an ein fremdes Ufer setzt. 


Ein tolles Buch für Leser, die gerne entdecken, dass sie Interesse an noch viel mehr Themen haben als sie bisher meinten.


4,5 Sterne

Kommentare: 2
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Rezension zu "Das Leuchten am Rand der Welt" von Eowyn Ivey

Ein ganz besonderer Roman
TochterAlicevor 2 Monaten

Eine ganz besondere historische Abenteuerreise hat uns Eowyn Ivey mit diesem Buch geschenkt - nämlich die des Lieutenants Allen Forrester zur Erforschung des Wolverine Rivers - bisher fest in Händen der indigenen Bevölkerung - nach Alaska.

Er ist frisch verheiratet und seine junge Frau Sophie besteht darauf, ihn zu begleiten - bis sich herausstellt, dass sie schwanger ist und in einer Militärbasis in Portland, Oregon zurückbleiben muss. Und wird auch die Geschichte Sophies, einer sehr eigenständigen Frau mit einem tiefen Interesse an Ornithologie und zunehmend auch an der Fotografie geschenkt.

Es ist ein ganz besonderer historischer Roman, den die Autorin Eowyn Ivey hier geschaffen hat - der Leser erhält Informationen aus Briefen und Tagebüchern Sophies und den Reisenotizen und Briefen von Allen.

Zudem gibt es eine Rahmenhandlung der aktuellen Zeit, in der ein Nachkomme Allens dessen Hinterlassenschaften einem Museum in Alaska hinterlassen möchte und eine Korrespondenz mit dem dortigen Angestellten Josh beginnt, die zunehmend informativer und auch privater, vor allem jedoch herzlicher wird.

Ein ganz besonderer, intensiver Roman ist dies und er ist ganz anders als "Das Schneemädchen". Beides sind Ausnahmewerke, ich kann gar nicht sagen, welches Buch mir besser gefällt, doch sie unterscheiden sich voneinander so sehr wie Sonne und Mond. Ich liebe beide und hoffe, dass die Autorin uns noch mit dem einen oder anderen Roman überraschen und mich ebenso mitten ins Herz treffen wird wie mit den beiden bisherigen!

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Rezension zu "Das Leuchten am Rand der Welt" von Eowyn Ivey

Tolles Buch mit einigen Längen
PagesofPaddyvor 5 Monaten

„Das Schneemädchen“ war eines dieser ganz wunderbaren Bücher die ich jedem nur empfehlen kann. Toll geschrieben und einfach magisch. Als ich von diesem Buch hier erfahren habe war ich natürlich auch wieder höchst interessiert. Das Buch ist gut aber leider nicht so gut wie ich gehofft hatte. Es ist toll aufgemacht, beinhaltet Fotos, Zeitungsartikel und schafft es ein Gefühl von Geschichte zu vermitteln. Diese Geschichte wird hauptsächlich aus zwei Perspektiven geschildert. Allen Forrester und die Perspektive seiner Frau Sophie. Leider sind die beiden Geschichten unterschiedlicher Qualität. Der Storystrang Allens ist wirklich toll. Ein wahres Abenteuerbuch. Spannend und interessant. Bei Sophies Strang gibt es immer wieder ein Ungleichgewicht. Erst gut, dann langatmig, dann wieder besser und wieder zu lang und so weiter und so weiter. Allgemein denke ich das dem Buch ein paar Seiten weniger gut getan hätten. Aber grade bei Sophies Geschichte gab es immer mal doch wirkliche Längen weil ihr Leben eben nicht so spannend war. Hilfreich sind aber die recht kurzen Kapitel. Und trotzdem habe ich mich bei Sophies Geschichte stellenweise gelangweilt. Hier wird eine große Geschichte, sehr detailliert erzählt und das ist Ivey auch gut gelungen. Leider habe ich nie eine richtige Bindung zu den Figuren entwickelt. Und so bleibt ein historisch angehauchter Abenteuerroman dem es ein bisschen an Pep fehlt.

 

FAZIT

Ein etwas langer, aber durchaus interessanter und spannender Abenteuerroman der fast schon zum History Genre zählen kann. Etwas mehr Pep und ein paar weniger Seiten hätten dem Buch aber gut getan.

 

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Gespräche aus der Community

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Da die Warteliste bei der 1. Runde doch recht lang ist, würde ich hier mein Exemplar auch noch zur Verfügung stellen.

Worum gehts:
Alaska, in den 1920er Jahren: Mabel und Jack konnten keine Kinder bekommen. Um den Schmerz und die Enttäuschung hinter sich zu lassen, haben sie an der Zivilisationsgrenze Alaskas ein neues, einfaches Leben als Farmer begonnen. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der erbarmungslosen Natur schaffen zwischen den beiden, die sich innig lieben, eine scheinbar unüberbrückbare Distanz. Als der erste Schnee fällt, überkommt Mabel für kurze Zeit eine fast kindliche Leichtigkeit. Eine Schneeballschlacht mit Jack entspinnt sich, und sie bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Kind aus Schnee. Am nächsten Tag entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses, das sie zwischen den Bäumen des Waldes hindurch beobachtet. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen? (Kurzbeschreibung von Amazon)

Die Regeln:
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Teilnehmer:
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3. xXeflihXx
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11. KinderundBuecher
12. Bücherwurm
13. ankedieleserin
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--> zurück zu mir 


Warteliste:
1. Eulenmail
2. 
Letzter Beitrag von  Wolf-Eyesvor 4 Jahren
Ist das Buch schon wieder zu Hause?
Zum Thema

"Nur wer an Wunder glaubt, besiegt die Wirklichkeit"

Alaska, in den 1920er Jahren: Mabel und Jack konnten keine Kinder bekommen. Um den Schmerz und die Enttäuschung hinter sich zu lassen, haben sie an der Zivilisationsgrenze Alaskas ein neues, einfaches Leben als Farmer begonnen. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der erbarmungslosen Natur schaffen zwischen den beiden, die sich innig lieben, eine scheinbar unüberbrückbare Distanz.

Als der erste Schnee fällt, überkommt Mabel für kurze Zeit eine fast kindliche Leichtigkeit. Eine Schneeballschlacht mit Jack entspinnt sich, und sie bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Kind aus Schnee. Am nächsten Tag entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses, das sie zwischen den Bäumen des Waldes hindurch beobachtet. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?

Mehr Informationen zum Buch und eine Leseprobe finden Sie auf http://www.das-schneemaedchen.de/

Haben Sie Lust mit uns gemeinsam dieses zauberhafte Buch zu lesen, diskutieren und rezensieren? Dann schreiben Sie uns Ihren Beweggrund mitzumachen und gewinnen Sie eines von 25 Freiexemplaren.

Bewerbungsschluss ist Mittwoch, der 19. September 2012.

Wir freuen uns auf eine schöne Leserunde mit Ihnen!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Eowyn Ivey wurde am 06. Februar 1973 in Alaska (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Eowyn Ivey im Netz:

Community-Statistik

in 663 Bibliotheken

auf 136 Wunschlisten

von 12 Lesern aktuell gelesen

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