Erasmus Herold Die Frau am Kreuz

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Inhaltsangabe zu „Die Frau am Kreuz“ von Erasmus Herold

Die Frau am Kreuz

Gütersloh im Frühling 2015. Als am Rande der Stadt die Knochen einer Leiche entdeckt werden, ahnt Kommissar Clemens Barsch nichts von weiteren Funden während der Ausgrabungen. Eines ist allen Toten gemein, die Grabbeigabe in Form einer an ein hölzernes Kreuz geschlagenen Frau. Je intensiver die Polizei ermittelt, desto mehr Fragen wirft der Fall auf. Der Kommissar spürt, anstatt eines Kirchenrelikts verbirgt sich weit mehr hinter dem Abbild der Sterbenden.

Zur gleichen Zeit in Lippstadt. Artur Sokolow war trotz seiner Aktivitäten als Nachtclub-Betreiber ein angesehenes Mitglied der Stadt. Doch sein Imperium bröckelt. Die Angestellten lehnen sich gegen seinen renitenten Führungsstil auf, die Polizei nimmt ihn wegen verschiedener Gesetzesverstöße ins Visier. In die Enge getrieben und von der Familie entzweit, schreckt er vor keinem Mittel zurück, seinen letzten Besitz zu sichern.

Beide Ermittlungen scheinen ohne Zusammenhang bis Kommissar Barsch das Foto einer perfiden Insznierung entdeckt. Dem Opfer schwindet die Zeit, denn niemand wird es schreien hören.

Der neue Herold Krimi - Herbst 2015

Ein Krimi / Thriller mit viel Spannung und überraschenden Wendungen ,der aber auch nachdenklich stimmt.

— melusina74

Spannender Thriller, wenn für mich auch einiges zu oberflächlich blieb

— Julitraum

Tolles spannendes Buch

— Steph86

Wer düstere und spannende Lesestunden verbringen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

— Helli

Die Frau am Kreuz - verschiedene Geschichtsstränge machen es spannend. Der Ablauf - ich kam gut rein und wollte immer weiter lesen.

— Peter_Buchblog

Spannender Thriller mit interessantem Ermittlerpaar

— ech

4,5 Sterne für einen etwas anderen Krimi - kann ich sehr empfehlen.

— Wildpony

Ein guter Thriller mit einem interessanten Konzept, der mich aber leider nicht so sehr überzeugen konnte wie einer seiner Vorgänger...

— Mikki

Spannende Krimigeschichte, die einlädt in einem Durchzulesen!

— RamonaBlome78

Spannend wie ein Krimi. Mörderisch, überraschend und mit Gänsehaut wie ein Thriller. Sozialkritisch u. nachdenklich. Einfach ein gutes Buch.

— Buecherfee_ohne_sub

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AmyJBrown

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  • Sterbehilfe in einem Thriller - geht das?

    Die Frau am Kreuz

    samea

    Erasmus Herold greift in seinem neuen Thriller ein heißes Eisen an - aktive Sterbehilfe. Was schockierend und provokant klingt wird vom Autor jedoch nicht ausgeschlachtet, sondern sehr feinfühlig thematisiert und in ein glaubhaftes Geschehen eingebettet. Ein Roman der durch unvorhergesehene Wendungen nicht nur sehr spannend ist, sondern auch durch die besondere Thematik bewegt und zum Nachdenken anregt. Die Protagonisten wachsen dem Leser schnell ans Herz. Er fiebert und leidet mit ihnen. Nur selten ist er den Ermittlungen einen Schritt voraus. Wenn dieses der Fall ist, tut das der Spannung jedoch keinen Abbruch. Die Beweggründe der handelnden Personen heben diesen Thriller von der Masse ab. Kurze Kapitel verführen zum Weiterlesen des Pageturners. Ein Buch, dass sich vom Schreibstil her leicht lesen lässt, den Leser aber noch lange nachdem er den Buchdeckel geschlossen hat beschäftigt. Dieses Buch ist mein persönlicher Thriller des Jahres 2015.

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    • 2
  • Ein spannender Thriller mit brisantem Thema

    Die Frau am Kreuz

    Idefix040410

    Das Buch „ Die Frau am Kreuz“ wurde von Erasmus Herold geschrieben und erschien im September 2015. Ich hatte schon ein Buch von Erasmus Herold gelesen und freute mich dementsprechend, bei einer Leserunde zu diesem Buch dabei sein zu dürfen. „Die Frau am Kreuz“ ist nicht nur ein Thriller, der einen fesselt, es geht um einiges mehr und das Buch bringt den Leser doch tatsächlich zum Nachdenken über ein immer wieder brisantes Thema, welches zumindest in Deutschland stets kontrovers diskutiert wird – aktive Sterbehilfe. Schon im Prolog wird dieses Thema sichtbar und zieht sich durch das ganze Buch. In Gütersloh werden am Stadtrand bei Bauarbeiten mehrere menschliche Knochen gefunden, die allesamt eine Grabbeigabe haben – eine hölzerne Figur. Der nach Gütersloh strafversetzte Kommissar Clemens Barsch übernimmt diesen Fall, obwohl er eigentlich nicht wirklich dafür zuständig ist. Aber er reißt sich den Fall quasi unter die Finger, denn die Strafversetzung hatte auch zur Folge, dass er nun für die Archivierung der alten Fälle der Gütersloher Polizei zuständig ist. Also weg von der Straße und ab in ein kleines Dachbüro nebst tierischem Gesellen. An seine Seite wird auch noch die etwas pummelige Praktikantin Marie gesetzt, die aber selbstbewusst durchs Leben stapft und sich mit Clemens das ein oder andere verbale Duell liefert, was mich mehr als einmal schmunzeln ließ. Neben diesen Knochenfunden will Clemens aber noch den Verbrecher Arthur Sokolow zur Strecke bringen. Denn dieser hatte in Lippstadt Clemens und seinem Partner eine fiese Falle gestellt, bei dem der Partner von Clemens ums Leben kam. Ein Katz und Maus- Spiel beginnt…….. Am Anfang haben mich die 2 verschiedenen Handlungsstränge etwas irritiert und ich habe den roten Faden im Buch gesucht. Doch schnell war auch dieser gefunden, Spannung wird von Anfang an aufgebaut und das Buch ließ sich flüssig lesen. Ein paar Ungereimtheiten in der Handlung gab es für mich, z.B. was die Unfähigkeit der dortigen Polizei angeht, einen Schwerverbrecher wie Arthur Skokolow mal eben entwischen zu lassen. Aber gut, es musste ja zum Handlungsverlauf passen und wenn er entkommen musste, dann ist das eben so. Viele Wendungen und Cliffhanger am Kapitelende machen das Buch dann zu einem spannenden Lesevergnügen, welches ich nur empfehlen kann. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und Clemens war mir durch seine direkte Art sehr sympathisch. Ebenso Marie, die kein Blatt vor den Mund nimmt, die beiden ergänzen sich hervorragend als Ermittlerduo nach dem Motto: „ Gegensätze ziehen sich an!“ Das Ende überrascht dann und ließ mich mit Fragezeichen zurück. Nicht, was die Handlung des Buches betraf, hier war alles rund, es ging vielmehr um das Thema im Buch, welches ich weiter oben schon aufgeführt habe. Dieses so gekonnt in einen Thriller zu verpacken, dass der Leser sich automatisch damit auseinander setzen muss, finde ich schon eine brillante Idee und hat dafür gesorgt, dass ich auch später noch über dieses Buch nachgedacht habe. Von mir bekommt das Buch daher verdiente 5 Sterne.

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    • 2

    erasmus_herold

    18. January 2016 um 19:45
  • Leserunde zu "Die Frau am Kreuz" von Erasmus Herold

    Die Frau am Kreuz

    erasmus_herold

    Im September erscheint mit "Die Frau am Kreuz" mein fünfter Krimi. Schon länger auf den Fahndungslisten der Polizei, ist es dem perfiden Verbrecher Artur Sokolow immer wieder gelungen, sich der Polizei zu entziehen. Doch Clemens Barsch, der neue Kommissar im Gütersloher Morddezernat, hat mehr als eine persönliche Rechnung mit dem Täter offen. Klappentext: Die Frau am Kreuz  Gütersloh im Frühling 2015. Als am Rande der Stadt die Knochen einer Leiche entdeckt werden, ahnt Kommissar Clemens Barsch nichts von weiteren Funden während der Ausgrabungen. Eines ist allen Toten gemein, die Grabbeigabe in Form einer an ein hölzernes Kreuz geschlagenen Frau. Je intensiver die Polizei ermittelt, desto mehr Fragen wirft der Fall auf. Der Kommissar spürt, anstatt eines Kirchenrelikts verbirgt sich weit mehr hinter dem Abbild der Sterbenden. Zur gleichen Zeit in Lippstadt. Artur Sokolow war trotz seiner Aktivitäten als Nachtclub-Betreiber ein angesehenes Mitglied der Stadt. Doch sein Imperium bröckelt. Die Angestellten lehnen sich gegen seinen renitenten Führungsstil auf, die Polizei nimmt ihn wegen verschiedener Gesetzesverstöße ins Visier. In die Enge getrieben und von der Familie entzweit, schreckt er vor keinem Mittel zurück, seinen letzten Besitz zu sichern. Beide Ermittlungen scheinen ohne Zusammenhang bis Kommissar Barsch das Foto einer perfiden Inszenierung entdeckt. Dem Opfer schwindet die Zeit, denn niemand wird es schreien hören.  Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen für diese Leserunde. Spannung, Unerwartetes und ein unvorhersehbares Ende garantiert :-) Lieber Gruß Erasmus Herold Infos zu meiner Person, anstehenden Lesungen und den vorherigen Büchern findet ihr unter: www.ErasmusHerold.de

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    • 314
  • Ungewönliche Grabbeigaben und ein Himbeertrank

    Die Frau am Kreuz

    melusina74

    10. November 2015 um 18:55

    "Irgendwann einmal wurde das Leben dem Universum und der Erde zugeteilt.Es entstand zufällig,dabei fehlte jeder Plan." In Gütersloh werden in einem Neubaugebiet menschliche Knochen mit ungewöhnlichen Grabbeigaben,einer Frau am Kreuz,an die Oberfläche gebracht. Kommissar Clemens Barsch,der nach einem missglückten Einsatz,bei dem sein Kollege starb,nach Gütersloh strafversetzt wurde,ermittelt gemeinsam mit der blutjungen Praktikantin Marie. Beide bilden ein sehr charakterstarkes und sympathisches Ermittlerduo,das mit einer gehörigen Portion Humor ausgestattet wurde. Zur gleichen Zeit treibt der skrupellose,hochkriminelle Zuhälter Artur Solokow,ohne Rücksicht auf Verluste,weiterhin sein Unwesen in Gütersloh. Der leichte und flüssige Schreibstil von Erasmus Herold gefällt mir sehr gut.Verschiedene Handlungsstränge der Gegenwart und der Vergangenheit werden zu einem stimmigen und interessanten Gesamtbild verflochten. Unerwartete Wendungen und ein Spannungsbogen,der vom Anfang bis zum Ende reicht machen aus dem Buch einen Krimi / Thriller der Extraklasse. Ist Sterbehilfe Mord?Mit dieser Frage muss sich der Leser während der Lektüre (und danach noch) auseinandersetzen.Und sich seine Meinung zu dem heiklen Thema bilden. Dieser Krimi ist anders als die 3 vorherigen Krimis von Erasmus Herold. Die mir auch sehr gut gefallen haben. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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  • Ein Leben lang verbunden...

    Die Frau am Kreuz

    Maddinliest

    13. October 2015 um 16:03

    Ein spannender Thriller mit viel Tempo und Spannung. Kommissar Clemens Barsch wird nach einer misslungenen Polizeiaktion, bei der sein Freund Torben getötet wird, nach Gütersloh versetzt. Dort soll er im Innendienst die alten ungelösten Fälle archivieren. Durch Zufall wird in Gütersloh aber ein Skelett bei Bauausgrabungen gefunden. Weitere Untersuchungen fördern zahlreiche Skelette ans Tageslicht und der Fall wird aufgrund von Personalmangel an Clemens Barsch übertragen. Der nimmt mit der Polizeianwärterin Maria die Recherchen auf und stellt plötzlich Verbindungen zu seinem alten her... Erasmus Herold gelingt es mit seinem temporeichen und spannenden Erzählstil, den Leser abzuholen und ihn an die Geschichte zu fesseln. Die kurzen Kapitel erzeugen dabei eine zusätzliche Dynamik, die mir sehr gut gefallen hat. Clemens Barsch, der Hauptprotagonist, wird sehr ausführlich charakterisiert und der Kommissar wird dem Leser zunehmend sympathischer. Seine menschlichen Züge auch während seiner Arbeit lassen ihn im guten Licht erscheinen. Der Spannungsbogen wird von Anfang an aufgebaut und bis zum Ende aufrecht-gehalten. Die Geschichte endet in einem rasanten Finale und einer schlüssigen Auflösung. Ich fühlte mich mit dem Thriller von Erasmus Herold sehr gut unterhalten und möchte "Die Frau am Kreuz" jedem Thriller-Liebhaber ans Herz legen.

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  • Mörderische Verstrickungen halten die Polizei in Atem. Ein Thriller für Nervenkitzel und Sinnfragen!

    Die Frau am Kreuz

    Floh

    Autor Erasmus Herold hat mich mit seinen bisherigen Veröffentlichungen seiner Regionalkrimis stets absolut begeistert und boten für mich in meinem Nachbarkreis Gütersloh stets eine Art Heimspiel. In seinem neuen Werk „Die Frau am Kreuz“ wagt der Autor einen mutigen Schritt, denn er bewegt sich hin zum Genre Thriller. Der ambitionierte Autor Erasmus Herold feiert nicht nur regionale Erfolge, seine Werke finden bereits sehr weit und flächendeckend eine treue Leserschaft. Ich habe mich sehr auf ein neues Buch aus Autor E. Herolds Feder gefreut und war mal wieder sehr gespannt und aufgeregt, was für fesselnde und schockierende Ereignisse in Gütersloh und Umgebung auf mich warten… Erschienen im smp Verlag (http://www.swb-verlag.de/) Inhalt: "Gütersloh im Frühling 2015. Am Stadtrand werden menschliche Knochen entdeckt, und immer weitere Funde gibt die Erde her. Alle verbindet die Grabbeigabe einer an ein hölzernes Kreuz geschlagenen Frauenfigur. Parallel zu seinem bereits laufenden Lippstädter Fall übernimmt Kommissar Clemens Barsch die Aufklärung. Schnell wirft das mysteriöse Geschehen unerwartete Fragen auf. Barsch spürt, es verbirgt sich weit mehr hinter dem Abbild der Sterbenden als ein Kirchenrelikt." Handlung: Noch gar nicht lang ist es her, im Frühjahr dieses Jahres nimmt eine Ermittlung ihren Lauf. Die Umstände sind prekär und mehr als unerfreulich. Zunächst begleiten wir Clemens Barsch an seinem neuen Arbeitsplatz bei der Kreispolizei Gütersloh. Hierin wurde der Ermittler für einen Schreibtischjob verdonnert und strafversetzt. Wie es zu dieser ungewollten Versetzung kam, liest man am besten selbst… Schon bald darf Barsch hoffen und wird mit seiner neuen Partnerin im Kommissariat für einen Fall betraut, den selbst die alteingesessensten Polizisten und Ermittler vor einem Rätsel stellen. Parallel dazu lernen wir die Nonne Susanne kennen. Susanne und die traurige Kindheit mit dem Tod der Eltern und dem Verlust ihres Bruders. Doch was trieb Susanne dazu Nonne zu werden? Warum führte ihr Weg ins Kloster? Und wer ist ihr Bruder? Vor allem wo ist er? Welchen Weg gingen die beiden gebeutelten Seelen? Spannend, bestialisch, perfide und äußerst intelligent führt der Autor Erasmus Herold diese beiden unglaublichen Handlungsstränge zusammen und lässt den Leser nach Beenden des Thrillers einen stillen Raum zum Sinnieren und Reflektieren! WOW. Zum Schreibstil: Autor Erasmus Herold hat mich schon mit seinen früheren Krimis und seinem regionalen Bezug begeistert und konnte mich als treue Leserin gewinnen. Auch sein Schritt ins Genre Thriller muss er nicht bereuen. Hier überzeugt er mich mit genau den gleichen Spannungsmomenten, westfälischen Einflüssen, trockenen Humor in den Dialogen und einem ungewohnt gewählten Schachzug seine Story zu verpacken. Schon lange habe ich keinen Thriller gelesen, oder Ermittlungen verfolgt, die vom Täter her so glasklar waren, jedoch ungemeine Überraschungen und Wendungen bieten konnten. Man sollte meinen, dass durch die Klarsicht und Durchsicht Spannung und Nervenkitzel verloren gehen könnten, dem ist hier garantiert nicht so. Obwohl der Fall so eindeutig für den Leser scheint, so muss dieser jedoch für die Ermittler einen Zusammenhang bilden. Zwar ist hier der Leser stets dem Team einen oder sogar zwei Schritte voraus, doch eingreifen können wir nun leider nicht. Hier liegt dann auch der unsagbare Nervenkitzel und Thrill. Erasmus Herold spannt seine Leserschaft auf die Folter, denn das Buch ist ein zerreißendes Wechselspiel aus Spannung und noch mehr Spannung und seichteren Verschnaufpausen und Ruheoasen in den wechselnden Erzählperspektiven und Zeitsprüngen. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig und sehr authentisch dargelegt. Ein Schreibstil, der für unerträgliche Spannung und Entsetzen sorgt und sich im rasanten Showdown entblättert und ein Aha-Effekt bietet. Schauplätze: Bei der Wahl der Schauplätze verdient der Autor Erasmus Herold von mir weitere Sterne. Da dieser grandiose und brisante Fall in meinen Nachbarkreisen spielt, habe ich natürlich ganz besonderen und intensiven Bezug zu den Kulissen und Orten. Hier muss ich jedoch gestehen, dass mir der Autor in seinen früheren Werken vom Lokalkolorit weit mehr geboten hat als hier. Hier gibt es zwar regionale Einflüsse, doch die eigentliche Handlung spielt in den gestörten und verletzten Seelen der Charaktere und in dem Wettlauf der Behörden, die vor einem unglaublichen Rätsel stehen und die Teile im wahrsten Sinne des Wortes nur stückchenweise verbinden und setzen können. Autor Herold hat einen rasanten Thriller erschaffen, der mit einer fast erschlagenen Vielzahl an dunklen Abgründen, Beweggründen, Geheimnissen und Motivationen den Leser und auch die Ermittler, besonders Clemens und auch Marie, in Atem hält. Kirchliche Ambitionen, ein gestörter Glaube und später ein unglaublicher Freitod, der auch die Sünden nicht reinwaschen kann, aber von Qualen erlöst… Erasmus Herold definiert seine Schauplätze mit Details, das Buch erzeugt Bilder und erinnert stark an Drehbuch und großes Kino. Orte, an denen ich als Leser sogar schon einmal selbst war, werden mir so nahe gebracht wie nie und in einem ganz anderen Licht gezeigt. Dennoch gibt Herold nur so viel preis wie möglich, aber nur so viel wie nötig. Dieser Umstand beflügelt die Fantasie der Leser sehr und nimmt ihn mit in die beklemmende und kaltblütige Welt der Macht und der Vergeltung und Erlösung. Viele atemberaubende Sequenzen bringen den Leser aufgrund der Facette und des Wirkens zum Atemstillstand und zum Adrenalinkick! Charaktere: Bei der Wahl der Charaktere gibt der Autor dem Leser sehr viel Stoff zum späteren Nachdenken mit auf dem Weg. Hier polarisiert vor allem die Nonne Susanne, und ihr Schicksal aus Kindertagen, welches man im bitterbösen Prolog als Vorgeschmack geliefert bekommt. Aber auch Ermittler Clemens Barsch wird den Leser mit seiner ganz besonderen Art und seinem Schicksal mitnehmen. Auch der Täter ist schnell definiert. Unglaublich, hier fehlen mir die Worte. Aber neben dem eigentlichen Widersacher gibt es noch viele weitere Rollen, die uns Leser verblüffen. Adam zum Beispiel wird uns auf die Palme bringen. Am liebsten wünscht man sich hier eingreifen zu können und die Handlung beeinflussen zu können. WOW. Schubladendenken ist hier absolut nicht hilfreich, denn wir werden Charaktere erleben, die uns dem Atem rauben und im Verlauf der Ermittlungen und Ereignisse aus Vergangenheit und Gegenwart stets überraschen werden. Erst gegen Ende kann man sich sicher sein, wer überleben wird und wer Gut und Böse ist. Hut ab, für dieses geordnete Wirrwarr. Meinung: Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Thriller, mit viel Nervenkitzel, ausgesprochener Recherche, viel Hintergrund und Rasanz. Grandioser Anspruch, aktuelle Thematik. Für meinen Geschmack doch etwas zu wenig Lokalkolorit, aber das beruht darauf, dass ich in der Nähe der Schauplätze des Grauen wohne und gerne etwas mehr Flair genossen hätte. Für die breite Leserschaft jedoch ausgezeichnet und von lobenswertem Maß. Dieses Buch beschränkt sich nicht auf einen engen Leserkreis durch starre lokale Präsentation. Gut so, denn der Autor verdient es weitgefächert gelesen zu werden und seine treue Lesergemeinde auszuweiten. Auch im Genre Thriller sehr talentiert und fesselnd. Hier werden Dank komplexer Ermittlungen auch die Krimileser begeistert sein. Ein Buch für Spannungsliebhaber aus beiden Genre: Krimi und Thrill garantiert in einer ausgewogenen Waagschale. Hier liest man das Wissen und die Erfahrung des Autors. Ich wurde unterhalten, geschockt, erschüttert und mit Nervenkitzel versorgt. Hier gibt es Hochspannung auf großem Niveau in vielerlei Hinsicht! Komplex und überraschend! Die Tiefe der Moral und Ethik, der Blick in die Vergangenheit und das Resultat eines Traumas. Der Autor: „Erasmus Herold (* 13. März 1969 in Bonn-Beuel) ist ein deutscher Krimi- und Thriller-Schriftsteller. Er wurde 1969 in Bonn-Beuel geboren, wuchs als ältester von drei Geschwistern in Paderborn auf und besuchte dort verschiedene Schulen von der Grundschule bis zur Höheren Handelsschule. Nach seinem Abschluss begann er mit der Ableistung des Wehrdienstes, war bei der Marine unter anderem auf Fehmarn stationiert. Heute arbeitet Herold hauptberuflich in der Informatikbranche und koordiniert als IT-Leiter die EDV-technischen Abläufe innerhalb eines mittelständischen Unternehmens in OWL. Herold ist verheiratet, hat zwei Töchter. Er lebt im Oelder Stadtteil Stromberg. Seit 2009 schreibt Erasmus Herold neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit Romane. Laut eigener Aussage entspricht die Idee zum thematischen Aufbau seiner Krimis oft persönlichen Interessen, seien es die komplexen Verstrickungen innerhalb seiner Bücher, die lebensnahe Beschreibung seiner Protagonisten oder die Einbindung der Geschichte seiner Heimat Westfalens. Erasmus Herold ist Mitglied in der Autorenvereinigung Das Syndikat. In seiner Jugend wurde Erasmus Herold von Jules Verne, Daniel Defoe und Robert Louis Stevenson geprägt. Heute liest er mit Vorliebe die Krimis von Fred Vargas." Kritikpunkte: Zum Sternabzug geführt hat mich der Umstand, dass ich vom Autor eigentlich noch mehr Lokalcharakter und örtliche Einflüsse (Straßennamen, Gebäude, Feste, Einrichtungen und Gesellschaft) gewöhnt bin, und dieses eben auch hier vorausgesetzt habe. Doch für die breite Leserschaft hat er hier das Maß optimal dosiert, für mich persönlich doch etwas zu wenig… „Ist das Glas nun halb voll, oder ist es halb leer?“. Vielleicht ist es nicht ganz fair, aber es stimmt mich minimal enttäuscht und daher gibt es von mir nur fast 5 ganze Sterne (abgerundet zu 4 Sternen für ein sensationelles Thrillererlebnis). Leider sind mir hier in der Erstauflage auch einige Schreib- und Tippfehler begegnet. Hier darf das Lektorat gerne nachbessern! Nur als Randnotiz vermerkt! Zum Cover: Das Cover ist eher schlicht, aber mit großem Wiedererkennungswert. Das große helle Kreuz deutet auf kirchliche Hintergründe hin. Alte Mauern, düstere Töne, eine dunkle Atmosphäre. So darf ein Cover für solchen wiederspiegelnden Inhalt sein. Fazit: Wer Nervenkitzel liebt, hohen Ermittlungsteil und Einblicke in die kranken Seelen und menschlichen Abgründe und Psychen mag, zudem Lokalcharakter Westfalens liebt, der sollte hier nicht lange zögern und unbedingt zuschlagen! Dieser Thriller bietet Nervenkitzel und Crime und überzeugt mit 4 lobenden Sternen!

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    • 10
  • Spannender Thriller, wenn für mich auch einiges zu oberflächlich blieb

    Die Frau am Kreuz

    Julitraum

    11. October 2015 um 09:36

    Clemens Barsch, Polizeikomissar in Lippstadt, bekommt einen heißen Tipp, wo er den Kriminellen Arthur Sokolow auf frischer Tat ertappen kann. Er alarmiert seinen Freund und Kollegen, ihm bei diesem ungenehmigten Einsatz zu unterstützen. Es endet in einem Fiasko. Clemens Kollege stirbt bei dieser Aktion, obwoh der Anschlag eigentlich Clemens galt. Der Tipp war eine Falle. Arthur Sokolow will auch noch Clemens töten, doch die nahende Polizei kann dies verhindern. Beweise gegen Sokolow gibt es keine. Doch auf Clemens wartet ein Verfahren, denn sein ungerechtfertigtes Tun wird Folgen für ihn und seine Laufbahn haben. Vorerst jedoch wird er nach Gütersloh in den Innendienst versetzt. Er soll dort alte Akten digitaliseren. Noch traumatisiert vom Geschehen und mit Rachegedanken gegen Sokolow nimmt er dort seine Arbeit nur widerwillig auf. Nur dem Umstand, daß diese Dienststelle wegen Krankheitsfällen unterbesetzt ist, verdankt Clemens es, daß ihn sein Chef wieder an einem aktuellen Fall mitermitteln läßt. Zur Seite steht Clemens noch die junge, aber sehr dynamische Praktikantin Marie, die sich unverhofft als große Hilfe erweist. Es geht um 2 Leichenfunde auf einem Baugelände. Bei den Bauarbeiten wurden Knochen entdeckt, die sich bald als ganzes Skelett entpuppten. Kurz darauf fand man ein zweites Skelett. Leider kann man nun nicht mehr feststellen, wer die Toten sind und wie sie zu Tode kamen. Rätselhaft sind jedoch die "Grabbeigaben". Bei jeder Leiche wurde ein kleines Kästchen mit einem kleinen Kreuz gefunden. Ungewöhnlich ist, daß sich an diesem Kreuz eine Frauenfigur befindet. Clemens läßt das gesamte Bauareal absuchen und sein Verdacht stellt sich bald als Gewissheit heraus, es werden noch viele weitere Leichen mit eben der bekannten "Grabbeigabe" gefunden. Zeitgleich läßt Clemens die Jagd auf Sokolow nicht los und er ahnt noch nicht, daß es sogar eine Verbindung zu seinem aktuellen Fall gibt.  Insgesamt ein absolut fesselnd zu lesender Thriller. Da man jedoch die Zusammenhänge schon schnell erahnen läßt, fesselte mich dann das Geschehen ab Mitte des Buches nicht mehr so. Ich hätte mir noch etwas mehr Erklärung einzelner Zusammenänge gewünscht, da blieb für mich doch einiges zu oberflächlich.

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  • Die Frau am Kreuz

    Die Frau am Kreuz

    Steph86

    08. October 2015 um 20:31

    Buchinhalt Die Frau am Kreuz Gütersloh im Frühling 2015. Als am Rande der Stadt die Knochen einer Leiche entdeckt werden, ahnt Kommissar Clemens Barsch nichts von weiteren Funden während der Ausgrabungen. Eines ist allen Toten gemein, die Grabbeigabe in Form einer an ein hölzernes Kreuz geschlagenen Frau. Je intensiver die Polizei ermittelt, desto mehr Fragen wirft der Fall auf. Der Kommissar spürt, anstatt eines Kirchenrelikts verbirgt sich weit mehr hinter dem Abbild der Sterbenden. Zur gleichen Zeit in Lippstadt. Artur Sokolow war trotz seiner Aktivitäten als Nachtclub-Betreiber ein angesehenes Mitglied der Stadt. Doch sein Imperium bröckelt. Die Angestellten lehnen sich gegen seinen renitenten Führungsstil auf, die Polizei nimmt ihn wegen verschiedener Gesetzesverstöße ins Visier. In die Enge getrieben und von der Familie entzweit, schreckt er vor keinem Mittel zurück, seinen letzten Besitz zu sichern. Beide Ermittlungen scheinen ohne Zusammenhang bis Kommissar Barsch das Foto einer perfiden Insznierung entdeckt. Dem Opfer schwindet die Zeit, denn niemand wird es schreien hören. Der neue Herold Krimi - Herbst 2015   Leseeindruck Eine spannende Story von der ersten Seite bis zum Schluss. Durch den leichten Schreibstil lässt sich das Buch flüssig lesen. So konnte ich schnell in die Story sein und wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Dabei waren die handelnden Personen super herausgearbeitet. Im Buch wird das heíß diskutierte Thema Sterbehilfe angesprochen. Hier verschwimmen die Grenzen zum Mord. Jeder muss nach dem Lesen nachdenken und selbst klar werden, wie er zur Problematik steht. Für das tolle Buch kann ich nur 5 Sterne und meine Leseempfehlung vergeben.

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  • Die Frau am Kreuz von Erasmus Herold

    Die Frau am Kreuz

    Helli

    07. October 2015 um 18:50

    Die Frau am Kreuz von Erasmus Herold Buch:     Die Frau am Kreuz Gütersloh im Frühling 2015. Als am Rande der Stadt die Knochen einer Leiche entdeckt werden, ahnt Kommissar Clemens Barsch nichts von weiteren Funden während der Ausgrabungen. Eines ist allen Toten gemein, die Grabbeigabe in Form einer an ein hölzernes Kreuz geschlagenen Frau. Je intensiver die Polizei ermittelt, desto mehr Fragen wirft der Fall auf. Der Kommissar spürt, anstatt eines Kirchenrelikts verbirgt sich weit mehr hinter dem Abbild der Sterbenden. Zur gleichen Zeit in Lippstadt. Artur Sokolow war trotz seiner Aktivitäten als Nachtclub-Betreiber ein angesehenes Mitglied der Stadt. Doch sein Imperium bröckelt. Die Angestellten lehnen sich gegen seinen renitenten Führungsstil auf, die Polizei nimmt ihn wegen verschiedener Gesetzesverstöße ins Visier. In die Enge getrieben und von der Familie entzweit, schreckt er vor keinem Mittel zurück, seinen letzten Besitz zu sichern. Beide Ermittlungen scheinen ohne Zusammenhang bis Kommissar Barsch das Foto einer perfiden Inszenierung entdeckt. Dem Opfer schwindet die Zeit, denn niemand wird es schreien hören.   Autor:     Erasmus Herold (* 13. März 1969 in Bonn-Beuel) ist ein deutscher Krimi- und Thriller-Schriftsteller. Derzeit steht er beim Südwestbuch Verlag (Stuttgart) und bei CW Niemeyer Buchverlage (Hameln) unter Vertrag. Sozialisierung und Ausbildung: Erasmus Herold wurde 1969 in Bonn-Beuel geboren, wuchs als ältester von drei Geschwistern in Paderborn auf und besuchte dort verschiedene Schulen von der Grundschule bis zur Höheren Handelsschule. Nach seinem Abschluss begann er mit der Ableistung des Wehrdienstes, war bei der Marine unter anderem auf Fehmarn stationiert. Heute arbeitet Herold hauptberuflich in der Informatikbranche und koordiniert als IT-Leiter die EDV-technischen Abläufe innerhalb eines mittelständischen Unternehmens in OWL. Herold ist verheiratet, hat zwei Töchter. Er lebt im Oelder Stadtteil Stromberg. Schriftstellertätigkeit: Seit 2009 schreibt Erasmus Herold neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit Romane. Laut eigener Aussage entspricht die Idee zum thematischen Aufbau seiner Krimis oft persönlichen Interessen, seien es die komplexen Verstrickungen innerhalb seiner Bücher, die lebensnahe Beschreibung seiner Protagonisten oder die Einbindung der Geschichte seiner Heimat Westfalens. Erasmus Herold ist Mitglied in der Autorenvereinigung Das Syndikat. 2011 wurde Erasmus Herolds Debütroman "Krontenianer - Rendezvous am Bogen" für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert und erreichte Platz 5. Einflüsse: In seiner Jugend wurde Erasmus Herold von Jules Verne, Daniel Defoe und Robert Louis Stevenson geprägt. Heute liest er mit Vorliebe die Krimis von Fred Vargas. Quelle: http://www.swb-verlag.de/verlag/autoren/erasmus-herold   Meinung:     Ein Buch, bunt und rasant wie ein Kinofilm, so könnte man Erasmus Herolds Buch, Die Frau am Kreuz, in nur einem Satz beschreiben. Ich muss gestehen, das Buch geht mir nicht mehr aus dem Sinn, und so habe ich es nur so verschlungen, was natürlich auch dem sagenhaften Schreibstil des Autors, Erasmus Herold, zu verdanken ist. Den Spannungsbogen versteht der Autor gekonnt zu halten und zu steigern, alleine durch die kurzen Kapiteln, die Wendungen und den Perspektivenwechsel. Das Thema um Mord und Sterbehilfe ist düster und spannend, doch Erasmus versteht es durch das Ermittlerduo die Geschichte aufzulockern. Dies ist das erste Buch von Erasmus Herold, welches ich gelesen habe, und es wird nicht das letzte sein, denn der Autor hat mich von seinem Können, Recherchieren und zu Papier bringen, überzeugt.   Fazit:     Wer düstere und spannende Lesestunden verbringen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.   Meine Bewertung:   Ich vergebe           ★★★★★

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  • Sterbehilfe oder Mord?

    Die Frau am Kreuz

    Pucki60

    Der Kommissar Clemens Barsch gerät bei der versuchten Festnahme eines kriminellen Bordellbesitzers in einen Hinterhalt und sein Partner stirbt bei der Aktion. Da er ziemlich eigenmächtig gehandelt hat, wird er nach Gütersloh strafversetzt. In Gütersloh werden bei den Baggerarbeiten für ein Neubaugebiet menschliche Knochen gefunden. Es gelingt Barsch auf diesen Fall angesetzt zu werden. Schon zu Beginn der Geschichte ist klar, das eine Nonne Sterbehilfe für Todkranke leistet und die Knochen einem dieser Menschen gehören. Wird es Barsch  gelingen, eine Verbindung zu der Nonne herzustellen. Parallel wird weiter nach dem Bordellbesitzer gefahndet, der geschickt mit der Polizei spielt. Er jagt eine frühere Prostituierte und es gelingt im mehrfach sie in seine Gewalt zu bringen. Wird er sie töten oder überlebt sie und gelingt es der Polizei ihn zu verhaften? Dies ist ein etwas anderer Krimi, da nicht nach einem Täter gesucht wird. Dieser ist schon bekannt und muss mit den Leichenfunden in Verbindung gebracht werden. Die Geschichte ist von Beginn an spannend zu lesen und man erlebt etliche Überraschungen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte drin und wurde bis zum Ende gut unterhalten. Der Kommissar und besonders seine Praktikantin Marie haben mir sehr gut gefallen. Es wird das Thema Sterbehilfe angesprochen und es stellt sich die Frage, wo hört Sterbehilfe auf und wann beginnt Mord. Das muss bei dieser Geschichte jeder für sich selbst festlegen. Ich vergebe für dieses interessante Buch, das ich aufgrund seiner Spannung sehr schnell lesen konnte, 5 Punkte und kann es gut empfehlen.      

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    • 2
  • Was für ein perfides Schwein!

    Die Frau am Kreuz

    Peter_Buchblog

    07. October 2015 um 08:43

    Die Frau am Kreuz - verschiedene Geschichtsstränge machen es spannend und ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Mit offenem Mund bleibe ich zurück und schaue auf Artur Sokolow, den bösen Gegenspieler in dieser Geschichte. Was für ein perfides Schwein! Er hasst sein Umfeld, er hasst die Menschen (außer vielleicht seine Frau und seinen Sohn) und er quält sie nur zu gerne. Wie kann jemand mit seinem Sohn Geburtstag feiern und gleichzeitig ein Opfer im Keller halten? (Ich will nicht zu viel verraten.) Abartig böse und zum fürchten böse. Insgesamt ein herforragender Krimi bei dem mir wenig Kritik einfällt. Die Protagonisten sind glaubhaft, die neuen Kommissare machen zu Beginn einen konfusen Eindruck. Doch man sollte weiterlesen, um zu sehen, manches ist anders, als zu Beginn erwartet. Ich gebe 5 Sterne, weil 'Die Frau am Kreuz' zu meinen persönlichen Lieblingsbüchern des Jahres 2015 zählt. Gruß / Euer Peter

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  • Zerstörung, Unterdrückung und Jähzorn....

    Die Frau am Kreuz

    buchjunkie

    ... bestimmen dieses Buch. (Erasmus Herold) Dies schrieb mir der Autor in das Buch. Und er hat so recht! Gütersloh im Frühling 2015: Bei Baustellenarbeiten am Stadtrand werden menschliche Knochen entdeckt, und bei weiteren Grabungen tauchen immer mehr auf. Doch alle verbindet die Grabbeigabe einer an ein hölzernes Kreuz geschlagene Frauenfigur. Kommissar Clemens Barsch, der erst vor kurzem nach Gütersloh versetzt worden ist, übernimmt die Ermittlungen.Doch auch der Schwerkriminelle Sokolow, den Clemens schon in Lippstadt erwischen wollte, bereitet zunehmend Schwierigkeiten. Ein Krimi bzw. Thriller, der mal etwas anders ist!Zwei Erzählstränge, scheinbar unabhängig voneinander, laufen nebenher.Und beide verbinden sich zu einer richtig spannenden Geschichte, die mit einigen überraschenden Momenten aufwartet. Es kommt an keiner Stelle Langeweile auf, die kurzen Kapitel haben mich ständig herausgefordert ,weiter zu lesen. Auch der Perspektivenwechsel erhält das Interesse.  Im letzten Drittel  konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil ich immer weiterlesen musste. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, die Dialoge finden in Umgangssprache statt. Doch fielen mir ein paar Stellen auf, die nicht so gut klangen z.B. er packte noch ein Satz Schuhe ein . Müsste es nicht einfach ein Paar Schuhe sein? Aber mein Lesevergnügen wurde dadurch nicht getrübt, zu packend war die Story. Sehr gut gefallen hat mir die Art, den Thriller zu erzählen. Auch wenn man den Mörder kennt, bleibt es spannend. „Die Frau am Kreuz“ ist ein packender Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat!

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    • 6
  • Knochenfunde

    Die Frau am Kreuz

    buecherwurm1310

    01. October 2015 um 16:13

    Kommissar Clemens Barsch, strafversetzt wegen furchtbarer Ereignisse in einem früheren Fall, hat einiges zu tun. In Gütersloh werden auf einer Baustelle Knochenfunde gemacht. Es handelt sich um Menschenknochen von mehreren Personen und als Grabbeigabe wurde jeweils ein Holzkreuz mit einer gekreuzigten Frau dazugelegt. In Lippstadt ist die Prostituierte Ewa verschwunden. Der Bordellbesitzer Artur Sokolow wird verdächtigt, seine Finger im Spiel zu haben und Barsch ermittelt auch hier, denn er hat die früheren Ereignisse noch nicht ad acta gelegt. Der Leser weiß sehr schnell, wer für die Toten auf der Baustelle verantwortlich ist. Sein Gefühl bringt Barsch recht schnell in die richtige Richtung, aber es ist nicht so einfach den Nachweis dafür zu erbringen. In dem anderen Fall spielt Artur sein böses Spiel. Ewa ist vor ihm auf der Flucht und Artur narrt die Polizei. Am Anfang hatte ich das Gefühl zwei Bücher gleichzeitig zu lesen. Doch nach und nach ergeben sich überraschende Verbindung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Handlungssträngen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, erfordert aber Aufmerksamkeit, um den Überblick zu behalten bei den unterschiedlichen Handlungsstränge und verschiedenen Zeitebenen. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt. Kommissar Clemens Barsch ist ein engagierter Polizist und seine Praktikantin Marie ergänzt das Team sehr gut. Artur war mir vom ersten Moment an sehr unsympathisch, doch es stellte sich heraus, dass er noch viel schlimmer ist, als ich erwartet habe. Ob man Susannes Handlungsweise nachvollziehen und verstehen kann, daran scheiden sich wohl die Geister. Zumindest war ihr Weg bis zum Schluss konsequent. Eine spannende Geschichte, die bis zum Ende zu fesseln vermag.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. October 2015 um 14:54
  • Spannender Thriller mit interessantem Ermittlerpaar

    Die Frau am Kreuz

    ech

    29. September 2015 um 11:08

    Nach einem völlig aus dem Ruder verlaufenden Polizeieinsatz, bei dem sein Freund und Partner ums Leben kommt, wird Clemens Barsch von Lippstadt nach Gütersloh versetzt. Als dort auf einer Baustelle menschliche Knochen gefunden werden, nimmt er zusammen mit der Polizeianwärterin Marie die Ermittlungen auf. Zugleich lässt ihn aber auch sein alter Fall in Lippstadt nicht los und er setzt die Jagd auf Artur Sokolow fort. Auch wenn die Täter schon recht früh bekannt sind, schafft es der Autor durch hohes Tempo und überraschende Wendungen die Spannungskurve durchgängig hoch zu halten. Es überwiegen insgesamt die düsteren Momente rund um die Themen organisierte Kriminalität und Sterbehilfe, dennoch lockert eine Prise Humor im Zusammenspiel der beiden Ermittler das Geschehen gekonnt auf, ohne unpassend zu wirken.  Clemens und Marie sind auf jeden Fall ein Ermittlerpaar mit Potential für weitere Fälle.

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