Erdal Cene Professioneller Börsenhandel

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Inhaltsangabe zu „Professioneller Börsenhandel“ von Erdal Cene

Wundern Sie sich, warum es immer wieder schwierig ist, aus Verlustgeschäften rechtzeitig auszusteigen? Bereiten Ihnen zu früh geschlossene Erfolgstrades Phantomschmerzen? Sind Sie auf der Suche nach einer für Sie passenden Handelsstrategie? Erdal Cene, gelernter und erfolgreicher Börsenhändler, zeigt in seinem Buch, wie man die klassischen Trading-Fallen umgeht und zu einem bewussten und dadurch entspannten Umgang mit dem Auf und Ab des Börsenalltags gelangt. Im Buch vollzieht er die Aha-Erlebnisse seines eigenen Ausbildungswegs nach und führt so angehende Trader anschaulich, amüsant und tiefgreifend in den professionellen Handel ein. Er erklärt alles, was man beherrschen muss, wenn man mit den Profis mithalten will: die Grundlagen der Kursentstehung, das Börsenalphabet und - vielleicht am wichtigsten - Methoden zur Selbstkontrolle und einem produktiven Umgang mit Verlusten. Der Fokus liegt auf der Erarbeitung einer individuellen Handelsstrategie mit im konkreten Tradingal ltag anwendbaren Einstiegs- und Ausstiegstechniken und der zugehörigen Stopplogik. Mit zahlreichen Grafiken und Tabellen.

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    Professioneller Börsenhandel

    R_Manthey

    08. July 2015 um 10:53

    Wenn man beim Wertpapierhandel keinen Erfolg aufzuweisen hat, dann liegt das in der Regel daran, dass man noch keine wirkliche Einsicht in Marktmechanismen gewonnen hat und noch nicht die notwendigen mentalen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Trading besitzt. Beide Zustände sind miteinander eng verbunden. Mit diesem Buch erhält man einen kleinen, aber dennoch grundlegenden Einblick in die gewöhnlich verschlossene Welt des Berufshandels. Damit sind nicht Hedgefonds oder große private Trader gemeint, sondern insbesondere Eigenhändler bei Brokern. Ein solcher Händler will der Autor gewesen sein, denn er beschreibt seine Lehrjahre in einer solchen Firma. Mancher Leser wird von der Einfachheit dieser Handelskonzepte überrascht sein. Obwohl der Text gelegentlich auch konkrete Handelshinweise gibt, besteht sein eigentliches Anliegen darin, eine grundsätzliche Herangehensweise an die Märkte zu vermitteln und eine Mentalität zu lehren, ohne die man niemals Erfolg haben wird. Wenn man diesem Buch etwas vorwerfen kann, dann sind es drei Dinge. Erstens hätte es mit derselben Aussagekraft auch bedeutend kürzer sein können. Zweitens hätten Verlag und Autor beim konzentrierten Korrekturlesen des Endproduktes einige wenige, das Verständnis möglicherweise erschwerende Fehlgriffe in der grafischen Darstellung bemerken müssen. Darauf komme ich unten zurück. Und schließlich wirkt der Schreibstil des Autors etwas hölzern und aufgesetzt. Das trifft auch auf seine Geschichten zu, die er dem Leser aus seinen Lehrjahren erzählt. Der Text beginnt mit den üblichen Erfahrungen, die auch am Autor nicht vorbeigegangen sind: Verluste werden ausgesessen bis ein signifikantes Tief erreicht ist und dann realisiert, kleine Gewinne müssen dagegen sofort aufs Konto gebracht werden. Doch Berufshändler können sich das nur solange leisten, bis sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Und das geht in der Regel sehr schnell. Cene beschreibt dieses Verhalten, das immer in den Ruin führt, aber offenbar in unseren Veranlagungen steckt, sehr ausführlich und kommt dann im zweiten Kapitel zu einigen Methoden, die unsere Selbstkontrolle im Handel stabilisieren können. Selbstkontrolle ist nicht teilbar, weshalb man an seinem Alltagsverhalten bereits ablesen kann, wie man an der Börse agieren wird. Im dritten Kapitel erklärt der Autor einige elementare Bezeichnungen im Börsenhandel und kommt dann zum Prozess der Kursfeststellung an nichtelektronischen Börsen, zu Terminmärkten und den entsprechenden Grundbegriffen, um schließlich diesen Abschnitt mit einem Beispiel für einen Arbitragehandel zu beenden. Dieser Teil des Textes wirkt antiquiert, weil an den großen Börsen Kurse elektronisch festgestellt werden. Diese recht langatmige Darstellung hätte man sich sparen können. Im 4. Kapitel wird dem Autor von seinem Chef vorgeführt, wie man aus dem Orderbuch einer elektronischen Börse erkennen kann, was in Kürze passieren wird und wie man sich als kleiner Händler am besten zu den Aktionen der großen Jungs am Markt verhält. Mit dem 5. Kapitel beginnt dann die Erläuterung von Grundlagen der Markttechnik, was nichts weiter bedeutet, als das Traden von Trends aus der Sicht eines (wie oben definierten) Berufshändlers begreifen zu lernen. Im nächsten Kapitel wird das dann weiter vertieft. Bereits hier fällt die unglückliche rote Farbgebung von Aufwärtskerzen (Schluss größer als Eröffnung) auf. Abwärtskerzen bleiben traditionell schwarz. Den verschiedenen Zeitebenen, in denen man den Verlauf des Marktgeschehens sichtbar machen kann, ist das 7. Kapitel gewidmet. Insbesondere wird hier geklärt, welche Bewegungen auf der über- bzw. untergeordneten Zeitebene für den eigenen Handel von Nutzen sein können und wie man dies umsetzt. Im folgenden Kapitel befasst sich Cene mit Trendwechseln. Bislang verliefen seine Betrachtungen immer auf recht kleinen Zeitebenen, weshalb das Verständnis des Orderbuchs eine besondere Relevanz bekam. Für Händler, die Stunden oder Tagescharts benutzen, ist das Orderbuch jedoch kaum noch von Interesse. Deshalb fixiert sich der Autor in diesen Fällen besonders auf Umkehrkerzen. Leider drehen er oder der Verlag nun plötzlich kurzzeitig die Farbgebung der Kerzen um (S. 282), um sie danach wieder mit der alten Definition zu benutzen. Das passiert später noch einige Male, so dass man hier gezwungen wird, die entsprechenden Stellen noch genauer zu lesen, weil die Grafiken, die auch in seltenen Fällen Fehler enthalten, verwirren können. Wie man bestimmte Kursniveaus innerhalb eines Tages zum Eröffnen, Absichern oder Schließen von Positionen benutzen kann, erklärt Cene dann im nächsten Kapitel. Nicht alles, was er beschreibt, besitzt den Charakter von Wenn-dann-Schlüssen, auch wenn es gelegentlich so erscheint. Vielmehr handelt es sich immer um Aussagen, die nur mit einer bestimmten, meist nicht geringen Wahrscheinlichkeit eintreten können. Im 11. Kapitel geht es dann um Handelsentscheidungen, die eine besonders hohe Eintrittswahrscheinlichkeit besitzen. Insbesondere werden hier diskutiert, wann man Gegenbewegungen in Trends welche Ausweitung gewähren kann, wann ein Trend alt ist, wie man entsprechende Stopps setzt und wie man auf diese Weise auch gleichzeitig sehr früh einen Trendwechsel erwischt. Bei der Erstellung einer Handelsstrategie, die das Thema von Kapitel 12 bildet, geht es darum, profitables Handeln zu standardisieren. Trading beginnt dann Profit abzuwerfen, wenn es im Grunde stinklangweilig geworden ist. Cene erläutert in diesem Kapitel die Entwicklung einer Handelsstrategie erst konzeptionell und danach exemplarisch. Das Buch endet, wie es begonnen hat - mit der Diskussion über den Umgang mit Verlusten. Cene geht im 13. Kapitel auf alle Situationen ein, die zum Verlust der Kontrolle über Verluste führen. Unter anderem spielt er dabei die Empfindungen eines Traders durch, der seine Verluste durch pyramidieren immer mehr steigert. Danach beschreibt er die aus der Psychologie bekannten fünf emotionalen Verlustphasen und die verschiedenen absurden Vorwürfe, die verlustreiche Trader der Börse machen. Das ist zwar alles sehr interessant, bleibt einem aber erspart, wenn man sich an die Ratschläge des Autors aus den vorangegangenen Kapiteln hält. Im Abschlusskapitel fasst Cene noch einmal ausführlich zusammen, was einen erfolgreichen Trader auszeichnet. Im Wesentlichen sind das eine profitable Systematik, Disziplin bei ihrer Umsetzung und die weitestgehende Ausschaltung des Egos. Mit diesem Buch gewinnt man gewisse Einblicke in die Geisteshaltung und die Systematik erfolgreicher Eigenhändler. Die Grundkonzepte, die in diesem Buch vorgestellt werden, sind nicht nur vom Prinzip her einfach. Sie funktionieren erwiesenermaßen auch tatsächlich, wenn man sie diszipliniert befolgt. Neben den vielen richtigen Erklärungen enthält das Buch leider auch zahlreiche überflüssige Textstellen und ist im Ergebnis viel zu umfangreich. Wenn man das alles akzeptiert, dann kann man mit diesem Buch die grundlegenden, sich stets wiederholenden Marktmechanismen recht gut verstehen lernen.

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