Eric-Emmanuel Schmitt Als ich ein Kunstwerk war

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Inhaltsangabe zu „Als ich ein Kunstwerk war“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Der junge Tazio Firelli hält sich für unattraktiv und gewöhnlich, ohne besondere Talente und Eigenschaften. Mit einem Sprung in die Tiefe will er seine verhaßte Existenz endlich hinter sich lassen, da kommt ihm der ominöse Zeus-Peter Lama mit einem verlockenden Angebot in die Quere. Lama ist ein berüchtigter Agent provocateur der Kunstszene und verspricht Tazio alles, was er sich ersehnt: Schönheit, Ruhm, Extravaganz und Einmaligkeit. Der Lebensmüde geht diesen verlockenden Pakt ein. Dazu muß er sich aber dem Künstler voll und ganz ausliefern und sich mit Hilfe des Chirurgen Dr. Fichet zu einem unverwechselbaren Kunstwerk umwandeln lassen. Aus Tazio wird »Adam zwei«, ein schillerndes Ausstellungsobjekt, das weltweit Begeisterungsstürme auslöst. Allein die stille Fiona bemerkt, daß sich in dem gefeierten Kunstwerk noch immer Tazios leidende Kreatur verbirgt.

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  • Rezension zu "Als ich ein Kunstwerk war" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Als ich ein Kunstwerk war

    Daphne1962

    08. December 2012 um 21:29

    Eric-Emmanuel Schmitt „Als ich ein Kunstwerk war“. Gelesen von Jona Mues. Man merkt gleich aus welchem Stall der Sprecher kommt. Es handelt sich um den Sohn von Dietmar Mues, der auf äußerst tragische Weise ums Leben kam. Eine geniale Geschichte, um es mal vorweg zu nehmen. Tazio Firelli möchte nicht mehr leben. Er hasst sein Leben und will sich von den Klippen stürzen. Der Künstler Zeus-Peter Lama überzeugt ihn seinen Selbstmord noch mal zu überdenken und überredet ihn, aus ihm ein Kunstobjekt zu machen. Er willigt ein. Er überläßt diesem Künstler seine gesamte Existenz, sein Dasein und unterwirft sich ihm völlig. Ein Chirurg verwandelt ihn in eine Statue, die Adam zwei genannt wird. Er wird berühmt und Zeus sonnt sich in seinem Ruhm. Die sonderbarsten Dinge erlebt Tazio, seit er bei Zeus-Peter Lama ist. Ein Künstler durch und durch. Die skurillsten Ideen hat dieser ausgebrütet. Tazio ist phasziniert, wie auch abgestoßen von allem. Aber ein Zurück gibt es für ihn nicht. Tazio fühlte sich ungeliebt. Immer im Schatten seiner schönen Zwillingsbrüder. Er versucht ihnen nun die Schau zu stehlen. Gelingt ihm das wirklich? Erst als er dem blinden Maler und seiner Tochter begegnet überdenkt er seine Situation und begehrt auf. Eine utopische Geschichte, die aber derart spannend und hörenswert ist, das ich sie nur jedem Hörbuch-Fan ans Ohr legen kann. Eric-Emmanuel Schmitt hat hier eine Geschichte geschrieben, die sehr zum Nachdenken anregt und jede Phantasie beflügelt.

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