Eric-Emmanuel Schmitt Das Kind von Noah

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Inhaltsangabe zu „Das Kind von Noah“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Joseph ist jüdisch und erst sechs Jahre alt, als er untertauchen muss. Im besetzten Belgien überlebt er mit gefälschten Papieren in der 'Gelben Villa' von Pater Bims. Seine Eltern sind ohne ihn geflohen und niemand weiß, ob Joseph sie je wiedersehen wird. Von Pater Bims erfährt er, dass er ein Kind von Noah ist, ein jüdischer Junge, der dazu beitragen soll, das sein Glaube trotz aller Bedrohung in der Welt lebendig bleibt. (Quelle:'Fester Einband/01.01.2007')

Tolles Werk über die Toleranz gegenüber Religionen und über die Menschlichkeit.

— LucyAnn

Wieder ein kleines Meisterwerk von Herrn Schmitt😍

— Lalemeer

Schmitt wirft einmal mehr einen philosophischen Blick auf die Religion, durch die Augen eines Kindes und erkennt soviel ungeahntes!

— Wortteufel

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  • Von Christen und Juden

    Das Kind von Noah

    Orisha

    05. January 2017 um 21:30

    Es ist 1942, Hitler hält Belgien besetzt. Joseph wird von seinen Eltern versteckt, zunächst bei Bekannten, doch als dies aufzufliegen droht, schickt man ihn zu Pater Bims aufs Land. Dort soll er sich als Christ ausgeben und Joseph gefällt das gut. Denn schließlich ist man als Christ sicher. Sicher vor den Nazis, sicher vor Hitler. Doch Pater Bims beäugt Josephs Begeisterung mit zunehmenden Unmut.Schmitts Idee einem Juden das Judentum durch einen Christen zu lehren, fand ich brilliant, schließlich entstammen beide Religionen im Grunde demselben Ursprung, als abrahamitische, monotheistische Glaubenskonzeptionen und beziehen sich sogar auf diesselbe Glaubensquelle – nur das die einen eben das Alte, die anderen das Neue Testament in den Fokus rücken. Die für mich dahinter verborgene Botschaft, dass beide Religionsgruppierungen nicht so verschieden sind und eben auch viele Gemeinsamkeiten haben und dass sie sich in Krisenzeiten helfen, jene zu überbrücken, hat jedoch einen Makel. Denn diese Botschaft gibt es bei Schmitt nicht. Denn Pater Bims nimmt sich Joseph nur in dem Glauben an, er sei vor dem „Aussterben“ bedroht, denn Noah-gleich sieht der Pater es als seine Pflicht an, aussterbende Kulturen (zu denen er auch religiöse Gruppen zu zählen scheint) vor dem Untergang zu bewahren. Dadurch verschiebt sich die ursprünglich angenommene Botschaft und führt für mich das Ganze ad absurdum. Natürlich bringt der Pater Joseph das Judentum dennoch näher und das lindert die Enttäuschung, doch Schmitt hat hier, meiner Meinung nach, verpasst, das Buch zu einem großartigen zu machen. Die philosophischen Gespräche mit Joseph sind dennoch spannend, einfach gehalten – manchmal auch zu einfach, wodurch das Buch ebenfalls an seiner Strahlkraft verloren hat.Fazit: Eine großartige Idee, leider ganz anders gedacht, als zunächst angenommen. Dennoch lesenwert.

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  • Am Rande der Existenz

    Das Kind von Noah

    Wortteufel

    09. June 2015 um 11:29

    "In Kriegszeiten ist die Gewohnheit die schlimmste aller Gefahren. Besonders die Gewöhnung an die Gefahr." ~ aus 'Das Kind von Noah' Joseph ist noch nicht acht Jahre alt, als die Schrecken des 2. Weltkriegs ihn und seine Familie einholen. Er wächst als Sohn eines jüdischen Schneiders und seiner Frau in Brüssel auf. Als die Mutter von einer geplanten Razzia in ihrem Wohnviertel erfährt, ist klar: Hier sind sie nicht mehr sicher. Und so beginnt Josephs Odysee. Seine Eltern lassen ihn bei Freunden zurück, die ihn schließlich an Pater Bims übergeben - einen christlichen Pfater, der es sich zur Aufgabe gemacht, jüdischen Kindern zu helfen. Mit Pater Bims kommt Joseph schließlich in die "Gelbe Villa" - eine Schule mit angeschlossenem Internat - in der er fortan mit seinen Freunden hofft, nicht entdeckt zu werden und auf das Ende des Krieges wartet und die hoffentliche Rückkehr seiner Eltern. Die Welt eines achtjährigen, Mitten im Krieg Eindrucksvoll schildert Schmitt Josephs Welt und Erleben aus dessen Sicht. Mit den Augen eines Kindes blickt er auf die Schrecken des Krieges und doch ist Joseph glücklich. Getrennt von seinen Eltern trifft er in der "Gelben Villa" auf neue Freunde, die sein Schicksal teilen, doch vor allem trifft er auf Pater Bims, den christlichen Geistlichen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, immer dann eine neue Sammlung zu einem Volk auf dieser Erde zu beginnen, wenn seine Existenz bedroht wird. Und so sammelt Pater Bims in der ungenutzten Kapelle hinter der Schule alles, was er zum Volk der Juden ergattern kann. Doch nicht nur das. Der Pater Bims beschäftigt sich auch eingehend mit dem Judentum, während Joseph sich mehr und mehr für die Religion des Pater Bims interessiert. Immer wieder unterhalten die beiden sich in nächtlichen Treffen über die Religion und ein behutsamer und anregender Austausch zwischen einem kleinen Jungen und einem gelehrten Geistlichen beginnt, der einen weiten und auch philosophischen Blick auf die beiden Religionen eröffnet. Schmitt verliert dabei nie seinen kindlichen Erzähler ausser Sicht und auch, wenn Joseph das Erlebte in der Retrospektive erzählt, bleibt der kleine Junge und wie er die Welt sah vordergründig. Die Sprache, der sich Schmitt bedient, ist erfrischend jung, leicht und oft witzig und macht den kurzen Text zu einem echten Lesevergnügen, das leider viel zu schnell vorüber ist. Fazit "Das Kind von Noah" ist ein echter Schmitt, wunderschön zu lesen, mit der richtigen Dosis Philosophie und Religion, die den Leser nicht überfordert und ihn doch nachdenklich zurücklässt. Gleichzeitig ist die Geschichte Josephs ein eindringlich und doch behutsam erzähltes Einzelschicksal des 2. Weltkriegs, dem es an Spannung nicht fehlt. "Das Kind von Noah" ist zweifelsohne eine von Schmitts besten Erzählungen und unbedingt lesenswert!

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  • Wahnsinn und Wahrheit in einem Akt

    Kleine Eheverbrechen

    Wortteufel

    "Liebe ist etwas Irrationales, eine Chimäre, die nicht mehr in unsere Zeit passt, sie läßt sich nicht rechtfertigen, völlig unpraktisch, ihre einzige Berechtigung ist sie selbst" ~ aus "Kleine Eheverbrechen" "Kleine Eheverbrechen", Wahnsinn und Wahrheit in einem Akt Manchmal bedarf es einer Lüge, um zur Wahrheit zu finden: In "Kleine Eheverbrechen" zeichnet Éric-Emmanuel Schmitt eine Szene einer Ehe in einem Dialog zwischem dem Ehepaar Lisa und Gilles. Gilles, der nach einer Kopfverletzung sein Gedächtnis verloren hat, kehrt mit seiner Frau Lisa nach Hause zurück und versucht sich zu erinnern. Doch plötzlich bezichtigt er Lisa der Lüge. Hat er sein Gedächtnis vielleicht gar nicht verloren? Wie immer eindrucksvoll zeichnet Schmitt in leichten Worten ein schier erstaunliches Bild der Wirklichkeit, mal urkomisch, dann erschreckend traurig und fürchterlich wahr zugleich. Der kleine Dialog zwischen Lisa und Gilles steckt voller unerwarteter Wendungen und Überraschungen. Schmitt schafft es, den Leser mit ins Wohnzimmer des Paares zu nehmen und als stummer beobachter lauscht er mit seinem Leser dem Unmöglichen und doch Wahrem, das dort von statten geht. Doch am Ende wird alles Gut - oder etwa nicht? Wer Schmitt liebt, wird auch "Kleine Eheverbrechen" lieben. Wer ihn nicht kennt, sollte sich an den Dialog wagen. Er ist einzigartig, aber auch einzigartig gut.

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    • 3

    Wortteufel

    07. June 2015 um 14:37
    wandablue schreibt Macht neugierig auf den Autor. Ich gehe mal googeln. --- Sekunden später: Ach, guck an, "Oskar und die Dame in Rosa" kenne ich. Einfühlsames Buch.

    Dem kann ich nur zustimmen! Wenn Dir "Oscar und die Dame in Rosa" gefallen hat, dann empfehle ich "Das Kind von Noah". Auch wunderschön und nur ein wenig traurig.

  • Sehr einfühlsam und berührend

    Das Kind von Noah

    sanrafael

    27. August 2014 um 12:53

    Joseph wird aus Angst vor den Nazis von seinen Eltern bei einem reichen, adligen Paar versteckt. Als seine Eltern jedoch nicht zurückkommen und die Lage immer brenzliger wird, bringt man ihn zu Pater Bims. Auf dem Sattel seines Fahrrads nimmt er den Jungen mit aufs Land in die ‚Gelbe Villa‘. Dort lebt er zusammen mit anderen Flüchtlingskindern und lernt Rudy kennen. Doch nicht alle Kinder sind gleich, es gibt Juden und Christen, aber eins verbindet sie, alle vermissen ihre Eltern. Schnell schließt Joseph Freundschaft mit Pater Bims, teilt mit ihm ein besonderes Geheimnis und überlebt so den Krieg. Ein sehr schönes Buch, mit einer einfühlsamen Stimme.

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  • Leserunde zu "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus

    Zwei lange Unterhosen der Marke Hering

    DieBuchkolumnistin

    »Ich hab doch meine Freiheit, und Freiheit ist so viel wert. Das Wort ist klein, aber der Inhalt ist riesig.« Emma ließ sich mit 22 Jahren auf der Suche nach ihrer blinden Mutter freiwillig ins Konzentrationslager Theresienstadt und später nach Auschwitz deportieren und wäre ihrer Mutter auch auf dem Weg in die Gaskammer nicht von der Seite gewichen, hätten nicht die Nazis selbst sie aufgehalten. Der argentinische Autor Ariel Magnus will diese Frau, seine Oma, näher kennenlernen und beginnt, ihr Fragen zu ihrer Vergangenheit zu stellen. Entstanden ist ein überaus humorvolles und unkonventionelles Porträt einer Holocaust-Überlebenden, die seit 50 Jahren in Brasilien lebt und die in ihrer Authentizität mit allen Klischees bricht, die ohne Bitterkeit oder Selbstmitleid zeigt, wie vielschichtig das Leben ist, auch in den dunkelsten Zeiten. Ariel Magnus und seine temperamentvolle Großmutter reisen dabei zwischen Deutschland, Brasilien und Argentinien hin und her, sie streiten, provozieren, überraschen, und so entfaltet sich vor dem Leser ein Kaleidoskop von unpathetischer Menschlichkeit, familiärer Wärme und pragmatischen Lebensentscheidungen. (Leseprobe zum Download) Mir wurde der Roman "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" von Ariel Magnus bereits vor einigen Monaten vom Verlag Kiepenheuer & Witsch zum Probelesen gegeben und ich war von der ersten Seite an begeistert. Selten habe ich so einen unterhaltsamen und leichten Bericht über die damalige Zeit gelesen, der trotzdem unheimlich berührend ist. Es gibt so wahnsinnig viel Lektüre und Filme über das Thema, weswegen wir oft leider schon abgestumpft sind und uns kaum mehr ein Bericht von damals die tatsächlichen Eindrücke zu vermitteln mag. Aber Ariel Magnus berichtet so normal vom Zusammensein und den Berichten seiner intelligenten und lustigen Großmutter, dass man sogleich Seite an Seite reiht und kaum mehr aufzuhören vermag diese Frau zu bewundern und ihren Lebensweg weiterzuverfolgen. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch mit meiner Begeisterung über diesen kleinen Literaturschatz anstecken kann! Weitere Informationen zu Buch und Autor gibt es auf der Verlagswebsite.  Zusammen mit Kiepenheuer & Witsch suchen wir 25 Testleser für "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering". Hast Du Lust mit uns das Buch zu lesen, darüber zu diskutieren und im Anschluss eine Rezension dazu zu schreiben? Hinterlasst einfach bis zum 12. September 2012 einen Kommentar, warum Euch gerade dieser Roman interessieren würde. Ich freue mich auf Eure Beiträge und die darauffolgende Diskussion! Selbstverständlich ist auch jeder, der das Buch in der kommenden Woche nicht gewinnt, herzlich einzuladen mit dabei zu sein und uns beim Lesen und dem Austausch zu begleiten! Ariel Magnus, geboren 1975 in Buenos Aires. Studium in Deutschland, schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika, die taz in Berlin und Spiegel Online und lebt heute als Autor und literarischer Übersetzer in Buenos Aires. Er hat bislang neun Bücher veröffentlicht. 2007 wurde er für seinen Roman »Ein Chinese auf dem Fahrrad« mit dem internationalen Literaturpreis Premio La otra Orilla ausgezeichnet. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und wurde ein internationaler Bestseller. "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" ist sein zweiter Roman, der auf Deutsch erscheint.

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  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    kulturtussi

    08. June 2011 um 17:11

    "Das Kind von Noah" kommt nicht ganz an "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" heran. Obwohl die Themen sich wieder stark ähneln (Religion, das Gute im Menschen) unterscheidet sich die Geschichte doch. Aber die Hauptfiguren sind immer wieder die gleichen kleinen Jungen, die nicht recht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, bis ihnen ein Sinn gegeben wird. Mir hat der Roman gut gefallen, Eric Emmanuel-Schmitts Sprache ist immer wieder wunderschön.

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  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    yvonne_pioch

    25. March 2011 um 19:32

    Mein drittes Buch von Eric-Emmanuel Schmitt hat sich als das Beste entpuppt. Während mir Oskar einfach nicht so recht sympathisch war und Momo alias Moses sich stellenweise doch etwas eigenartig verhält, war mir die Handlungsweise von Joseph zu jedem Zeitpunkt absolut verständlich. Aber zunächst zur Story: das Ende des Zweiten Weltkriegs. Joseph, ein jüdischer Junge von nun 10 Jahren, lebt im Kinderheim eines Pfarrers, der Judenkinder vor den Nazis versteckt hatte. Er kommt gerade von einer Art Schaulauf wieder, bei dem sich die Kinder einer Gruppe von Erwachsenen präsentieren, die auf der Suche nach ihren Söhnen und Töchtern sind. Und wieder waren seine Eltern nicht dabei. Rückblickend wird seine Geschichte erzählt. Wie sie ihn damals, im Alter von sieben Jahren, bei Bekannten zurückließen, weil eine Razzia im Judenviertel angekündigt war. Wie er gar nicht begriff, warum man ihm etwas Schlechtes wollte, weil seine Eltern doch keine gläubigen Juden sind. Wie er sich mit dem Pfarrer anfreundete und ausgerechnet von diesem - einem Katholiken - in die Geheimnisse der Kabbala eingeweiht wurde. Wie dieser Pfarrer für ihn zu einer Vaterfigur geworden ist. Wie es schließlich ausgeht, möchte ich nicht verraten. Aber ich darf versprechen, dass die Geschichte dieses Kindes, die der Widmung zufolge auf einer wahren Begebenheit beruht, definitiv berührt. Dies ist kein Standard-Buch über den Zweiten Weltkrieg, sondern eine Geschichte über ein Volk nahe am Untergang und über einen Jungen, der seine Identität sucht. Eine ganz dicke Empfehlung also!

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  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    gst

    24. November 2010 um 09:36

    Noah rettete mit seiner Arche Tiere vor dem Untergang. Pater Bims rettete in seiner gelben Villa im zweiten Weltkrieg elternlose Kinder. Joseph kam 1942 dort hin. Damals war der jüdische Junge sieben, von den Eltern getrennt und heimatlos. Das Buch ist aus der Sicht des bis dahin behüteten Kindes geschrieben, in einer einfachen, aber einprägsamen Sprache. Schlauer als so mancher Altersgenosse eroberte er schnell das Herz des Paters. Ihm zuliebe würde Joseph am liebsten seine Religion tauschen; doch der Pater findet Wege, dies zu verhindern. Als moderner Noah sammelt er Menschen und Gegenstände von Völkergruppen, die auszusterben drohen. Mich sprach vor allem die Auseinandersetzung mit den Religionen an. Da ich während des Krieges noch nicht lebte, weiß ich nicht, wie es wirklich war. Josephs lebensnah erzählte Geschichte verhalf mir zu einem Einblick, wie es gewesen sein könnte. Ein nicht sehr dickes Buch, das sich zu lesen lohnt! Kommentar

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  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    Shopgirl

    22. October 2009 um 10:32

    Eric-Emmanuel Schmitt erzählt in diesem feinen Buch die Geschichte des sechsjährigen jüdischen Jungen Joseph und dessen Erlebnisse während der Nazi-Okkupation. Im besetzten Belgien überlebt er mit gefälschten Papieren in der "Gelben Villa" eines mutigen, katholischen Priesters, Pater Bims. Seine Eltern mussten ohne ihn fliehen und niemand weiß, ob Joseph sie je wiedersehen wird. Von Pater Bims erfährt er, dass er ein Kind von Noah ist. Ein Kind, das dazu beitragen soll, dass sein jüdischer Glaube trotz aller Bedrohung in der Welt lebendig bleiben muss. Joseph lernt die Unterschiede zwischen Judentum und Christentum und muss sich am Ende entscheiden... Die Begegnungen des Jungen mit hilfsbereiten und liebevollen Menschen - wie Rudy oder Mademoiselle Marcelle (Kruzitürken!) - und die seelenerwärmenden Episoden erfreuen das Leserherz. Fazit: Ein lesenswertes Buch mit philosophischen Betrachtungen, erzählt aus der Sicht eines Kindes.

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  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    LittleOwlet

    28. September 2008 um 00:26

    Im Vergleich zu den beiden anderen Büchern von Schmitts Weltreligionen-Trilogie eher schwach. Dieses Mal kommen weder besonders neue Erkenntnisse, noch überraschende Inhaltspunkte.
    Was mir in Erinnerung geblieben ist: "Christen sind im Prinzip nur Juden, die aufgehört haben zu warten."

  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    Caro88

    15. June 2008 um 13:02

    Wiedereinmal ein tolles Buch von Eric- Emmanuel Schmitt. Es ist so bezaubernd und ergreifend geschrieben, dass man die Charaktere lieben und ins Herz schließen muss..Gerade deswegen macht der traurige Kontext das Buch unglaublich ergreifend. Nur zu empfehlen!

  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. April 2008 um 12:09

    Ein toller Roman, der sich in den Zyklus des Unsichtbaren sehr gut einfügt. Wirklich empfehlenswert.

  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    luci

    21. March 2008 um 12:36

    Ein sehr bewegender Roamn, der die Judenverfolgung unter Hitler aus der Sicht eines kleinen Jungen beschreibt. Sehr gelungen.

  • Rezension zu "Das Kind von Noah" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Das Kind von Noah

    ShayaMcKenna

    26. February 2008 um 13:20

    Jeder sollte eine Sammlung haben. Und niemand sollte mit dem Finger auf andere zeigen.
    Zwei Dinge die man hier sehr gut lernen kann.

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