Eric-Emmanuel Schmitt Die Schule der Egoisten

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Inhaltsangabe zu „Die Schule der Egoisten“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Ein philosophischer Krimi, der uns mit einem Augenzwinkern bis an die Grenzen des gesunden Menschenverstandes führt.

In der Pariser Bibliothèque Nationale entdeckt ein Philosophiestudent einen vergessenen Exzentriker, der im 18. Jahrhundert die Salons eroberte. Womit? Mit philosophischer Unverschämtheit und der Behauptung: „Alles, was ich sehe, höre und anfasse, existiert nur in meiner Vorstellung.“ Wer war dieser Languenhaert? Ein selbstverliebter Narr oder ein großer Philosoph? Was als virtuose Recherche beginnt, endet als turbulente Zeitreise. Geistreich und mit Humor zeigt E.-E. Schmitt wohin der Egoismus führt: in die Abgründe des Selbst.

Eintauchen in den Geist eines Philosophen, der sich für Gott hält. Mal etwas anderes. Lesenswert!

— Rotkäppchen

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  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    Alienor

    15. July 2012 um 01:22

    Ein namenloser Wissenschaftler, der offensichtlich zu viel Zeit übrig hat, stößt in einem Lexikon durch puren Zufall auf den fiktiven Möchtegernphilosophen Gaspard Languenhaert. Dieser hat radikal und in aller Öffentlichkeit die Theorie vertreten, dass nichts außer ihm selbst tatsächlich existiere. Die gesamte Außenwelt sei auf die eigene geistige Schöpfung zurückzuführen und bestünde lediglich in seiner Phantasie. Von den einen verlacht, von den anderen bewundert, gestaltete Languenhaert fortan auch sein weiteres Leben im Hinblick auf seine tiefe Überzeugung... Fasziniert begibt sich der Wissenschaftler auf Spurensuche, denn über den eitlen Philosophen aus dem 18. Jahrhundert lässt sich nur schwer Näheres herausfinden, was wiederum den Rechercheanreiz beträchtlich steigert. Stück für Stück setzt sich dem Protagonisten das Puzzle um Gaspards traurige Lebensgeschichte zusammen und schickt ihn dabei auf eine Reise in die Welt der Erkenntnistheorie… Werke, die dem Laien auf verständliche Weise philosophische Theorien näherbringen möchten, gab es in den letzten Jahren zuhauf-daher mein relativ geringes Interesse an diesem „ausgelatschten“ Thema. Aber wir reden eben von Schmitt, und das war der Grund, weswegen ich diesen Band trotzdem in die Hand genommen habe. Fairerweise muss man auch sagen, dass es schon ein älteres Werk ist (Original von 1994), das besagtem Boom weit vorausging. Leider finde ich jedoch, dass Schmitt hier nichts Halbes und nichts Ganzes gelungen ist: Laut Klappentext sollte wohl eine Mischung aus Krimi und Sachbuch herauskommen. Die philosophischen Theorien werden nur sehr oberflächlich angerissen während der Entwicklung von Spannung längst nicht genügend Raum gelassen wird. Anzumerken ist auch, dass alles sehr auf die Erkenntnistheorie bzw. den Konstruktivismus ausgerichtet ist. Dies sind, wie ich finde, äußerst spezielle Felder, die tatsächlich meine ganze Faszination besitzen. Jedoch habe ich aus dem Studium bereits diverse Vorkenntnisse, so dass mir persönlich nicht wirklich viel Neues geboten wurde. Für Leute, denen das Thema noch fremd ist, dürfte die Lektüre sicherlich um einiges bereichernder sein. Bleibt noch die charmante Erzählweise mit viel Augenzwinkern und hintergründigem Humor, die sich zum Glück nicht geändert hat. Für mich, an dieser Stelle wirklich äußerst subjektiv, leider nur drei Sternchen wert. Wer in eine ähnliche Richtung einen echten „Knaller“ von Eric-Emmanuel Schmitt lesen möchte, dem empfehle ich vor allem das Theaterstück „Der Besucher“ über Sigmund Freud. Hier wird es ebenfalls richtig philosophisch, jedoch auf einer sehr viel breiteren Ebene.

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  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    Ronne

    04. January 2011 um 21:03

    ich habe doch tatsächlich 2 Jahre gebraucht um dieses Buch zu lesen.
    ich finde es gut dass es nicht so tiefgründig ist denn man muss sehr viel darüber nachdenken vielleicht sogar mehr als bei seinen anderen Werken darum kann man es auch nicht einfach so am Stück lesen sondern sollte sich dabei viel Zeit lassen, obwohl 2 Jahre doch etwas übertrieben sind...

  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    Maggi

    15. November 2010 um 17:44

    Dieses Buch konnte mich nicht begeistern. Schade, denn ich liebe Eric-Emmanuel Schmitt, er ist ein begnadeter Autor. Doch (in diesem Falle leider) ist er auch ein Intellektueller und manchmal scheint er das rauskehren zu müssen. Dies ist schon sein zweites Werk, das bei mir dieses Gefühl aufkommen lies. Der Text ist sperrig und steif, in einer sehr hohen, anspruchsvollen Sprache verfasst. Doch führt dies leider zu mangelnder Empatie mit dem Protagonisten und der ganzen Geschichte. Weniger hochgestochen ausgedrückt: der Protagonist hat nen Knall und die Geschichte lässt einen unbeteiligt. Nett fand ich den Versuch einige humorvolle Bemerkungen einzuflechten, in typischem Intellektuellen-Humor. Leider kann ich hier trotzdem nur drei Sterne vergeben, denn ein Autor muss nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit seinen Lesern spielen können, dies misslingt hier leider aufgrund von zu hochgestochener Sprache und einem unnahbaren, verrückten Charakter.

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  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    steff

    17. January 2009 um 19:58

    Unterhaltsam und amüsant, aber an den wichtigen Stellen fehlt der Tiefgang

  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    matze9889

    28. September 2008 um 12:08

    Das Buch liest sich innerhalb von Stunden, und ist dabei sehr unterhaltsam... Die Philosophie des Egoismus ist auch sehr amüsant ....
    Es ist bestimmt kein weltbestseller, aber lesenswert allemal.

  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    ShayaMcKenna

    26. February 2008 um 13:23

    Ein bisschen verwirrend, aber wenn man sich darauf einlässt hat man viel Spaß

  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    Nil

    29. October 2007 um 20:39

    Existiert die Welt nur in unseren Köpfen und jeder kennt eine andere Welt? Oder gibt es die EINE Welt? Dieses Buch ist ein philosophischer Roman, der zum einen Anregt über das eigene Sein und die Wahrnehmung nachzudenken und zum anderen mit dem Sinnbild GOTT spielt. Ich fand den Roman ok, aber ich muss gestehen, Eric Emmanuel Schmitt hat danach weitaus bessere Romane geschrieben. Die war ja auch sein erstes Werk.

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  • Rezension zu "Die Schule der Egoisten" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Die Schule der Egoisten

    Mephisto

    30. August 2007 um 18:54

    In „Die Schule der Egoisten“ beschreibt Eric-E. Schmitt anhand eines Egozentrikers mit wunderbarer Ironie und Humor einen Teilaspekt der Philosophie, die der Allmacht der inneren Wahrnehmung und deren Resultat: die absolute Verneinung jeglicher Werte und Normen im menschlichen Dasein. Amüsant lässt er die Figuren agieren: den Philosophiestudent, der diesen vergessenen Philosophen des 18. Jahrhunderts in Bibliotheken und auf Flohmärkten sucht und den Philosophen selbst, der versuchte seine Erkenntnisse dem Umfeld, mitunter exzentrisch näher zu bringen. Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben, die philosophischen Fremdwörter sind, Gott-sei-Dank, Mangelware. Nicht gefallen hat mir das allzu rasche Ende, so als hatte der Autor plötzlich die Lust an der Erkenntnistheorie verloren, dabei hätte die geistreiche Verwirrung durchaus ein paar Zeilen mehr verdient gehabt.

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