Kleine Eheverbrechen

von Eric-Emmanuel Schmitt 
4,2 Sterne bei29 Bewertungen
Kleine Eheverbrechen
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Wortteufels avatar

Szenen einer Hassliebe - prickelnd und nervenaufreibend bis zum Schluss!

Karin1970s avatar

unglaublich

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Inhaltsangabe zu "Kleine Eheverbrechen"

Lisa und Gilles sind ein Paar. Seit fünfzehn Jahren verheiratet. Sie weiß etwas, was er nicht wissen darf. Doch was passiert, wenn er weiß, was er nicht wissen darf, und sie weiß, dass er es weiß? Ein Spiel mit Masken und ein Spiel mit der Wahrheit in einem Akt. ' Eric-Emmanuel Schmitt zeigt, dass er auch ein Meister der Theaterkunst ist. Seine Szenen einer Hassliebe prickeln bis zum Schluss.' Dietmar Adam

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596177004
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2006 bei Der Audio Verlag, DAV erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Wortteufels avatar
    Wortteufelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Szenen einer Hassliebe - prickelnd und nervenaufreibend bis zum Schluss!
    Wahnsinn und Wahrheit in einem Akt

    "Liebe ist etwas Irrationales, eine Chimäre, die nicht mehr in unsere Zeit passt, sie läßt sich nicht rechtfertigen, völlig unpraktisch, ihre einzige Berechtigung ist sie selbst" ~ aus "Kleine Eheverbrechen"

    "Kleine Eheverbrechen", Wahnsinn und Wahrheit in einem Akt


    Manchmal bedarf es einer Lüge, um zur Wahrheit zu finden: In "Kleine Eheverbrechen" zeichnet Éric-Emmanuel Schmitt eine Szene einer Ehe in einem Dialog zwischem dem Ehepaar Lisa und Gilles. Gilles, der nach einer Kopfverletzung sein Gedächtnis verloren hat, kehrt mit seiner Frau Lisa nach Hause zurück und versucht sich zu erinnern. Doch plötzlich bezichtigt er Lisa der Lüge. Hat er sein Gedächtnis vielleicht gar nicht verloren?

    Wie immer eindrucksvoll zeichnet Schmitt in leichten Worten ein schier erstaunliches Bild der Wirklichkeit, mal urkomisch, dann erschreckend traurig und fürchterlich wahr zugleich.
    Der kleine Dialog zwischen Lisa und Gilles steckt voller unerwarteter Wendungen und Überraschungen. Schmitt schafft es, den Leser mit ins Wohnzimmer des Paares zu nehmen und als stummer beobachter lauscht er mit seinem Leser dem Unmöglichen und doch Wahrem, das dort von statten geht. Doch am Ende wird alles Gut - oder etwa nicht?

    Wer Schmitt liebt, wird auch "Kleine Eheverbrechen" lieben. Wer ihn nicht kennt, sollte sich an den Dialog wagen. Er ist einzigartig, aber auch einzigartig gut.

    Kommentare: 2
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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    ziemlich wahnsinniges Drama

    Schmitt hat einen speziellen Schreibstil und sucht sich häufig Themen, bei denen er sich nur ganz knapp auf den Beinen halten kann, immer kurz davor zu straucheln. In diesem Fall passt seine Schreibe brillant zur Machart. Da entsteht (anders als bspw. bei Adolf H meiner Meinung nach) eine Symbiose aus Handlung, Figuren und Autor, sodass, obwohl die Handlung kurz und das Buch nicht umfangreich ist, ein komplexer Sog entsteht, in den man beim Lesen gezogen wird.
    Das Buch ist ein einziger Dialog zwischen einem Ehepaar, bei dem man sich vorkommt wie auf einer Bühne - Vorhang auf für die Ehe und der Versuch, den Lauf der Dinge zu verändern - wie grauenvoll kann das schon werden.
    Oh es kann.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Einmal Kopf freigepustet..

    Schmitt schafft es, auf wenigen Seiten eine Spannung aufzubauen, die ihresgleichen sucht. Ein in von diesem Autor gewohnt wunderschönen Sprache verfasstes, realistisches Portrait einer langjährigen Beziehung in der Krise. Empfehlung!

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    leserins avatar
    leserinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    das Büchlein habe ich schnell ausgelesen, der Schreibstill (Dialoge) war im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, aber dann doch mal interessant -
    mit überraschenden Momenten

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    Marlischens avatar
    Marlischenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Gilles und Lisa sind seit fünfzehn Jahren verheiratet. Nach einem vermeintlichen Unfall leidet Gilles unter einer Amnesie. Sein früheres Leben scheint in seinem Kopf nicht mehr zu existieren. Lisa beginnt Gilles über ihre Ehe zu erzählen - ehrlich ist sie dabei nicht - Gilles kann dies nicht wissen, oder doch?
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie Schmitt es schafft, eine alltägliche Situation in einer derart litrarisch-philosphischen Weise aufzugreifen ohne dabei in einen schwer melancholischen Stil zu fallen. Schmitt kann in seinen Erzählungen so viel Inhalt transportieren - die Sprache bleibt jedoch leicht und locker.
    "Kleine Eheverbrechen" steht seinen anderen Erzählungen um nichts nach. Ich habe mit den Protagonisten gelacht, mich mit ihnen verbündet und mich mit ihnen oder über sie geärgert - von der ersten bis zur letzten Seite.
    Einfach wunderbar. Eine literarische Perle.

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    KleinNase20s avatar
    KleinNase20vor 8 Jahren
    Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    seufz Hach ist das schön.......hmmm

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    Maggis avatar
    Maggivor 9 Jahren
    Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Meine Gedanken zu "Kleine Eheverbrechen" :

    bin völlig gefangen
    atme wie nach einem
    Rausch

    es zog mich
    zwang mich

    musste, wollte, durfte
    die Worte
    gierig in mich schlürfen,
    die nach mir griffen
    mich nicht mehr
    losließen

    Hunger im Bauch
    - seit 6 Stunden nichts
    gegessen

    Schwindel im Kopf
    - ebenso lang nichts
    mehr getrunken

    mutiert alles
    zur Zweitrangigkeit
    weil mich Alles-Egal
    zur letzten Seite
    hinzieht
    nicht ein mal in der
    Lage meinen
    Kaugummi rauszunehmen
    taste ich mich vor
    und schwelge in der
    Materie
    einer fremden Phantasie
    die zur Luft
    meiner Lungen wird
    zum Blut in meinen
    Adern
    zum beherrschenden
    Diktator in meinem
    Kopf
    wie frisch verliebt
    süchtig
    geifernd suchend
    jede Sekundezu
    erhaschen
    wie die süße Qual
    die Linderung nur
    in eben selbiger findet
    absolut gefangen
    ein extatischer Rausch
    und selig lasse
    ich mich sinken
    die Worte um mich
    kreisend

    Das Eigenleben der
    Literatur bestaunden
    fasziniert wie ein Kind
    welches zum ersten
    Mal einen Elefanten
    sieht
    begeistert von der
    Größe
    und doch
    eigentlich
    ist es nur ein Wesen
    aus einem Traum
    kann es so nicht
    wirklich sein

    Es sollte verboten
    sein mich
    derart fesseln zu
    können!

    Dieses nun als Fazit
    und Schluss
    Erschöpfung!

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    varietys avatar
    varietyvor 10 Jahren
    Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Unglaublich, wie es Schmitt schafft, einen Dialog zu schreiben, der so fesselt, dass man gar nicht aufhören mag zu lesen. Gleichzeitig streift er die wesentlichen Merkmale einer längerfristigen Beziehung (oder Ehe) im Eilzugstempo: Treue, Liebe, Gewohnheit, Geheimnisse, Ehrlichkeit, Vertrauen usw.! Ein Beispiel gefällig? "Vertrauen «hat» man nicht. Man besitzt es nicht. Man gibt es. Vertrauen «schenkt» man."
    Die vielen Irrungen und Wirrungen, die er im Drama zuerst präsentiert und dann auflöst, sind spannend und oft sehr überraschend (wenn auch nicht immer). Ein Lesespass sondergleichen, weil man immer wieder an die eigene Beziehung erinnert wird und so ins Grübeln kommt. Da das Buch so temporeich verfasst ist, kann dies allerdings erst im Nachhinein geschehen, was aber der Freude keinen Abbruch tut.

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    ShayaMcKennas avatar
    ShayaMcKennavor 11 Jahren
    Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Lustig, spannend und am Ende ein Kopfschütteln.
    Wer nicht gern im "Theaterdialog"stil liest wird sich vielleicht etwas schwer tun aber es lohnt sich

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    Karin1970s avatar
    Karin1970vor 9 Jahren
    Kurzmeinung: unglaublich

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