Eric-Emmanuel Schmitt Kleine Eheverbrechen

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(12)
(12)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kleine Eheverbrechen“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Lisa und Gilles sind ein Paar. Seit fünfzehn Jahren verheiratet. Sie weiß etwas, was er nicht wissen darf. Doch was passiert, wenn er weiß, was er nicht wissen darf, und sie weiß, dass er es weiß? Ein Spiel mit Masken und ein Spiel mit der Wahrheit in einem Akt. ' Eric-Emmanuel Schmitt zeigt, dass er auch ein Meister der Theaterkunst ist. Seine Szenen einer Hassliebe prickeln bis zum Schluss.' Dietmar Adam

Szenen einer Hassliebe - prickelnd und nervenaufreibend bis zum Schluss!

— Wortteufel
Wortteufel

Stöbern in Gedichte & Drama

Kolonien und Manschettenknöpfe

Ein wirrer, irrer Lyrikband, der einen sprachlich durch die Bank weg in Atemberaubendes und Luzides entführt.

Trishen77

Brand New Ancients / Brandneue Klassiker

Ein Buch für alle, die Gedichte mögen, die ins Herz schneiden und doch mal was anderes wollen. Furchtbar realistisch und schön zugleich.

EnysBooks

Südwind

Zügiger und trotzdem intensiver Einblick in hochwertige Arbeiten diverser Haiku-Schreiberinnen und -Schreiber

Jezebelle

Jahrbuch der Lyrik 2017

Der ideale "rote Faden" zur aktuellen Kunst des Gedichteschreibens.

Widmar-Puhl

Gedichte

Wunderschöne Sammlung.

Flamingo

Quarter Life Poetry

Extrem wahr, extrem witzig, einfach nur cool! Definitiv etwas, das man mit Mitte 20 gelesen haben sollte!

Sumsi1990

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wahnsinn und Wahrheit in einem Akt

    Kleine Eheverbrechen
    Wortteufel

    Wortteufel

    "Liebe ist etwas Irrationales, eine Chimäre, die nicht mehr in unsere Zeit passt, sie läßt sich nicht rechtfertigen, völlig unpraktisch, ihre einzige Berechtigung ist sie selbst" ~ aus "Kleine Eheverbrechen" "Kleine Eheverbrechen", Wahnsinn und Wahrheit in einem Akt Manchmal bedarf es einer Lüge, um zur Wahrheit zu finden: In "Kleine Eheverbrechen" zeichnet Éric-Emmanuel Schmitt eine Szene einer Ehe in einem Dialog zwischem dem Ehepaar Lisa und Gilles. Gilles, der nach einer Kopfverletzung sein Gedächtnis verloren hat, kehrt mit seiner Frau Lisa nach Hause zurück und versucht sich zu erinnern. Doch plötzlich bezichtigt er Lisa der Lüge. Hat er sein Gedächtnis vielleicht gar nicht verloren? Wie immer eindrucksvoll zeichnet Schmitt in leichten Worten ein schier erstaunliches Bild der Wirklichkeit, mal urkomisch, dann erschreckend traurig und fürchterlich wahr zugleich. Der kleine Dialog zwischen Lisa und Gilles steckt voller unerwarteter Wendungen und Überraschungen. Schmitt schafft es, den Leser mit ins Wohnzimmer des Paares zu nehmen und als stummer beobachter lauscht er mit seinem Leser dem Unmöglichen und doch Wahrem, das dort von statten geht. Doch am Ende wird alles Gut - oder etwa nicht? Wer Schmitt liebt, wird auch "Kleine Eheverbrechen" lieben. Wer ihn nicht kennt, sollte sich an den Dialog wagen. Er ist einzigartig, aber auch einzigartig gut.

    Mehr
    • 3
    Wortteufel

    Wortteufel

    07. June 2015 um 14:37
    wandablue schreibt Macht neugierig auf den Autor. Ich gehe mal googeln. --- Sekunden später: Ach, guck an, "Oskar und die Dame in Rosa" kenne ich. Einfühlsames Buch.

    Dem kann ich nur zustimmen! Wenn Dir "Oscar und die Dame in Rosa" gefallen hat, dann empfehle ich "Das Kind von Noah". Auch wunderschön und nur ein wenig traurig.

  • ziemlich wahnsinniges Drama

    Kleine Eheverbrechen
    dominona

    dominona

    17. October 2014 um 17:17

    Schmitt hat einen speziellen Schreibstil und sucht sich häufig Themen, bei denen er sich nur ganz knapp auf den Beinen halten kann, immer kurz davor zu straucheln. In diesem Fall passt seine Schreibe brillant zur Machart. Da entsteht (anders als bspw. bei Adolf H meiner Meinung nach) eine Symbiose aus Handlung, Figuren und Autor, sodass, obwohl die Handlung kurz und das Buch nicht umfangreich ist, ein komplexer Sog entsteht, in den man beim Lesen gezogen wird. Das Buch ist ein einziger Dialog zwischen einem Ehepaar, bei dem man sich vorkommt wie auf einer Bühne - Vorhang auf für die Ehe und der Versuch, den Lauf der Dinge zu verändern - wie grauenvoll kann das schon werden. Oh es kann.

    Mehr
  • Einmal Kopf freigepustet..

    Kleine Eheverbrechen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2013 um 12:00

    Schmitt schafft es, auf wenigen Seiten eine Spannung aufzubauen, die ihresgleichen sucht. Ein in von diesem Autor gewohnt wunderschönen Sprache verfasstes, realistisches Portrait einer langjährigen Beziehung in der Krise. Empfehlung!

  • Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Kleine Eheverbrechen
    leserin

    leserin

    26. January 2013 um 11:11

    das Büchlein habe ich schnell ausgelesen, der Schreibstill (Dialoge) war im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, aber dann doch mal interessant -
    mit überraschenden Momenten

  • Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Kleine Eheverbrechen
    Marlischen

    Marlischen

    20. June 2010 um 21:37

    Gilles und Lisa sind seit fünfzehn Jahren verheiratet. Nach einem vermeintlichen Unfall leidet Gilles unter einer Amnesie. Sein früheres Leben scheint in seinem Kopf nicht mehr zu existieren. Lisa beginnt Gilles über ihre Ehe zu erzählen - ehrlich ist sie dabei nicht - Gilles kann dies nicht wissen, oder doch? Es ist immer wieder erstaunlich, wie Schmitt es schafft, eine alltägliche Situation in einer derart litrarisch-philosphischen Weise aufzugreifen ohne dabei in einen schwer melancholischen Stil zu fallen. Schmitt kann in seinen Erzählungen so viel Inhalt transportieren - die Sprache bleibt jedoch leicht und locker. "Kleine Eheverbrechen" steht seinen anderen Erzählungen um nichts nach. Ich habe mit den Protagonisten gelacht, mich mit ihnen verbündet und mich mit ihnen oder über sie geärgert - von der ersten bis zur letzten Seite. Einfach wunderbar. Eine literarische Perle.

    Mehr
  • Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Kleine Eheverbrechen
    KleinNase20

    KleinNase20

    08. June 2010 um 15:41

    seufz Hach ist das schön.......hmmm

  • Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Kleine Eheverbrechen
    Maggi

    Maggi

    14. April 2009 um 13:38

    Meine Gedanken zu "Kleine Eheverbrechen" : bin völlig gefangen atme wie nach einem Rausch es zog mich zwang mich musste, wollte, durfte die Worte gierig in mich schlürfen, die nach mir griffen mich nicht mehr losließen Hunger im Bauch - seit 6 Stunden nichts gegessen Schwindel im Kopf - ebenso lang nichts mehr getrunken mutiert alles zur Zweitrangigkeit weil mich Alles-Egal zur letzten Seite hinzieht nicht ein mal in der Lage meinen Kaugummi rauszunehmen taste ich mich vor und schwelge in der Materie einer fremden Phantasie die zur Luft meiner Lungen wird zum Blut in meinen Adern zum beherrschenden Diktator in meinem Kopf wie frisch verliebt süchtig geifernd suchend jede Sekundezu erhaschen wie die süße Qual die Linderung nur in eben selbiger findet absolut gefangen ein extatischer Rausch und selig lasse ich mich sinken die Worte um mich kreisend Das Eigenleben der Literatur bestaunden fasziniert wie ein Kind welches zum ersten Mal einen Elefanten sieht begeistert von der Größe und doch eigentlich ist es nur ein Wesen aus einem Traum kann es so nicht wirklich sein Es sollte verboten sein mich derart fesseln zu können! Dieses nun als Fazit und Schluss Erschöpfung!

    Mehr
  • Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Kleine Eheverbrechen
    variety

    variety

    08. March 2009 um 17:57

    Unglaublich, wie es Schmitt schafft, einen Dialog zu schreiben, der so fesselt, dass man gar nicht aufhören mag zu lesen. Gleichzeitig streift er die wesentlichen Merkmale einer längerfristigen Beziehung (oder Ehe) im Eilzugstempo: Treue, Liebe, Gewohnheit, Geheimnisse, Ehrlichkeit, Vertrauen usw.! Ein Beispiel gefällig? "Vertrauen «hat» man nicht. Man besitzt es nicht. Man gibt es. Vertrauen «schenkt» man." Die vielen Irrungen und Wirrungen, die er im Drama zuerst präsentiert und dann auflöst, sind spannend und oft sehr überraschend (wenn auch nicht immer). Ein Lesespass sondergleichen, weil man immer wieder an die eigene Beziehung erinnert wird und so ins Grübeln kommt. Da das Buch so temporeich verfasst ist, kann dies allerdings erst im Nachhinein geschehen, was aber der Freude keinen Abbruch tut.

    Mehr
  • Rezension zu "Kleine Eheverbrechen" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Kleine Eheverbrechen
    ShayaMcKenna

    ShayaMcKenna

    26. February 2008 um 13:35

    Lustig, spannend und am Ende ein Kopfschütteln.
    Wer nicht gern im "Theaterdialog"stil liest wird sich vielleicht etwas schwer tun aber es lohnt sich