Eric-Emmanuel Schmitt Milarepa

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(5)
(11)
(2)
(5)

Inhaltsangabe zu „Milarepa“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Alles beginnt mit einem Traum. Jede Nacht, hunderttausendmal muß Simon ihn träumen, um aus dem Kreislauf der Wiedergeburt herauszutreten. Und so erzählt Simon die Geschichte, mit der er auf magische Weise verbunden ist, die Geschichte von Svastika und Milarepa, von unerschöpflichem Haß und von der Möglichkeit der Läuterung. Ebenso elegant wie tiefsinnig berichtet uns Eric-Emmanuel Schmitt von der Legende des tibetischen Mönchs Milarepa, der sich vom Rächer zum Erleuchteten wandelt. In dieser Erzählung, die den Abschluß der Tetralogie über die Weltreligionen bildet, berührt Schmitt mit unerschrockener Eindringlichkeit die ersten und die letzten Fragen unserer Existenz.

Leider habe ich keinen Zugang zu der Erzählung finden können!

— verena scott

Habe leider keinen rechten Zugang zu diesem Buch bekommen. Was ich sehr schade fand, weil die anderen Büchern von ihm so wundervoll geschrieben waren! Kann auch nicht direkt definieren woran es lag!

— Minerva

Stöbern in Romane

Die Ermordung des Commendatore Band 2

Seine früheren Werke gefallen mir besser, aber trotzdem schön zu lesen. Der typische "Murakami-Sound" eben!

TanyBee

Nachsommer

Kurzes Buch über eine schwierige Bruder-Mutter-Konstellation

hexhex

Tentakel

intelligent, experimentell und gewagt, erfordert aber kulturelles Hintergrundwissen

Volpona

Die Ermordung des Commendatore Band 1

Murakami gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsautoren. To be continued....

ulrikerabe

Bis zum Himmel und zurück

Gelungene Mischung aus Emotionen, puren Gefühlen und Humor

isabellepf

Das Glück kurz hinter Graceland

Eine tolle Reise einer Tochter auf den Spuren ihrer Mutter, bei der ich Cory sehr gerne begleitet habe.

misery3103

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Milarepa" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Milarepa

    Maggi

    16. January 2010 um 12:19

    Ich greife zu einem Buch eines meiner Lieblingsautoren, die Erwartungen sind hoch... und doch bleibe ich dieses Mal unberührter, unbeteiligter als bei allen Werken, die ich zuvor von ihm las. Und ich stelle mir die Frage, warum das so ist? War ich doch von Monsieur Ibrahim tief bewegt, gar geschüttelt, und weinte am Ende um Oskar Tränen der Empatie und des Verständnissen und der Menschenliebe. Litt ich doch im Zweiten Weltkrieg mit einem kleinen jüdischen Jungen und seinen Freunden und erfreute ich mich doch ehrlich an Mozart und seiner Musik, so eindrucksvoll in Worte der Zuneigung gegossen... Der Autor versteht es also zweifelsohne, menschliche Gefühle: wahre, echte Gefühle durch einfache, knapp gesetzte Worte zu erzeugen. Diese Erfahrung habe ich schon gemacht und wurde bereichert dadurch! Was ist also dieses Mal so anders? Ich komme zu folgendem Schluss: "Milarepa" ist nicht schlechter geschrieben als die anderen Werke von Schmitt, die sich mit Religion befassen. Nein! Die Wortstrukturen, der Aufbau der Seiten, die kurzen, prägnanten Kapitel... alles ähnelt sich doch sehr stark. Nur spricht Schmitt, wie immer, so sehr in den Sprach-, Wort-, und Gedankenbildern, den Vorstellungen und Überzeugungen der Religion, hier dem Buddhismus, dass ich aufgrund des Inhalts unbeteiligt bleibe. Die Identifikation fällt einfach schwerer! Monsieur Ibrahim, Das Kind von Noah und natürlich Oskar... sie alle sprechen in mir vertrauten Bildern, beschreiben Gott so, wie ich ihn kennen gelernt habe. Die Sozialisationsgeschichte der drei großen monotheistischen Religionen ähneln sich, die Motive sind verwandt, Gott in seinem Wesen und seiner Erscheinungsweise, den Menschen zugewandt, wieder zu erkennen. Auch die Grundaussage dieser Religionen, nämlich, dass ein Mensch von sich aus nicht zur Erlösung gelangen kann, sondern nur über/durch Gott, sind gleich, äußern sich nur variiert. Mit Milarepa begibt sich Schmitt auf die Spuren völlig anderer, für einen im Westen aufgewachsenen und geprägten Menschen fremde, Gedanken und Bilder und Überzeugungen. Eine ganz andere Welt- und Menschensicht schimmert durch dieses Werk. Das lässt das Herz eher skeptisch reagieren, nicht böswillig, nein, instinktiv identifizieren wir uns im Unterbewusstsein eher mit Bekanntem, als mit Fremdem. Selbst, wenn wir uns für weltoffen und aufgeklärt halten, für einen Weltbürger, tolerant und frei im Denken. Doch all das sind wir oft weniger, als wir es gerne hätten, das Kind in uns greift, in seinem Bedürfnis nach Sicherheit, auf Bekanntes zurück. In meinem Studium habe ich mich mit dem Buddhismus beschäftigt und zugleich eine große Faszination erlebt, ein Glücksgefühl, wie ein Abenteuer, Neues zu erleben, als auch eine große geistige Hürde. Diese völlig neue, fremdartige Gedankenwelt sperrte sich oftmals meinem Zugang, einem wirklichen Verstehen. Die Erfahrung, die damals meine Ratio, mein Verstand machten, hat mein Herz heute bestätigt und mir bewiesen, dass auch meine Emotionen in meiner monotheistischen Prägung verhaftet sind. Eine zwar kühle, aber für mich sehr augenöffnende Lektüre, die mir gezeigt hat, dass ich auf dem Weg des wirklichen Verständnisses gerade mal ein paar Schritte gegangen bin und mich, um das "Andere" wirklich verstehen zu versuchen noch viele Schritte werde gehen müssen. Was das zum Nachdenken anregen geht müsste das Buch 6 von 5 Sternen bekommen, aber da ddie Geschichte mich nicht berührte sind es nur 3 insgesamt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks