Eric-Emmanuel Schmitt Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

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Inhaltsangabe zu „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Die hinreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur »der Araber an der Ecke« ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns. (Quelle:'E-Buch Text/22.08.2013')

Konnte mich nicht überzeugen. Die Protagonisten und ihre Handlung wirken nicht authentisch und das Ende kam mir zu plötzlich.

— lesebiene27
lesebiene27

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  • Schön als Schullektüre, aber nichts für meine Freizeit

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    lesebiene27

    lesebiene27

    Inhalt: Der 11-jährige Moses wächst in Paris auf, wo er beim Einkaufen den „Araber der Straße“ Monsieur Ibrahim kennen lernt. Dieser hat einen Laden, bei dem Moses in regelmäßigen Abständen Konservendosen in dem Glauben mitgehen lässt, dass der Besitzer nichts merkt. Es entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft und Monsieur Ibrahim lehrt den Jungen das Leben. Meine Meinung: Moses ist im Alter von 11 Jahren wie selbstverständlich das erste Mal bei Prostituierten, was mich beim Lesen stutzig gemacht hat. Mag sein, dass es Jungs gibt, die in dem Alter schon solche Bedürfnisse haben, aber auf mich wirkte es unauthentisch. Aber das war nicht der einzige Fall, in dem ich den Eindruck hatte, dass der Junge deutlich älter hätte sein müssen, als dem Leser weisgemacht wurde. Das hat mir beim Lesen leider gar nicht gefallen. Der Sprachstil ist ganz nett, konnte mich aber nicht vollends überzeugen. Zwar wurden relativ kurze Sätze (und auch ein großer Schreibstil) verwendet, sodass sich das Buch gut lesen ließ – allerdings wurden meiner Meinung nach auf den knapp 100 Seiten zu viele Geschehnisse lediglich angedeutet oder nicht weiter aufgegriffen, obwohl genug Potential dagewesen wäre. Moses war mir als Junge nicht sonderlich sympathisch, allerdings hatte ich von Beginn an Mitleid mit ihm. Seine Familienverhältnisse haben dazu geführt, dass er sich von niemandem geliebt oder verstanden gefühlt hat, sodass man sich als Leser gerne um ihn gekümmert hätte. Den Ladenbesitzer Monsieur Ibrahim empfand ich als merkwürdig. Seine Weisheiten haben mir dagegen gut gefallen: Zum Beispiel empfiehlt „der Araber“ im Leben mehr zu lächeln, weil dies glücklich macht. Auch Moses hat davon profitiert und sein Leben dank des Mannes in andere Bahnen lenken können. Fazit: „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ ist ein Buch von Eric-Emmanuel Schmitt, welches ich ganz nett zu lesen fand, aber nicht weiterempfehlen möchte. Zwar gefallen mir die Lebensweisheiten, die die Geschichte vermitteln möchte, allerdings wirkt die Gesamtgeschichte auf mich zu konstruiert und zu nebensächlich, als das mich das Buch hätte mitreißen können. Ich denke, dass das Buch eine schöne Schullektüre wäre, da sie das Potential birgt, Diskussionen über das Leben und das Wirken der Vergangenheit auf das Hier und Jetzt zu entfachen. Von mir gibt es jedoch nur 3 von 5 Sternen.

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  • Kurze Geschichte - großer Inhalt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Florah

    Florah

    16. October 2015 um 15:11

    Ein jüdischer Junge in Paris, nur durch Monsieur Ibrahim unterstützt und begleitet. Die Geschichte eines in schweren Umständen lebenden Jungen und die eines alten Weisen. Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur 'der Araber an der Ecke' ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns. Eine wunderbar leichte Geschichte die zum Nachdenken auf leichte Art anregt, mit dem leichten Schreibstil und der wirklichen toll formulierten Sprache ist dieses Buch ein Genuss. Fazit: Ein Buch für jeden der Philosophie in irgendeiner Art und Weise                  mag und sich auch mal Fragen zum Leben stellt.

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  • Keine Ode an den Koran, sondern eine Ode an das Leben

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Magena

    Magena

    19. August 2015 um 23:31

    Eine herzerwärmende Geschichte von einem kleinen Jungen, der sich erst mit einem nicht sehr netten Vater und bald auch als Waise durch das Leben schlägt und Ibrahim, den Ladenverkäufer an der Ecke. Ibrahim gibt den Jungen was seine Eltern ihm nicht gegeben haben - Zuwendung, Fürsorge und Liebe und auch das Handwerkzeug für ein eigenes, gutes Leben. "Momo, du hast nur ein Paar Füße, man muss auf sie aufpassen. Drücken dich die Schuhe, wechsle sie. Füße kann man nicht wechseln." (Zitat aus dem Roman) Es ist keine spannende Geschichte mit Spannung und es ist einfach schön zu lesen. Zugegeben, der Koran ist nur ein kleiner Aufhänger und trägt in der Geschichte nicht viel bei. Ein liebevolles Buch, eine Ode an das Leben. Auch der gleichnamige Film, basierend auf diese Buchvorlage, ist zu empfehlen.

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  • Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran - Eric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    milasun

    milasun

    15. November 2013 um 19:54

    "Die Langsamkeit ist das Geheimnis des Glücks." Der zwölfjährige Moses wächst einsam in der Pariser Rue Blue auf, von seiner Mutter verlassen, vom Vater eher wie ein Sklave, denn ein Sohn behandelt. Zum Glück hat er aber Monsieur Ibrahim, den "Araber in der Straße", der Tag für Tag in seinem Laden sitzt und Moses nicht nur mit Konservenbüchsen versorgt, sondern auch mit der ein oder anderen Weisheit. "So verliefen unsere Gespräche. Ein Satz pro Tag. Wir hatten Zeit. Er, weil er alt war, ich, weil ich jung war." Als Moses Vater ihn ebenfalls im Stich lässt, unternehmen Moses und Monsieur Ibrahim eine Reise quer durch Europa ans Meer, "das einzige Meer"... Die Geschichte ist sprachlich sehr schön, inhaltlich dümpelt sie aber ein wenig vor sich hin. Die auf dem Buchrücken angepriesene "religionsübergreifende Parabel" hat sich mir, bis auf die Tatsache, dass Moses Jude und Monsieur Ibrahim Moslem ist, nicht erschlossen. Auch die "Blumen des Koran" sucht man in der kleinen Geschichte vergeblich. Monsieur Ibrahim weist Moses zwar immer wieder darauf hin, er wisse, was in seinem Koran stehe, teilt seine Weisheit aber weder mit Moses noch mit dem Leser, so dass ich zu dem Schluss komme, dass Eric-Emmanuel Schmitt leider nicht weiß, was im Koran steht. Nun ja. Eine nette, kleine Geschichte für Zwischendurch, der große Wow-Effekt bleibt aber aus.

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