fischer baumler

Eric-Emmanuel Schmitt Nachtfeuer

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Inhaltsangabe zu „Nachtfeuer“ von Eric-Emmanuel Schmitt

In seinem ersten autobiographischen Roman 'Nachtfeuer' erzählt der Bestseller-Autor Eric-Emmanuel Schmitt ('Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran', 'Oskar und die Dame in Rosa', 'Die Schule der Egoisten', 'Das Kind von Noah'), wie er als junger Student eine Nacht in größter Gefahr in der Wüste Algeriens verbrachte und nicht wusste, ob er überleben wird. Diese mystische Erfahrung legte den Grundstein für seine Auseinandersetzung mit den Weltreligionen und beeinflusst seither sein Schreiben und Denken.

In 'Nachtfeuer' berichtet Schmitt von einer ganz eigenen religiösen Erfahrung. Als junger Philosophiestudent folgte er den Spuren eines französischen Mystikers, Charles de Foucauld, der einst bei den Tuareg in der Sahara lebte. Nachdem er bei einer Bergbesteigung seine Gruppe verloren hatte, verbrachte er die Nacht alleine und schutzlos. Schmitt gräbt sich in den Sand, um nicht zu erfrieren, das Sternenzelt über ihn, er spürt den Tod, hat aber keine Angst. In dieser existentiellen Not erfährt er eine übersinnliche Kraft, die ihn überleben ließ.

Ein sehr persönliches, mutiges Buch, das bezaubert und zum Nachdenken einlädt

— Alais

EIne Geschichte von einem Erlebnis, welches einen Menschen zum wahren ich verhilft.

— LolitaBuettner

ein Buch mit vielen kleinen Weisheiten die gefunden werden möchten, man muss nur ganz genau lesen <3

— Lalemeer

Ein Buch, dass man auf jeden Fall mehrfach lesen kann und in dem man trotzdem immer wieder Neues entdeckt!

— SteffiZi

Ein beeindruckendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!

— Lissy

Tiefgründige philosophische Gedankengänge vermischt mit einem einfachen und leichten Schreibstil - ein gelungenes Leseerlebnis.

— mona_lisas_laecheln

Tiefgründig.

— Suse33

Anschaulich, unterhaltsam und doch höchst philisophisch schreibt Schmitt, wie die endlose Weite der Wüste die Frage nach Gott aufwirft.

— Orest

Sehr bewegend, sehr tiefgründig. Ein Buch, das einem im Gedächtnis bleibt!

— Aria_Buecher

Von der Wüste in den Arm genommen und mit Allem wieder losgelassen. Zutiefst bewegt, erlebt man Schmitts "schönste Nacht seines Lebens".

— Ro_Ke

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  • Was Eric-Emmanuel Schmitt in der Wüste erlebte

    Nachtfeuer

    Alais

    23. November 2017 um 02:15

    Als er noch Student der Philosophie war, wurde Eric-Emmanuel Schmitt von dem Theater- und Filmregisseur Gérard gefragt, ob er an einem Film über Charles de Foucauld, einem französischen Forscher und Priester, mitwirken möchte. Zur Vorbereitung des Films brachen sie gemeinsam zu einer Reise auf den Spuren Foucaulds auf und schlossen sich einer Reisegruppe an, um in die Sahara-Wüste und zum algerischen Ahaggar-Gebirge zu gelangen. Neben ihrem Reiseführer mit dem heute nicht mehr ganz so sympathisch wirkenden Namen Donald mit dabei: Abayghur, ihr Tuareg-Reiseführer. Konfrontiert mit der eindrucksvollen Kulisse der Wüste entwickelten sich zwischen den Teilnehmern spannende Streitgespräche über große Fragen der Menschheit. Doch Schmitt sollte auf dieser Reise in die Wüste ein noch viel einschneidenderes Erlebnis erwarten …„Nachtfeuer“ ist ein leise und poetisch erzähltes, sehr persönliches Buch, nicht nur weil es autobiographisch ist, sondern vor allem weil es einen tiefen Blick in die Innenwelt des Autors wirft. Ich bewundere Schmitts Mut, diesen zuzulassen und ein Erlebnis zu schildern, das, wie er sehr wohl weiß, nur schwer zu glauben ist – ich selbst habe ehrlich gesagt damit große Schwierigkeiten.Gerade das macht mir den Autor in diesem Buch aber auch sehr sympathisch: Schmitt zeigt sich als ein Mensch, der es vorzieht, seinen eigenen Weg zu gehen und notfalls eben gegen den Strom zu schwimmen, gerade weil ihm bewusst ist, dass das eigene Wissen wie das Wissen aller Menschen begrenzt ist. Er pflegt die leider so selten gelobte Tugend der Bescheidenheit und hat doch den Mut, seinen eigenen Standpunkt zu vertreten und den Leser dazu einzuladen, einen anderen Blickwinkel einzunehmen.Mir gefiel die Lektüre dieses Buches sehr, obwohl ich trotz des geringen Umfangs von nur knapp 200 Seiten nur langsam vorankam, weil es neben den Reisebeschreibungen, die akutes Fernweh hervorrufen, wie beispielsweise des atemberaubenden Nachthimmels über der Wüste, viele Perlen der Weisheit, die zum Nachdenken anregen, enthält.

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  • Von einer weltveränderten Nacht

    Nachtfeuer

    LolitaBuettner

    19. November 2017 um 17:32

    Bin ich Philosoph? Bin ich Schriftsteller? Bin ich einer unter Millionen? Gibt es Gott? Sieht mich Gott? Eric-Emmanuel Schmitt erzählt aus einer Zeit, damals war er gerade achtundzwanzig Jahre alt, in welcher er noch auf der Suche nach dem Sinn in seinem Leben war. Nach seiner Existenz. Seiner Bestimmung. Auf einer Expedition durch die Wüste Algeriens begegnet Schmitt nicht nur den unterschiedlichsten Menschen, darunter Wissenschaftler, eine Gläubige und einem weltverbundenen Tuareg, sondern auch Gott, von dessen Existenz er vorher nicht so recht überzeugt war. Als er sich bei einer Bergbesteigung verläuft, verbringt der junge Schmitt eine Nacht allein in der Wüste. Um nicht zu erfrieren, gräbt er sich ein und hat eine Vision. Eine Erscheinung, die sein Leben für immer verändert. Er sieht Gott oder etwas, das er nur als Gott bezeichnen kann, denn dieser Name trifft es. Fortan glaubt Schmitt und dieser Glaube prägt sein Leben, wächst, gedeiht und strömt in viele seiner so geschätzten Bücher. NACHTFEUER ist eine biografische Geschichte und fesselt wie bisher den Leser. Schmitts Zeilen laden zum Träumen, Nachdenken und Glauben ein. Wunderbar.

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  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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  • Eine Nacht in der Wüste

    Nachtfeuer

    Jule89

    03. November 2017 um 15:25

    Bei sehr dünnen Büchern fällt es mir oft schwer eine angemessene Rezension zu schreiben, Warum? Weil auf wenigen Seiten meist alles auf den Punkt gebracht wird. Es wird nicht alles stundenlang ausgeschmückt und ich bin als Leser mehr gefordert. Besonders schwer fallen mir dann noch die Rezensionen zu autobiographischen Werken. Es fällt mir einfach schwer ein Urteil zu fallen, wenn der Autor die geschilderten Ereignisse selbst erlebt hat. Was das Buch ausmacht, sind die Gespräche der einzelnen Personen über ihre Ansichten zwischen Wissenschaft und Religion. Denn diese zwei Aspekte spalten die Gruppe. Zwei Wissenschaftler, die Vegetation und Beschaffenheit der Wüste und der Sternenhimmel, stehen einer streng gläubigen Christin gegenüber. Für mich eine spezielle Gruppendynamik, die ich gern gelesen habe. Zusätzlich wird oft die Meinung des Autors herangezogen, der als Philosoph zwischen den Stühlen zu stehen scheint. Die Wissenschaft lehnt er nicht ab, gleichzeitig versteht er auch die Religion. Beides schließt in seinen Augen das jeweils andere nicht aus. Gestört hat mich an Ende nur die Nacht allein in der Wüste. Damit wurde das Buch beworben und so stellte ich mich auf viele Seiten allein in der Wüste ein. Seitenlang erhoffte ich mir die Gedanken über Leben und Tod und die Panik, allein in der Wüste ohne Ausweg festzusitzen. Leider wurde ich enttäuscht. Denn dieses so wichtig erscheinende Ereignis erhält nur wenige Seiten, ist unspektakulärer als ich es mir als Leser zu Beginn versprochen hatte. Jahrzehnte sind seit dem Vorfall vergangen. Vielleicht ist dies der Grund warum die Nacht diese kurze Erwähnung findet. Ich gehe davon aus, dass über die Jahre der Blick auf das Ereignis sich verändert hat und etwas, dass sich damals als Großereignis anfühlte, mittlerweile eine Reiseanekdote ist.

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  • Nachtfeuer

    Nachtfeuer

    Lalemeer

    30. October 2017 um 14:37

    ...es hat mich wieder einmal gepackt, das Schmitt Fieber... ich kann es nicht beschreiben, aber immer wenn ich seine Bücher lese bin ich so zufrieden, so erfüllt... er hat eine unglaubliche Art und Weise zu schreiben dass einem in all seinen Büchern warm ums Herz wird... er liebt den Glauben... und zwar den aller Menschen... und jedesmal vereint er den Gott aller mit einander...ich bin nicht gläubig, aber fühle mich trotzdem immer angesprochen... Eric Emmanuel Schmitt nimmt an einer Tour durch die Sahara teil und kommt nach einigen Tagen plötzlich durch eine Art RAUSCH vom Weg ab und befindet sich nun herrenlos inmitten der brennenden Sahara.. und da geht es los seine Reise zu sich selbst...WUNDERSCHÖN geschrieben!!!

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  • Inspirierender, autobiographischer Roman

    Nachtfeuer

    Chirise

    "Wenn ich von nun an etwas nicht begreife, werde ich Vertrauen haben. Wenn der tiefere Sinn sich mir nicht erschließt, so fehlt er meinem Verstand, nicht der Wirklichkeit." (Nachtfeuer, S. 154f) Der autobiographische Roman „Nachtfeuer“ von Eric-Emmanuel Schmitt handelt von seinen Erlebnissen als junger Mann in der Wüste Algeriens, die ihn stark geprägt haben und sein späteres Leben beeinflusst haben. Mit knapp 200 Seiten ist der Roman recht kurz, aber es ist auch genau richtig so und vollkommen ausreichend, um einen in den Bann zu ziehen. In den ersten Seiten lernt man den jungen Eric kennen, den Grund für seine Reise und seine innersten Gedanken und Gefühle. Ich fand es sehr spannend zu sehen, zu welchen Themen der junge Eric sich Gedanken macht und in welchen Teilen sein Philosophie-Studium ihn schon beeinflusst hat. In dem Roman werden religiöse Themen auf eine völlig undogmatische Art und Weise behandelt, was ich sehr angenehm und interessant fand. So fand z.B. an einer Stelle ein Gespräch zwischen Eric und einer weiteren Expeditions-Teilnehmerin statt, in dem die Existenz Gottes diskutiert wird. Ich wurde so sehr zum Nachdenken angeregt, fand es aber auch spannend die „wissenschaftlichen“ Sichtweisen der Philosophie hinsichtlich eines Gottbeweises kennenzulernen. Auch war es etwas ganz Besonderes, über die namensgebende Nacht, die Eric allein in der Wüste verbringt, zu lesen, und welchen tiefen Einfluss sie auf sein weiteres Leben hatte. Fazit: Ein inspirierender und berührender Roman, voll weiser Worte und schönen Zitaten, über die ich noch eine Weile nachdenken werde!

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  • Sehr lesenswert!

    Nachtfeuer

    SteffiZi

    25. October 2017 um 17:42

    Als "die schönste Nacht seines Lebens" bezeichnet Eric-Emmanuel Schmitt die Nacht, die er alleine in der Wüste verbrachte. Wie es zu dieser Nacht kam und was sie in ihm bewirken sollte, das beschreibt er in seinem autobiographischen Roman "Nachtfeuer". Er erzählt darin von einer Expedition in die Wüste Algeriens, auf den Spuren des Mystikers Charles de Foucauld, von seinen Mitreisenden, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von der ungewöhnlichen Freundschaft zu Abayghur, einem Tuareg, der die Reisegruppe durch die Wüste führt.Die Expeditionsteilnehmer werden in der Wüste mit den großen Fragen des Lebens konfrontiert und vertreten dabei die Standpunkte der Wissenschaft, des Glaubens und der Philosophie. Mit klaren und einfachen Worten erklärt der Autor die unterschiedlichen Sicht- und Denkweisen und zeigt auch deren Grenzen deutlich auf. Dabei regt er den Leser an, sich seine eigenen Gedanken zu machen und macht außerdem deutlich, wie sehr sich die eigene Überzeugung durch einschneidende Erlebnisse wandeln kann. "Nachtfeuer" ist ein Buch, das zum Denken anregt und das dabei Hilft, seinen eigenen Standpunkt immer wieder zu hinterfragen. Gleichzeitig ist es der Bericht einer Reise nach Algerien, der das Fernweh im Leser weckt und Lust darauf macht, neue und unbekannte Gegenden zu erkunden.Ein absolut lesens- und empfehlenswertes Buch!

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  • Etwas enttäuschend

    Nachtfeuer

    Leseeule52

    23. October 2017 um 18:32

    Eric-Emmanuel Schmitt habe ich als sehr guten Autor mit lesenswerten Büchern in Erinnerung. Deshalb war ich sehr gespannt auf sein persönliches Buch. In diesen Buch beschreibt er wie es dazu kam, dass er an einer Expedition in die Wüste teilnommen hat. Bei der Wanderung durch die die Wüste kam es zu einen Ereignis, welches sein weiteres Leben maßgeblich beeinflusst hat.Das Buch beginnt sehr vielversprechend. Besonderes die Beschreibung der Lebensweisheiten der Normaden hat mir sehr gut gefallen. Leider kann ich nicht sagen, dass das Buch mich am Ende so interessiert und zufrieden zurück gelassen hat wie anfangs gehofft.Das Ereignis, welches der Autor in der Wüste erlebt hat, und die daraus erfolgten Gefühle und Empfindungen sind mir zu überzogen beschrieben. Ich kann diese nicht nachempfinden. Vielleicht fehlt mir aber auch der Glaube dazu. Jedoch habe ich ein paar sehr gute Sätze in diesen Buch, welche ich mich zum Nachdenken gebracht haben und mich am Ende wieder etwas "versöhnt" mit den Buch haben.

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  • Absolute Leseempfehlung

    Nachtfeuer

    Lissy

    22. October 2017 um 19:39

    Eric-Emmanuel Schnitt berichtet in seinem ersten autobiografischen Roman von seiner persönlichen religiösen Erfahrung. Er war als junger Mann in der Wüste Algeriens unterwegs und hat dort auf recht fahrlässige Weise seine Gruppe verloren. Er hat die Nacht alleine in der Wüste verbracht, ohne warme Kleidung, mit viel zu wenig Wasser und ganz ohne Nahrung. In dieser Nacht hat er zu Gott gefunden. Davon berichtet er in diesem Buch, das nur gut 200 Seiten umfasst. Darin ist aber alles gesagt, mir war es manchmal etwas zu knapp. Vielleicht ist das aber Absicht und er Autor möchte kurze Szenen auch nur kurz schildern.Mich hat das Buch sehr beeindruckt, ich mag die Art, wie Eric-Emmanuel Schmitt schreibt.  Die Geschichte hat mich voll mitgenommen. Mir gefällt es, wie er die Menschen betrachtet und wie er die verschiedenen Menschen zwar beschreibt, aber nicht verurteilt. Und mir gefällt hier vor allem der Epilog, in dem der Autor die Glaubensfrage philosophisch erklärt, nochmal auf den Punkt bringt und für mich einiges klarer macht. 

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  • Tiefgründig und Philosophisch

    Nachtfeuer

    mona_lisas_laecheln

    21. October 2017 um 12:09

    Eine abenteuerliche Reise durch die Wüste, die den Autor Zeit seines Lebens beeinflussen wird: Im Rahmen einer organisierten Reisetour  besichtigt Eric-Emmanuel Schmitt zusammen mit seinem Kollegen Kulissen für einen geplanten Film über Foucault. In seiner autobiographischen Erzählung beschreibt der Autor dabei seine spirituelle Erfahrung in der Wüste, die in zum Glauben und zu Gott führt und seine bisherigen Bücher und Werke stark beeinflusst hat. "Nachtfeuer" war mein erstes Buch des Autors, wird aber definitiv nicht mein letztes bleiben. Vor allem der leichte und dabei doch ausdrucksstarke und tiefgründige Schreibstil des Autors hat mich sehr beeindruckt. Das Buch schafft eine gelungene Mischung aus tiefgründigen philosophischen Gedankengängen und einer kurzlebigen Schreibart, die einen nur so über die Seiten fliegen lassen. Der Autor ist Philosoph durch und durch und seine Gedankengänge sind interessant und regen zum Nachdenken über vielerlei Themen wie Glaube, Wissenschaft, Natur, das moderne Leben oder auch der Einsamkeit in der Wüste an. Die innere Reise des Autors während seiner Wüstenexpedition wird gut getroffen und nachvollziehbar geschildert. Auch die Gruppendynamik und die verschiedenen Ideen und Lebensweisen, die in der Gruppe aufeinander treffen sind interessant, bleiben aber oft oberflächlich und bleiben für die Geschichte eher nebensächlich, da die persönliche Erfahrung des Autors und seine Eindrücke und seine Entwicklung im Vordergrund stehen. Die Reiseteilnehmer bleiben deshalb auch schwer greifbar und der Fokus liegt ausschließlich auf Schmitts eigener Erfahrung. Ich fand es dennoch schön, den Autor auf seiner Reise zu begleiten und das Buch ist definitiv ein gelungenes Leseerlebnis. 

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  • Interessant und bewegend

    Nachtfeuer

    Mika_liest

    18. October 2017 um 09:39

    Nachtfeuer ist das erste autobiographische Buch von Eric-Emmanuel Schmitt. In diesem Buch erzählt er von seiner persönlichen religiösen Erfahrung. Diese Erfahrung ist der Hintergrund für seine Bücher der Weltreligionen.Als Student unternahm Schmitt eine Reise in die Wüste Algeriens. Bei einer Bergbesteigung verlor er seine Gruppe und verbrachte die Nacht alleine in größter Gefahr. In der kalten Nacht alleine in der Wüste machte Schmitt eine außergewöhnliche Erfahrung, die ihn überleben ließ und wegweisend für sein Denken und Schreiben werden sollte.Man verfolgt in dem Buch einen jungen Philosophiestudenten der zuerst nur an die Wissenschaft glaubt und in Folge seiner Erlebnisse gläubig wird. Es ist sehr interessant die Gedankengänge von Schmitt mitzubekommen, die sehr ausführlich beschrieben wurden.Ebenso gut beschrieben wurde die Umgebung, die Wüste und zum Teil auch das Leben der Leute dort. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, aber ab dem zweiten Kapitel lässt er sich auch flüssig lesen.   Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung mit 4 Sternen. Das Buch eignet sich für jedermann, für Skeptiker genauso wie für Gläubige. 

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  • Leserunde zu "Nachtfeuer" von Eric-Emmanuel Schmitt

    Nachtfeuer

    Marina_Nordbreze

    Eine Nacht in der Wüste wird zur lebensverändernden Erfahrung ... Der französische Autor Eric-Emmanuel Schmitt ist besonders durch Romane wie "Oskar und die Dame in Rosa" und "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" bekannt, in denen er sich stark mit Religionen auseinandersetzt. Dabei schlägt Schmitt einen unterhaltsamen Ton an, um seine Leser durch seine philosophischen Gedankengänge zu führen. In seinem neuesten Roman "Nachtfeuer" erzählt Eric-Emmanuel Schmitt von einer autobiografischen Begebenheit, in der er eine Nacht in der algerischen Wüste verbringen musste. Für alle Leser von Eric-Emmanuel Schmitt ergibt sich in  "Nachtfeuer" ein interessanter Einblick in das Leben des Schriftstellers, den man nicht verpassen sollte!Mehr zum BuchIn seinem ersten autobiographischen Roman "Nachtfeuer" erzählt der Bestseller-Autor Eric-Emmanuel Schmitt, wie er als junger Student eine Nacht in größter Gefahr in der Wüste Algeriens verbrachte und nicht wusste, ob er überleben wird. Diese mystische Erfahrung legte den Grundstein für seine Auseinandersetzung mit den Weltreligionen und beeinflusst seither sein Schreiben und Denken. In "Nachtfeuer" berichtet Schmitt von einer ganz eigenen religiösen Erfahrung. Als junger Philosophiestudent folgte er den Spuren eines französischen Mystikers, Charles de Foucauld, der einst bei den Tuareg in der Sahara lebte. Nachdem er bei einer Bergbesteigung seine Gruppe verloren hatte, verbrachte er die Nacht alleine und schutzlos. Schmitt gräbt sich in den Sand, um nicht zu erfrieren, das Sternenzelt über ihn, er spürt den Tod, hat aber keine Angst. In dieser existentiellen Not erfährt er eine übersinnliche Kraft, die ihn überleben ließ.>> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten EindruckMehr zum AutorEric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyon, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in Paris. Er lebt heute in Brüssel. Mit seinen kleinen Erzählungen über die großen Religionen der Welt wie »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran«, »Oscar und die Dame in Rosa« oder »Das Kind von Noah« wurde er international berühmt und gehört zu den erfolgreichsten Gegenwartsautoren in Frankreich. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und haben sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum.Gemeinsam mit S. FISCHER vergeben wir in dieser Leserunde 15 Exemplare von "Nachtfeuer". Was ihr für dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 27.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   Was würde euch an einem Ausflug in die Wüste reizen?Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen!  Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!

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    • 258
  • Ein besonderes Erlebnis

    Nachtfeuer

    Suse33

    13. October 2017 um 12:24

    Die Geschichte handelt von Eric, einem Philosophiestudent, der sich, mit einer Gruppe Wanderern, auf eine Reise durch die Wüste Algeriens begibt. Dabei erlebt er etwas ganz Besonderes, was ihm auf seinem späteren Lebensweg stets begleitet und ihn prägt.Das Cover ist wie gewöhnlich schlicht gehalten. Im Mittelpunkt steht Eric in der unendlichen Weite der Wüste. In seiner wanderuntypischen Kleidung wirkt er unvorbereitet auf das Abenteuer. Er wirkt einsam und nachdenklich.Besonders spannend an der Geschichte empfand ich, dass der Autor dies selbst erlebt hat und er Protagonist des Werkes ist. Es gibt der Story etwas Wahrhaftiges.Die Beschreibungen der Landschaft fand ich ausgesprochen detailreich, sodass man das Gefühl hatte, direkt in der Geschichte zu sein und das Abenteuer mitzuerleben.Ergriffen hat mich die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Eric und Abayghur. Sie verstanden sich auch ohne viele Worte  und der Abschied der Beiden hat mein Herz berührt. Schwer habe ich mich mit der Thematik des Glaubens getan und den philosophischen Gedankengängen. Diese musste ich teilweise mehrfach lesen, um zu verstehen, was Eric ausdrücken möchte. Dies ist kein Buch, dass man eben mal so schnell durchlesen kann, man muss es verstehen wollen. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, auch wenn mir sein Werk "Oskar und die Dame in Rosa" mehr in Erinnerung bleiben wird. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Nachtfeuer

    Nachtfeuer

    -sabine-

    13. October 2017 um 09:41

    Ich habe schon einige Bücher von Eric-Emmanuel Schmitt gelesen – dieses aber ist wohl sein persönlichstes: In einer Nacht alleine in der Wüste Algeriens macht er eine außergewöhnliche Erfahrung, die sein weiteres Leben von Grund auf ändert. Schon in anderen Büchern hat der Autor sich mit den verschiedenen Weltreligionen beschäftigt, in „Nachtfeuer“ geht es diesmal um seinen eigenen Glauben. Man darf die Geschichte nicht als Roman sehen, dann wird man enttäuscht sein von seinem Inhalt, es ist vielmehr ein Erfahrungsbericht, in dem Eric-Emmanuel Schmitt davon berichtet, wie er zum Glauben gefunden hat. Er geht als Philosoph auf eine Wanderung in die Wüste, tauscht sich dort noch mit anderen Reisenden über Religionen und die Existenz Gottes aus, führt Gottesbeweise an und glaubt dennoch nicht wirklich; erst eine außergewöhnliche Erfahrung verändert alles in ihm, gibt ihm Kraft und Stärke, Vertrauen und vor allem Glauben – nach dieser Erfahrung kehrt Eric als anderer Mensch zurück. Obwohl der Autor dieses Erlebnis wirklich eindringlich und sehr intensiv beschreibt und ich die Situation auch vor Augen hatte, konnte ich mich nur schwer hinein fühlen oder sie sogar nachvollziehen – ich habe mich als Außenstehenden betrachtet und habe die Szene als sehr irreal empfunden. Dabei zweifel ich nicht Erics Empfindungen, er schildert sie sehr authentisch und glaubhaft, trotzdem bleibt es für mich ein Mysterium, etwas nicht-fassbares und damit un-glaubliches. Es geht in diesem Buch aber nicht nur um die Existenz Gottes, auch das Thema Freundschaft spielt eine wesentliche Rolle – und das war für mich ein greifbareres Thema. Ein Tuareg führt die Gruppe durch die Wüste und obwohl er und Eric keine gemeinsame Sprache sprechen, tauschen die beiden sich ganz intensiv aus und pflegen eine innige Freundschaft. Diese tiefe und fast schon unzerstörbare Verbundenheit hat mich sehr berührt – noch mehr, als der Zeitpunkt der Trennung naht mit dem Wissen, dass die beiden sich nie wiedersehen werden. Mich hat dieser Punkt sehr zum Nachdenken angeregt, Nachdenken über eigene Freundschaften, was da das Verbindende ist und dass es nicht gemeinsame Zeit ist, die eine Freundschaft ausmacht. Wer andere Bücher des Autors kennt, weiß um die Sprache, mit der er schreibt: So ist sie auch hier wieder eher schlicht und einfach, dabei aber präzise und dicht. Er schafft mit Worten eine unglaubliche Atmosphäre und trotz fehlender ausufernder Beschreibungen hatte ich die Szenerien immer genau vor Augen. Diese autobiographische Geschichte hat mich sehr berührt. Normalerweise bewerte ich solcher Erfahrungsberichte nicht, da es mir nicht zusteht, die Erlebnisse anderer zu „benoten“, leider aber werde ich auf manchen Plattformen zu einer Sternebewertung gezwungen. Da mich die Geschichte in Teilen doch sehr berühren konnte, ich die Sprache mag und ich einfach ein Fan des Autors bin, gebe ich daher 4 von 5 Sternen.

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  • Wüstenexpedition mit Geist und Körper

    Nachtfeuer

    Orest

    12. October 2017 um 23:03

    Eric-Emmanuel Schmitt schreibt ein sehr persönliches Buch über seinen Weg zum Glauben. Dieser Weg ist keineswegs einfach, sondern führt durch die scheinbar endlosen Weiten der Wüste. Der Leser wird mitgenommen auf eine Expedition, die eigentlich als Recherche zu einem Film dienen sollte. Letztlich liefern die Expedition und das Buch aber vielmehr als nur eine Filmkulisse. Die Geschichte verläuft auf zwei Ebenen. Die Eindrücke der Wüstenexpedition werden eindringlich geschildert. Die Natur, die Bewohner der Wüste, die Expeditionsteilnehmer, all das entsteht vor dem inneren Auge des Leser. Von der Weite und der Ruhe der einzigartigen Landschaft inspiriert, beginnen dann Schmitts Gedanken über die Menschheit, ihren Platz im Universum und den Sinn unseres Daseins. Schmitt schreibt über die philosophischen und theologischen Themen mit, der für ihn typischen, sprachlichen Leichtigkeit, so dass die schwierigen Fragestellungen für den Leser unterhaltsam werden. An der Schlüsselstelle des Buches, über die ich nicht zu viel verraten möchte, treffen die zwei Ebenen der Erzählung schließlich aufeinander. Die Geschichte stellt eine sehr differenzierte Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Sinn und dem Ursprung unseres Daseins dar. Wie Schmitt selbst im Epilog schreibt, kann er mit der Geschichte niemanden bekehren, niemand wird seine Erkenntnis aus der Wüste exakt nachempfinden, aber er kann zum Nachdenken anregen. Genau das ist es was dieses Buch auf wunderbar unaufdringliche Art und Weise erreicht. Wir erleben die Eindrücke der Wüste, werden bestens unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken über unser Verhältnis zum Glauben und Sinn unserer Existenz angestoßen. Vielleicht kann es für den einen oder anderen Leser sogar einen Schritt in Richtung Glauben und Erkenntnis darstellen.

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