Eric-Emmanuel Schmitt Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

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Inhaltsangabe zu „Vom Sumo, der nicht dick werden konnte“ von Eric-Emmanuel Schmitt

Jun lebt auf den Straßen Tokios, weit weg von seiner Familie, wild und menschenscheu. Doch nach seiner Begegnung mit einem Sumo-Meister, der in dem schmächtigen Jungen einen künftigen 'Großen' sieht, ändert sich sein Leben: Jun beginnt die geheimnisvollste aller Kampfsportarten zu erlernen. Doch wie soll Jun mit einem Körper, in dem Schmerz und Gewalt vorherrschen, zur Erleuchtung gelangen? Wie soll er jemals ein richtiger Sumo-Ringer werden, wenn er nicht zunimmt? Mit seinem Meister entdeckt er eine ihm bislang unbekannte Welt der Kraft und der Intelligenz und lernt dabei, sich selbst zu akzeptieren.

Eine Erzählung von Kindheit und Spiritualität, die den Leser zu den Quellen des Zen-Buddhismus mitnimmt: der fünfte Band von Eric-Emmanuel Schmitts ›Zyklus des Unsichtbaren‹.

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  • Rezension zu "Vom Sumo, der nicht dick werden konnte" von Eric-Emmanuel Schmitt

    Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

    Maya89

    29. March 2012 um 10:00

    Eine Badewannenlänge Buch:) Schmitt kann man herrlich in einem Stündchen lesen, somit ein ideales Buch für zwischendurch. Auch der Sumo hat wieder zum Nachdenken angeregt und ein schönes Bauchgefühl zurückgelassen ohne dabei "schwere Kost" zu sein!

  • Rezension zu "Vom Sumo, der nicht dick werden konnte" von Eric-Emmanuel Schmitt

    Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

    R-E-R

    14. July 2010 um 15:10

    Damit du groß und stark wirst Mit einer Sache hat Eric-Emmanuel Schmitt Recht. Gewichtszu- oder abnahme ist vor allem Kopfsache. Die innere Einstellung muss zum Gesamtkonzept passen. Nur dann stellt sich Erfolg ein. Jun ist ein obdachloser Straßenverkäufer in Tokio. 15 Jahre alt und nur Haut und Knochen. Jeden Morgen kommt der alte Shomintso an seinem “Verkaufstaschentuch” vorbei und spricht immer denselben Satz: “Ich sehe schon wie groß und stark du einmal wirst.”. Shomintso ist Leiter einer Sumo-Ringerschule. Er hat wohl den richtigen Riecher. Denn als es für Jun auf der Straße keine Zukunft mehr gibt, nimmt er die Einladung Shimantsos an und besucht einen Sumokampf. Seine anfängliche Skepsis weicht Begeisterung, er beschließt auch ein Sumoringer zu werden und tritt in Shimantsos Schule ein. Aber so einfach wie er sich das vorgestellt hat, wird es nicht. Denn er wird vom Essen nicht dick! Wie immer erwischt Eric- Emmanuel Schmitt den Leser auf dem philosophischen Fuß. Diesmal geht es um den inneren Wandel, die seelische Metamorphose sozusagen. Jun ist ein verlorener Junge. Er glaubt sich ungeliebt und flieht aus seinem Zuhause um fortan in Tokios Straßen ums nackte Überleben zu kämpfen. Mit coolen Sprüchen schirmt er sich gegen seine Umwelt ab. Aber der Hartnäckigkeit des alten Sumotrainers hat er nichts entgegenzusetzen. Dieser hat etwas, das Jun fehlt. Innere Harmonie. Er ist mit sich selbst und der Welt im reinen und kann so über seinen eigenen Horizont hinwegsehen und das Potential des Jungen erkennen. Der Weg zum gefeierten Sumo wird für Jun dennoch nicht lang. Das impliziert auch bereits die Kürze des Buches. Knapp hundert Seiten reichen Schmitt um aus dem Straßenkind einen gereiften Kämpfer zu machen. Das klingt ein wenig oberflächlich? Ist es auch. Eine paar nette asiatische Lebensweisheiten kombiniert mit einer romantischen Happy-End Slumgeschichte. Mehr hat der Autor nicht zu bieten. Das er hierbei die Aspekte einer der größten Weltreligionen beleuchtet wie es im Klappentext heißt, nämlich die des Zen-Buddismus, wird nicht deutlich. Shimantso der Trainer rät Jun es mit dieser Religion zu versuchen um seine innere Einstellung zu ändern. Das ist im Text nicht mehr als eine kleine Fußnote und bringt für den Leser keinerlei Erkenntnisgewinn. Ein Sprichwort sagt: In der Kürze liegt die Würze. Manchmal mag das stimmen. Im vorliegenden Fall nicht.

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  • Rezension zu "Vom Sumo, der nicht dick werden konnte" von Eric-Emmanuel Schmitt

    Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

    VOWI

    20. April 2010 um 08:53

    Die Geschichte spielt im Tokio der Gegenwart und dreht sich um den Straßenjungen Jun. Im Verlauf der ersten Seiten erfährt man, dass er als Kind von zu Hause fortgelaufen ist. Immer wieder werden neue Informationen über Juns Eltern eingestreut. Juns Vater beging Selbstmord, ein ehrverletzendes Ereignis für japanische Familien, eines, über das man nicht spricht. Seine Mutter ist in den Augen Juns ein Engel. Sie liebt jeden Menschen gleich, was einerseits sehr liebenswert ist, für Jun als ihren Sohn jedoch die lebensbestimmende Frage aufwirft, warum seine Mutter ihn nicht mehr als all die anderen Menschen liebt. Für ihn zeugt das von der fehlenden Liebe seiner Mutter ihm gegenüber. Verletzt läuft er weg und verdingt sich als fliegender Händler in Tokios Straßen. Auf dieser Basis ist der Charakter Juns angelegt, nach außen hin stolz, arrogant, nichts an sich heranlassend; im Inneren zerrissen zwischen dem elenden Leben, dass er sich ausgesucht hat und dem Leben mit seiner ihm gegenüber scheinbar lieblosen Mutter, vor der er weggelaufen ist. In dem Glauben, nichts könne sich ändern, beleidigt und beschimpft er den alten Sumomeister Shomintsu, der sich trotz allem seiner annimmt, und den 15-jährigen schließlich überzeugen kann, zunächst Sumo-Kämpfe zu besuchen, um dann den Weg eines Sumo-Ringers zu gehen. Immer wieder scheitert Jun an sich selbst. Ein ums andere Mal fehlen ihm Ruhe, Konzentration und Geduld. Doch mit den Jahren lernt er dazu und meistert schließlich alle Hürden. Als meisterhafter Sumoringer findet er seinen Lebensweg und verlässt die Schule Shomintsus mit den Worten „Nicht das Ende des Weges ist das Ziel, sondern, dass man den Weg geht.“ Nach dieser Einsicht offenbart ihm sein Meister, dass sie beide verwandt sind und er ihn im Auftrag seiner Familie auf den richtigen Pfad führen sollte. Er eröffnet ihm außerdem, dass Juns Mutter an einer seltenen Krankheit leidet und ihn deshalb nicht bevorzugt lieben kann. Daraufhin kann Jun seiner Mutter verzeihen und folgt seinem Meister zu einem Besuch im Elternhaus. Ich nehme es vorweg - ich bin von dem Buch nicht begeistert, aus diesem Grund die relativ schlechte Bewertung. Es geht mir dabei nicht um den Inhalt, der recht nett ist, aus dem man jedoch hätte mehr machen können. Es geht einzig um die Umsetzung. Die Geschichte kommt daher, wie eine Dokumentation des Lebens eines Tokioter Straßenjungens, gespickt mit zahlreichen Lebensweisheiten, die - sorry - so plump in den Text gefügt wurden, dass man das Gefühl nicht los wird, der Autor hätte sich zunächst einige Lebensweisheiten herausgesucht und diese anschließend mit einer um sie herum gestrickten Geschichte zusammengefügt. Die Geschichte an sich hat einiges an Potenzial, allein es fehlt völlig an gelungenen Emotionen, die ein ums andere Mal an der Vorhersehbarkeit des Inhalts scheitern. Liebe ist plötzlich kein Gefühl mehr, sondern eher eine Gelegenheit, seine aus dem Training gewonnene persönliche Stärke und Erfahrung auf dem Weg zur Eroberung der Angebeteten zu beweisen. Wie die Begeisterung für Sumo, wie das Sumo-Training, wie das Erfahren der Meditation im Sinne der Zen-Lehre benötigt Jun genau 2 Anläufe. Zunächst scheitert er, um dann grandios als Sieger hervorzugehen. Das ist weder einfallsreich, noch faszinierend für den Leser. Das, was Bücher so interessant und mitreißend macht, besteht im Grunde darin, fremde, vielleicht auch bekannte Welten (neu) zu entdecken und für sich zu erkunden und zu erobern, sowohl inhaltlich als auch auf geistiger und emotionaler Ebene. Dem wird jedoch immer wieder durch die allgegenwärtigen Lebensweisheiten jäh Einhalt geboten, indem Dinge, die zwischen den Zeilen stehen sollten, gesagt und damit ihrer Kraft beraubt werden, den Leser mit selbst gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen durch den Text zu tragen. Mein Fazit ganz im Sinne des Straßenjungen, der erkennen muß, dass nicht alles so ist, wie es scheint: Ein gutes Cover und ein interessanter Titel führen nicht immer auch zu einem guten Buch.

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  • Rezension zu "Vom Sumo, der nicht dick werden konnte" von Eric-Emmanuel Schmitt

    Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

    Ronne

    01. March 2010 um 21:34

    Endlich ein neuer Schmitt und das warten hat sich gelohnt!
    Die Geschichte ist mal wieder großartig, facettenreich und regt zum Nachdenken an.
    Ein neues Meisterwerk!

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