Eric Ambler Über Eric Ambler (Nr.187)

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Inhaltsangabe zu „Über Eric Ambler (Nr.187)“ von Eric Ambler

Hrsg. Haffmans, Gerd Mitarb. Cavigelli, Franz. Mit Phot. 249 S. Erw. Neuausgabe.

Was liest man denn eigentlich so, wenn man einen Thriller liest? Hier ein Bündel Antworten und weitere Fragen...

— Joachim_Tiele
Joachim_Tiele
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  • Der "Vater" des literarischen Spionagethrillers

    Über Eric Ambler (Nr.187)
    Joachim_Tiele

    Joachim_Tiele

    12. September 2016 um 13:00

    Krimis und Thriller waren von ihrem ersten Auftreten an gleichzeitig populär und umstritten. Die Tatsache, dass sie populär waren, machte sie bei denjenigen, die ihre eigenen Lesestoffe für etwas Besseres oder gar Höherwertigeres hielten, von Anfang an verdächtig. Dies ging lange Zeit so weit, dass manche sie für grundsätzlich außerhalb der Literatur stehend ansahen und ihre Leser als in dem Sinne etwas geistig minderbemittelt, dass sie zur Lektüre höherer Literatur schlicht nicht fähig seien. Aber innerhalb der Gruppe derer, deren literarische Vorlieben ansonsten eher im bildungsbürgerlichen Kanon für schöngeistige Literatur angesiedlet sind, entstand seit den neunzehnhundertsechziger Jahren eine zunehmende Bewegung in Richtung eines erweiterten Literaturbegriffs, der Krimis und Thriller als grundsätzlich der Literatur zugehörig ansah. In diesem Zusammenhang entstand bald der Begriff des literarischen Krimis beziehungsweise Thrillers, durchaus auch in Abgrenzung zu unliterarischen Werken dieser Genres. Dies war mit einem bis heute nicht ganz ausgefochtenen Kulturkampf verbunden (1), der insbesondere in Deutschland besonders heftig ausgetragen wurde (2). Einer derjenigen, die bald im Zentrum dieser Debatten standen, war der britische Thrillerautor Eric Ambler. (...) - zwischengespeichert, wird fortgesetzt

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