Eric Berg Das Nebelhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Nebelhaus“ von Eric Berg

Seit Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur, und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf…Das gleichnamige Buch ist im Limes Verlag erschienen.

Bin zum Roman gewechselt, da die Story sooo spannend war und ich schneller lesen als hören kann! Hammer!

— Opal

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  • Das Nebelhaus

    Das Nebelhaus

    vormi

    08. March 2016 um 20:48

    Dank Facebook haben sich die Studienfreunde Timo und Philipp im Internet wiedergefunden und der erfolgreiche Architekt Philipp hat gerne die alten Weggefährten zu sich nach Hause auf Hiddensee einzuladen. Also fahren Timo, Leonie und Yasmin zusammen aus Berlin zu einem Wochenendurlaub nach Hiddensee. Die vier haben früher einge Umweltschutz-Aktionen zusammen geplant und ausgeführt. Aber reicht das für ein paar gemeinsames Tage? Jeder hat sich weiter entwickelt, aber in welche Richtung?  Und dann kommt es zu einem Massaker...  Zwei Jahre später soll die renommierte Journalistin Doro Kagel die "Blutnacht von Hiddensee" aufrollen und einen Artikel darüber schreiben. Nachdem Doro sich dazu bereit erklärt hat, möchte sie den geplanten Artikel nicht wie sonst üblich hauptsächlich über den Täter schreiben, sondern auch und gerade über die Opfer. Um ihnen auch mal eine Stimme zu geben.  Und genau aus diesen beiden Perspektiven erzählt, setzt sch für uns langsam die Geschichte des gemeinsamen Wochenendes zusammen. Sehr interessante Blickwinkel ergeben sich daraus. Das Buch hat mir bis auf einige wenige Passagen sehr gut gefallen. Das geht schon mit dem maritim, stürmisch gestalteten Cover los, daß auf mich genügend geheimnisvoll wirkt, um es mir zu schnappen und loszulesen.  Atmosphärisch dicht, spannend und schön verworren erzählt der Autor und es war mir bis zum Schluß nicht möglich, den Tathergang zu erraten. Die Journalistin Doro Kagel war mir zwar nicht ganz sympathisch, aber sie hat mich beim lesen bzw hören auch nicht komplett genervt. Also gerne 5 Sterne für einen gelungenen Krimi, den ich jederzeit weiterempfehlen würde.

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  • Genialer Schachzug des Autors

    Das Nebelhaus

    santina

    19. August 2015 um 13:22

    Zum Inhalt: Philipp, Timo, Yasmin und Leonie waren früher eine eingeschworene Gemeinschaft, doch irgendwann ist jeder seinen eigenen Weg gegangen. Viele Jahre später treffen sich die vier auf Einladung von Philipp und seiner Frau Genoveva in deren Haus auf der Insel Hiddensee. Am Ende der gemeinsamen Tage sind drei Menschen tot und die junge Frau, die im Verdacht steht, diese Menschen erschossen zu haben, liegt im Koma. Zwei Jahre später wird die Journalistin Doro Kagel damit beauftragt, die Geschehnisse auf Hiddensee aufzuarbeiten und darüber zu schreiben. Nach und nach kommen Ungereimtheiten an den Tag und Doro beginnt, tiefer zu graben. Meine Gedanken zur Geschichte: Protagonistin ist die Journalistin Doro Kagel, sie ist allein stehend und hat einen erwachsenen Sohn. Vor vielen Jahren wurde ihr Bruder getötet und vermutet darin den Grund, warum sie sich für den Tod durch Fremdeinwirkung faszinieren und darüber schreiben kann. Ihre eigene Geschichte hat ihr ein besonderes Einfühlungsvermögen im Umgang mit Hinterbliebenen eingebracht. Den Auftrag, die „Blutnacht von Hiddensee“ zum zweiten Jahrestag aufzubereiten nimmt sie daher bedenkenlos an. Eric Berg arbeitet mit mehreren Handlungssträngen, in einem Rückblick zeigt er die Tage auf Hiddensee auf, im anderen Handlungsstrang erlebt der Leser mit, wie Doro Kagel einige Beteiligte der „Blutnacht“ aufsucht und immer tiefer in die Geschichte eintaucht und in einem dritten Handlungsstrang erzählt er von einer Familie, die aus ihrem Heimatland fliehen musste und deren Geschichte nun eng mit der Blutnacht verbunden ist. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht und fließen am Ende schlüssig zusammen. Mit dem ersten Satz des ersten Kapitels Drei Tote und ein Komapatient, das war die Bilanz der „Blutnacht von Hiddensee“, die die Ostseeinsel zwei Jahre zuvor erschüttert hatte. ist zwar bekannt, wie viele Opfer es gab, die Identität der im Koma liegenden Frau, sowie einer toten Person wird auch recht schnell bekannt, doch das Geheimnis um die beiden anderen ermordeten Personen lüftet der Autor ist zum Ende hin, was den Krimi noch spannender macht, denn damit schafft Eric Berg nicht nur, dass man sich als Leser bzw. Hörer Gedanken darüber macht, wer der Mörder sein könnte, ggf. muss man sich auch fragen, ob die Person nicht vielleicht sogar ein Opfer war. Eric Berg hat mich einmal mehr überzeugen können. Der Krimi ist zu jeder Zeit übersichtlich und sehr spannend. Mit der Idee, die Identität der Toten erst am Ende zu offenbaren, hat er seinem Buch den letzten Schliff gegeben.

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  • Intelligenter, verschachtelter Kriminalroman

    Das Nebelhaus

    Schnuffelchen

    24. March 2015 um 20:37

    Für die Konstruktion dieser Geschichte verdient der Autor mindestens ein Oscar-Nominierung.  Ich bin froh, das Jumbo das Buch von 2 Sprechern hat erzählen lassen. Dadurch lockerte sich die Geschichte etwas auf und fühlt sich nicht so lang an. Elf Stunden muss man ja erst einmal durchhalten :) Anneke Kim Sarnau spricht den gegenwärtigen Teil. Immer wenn die Journalistin Doro Kagel versucht, Spuren der Tragödie zu finden, spricht auf Sarnau mit ihrer leicht rauen und doch gefühlvollen Stimme und haucht der Geschichte Gefühl und Grauen ein. Das geht sogar gleichzeitig, was ich wirklich erstaunlich finde. Jürgen Uters Part erzählt Stück für Stück die Geschichte vor 2 Jahren, als 4 Studienfreunde ein Wiedersehen veranstalten, das Stück für Stück einen grausamen Ende entgegen geht. Das kann er wirklich locker gestalten, denn noch haben sich keine dunklen Wolken über Hiddensee aufgetürmt. Doch das Unwetter kommt immer näher. Und die immer angeheiztere Stimmung bringt er gut rüber. Anfangs kaum merklich ist man plötzlich mitten im Sturm und wird von den Wendungen überrollt, wie von einer Sturmflut. Anfang hatte ich mit der Spannung echt zu kämpfen, den bis es wirklich interessant wird, dauert es. Auch an der vermeintlichen Schuldigen gibt es anfangs nichts auszusetzen. Hätte das Hörbuch nur einen Sprecher, würde ich heute wohl noch nicht wissen wie es ausgeht. Zum Glück kam es anders. Je mehr sich Doro an die Wahrheit herantastet, um so mehr lässt einem der Autor an den Anfängen teilhaben. An der mysteriösen Nachbarsfamilie, an den Freunden, die Jahre nach dem Studium nichts mehr gemein haben und mit der Dreiecksbeziehung, die alles nur noch mehr zuspitzen lässt. Als dann auch noch eine Pistole, Tabletten und ein Sturm hinzu kommen, lässt der Autor die heile Welt der Protagonisten in Rauch aufgehen und zerstört damit die Idylle des Lesers, genauso wie die der Protagonisten. Das Feuerwerk zum Höhepunkt der Story hat mich regelrecht geschockt. Damit habe ich dann doch nicht gerechnet. Selbst wer die Toten alle sind, erfährt man erst auf dem Höhepunkt.  Doro Kagel wollte auf Grund ihrer persönlichen Familiengeschichte, kein einfach Abhandlung der Geschehnisse schreiben, sondern die Story auf Sicht der Opfer, der Toten wie der Überlebenden. Was sie dabei erfährt und was sie dabei entdeckt, bringt ihre Welt allerdings gehörig zum wanken und mehr als  einmal fragt sie sich, ob sie weiter machen soll.  Die Geschichte hat zwar etwas gebraucht, mich dann aber gewaltig gefesselt. Am Ende hat ich wirklich Problem das Hörbuch aus zu machen, weil ich arbeiten musste.  Fazit: Wenn man sich durch den Anfang gekämpft hat, dann bekommt man einen intelligenten, verschachtelten Kriminalroman der an der Nerven zehrt. Genial.

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