Klappentext / Inhalt:
Die Schildkröte Mirakula ist unzufrieden; sie will ihren schweren Panzer nicht mehr mit sich herumschleppen und wirft ihn kurz entschlossen ab. Die Freude über die Entlastung dauert allerdings nicht lange: Raubvogel, Fisch und Schlange versuchen, das nun schutzlose Tier zu fangen. Und zu allem Überfluss leidet Mirakula auch noch unter dem Wetter: auf Schwüle folgen Regenguss und Sturm. Zum Glück erfüllt sich aber Mirakulas größter Wunsch: sie findet ihren Panzer wieder! In ihm kann sie nun gut beschützt schlafen.
Cover:
Eine grüne Schildkröte ist hier erkennbar und nimmt das Cover in der Gänze ein. Durch den stechenden Blick wirkt sie fast etwas bedrohlich, wenn auch der Gesichtsausdruck selbst eher etwas freudig hat, so ist die zeichenweise schon etwas besonderes und auch ein wenig eigen. Da Ich Schildkröten mag wurde aber hier in jedem Fall mein Interesse geweckt. Der Zeichenstil ist eigen, die umsetzt, fast etwas gewagt und doch auch direkt ins Auge stechend durch die grüne Farbgebung.
Meinung:
Mirakula ist es leid ihren schwerer Panzer rumzuschleppen und befreit sich davon. Doch bereut sie dies fast sofort, da sie nun allen möglichen Einflüssen schutzlos ausgesetzt ist. Daraus kann man auch als Leser so einiges ableiten. Die Botschaft dahinter ist toll umgesetzt und man lernt, dass der einfachste Weg nicht immer der Beste ist. Manchmal möchte man etwas an sich verändern, aber nicht immer ist das zum eigenen Besten. Und manchmal schätzt man die Dinge auch erst, wenn man sie nicht mehr hat.
Inhaltlich möchte ich aber nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Die Geschichte ist liebevoll und wertvoll umgesetzt. Man kann so einiges aus dieser lernen. Die kurzen Textpassagen sind gut verständlich und man kann diesen gut folgen. Der Text ist in Reimform verfasst und dieser ist recht flüssig und gut umgesetzt. Die Geschichte wird niedlich erzählt und die Botschaft dahinter ist toll umgesetzt. Ohne Panzer ist die Schildkröte wehrlos und obwohl sie sich erst von diesem gestört gefühlt hat, so merkt sie doch, wie wertvoll dieser ist und dass dieser ihr Schutz und Zuflucht bietet. Das lehrt einem seine eigenen Stärken und Eigenschaften zu schätzen wissen und diese nicht einfach wegzuwerfen, sondern sich auf das was man kann und was einen ausmacht zu besinnen.
Eine niedliche Geschichte, kurze Textpassagen, liebevolle Illustrationen, die die Geschichte gut umsetzen und eine tolle Botschaft dahinter.
Man sollte auf die Dinge Acht geben, die man besitzt. manche sind mehr wert, als man ahnt und erst wenn man sie nicht mehr hat, wird man sich dessen bewusst.
Fazit:
Man sollte auf die Dinge Acht geben, die man besitzt.