Eric Corbeyran

 3.8 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Assassin’s Creed. Band 4, Desmond und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Badlands. Band 3
Neu erschienen am 20.09.2018 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Eric Corbeyran

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Eric CorbeyranDesmond
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Desmond
Desmond
 (5)
Erschienen am 28.01.2011
Eric CorbeyranAssassin’s Creed. Band 4
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Assassin’s Creed. Band 4
Assassin’s Creed. Band 4
 (6)
Erschienen am 01.12.2012
Eric CorbeyranAquilus
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Aquilus
Aquilus
 (3)
Erschienen am 23.03.2011
Eric CorbeyranAccipiter
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Accipiter
Accipiter
 (3)
Erschienen am 23.11.2011
Eric CorbeyranMetronom
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Metronom
Metronom
 (3)
Erschienen am 27.06.2011
Eric CorbeyranDie Ausgestossenen von Orion. Band 1
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Die Ausgestossenen von Orion. Band 1
Die Ausgestossenen von Orion. Band 1
 (2)
Erschienen am 06.12.2017
Eric CorbeyranOpalverschwörung, Die
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Opalverschwörung, Die
Opalverschwörung, Die
 (2)
Erschienen am 01.08.2012
Eric CorbeyranZwielicht
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Zwielicht
Zwielicht
 (1)
Erschienen am 18.12.2011

Neue Rezensionen zu Eric Corbeyran

Neu
Archers avatar

Rezension zu "Zwielicht" von Eric Corbeyran

Vampire und Steampunk
Archervor 2 Monaten

In einer Welt, die von viktorianischen Gebräuchen und Steampunk angehaucht ist, wurde vor fünfundzwanzig Jahren mitten im Wald ein kleiner Junge gefunden. Zum Glück am helligten Tag, sonst wäre klar gewesen - er ist ein Vampir. Vom Bürgermeister Lukianas adoptiert den Kleinen und mittlerweile ist Wölfel ein erwachsener Mann und Anführer der Nachtmiliz. Diese wird gebraucht, um die Vampirangriffe abzuwehren und die Bürger der Stadt zu schützen. Doch eines Tages will der führende Wissenschaftler Lukianas sein Geheimnis lüften - dass Wölfel der Erste einer neuen Art ist, der Zwielicht-Vampir. Diese unterscheiden sich nur wenig von Menschen und können auch am Tage unterwegs sein. Die Tochter des Wissenschaftlers will Wölfel warnen und plötzlich sind beide Gejagte einer Stadt, zu der sie immer gehört haben.

Wow. Was für Bilder, was für eine kraftvolle Art zu zeichnen und zu erzählen. Hier ist nicht alles schwarz-weiß. Gleich von Beginn an weiß man, dass die Bürger Lukianas nicht gerade Sympathieträger sind, haben doch die ersten Ansiedler gnadenlos die dort lebenden Vampire abgeschlachtet, um Land zum Leben zu finden. Dass diese jetzt immer noch auftauchen und Menschen angreifen, ist daher eher verständlich. Dann die Rivalität der "Brüder" - Wölfel und der echte Sohn des Bürgermeisters, dazu die Intrigen eines, dem von Wölfel Hörner aufgesetzt wurden. Eine absolut überzeugende Geschichte, die ich weiterverfolgen werde.

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Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Die Ausgestossenen von Orion. Band 1" von Eric Corbeyran

Die Ausgestossenen von Orion. Band 1
Elmar Hubervor 8 Monaten

STORY
Der Planet Orion-XB12577 in einer fernen Zukunft: Korhen von der Kriegerkaste wird in eine Falle der Geistlichen gelockt, verurteilt und damit zu einem Ausgestoßenen. In der Gefangenschaft lernt der Krieger die Künstlerin Tryana kennen, die ihm von einer seltsamen Beobachtung erzählt. Angeblich hat sie gesehen, wie ein blonder Mann in einem fliegenden Wagen vom Himmel kam und mit einer Gruppe Priester davon geritten ist. Der Fremde hatte eine Strahlenwaffe bei sich, die in der Lege ist, Lebewesen verschwinden zu lassen und die er bei den Priestern gegen Mondeisen eintauschen will. Korhen und Tryana gelingt die Flucht und auf ihrem Weg sehen sie den Fremden wieder, bevor sie unfreiwillig getrennt werden. Während Tryana in die Sklaverei verkauft wird, landet Korhen bei einer Piratenbande, die einen ungewöhnlichen Gast beherbergt. Eine Frau, ebenso blond und ebenso gekleidet wie der seltsame Fremde. Sie kennt den Mann sogar und wurde geschickt, ihn zu finden und aufzuhalten. Gemeinsam mit Korhen macht sie sich an die Verfolgung des Blonden.


MEINUNG
Erst am Ende dieses ersten Bandes erfolgt eine Erklärung, warum in dieser fernen Zukunft mittelalterliche Zustände herrschen. Bereits Generationen zuvor haben die Menschen von der Erde fremde Planeten besiedelt. Auf Orion-XB12577 haben die Menschen ihre Herkunft vergessen und auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind offenbar verschütt gegangen. So befindet man sich dort auf einer Welt, deren Entwicklungsstand dem irdischen Mittelalter entspricht und die zusätzlich von einigen exotischen Kreaturen bewohnt wird, so dass man im Grunde eine Fantasy-Welt vor sich hat, die bestens für ein Sword & Sorcery-Abenteuer geeignet ist. Die Magie wird hier durch das SF-Element ersetzt, ansonsten könnte man Korhen auch gut durch Conan ersetzen. Auch dass Korhen eher zufällig in dieses Abenteuer stolpert, die Flucht aus der Gefangenschaft und die verschiedenen Stationen des Helden (Schaustellertruppe, Sklaverei, Piraten) könnten gut aus den Abenteuern des Cimmeriers stammen, ebenso wie seine weibliche Begleitung, die durchaus auf Augenhöhe des Helden agiert. Fans von Heroic Fantasy werden auf jeden Fall bestens bedient, der Pulp-Charakter tut ein Übriges, DIE AUSSGESTOSSENEN VON ORION sehr sympathisch zu machen.

Die Geschichte adaptiert den Roman LA CROIX DES DÉCASTÉS von Julia Verlanger (Pseudonym der 1985 verstorbenen Éliane Taïeb), der offenbar nie auf Deutsch erschienen ist. Immerhin wird dies jetzt für die Comicadaption von Éric Corbeyran (DOPPELGÄNGER, ELFEN, BADLANDS, ASASSIN’S CREED) nachgeholt.

Die Zeichnungen von Jorge Miguel (ALS DIE ZOMBIES DIE WELT AUFFRASSEN) wirken zum Thema passend wenig subtil und ohne viel Schnickschnack. Besonders gefallen die Wrackteile verschiedener Raumschiffe, die überall über das Land verteilt sind und die von der mittelalterlichen Kultur nicht als solche erkannt werden. Nur Mimik und Gestik der Figuren sind stellenweise übertrieben dargestellt.


FAZIT
Obwohl in einer zukünftigen SF-Welt angesiedelt, bietet die Story ein klassisches Heroic Fantasy-Abenteuer mit Pulp-Charakter.

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Kulturspions avatar

Rezension zu "Metronom" von Eric Corbeyran

Der Splitter Verlag tickt richtig - "Metronom" ist Science Fiction für Anspruchsvolle
Kulturspionvor 4 Jahren

Seit Star Wars sind gigantische Raumschiffschlachten das Mass der Dinge, will man einen Science-Fiction-Fan ins Schwärmen bringen. Doch die Erzählkunst mit spekulativen Zukunftsszenarien kann weit mehr bieten als das Transponieren alter Cowboy-Geschichten in eine ausserirdische Umgebung ausgestattet mit futuristischem High Tech-Spielzeug. Pessimistische Visionen der zukünftigen Menschheitsgeschichte treffen oft einen Nerv und erzählen gerade so viel über den Zustand des Hier und Jetzt als über das fantasierte Futurum.

Die Comic-Serie Metronom bietet eine solche Science-Fiction-Geschichte. Angesiedelt in einem totalitären Gesellschaftssystem, das sich aber demokratisch nennt, entfalten sich zwei Handlungsstränge. 

Da ist zum einen Lynn, die unnachgiebig nach dem Verbleib ihres Mannes forscht und doch nur gegen Wälle aus Lüge und Desinformation anrennt. Ihr Mann ist von einer Müllsäuberungskation in den weiten des Alls nicht mehr zurückgekehrt und die Regierung verweigert jegliche Auskünfte. Was wird hier vertuscht? 

Zum anderen ist da der ranghohe Kommissar, ein Karrierist, unnachgiebig, regierungstreu, wendig im Denken, eisern in der Ausführung. Von höchster Stelle erhält der den Auftrag, den jüngsten Versuchen einer rebellischen Geheimorganisation nachzugehen. Mit illustrierten Geschichtsbüchern wollen diese eine Revolution anzetteln. Lächerlich, in den Augen der Machthabenden. Und dennoch ist man entschlossen und ängstlich genug, das Übel im Keim zu ersticken. 

Der soeben erschienene vierte Band in der Serie „Psychovirus“ spannt den Handlungsbogen geschickt zurück an den Anfang, „Nulltoleranz“, knüpft an die Ausgangslage im ersten Band an und fächert mit einer Rückblende in die Anfänge des Regimes eine weitere Ebene auf. Die Komplexität dieses feinnervig konzipierten Comics macht einen Teil seiner Faszination aus.

Den anderen, und beileibe nicht den geringeren Teil steuert die filigrane Zeichenkunst des Comic-Künstler Grun (das ist Ludovic Dubois) bei. Seine detailverliebte, äusserst klare und ruhige Strichführung führt den Blick des Lesers mit einer Präzision, die einem Dirigent bei der Leitung eines Orchesters gleichkommt. Keine Hektik, keine unnötigen Nebenschauplätze, keine peinlichen Effekte oder unnötigen Grafikexperimente. Dafür ein ehrlicher, geradliniger, ökonomischer, aber niemals sparsamer Zeichenstil, der schon auf den ersten Blick überzeugt. Die Farben sind stellenweise überraschend, aber immer angenehm, gedämpft, stimmig, niemals grell oder überreizt. Eine perfekte Lektüre.

Der Splitter Verlag hat hier erneut bewiesen, dass er auf dem deutschsprachigen Comic-Markt mittlerweile die erste Adresse für die Bereiche Fantasy, Historische Geschichten und Science Fiction ist. Mit einer erstaunlichen Konsistenz pflückt er die Rosinen aus der enormen französischen Tartes de Bande Dessinée und serviert sie den deutschsprachigen Fans Monat für Monat auf einem Silbertablett. Zum Glück. Denn der Heisshunger der lesenden Fangemeinde reisst nicht ab und will täglich aufs Neue gestillt sein. Momentan ist das kein Problem.

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