Eric H. Cline Warum die Arche nie gefunden wird

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Inhaltsangabe zu „Warum die Arche nie gefunden wird“ von Eric H. Cline

Immer wieder verbreiten selbsternannte Bibelkenner Sensationelles: Da hat man die Arche Noah am Berg Ararat entdeckt, die verlorene Bundeslade wiedergefunden oder den üppigen Garten Eden aufgespürt - alles auch ohne archäologischen oder geologischen Beweis. In seinem preisgekrönten Buch räumt Eric Cline nun auf mit solchem Halbwissen: Der mehrfach ausgezeichnete Archäologe und Bestsellerautor veranschaulicht auf der Basis von soliden archäologischen und historischen Erkenntnissen, was hinter den bekanntesten biblischen Geschichten steckt. Eine ebenso profunde wie provokative Spurensuche!

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  • Archäologischer Zugang zu biblischen Mysterien

    Warum die Arche nie gefunden wird
    SeilerSeite

    SeilerSeite

    22. July 2017 um 18:30

    Wo liegt der Garten Eden? Gab es Sodom und Gomorra wirklich? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht der renommierte Archäologie Eric H. Cline in diesem Buch nach. Dabei ist der Inhalt wesentlich sachlicher und seriöser als der reißerisch klingende deutsche Titel.Cline betritt das Feld der biblischen Archäologie vom Standpunkt des neutralen Wissenschaftlers. Nun wird man sofort einwenden, dass es diesen scheinbar unabhängigen Standpunkt gar nicht gibt. Damit soll jedoch lediglich eine nicht tendenziöse Herangehensweise angedeutet werden. Kurz gesagt: Cline versucht nicht von vornherein, die Bibel zu beweisen oder zu widerlegen, wie man es leider in zahlreichen anderen Publikationen zu diesem Thema vorfindet.Auch in der Methodologie bleibt der Historiker in seinem Fachgebiet. Für die Diskussion einer These versucht er, nach Möglichkeit drei unabhängige Quellen zu vergleichen. Dafür werden die biblischen Berichte, nichtbiblische literarische Texte sowie Artefakte der Archäologie herangezogen. Aus der Sicht des Theologen ist hier bemerkenswert, dass die biblischen Erzählungen überhaupt als der Betrachtung wert erachtet und als mögliche Quelle herangezogen werden. Das ist in der Theologie keineswegs üblich. Im Anschluss an die Vorstellung der Quellen gibt Cline einen kurzen Abriss über die Forschungsgeschichte. Schließlich diskutiert er unterschiedliche Theorien zur Klärung einer Sachfrage. Wenn dabei kein für ihn plausibles eindeutiges Ergebnis herauskommt, lässt er das Mysterium als solches stehen. Hier ist positiv hervorzuheben, dass bei solchen ungeklärten Fragen nicht vorschnell einer Darstellungsweise zugestimmt und eine andere verworfen wird. Alle Quellen erfahren eine sorgfältige Auswertung und sachkundige Bewertung.Man muss sich bei diesem Buch bewusst sein, dass hier nicht ein Theologe schreibt, der biblische Archäologie betreibt, sondern ein Althistoriker und Archäologe. Das bedeutet, es findet an keiner Stelle eine theologische Bewertung der Quellen oder der Ergebnisse statt. Das bedeutet weiterhin, es geht hier nicht um Glaubensfragen. Anliegen von Cline ist es, den biblischen Geschichten archäologisch auf die Spur zu gehen und nicht, den christlichen Glauben durch Verifizierung oder Widerlegung des biblischen Fundamentes zu beweisen oder zu nihilieren (obwohl die hermeneutische Frage natürlich immer mitschwingt).Wer eine archäologische Sichtweise auf sieben bekannte Berichte aus der Bibel wünscht, findet in diesem Buch viele interessante Ausführungen. Die Bewertung derselben gerade hinsichtlich des Glaubens muss jeder eigenständig vornehmen.Originaltitel: "From Eden to Exile – Unraveling Mysteries of the Bible"

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