Eric Lindstrom Wie ich dich sehe

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Inhaltsangabe zu „Wie ich dich sehe“ von Eric Lindstrom

»Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will …

Ein gutes Buch , hat mich aber nicht so mitgerissen.

— -Paeja-
-Paeja-

Ein wundervolles Buch! Mir hat es richtig gut gefallen. Der Humor ist klasse und der Schreibstil super!

— CorniHolmes
CorniHolmes

Tolles Buch, aber ein wenig mehr "Spannung" hätte der Erzählung gut getan.

— Vucha
Vucha

Ein interessantes Buch, aber es gab halt nicht besonders einen Spannungsaufbau.

— 22jasmin22
22jasmin22

Wirklich Sachlich aber es gab nicht wirklich Spannungsaufbau dennoch ein sehr schöner Blick in die Welt der blinden. Wirklich interessant.

— LivelikeQueen-Evi
LivelikeQueen-Evi

ganz besonderes Buch mit einer tollen Message - sehr empfehlenswert! ♥

— Aisel
Aisel

Das Thema Blindheit wird einem auf authentische und bewegende Weise näher gebracht.

— felicityofbooks
felicityofbooks

Fantastisch geschrieben. Ich bin richtig eingetaucht in Parkers Welt! Nur das Ende hat mich enttäuscht, weil ich was anderes erwartet hatte.

— Nitle44
Nitle44

Toller Roman über eine besondere Protagonistin

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Aus ungewöhnlicher & seltener Perspektive beschrieben, denn Parker ist blind! ♥ authentisch & sanft erzählt! ♥ Denn P.G. ist NUR blind ;)

— suggar
suggar

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  • Ab 12 Jahren zu empfehlen, toller jugendlicher Schreibstil, schöne Geschichte.

    Wie ich dich sehe
    AnnetteH

    AnnetteH

    20. August 2017 um 22:33

    »Wie ich dich sehe«von Eric Lindstrom Ein neues Highschool-Jahr, eine neue Herausforderung für Parker Grant. Denn die Jefferson High wurde geschlossen und alle Schüler wechseln auf die Adams. Parkers Schule. ... Das schlimmste daran ist, sie alle sind neu, sie alle kennen nicht die Regeln, Parkers Regeln. Parker Grant ist blind. Befolge ihre Regeln und ihr werdet vielleicht miteinander auskommen.Meine Meinung: Wie ich dich sehe, hat mir gut gefallen, es beschreibt das Leben der Parker Grand, wie sie mit ihrer Blindheit umgeht, und das ist meiner Meinung nach eine tolle Art und Weise. Denn sie hat immer eine Augenbinde um mit diversen Motiven. Und sie hat ihre Regeln, die, wenn man diese kennt, vollkommen nachvollziehbar sind. Ich würde dieses Buch ab 12 Jahren empfehlen, da es den typischen Alltag von Schülern widerspiegelt, wobei im Fall von Parker nicht alles so typisch ist. Es geht um Vertrauen, junge Liebe, Freundschaft und um Zusammenhalt. Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil und eine jugendliche Sprachweise. Ich mag die Regeln von Parker, da wir oft unsere Augen vor vielen Dingen verschließen und vieles für selbstverständlich halten.Fazit: Ab 12 Jahren zu empfehlen, toller jugendlicher Schreibstil, schöne Geschichte. Zitat: »Wahrheit macht nicht glücklich, sie öffnet nur die Augen.« »Sehen heißt nicht glauben, glauben heißt sehen.« 4/5 Sterne

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  • Wie ich dich sehe

    Wie ich dich sehe
    22jasmin22

    22jasmin22

    13. June 2017 um 13:51

    Inhalt: »Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will.. Meine Meinung: Als ich dieses Buch gesehen hatte, wusste ich sofort, dass es ein besonderes Buch wird. Da ich so ein Buch in der Art noch nicht richtig gelesen hatte, aber es hat mir richtig gutgefallen. Die Überschrift & die Kapitelüberschrift stehen in einer Blindenschrift da, was ich auch ziemlich passend fand & die Idee gut. Die Sicht die von Parker erzählt wird ist richtig interessant, da man aufgeklärt wird wie sich ein Blinder fühlt & wie er seinen Alttag überwindet & was derjenige denkt. Richtig interessant kann euch das Buch nur weiter empfehlen! ❤

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    • 2
  • Witzig und gefühlvoll

    Wie ich dich sehe
    denise7xy

    denise7xy

    02. May 2017 um 13:21

    Erster SatzMein Wecker piepst.MeinungSeit einem Autounfall mit sieben Jahren ist die heutige sechzehnjährige Parker blind und meistert ihr Leben mit dem Handicap. Doch in den Sommerferien stirbt ihr Vater und sie ist damit allein. Nervige Verwandte, die zu ihr ins Haus ziehen, zwei Schulen, die zusammen gelegt werden und somit hunderte neue Mitschüler bedeuten und wäre das nicht alles schon genug, ist unter den Neuen ihr erster Freund, dem sie vertraut hatte und der sie hintergangen hat. All das kommt auf die junge Parker zu und schon bald kann sie ihre Gefühle nicht mehr so einfach unterdrücken.Erzählt wird die Geschichte von Parker selbst. So sieht man die Menschen, Umgebung und Dinge ebenso wie sie nicht, sondern verlässt sich auf die Gedanken von der Protagonistin oder den Erzählungen der anderen Charakteren. So werden weder Aussehen, noch Mimik der Charaktere beschrieben und alles der Vorstellungskraft überlassen. Der Schreibstil ist flüssig und total angenehm und lässt einen gut in die Geschichte eintauchen.Der Klappentext gibt die Story leider etwas falsch wieder, weswegen ich mit etwas anderem gerechnet hatte, dann aber zum Glück positiv überrascht wurde.Zu Beginn findet sich der Leser in einem Traum von Parker wieder, bevor diese aufwacht und der erste Schultag nach den Ferien, und somit nach dem Tod ihres Vaters. Alles läuft wie immer ab, nur dass die Schule nun voller ist und die neuen Schüler die „Regeln“ nicht kennen, was einige Unannehmlichkeiten für Parker bedeuten.CharaktereDie Protagonistin wirkt auf den ersten Seiten tough und lässt sich von niemanden unterdrücken. Durch ihre sehr direkte Art, stößt sie nicht selten bei anderen an, sie wird aber auch gerade deswegen von vielen geschätzt. Parker nimmt im Buch eine, für sie selbst, sehr große Entwicklung vor. So sieht sie ihre Fehler ein und denkt viel über ihre eigentlichen Ängste nach.Von ihrem ehemaligen Freund Scott, bekommt man am Anfang nur wenig mit. Er ist bei ihr im selben Kurs, das war es eigentlich auch schon. Er ist ruhig und wirkt zurückhaltend, und trotz Parkers sehr ruppigen Abfuhr vor zweieinhalb Jahren, sehr zuvorkommend und freundlich ihr gegenüber. Er weiß, das er einen Fehler gemacht hat und büßt dafür, obwohl er eigentlich nichts dafür kann. Molly, Sarah und Faith sind Parkers Freundinnen, wobei ihre Verhältnisse alle unterschiedlich sind. So ist Molly ihr neuer Buddy im neuem Schuljahr, nachdem die Vorherige umzog, und hilft ihr im Unterricht und bei den Hausaufgaben. Obwohl sie sich noch nicht lange kennen, verstehen die Beiden sich schnell und verbringen auch außerhalb der Klassen Zeit miteinander. Sarah ist ihre beste Freundin, schon vor dem Unfall. Zusammen beraten die beiden andere Schüler oder hören sich einfach nur ihre Probleme an, telefonieren jeden Abend und erzählen sich eigentlich alles. Faith ist eine alte gute Freundin, doch auch wenn Parker und sie sich auseinander gelebt haben, wenn es hart auf hart kommt, stehen sie füreinander ein.FazitMit der schlagfertigen Parker hat der Autor dieser Geschichte die perfekte und vor allem sympathischste Protagonistin gefunden, die es gab. Viel Witz und Humor, sarkastischen Kommentaren, aber dennoch herzzerreißend und schön zugleich. 5/5 Sternen

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  • Sehr emotional und trotzdem witzig!

    Wie ich dich sehe
    Luna0501

    Luna0501

    30. April 2017 um 13:11

    Parker ist blind. Nicht schon seit ihrer Geburt, sondern leider durch einen Unfall. Doch wer meint das würde eine Parker Grant aufhalten hat sich gehörig getäuscht. Im Gegenteil, sie hasst es, wenn jemand eine ihrer zwölf Regeln verletzt und sagt demjenigen das dann auch auf ihre besondere Art. Direkt, schonungslos ehrlich und ohne Zuckerguss." Regel Nr. 11: Es gibt keinen Grund, mir gegenüber irgendwie verkrampft oder unsicher zu sein. Ich bin wie du mit geschlossenen Augen. Nur schlauer."Das junge Mädchen ist eine sehr temperamentvolle Persönlichkeit, die sich zu Beginn nicht gerne helfen lässt. Doch echt beeindruckt bin ich von ihrem Ehrgeiz trotzdem im Leichtathletik Team mit laufen zu wollen und auch von anderen Dingen, die Parker schafft. Aber unter ihrer forschen Schale brodelt es gewaltig und ich habe auf die Explosion gewartet. Als es dazu endlich kommt, verschiebt sich alles im Leben der blinden Sportlerin und wird nochmal neu geordnet....An ihrer Seite: Toughe Mädels, knuffige Kerle, typische Zicken und tiefgehende wie auch wahnsinnig witzige Dialoge!"Wie ich dich sehe" ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und ich habe sie an einem Tag verschlungen. Die Art und Weise wie Eric Lindstrom von den Problemen und Herausforderungenen einer Blindheit erzählt und es trotzdem in eine leichte, lockere Jugendgeschichte packt, ist sehr beeindruckend. Ich fühlte mich mit Parker verbunden, würde hinfort getragen von ihren Gefühlen und Gedanken, was sie unglaublich greifbar macht. Ihre Entwicklung zu beobachten, wie sie reift, sich öffnet und eine andere Sichtweise auf ihre Umwelt bekommt, wie sie reagiert und vor allem die Sache mit Scott löst, ist so emotional, dass ich Tränen in den Augen hatte. Dank ihrer lässigen Art habe ich herzhaft gelacht! Ich liebe ihre Sprüche und war direkt ein bisschen traurig, als ich mich schon von ihr trennen musste.Das Cover finde ich ganz klasse.  Es passt zu Parker und ihrer Vorliebe für Augenbinden.

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  • Rezension - Wie ich dich sehe

    Wie ich dich sehe
    Aisel

    Aisel

    27. April 2017 um 23:30

    Inhalt: »Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will. Meinung: Mir war sofort klar, dass "Wie ich dich sehe" ein ganz besonderes Buch ist. Ich habe noch nie was in der Art gelesen und es hat mir richtig gut gefallen! Als Erstes möchte ich die großartige Aufmachung erwähnen. Die Überschrift und die Kapitelüberschriften stehen zusätzlich in Blindenschrift da, was ich sehr passend und besonders finde. Mir gefällt die Idee persönlich sehr gut. Allgemein finde ich die Idee hinter dem Buch sehr spannend. Ich habe mich nie mit dem Thema Blindheit oder dem Leben einer blinden Person auseinandergesetzt und mich nie gefragt, wie so jemand seinen ganz normalen Alltag bewältigt. Parkers Geschichte hat mir aber einen guten Einblick gegeben, den ich so nie betrachtet habe. Das Buch zeigt einem, dass Blindheit kein Handicap sein muss. Allein das spricht meiner Meinung nach für das Buch und macht es lesenswert. Parker als Protagonistin hat mir gut gefallen. Es ist einfach ganz anders aus der Sicht eines blinden Hauptcharakters zu lesen, denn man weiß nicht genau wie Charaktere oder Umgebungen aussehen. Dennoch hat der Autor es geschafft, dass ich mich sehr gut in Parker hineinversetzen und mir vieles vorstellen konnte. Mir hat außerdem gefallen, dass keine große Sache aus ihrer Blindheit gemacht wurde und nicht versucht wurde das in eine deprimierende Schiene oder sowas zu lenken. Ich mochte Parkers ironische Art echt gerne und fand ihre Sprüche echt witzig und unterhaltsam. Sie hat viel in ihren jungen Jahren erlebt und das merkt man ihr auch an, denn sie hat eine dicke Schutzwand um sich errichtet. Ihre Regeln fand ich sehr spannend und ebenfalls eine gute Idee. Hin und wieder fand ich Parker aber auch etwas anstrengend, denn manchmal hatte ich das Gefühl ihre Welt dreht sich nur um sich selbst. Ich denke sie war zu sehr auf ihre eigenen Probleme fixiert und hat so die Sorgen anderer nicht wahrgenommen. Die anderen Charaktere, wie beispielsweise Parkers beste Freundin, haben mir ebenfalls gut gefallen und waren gut ausgearbeitet. Scott als männlicher Protagonist fand ich sympathisch und mir hat das Zusammenspiel zwischen den beiden gut gefallen, trotz ihrer schwierigen, gemeinsamen Vergangenheit. Die Geschichte fand ich sehr schön und unterhaltend. Es gab ein paar wenige langatmige Stellen, über die ich aber hinwegsehen kann, weil mir der Rest wahnsinnig gut gefallen hat. Ich muss außerdem ein großes Lob an den Autor aussprechen, der es sehr glaubwürdig geschafft hat aus der Sicht einer Jugendlichen zu schreiben, hätte ich es nicht gewusst, wäre ich niemals drauf gekommen, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Sein Schreibstil war locker, jugendlich und hat zum Weiterlesen animiert. Das Ende fand ich ganz gut, ist aber sehr offen geblieben. Da hätte ich mir persönlich etwas mehr gewünscht, das ist aber Geschmackssache. Ich kann mir vorstellen, dass es einigen zu wenig sein wird, viele das so aber mögen werden. Insgesamt kann ich euch das Buch wirklich empfehlen, es ist definitiv einen Blick drauf wert! 

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  • Not if I see you first

    Wie ich dich sehe
    felicityofbooks

    felicityofbooks

    27. April 2017 um 21:20

    Inhalt:"Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!"Das ist Parkers Credo, und sie hat ein strenges Regelwerk aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem plötzlichen Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern.Sie trainiert fürs Laufteam - sie mag ja blind sein, aber ihre Beine funktionieren noch. Und ansonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Halt: Mitleid unerwünst. Bis Scott ihrer Liebe noch eine Chance geben will...Meine Meinung:Die Ich-Form von Parker, aus der dieses Buch geschrieben ist,, ist bewundernd. Bewundernd, dass der Autor so ein gutes Gespür für die Gedanken  eines Jugendlichen hat. Und bewundernd , dass er eine so glaubwürdige Sicht einer Blinde schafft.Was ich gut fand, ist, dass kein großes Drama um die Blindheit von Parker oder ihr sonstiges Leben gemacht wurde und trotzdem eine einfühlsame  und besondere Stimmung aufgebaut wurde. Die Erzählung war glaubhaft und doch habe ich mir etwas mehr Beschreibungen bezüglich anderer Sinnesorgane gewünscht. Immerhin ist es Parker verwehrt etwas zu sehen, auch kann sie keine Licheinwirkungen wahrnehmen, deshalb hatte ich mir gedacht, mehr Schilderungen von Geräuschen oder Gerüchen vorzufinden.Parker ist eine wirklich interessante, authentische sowie zutiefst starke und eigensinnige Protagonistin. Das Leben war scheinbar nie wirklich auf ihrer Seite, denn als sie klein war verursachte ihre Mutter einen Autounfall, bei dem diese starb und Parker selbst erblindete. Dann verriet sie ihr bester Freund auf schreckliche Art und Weise, später stirbt auch noch ihr Vater un ihre nicht sehr engen Verwandten ziehen bei ihr ein.Diese Erlebnisse haben sie eine Schutzwand um sich aufbauen lassen, bestehend aus Selbstironie, Ruppigkeit, Ehrlichkeit und Regeln, die niemand überschreiten darf. Das finde ich aber sehr nachvollziehbar, denn gehen solche Geschehnisse nicht ohne Auswirkung an einem vorbei. Es ist oft wirklich interessant, denn Parkers Gedanken drehen sich nur um sich selbst sowie das bei vielen Menschen der Fall ist. Hin und wieder ist mir in den Kopf gekommen, dass Parker wirklich blind ist. Aber nicht bezüglich der Blindheit ihrer Augen, sondern der, ihres Einfühlungsvermögens. Mir hat sich des Lesens oft die Frage gestellt, ob wir uns vielleicht nicht zu sehr auf unsere Augen verlassen.  Wäre es in manchen Situationen möglicherweise besser, wenn wir nicht nur auf das Aussehen achten?Fazit:Parkers ironische Art sorgt für viele charmante und witzige Szenen. Außerdem wird einem das Thema Blindheit auf authentische und bewegende Weise näher gebracht.

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  • Nicht wenn ich dich zu erst sehe

    Wie ich dich sehe
    -Bitterblue-

    -Bitterblue-

    27. March 2017 um 13:05

    Blindheit muss kein Handicap sein :)"Wie ich dich sehe" ist nicht nur optisch ein besonderes Buch. Ich liebe das grüne Cover und finde besonders die fühlbare Blindenschrift darauf großartig. Parker ist eine starke und interessante Protagonistin. Sie verlor als Kind bei einem Autounfall  ihr Augenlicht. Ihre betrunkene Mutter verursachte den Unfall und starb dabei. Als wäre das nicht schlimm genug verstirbt auch Parkers Vater und ihr Freund verletzt sie zutiefst. Doch trotz der ganzen Schicksalsschläge gibt Parker nicht auf, doch sie stellt zu ihrem Schutz Regeln auf. Manchmal fand ich die Protagonistin etwas anstrengend, ihre Welt dreht sich oft nur um sich und sie vergisst die Probleme und Sorgen anderer. Dennoch bewundere ich sie führe ihre Stärke und ihren Ehrgeiz. Leider bin ich mit dem Ende nicht ganz zufrieden. Ich fand es zu offen, auch wenn es keinen Cliffhanger gab. Insgesamt fällt es mir schwer eine Wertung zu schreiben. Einerseits fand ich das Buch toll und auf seine Art bewegend. Es ist nicht traurig, es ist eher Mut machend. Aber  so kleines bisschen Pep hat mir gefehlt, dieser "Wow - Dieses Buch werde ich nie wieder vergessen"-Moment, von daher vergebe ich "nur" 4 Sterne.

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  • gefühlvolle, bewegende Geschichte

    Wie ich dich sehe
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    05. March 2017 um 23:33

    Infolge eines Unfalls ist Parker erblindet. Die inzwischen 16-jährige findet sich gut in ihrem Leben zurecht – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater stirbt. Dass dann auch noch ihr Ex-Freund auf ihre Schule kommt, bringt Parker völlig aus dem Konzept. Zeit, die eigenen Regeln neu zu überdenken...Dies war für mich das zweite (Carlsen) Buch mit einer blinden Protagonistin. Im Gegensatz zu →Alles was ich sehe gibt es hier allerdings keinerlei Fantasyanteil, was die Geschichte noch ein wenig bewegender macht.Zwar kann ich nicht einschätzen, wie realistisch das Leben der blinden Parker dargestellt ist, die Beschreibungen lesen sich aber sehr authentisch.Parker musste sich ihre Welt auszählen, um sich zurechtzufinden. Die kleinste bauliche Veränderung kann für sie zum Problem werden. Sie hat einen völlig anderen Blick auf die Welt und die Menschen entwickelt.Daher regt die Handlung stark zum Nachdenken an: In wie vielen Situationen verlassen wir uns nur auf unsere Augen. Wie aufgeschmissen wären wir, wenn wir Ereignisse allein anhand von Geräuschen und Tonlagen erfassen müssten.So ist es verständlich, dass auch Parker oft ins Grübeln gerät und zu zweifeln beginnt, was ihr Umfeld vielleicht vor ihr verbirgt oder was sie einfach nicht mitbekommen kann.Aufgrund der Ich-Perspektive ist der Leser sehr nah an ihren Gedanken und Gefühlen. Parker lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben – mit all seinen Tücken, aber auch mit all den Glücksgefühlen, die sie erlebt, bei Ereignissen, die für Sehende oft selbstverständlich sind. Nicht zuletzt dadurch wird die Geschichte so berührend.Ich habe viel unterwegs im Bus gelesen und hatte dabei Probleme, den Reader wegzulegen und auszusteigen, weil ich so in Parkers Welt gefangen war und weiterlesen wollte.Die 16-jährige ist eine sehr starke Protagonistin. Sie geht offen, ein wenig selbstironisch mit ihrer Behinderung um und hat ihren Weg gefunden, wie sie trotzdem auf möglichst wenig im Leben verzichten muss. Sie ist mutig und risikobereit, was von ihrem Umfeld teilweise als lebensmüde aufgefasst wird, beim Lesen aber für besonders bewegende Momente sorgt. Und gleichzeitig ist sie verletzt von Ereignissen aus der Vergangenheit und leicht verletzlich, da sie sich unter der harten Schale, die sie nach außen präsentieren möchte, viele Sorgen und Gedanken macht.Dank Parkers angenehmen, flüssigen und bildhaften Erzählstils fliegen sie Seiten nur so dahin. Das Ende ist toll, doch auch recht abrupt – ich hätte an dieser Stelle gern noch (ewig) weitergelesen...Eine bewegende Geschichte über einen blinden Teenager, der sein Leben neu organisieren muss und dabei auch über sich selbst noch einiges lernen kann. Parkers charmante, ironische Art sorgt für viele witzige Momente in der ansonsten sehr gefühlvollen, berührenden Handlung.

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  • Eine bewegende Geschichte !!!!

    Wie ich dich sehe
    Swiftie922

    Swiftie922

    05. March 2017 um 12:14

    Inhalt : »Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will …QUELLE : Carlsen MEINUNG :In „Wie ich dich sehe“ geht es um Parker, die mit geschlossenen Augen durch die Welt geht, denn sie ist blind. Seit der Trennung von ihrem Freund und dem Tod ihres Vaters ist alles anders und sie gibt sich für jeden Tag, an dem sie nicht weint einen Goldstern. Sie trainiert trotz ihres Handykaps für ein Laufteam und hält sich andere eher vom Hals. Als Scott auftaucht,wird alles anders…Parker ist blind und muss mit geschlossen Augen durchs Leben gehen und ihren Alltag bestreiten. Das alles ist nicht so einfach und als ihr Freund sie verlässt und ihr Vater stirbt,wird alles noch kompilierter sich wieder ins Leben zu stürzen.Der Schreibstil des Autors führt den Leser mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Parker. Durch ihre Sicht erfährt der Leser die ganze Handlung und kann sie so noch näher kennen lernen. Ihre Gefühle und Gedanken gingen mir dabei sehr nahe und ich konnte mich kaum von ihr abwenden. Man erfährt viele neue Dinge über Blinde und welche Hilfsmittel ihnen zu Verfügung stehen. Manche von ihnen habe ich schon durch die Medien gekannt und andere haben mich echt erstaunt. Man lernt alles mit Parkers Sinnen kennen und wie sie ihre Außenwelt wahrnimmt mit den Menschen.Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Parker mitgenommen. Man lernt ihren Alltag kennen und wie sie mit ihrer Blindheit alles meistert. Sie hat sich ihre eigene Welt aufgebaut und dazu gehören auch Regeln. Ein Schicksalsschlag erschwert ihr sich wieder in ihren Alltag zu finden und auch ihre Gefühle leiden, weil die Beziehung zu ihrem Freund gerade zu Ende ging. Das Laufen mit dem Lauf Team gibt ihr etwas halt und sie versucht alles wieder anzugehen. Als ihr E x Freund Scott ihrer Beziehung noch eine Chance geben will, muss Parker schauen kann sie sich wieder auf etwas einlassen mit ihm? Ist das Vertrauen nicht zu sehr erschüttert? Wird es ein Happy End geben? Der Autor hat mit diesem Buch einen besonderen Nerv bei mir getroffen, denn es gibt nicht viele Bücher die mich so mitnehmen und meine Sicht auf andere so beeinflussen. Ich habe mit Blinden immer Mitleid und würde am liebsten etwas dagegen tun, damit diese wiedersehen können. Leider gibt es kein Heilmittel für dieses Handikap und man muss damit leben. Ich finde, dieses Buch ist ein Werk, das berührt und man es einfach aufschlagen muss.Das Cover passt einfach wie die Faust aufs Auge und hat mich direkt angelockt es mir holen zu wollen. Die Farben und die Frau passen perfekt auf Parker und zeigen wie die Menschen durch diese Welt gehen, die Blind sind.Das Ende hat dem Buch einen besonderen Abschluss gegeben und ich war bis zuletzt gefangen in diesem Buch.FazitMit „Wie ich dich sehe“ schafft der Autor eine Geschichte, die man nicht so leicht vergisst. Man bekommt eine andere Sicht der Dinge und lernt die Mittel kennen mit denen Blinde umgehen müssen. Ich bin gespannt, was als Nächstes vom Autor kommen wird.

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  • Wie ich dich sehe

    Wie ich dich sehe
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    01. March 2017 um 11:17

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) " Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer" Dieser Satz auf dem Buchrücken und das tolle Cover haben mich sofort neugierig gemacht und so durfte das Buch bei mir einziehen. Wir erleben die Geschichte aus der Ich- Perspektive von Parker und ich kann nur sagen; Hut ab, dass ein Autor die Gedanken und Gefühlswelt eines 16 jährigen Mädchens so unglaublich gut dargestellt hat. Der Schreibstil ist flüssig, sehr sprachgewandt und es gibt unheimlich viele wunderbare Zitate, die man einfach nur festhalten möchte. Parker die Hauptprotagonistin ist wirklich sehr intensiv und gründlich ausgearbeitet. Ich mochte sie einfach auf Anhieb, was vor allem an ihrer direkten, ehrlichen, erfrischend sarkastischen Art lag. Sicher manchmal musste ich schon leer schlucken, oder dachte, " Mädel, ein bisschen mehr Feingefühl bitte" aber hinter ihren harten Schale verbirgt sich eben auch ein weicher Kern. Die weiteren Charaktere waren gut dargestellt und ich mochte sie auch, im Vordergrund steht aber schon ganz klar Parker was mich jetzt aber auch nicht gestört hat. Wir erhalten hier eine ruhige, einfühlsame, eindrückliche Geschichte über das Leben eines blinden Mädchens, die eine riesengrosse Portion Humor enthält. Das hat mir einfach wahnsinnig gut gefallen so dass ich über den ein oder anderen dahinplätschernden Abschnitt hinwegsehen konnte. Ich vergebe hiermit 4,5 Sterne

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  • Bewegend und ehrlich!

    Wie ich dich sehe
    Line1984

    Line1984

    25. February 2017 um 12:45

    Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden, was mir natürlich als erstes aufgefallen ist war dass Cover. Ich finde es wunderschön gestaltet, es passt hervorragend zur Story. Doch auch der Klappentext machte mich neugierig und ich startete voller Vorfreude mit dem lesen. Gleich zu Beginn lernte ich Parker kennen, ich muss sagen sie ist wirklich eine außergewöhnliche Protagonistin. Sie hat es im Moment echt nicht leicht zum einen ist ihr Vater vor kurzem gestorben und die Trauer sitzt noch sehr tief, zum anderen hat sie sich von ihren Freund Scott getrennt. Doch Parker gibt nicht auf, weder ihre Blindheit, noch die Trauer und der Schmerz können ihr etwas anhaben. Der Schreibstil des Autoren ist sehr locker und flüssig. Dadurch habe ich dieses Buch in einem Zug ausgelesen, was anderes blieb mir auch nicht übrig, denn der Autor weiß wie er seine Leser fesseln kann. Erzählt wird die Story aus Parkers Sicht, dass machte es mir natürlich leicht sie in mein Herz zu schließen. Ich lernte sie noch besser kennen und bekam einen guten ein Blick in ihre Gefühls und Gedankenwelt. Das besondere an ihr ist ihre doch sehr sarkastische Art, mehr als einmal brachte sie mich dadurch zum lachen. Der Autor hat mit diesem Buch etwas besonderes geschaffen, denn obwohl die Thematik auf ein Drama vermuten lässt hat er hier etwas ganz anderes geschaffen. Denn er kommt ohne großes Drama aus, viel mehr würde ich dieses Buch als einen frechen, fröhlichen und witzigen Roman beschreiben der aber auch zum Nachdenken anregt. Das Ende an sich gefiel mir gut, an sich würde ich aber sagen da hätte noch mehr kommen können. Das Ende lässt viel Freiraum für die eigene Fantasie, ich persönlich mag so was sehr gerne. Ich hatte hohe Erwartungen und kann nun nach dem lesen sagen, ja dieses Buch ist etwas besonderes was man auf jeden Fall gelesen haben sollte. Ein tolles Jugendbuch für und und alt gleichermaßen. Klare Empfehlung. Fazit: Mit "Wie ich dich sehe" ist dem Autorin ein Jugendbuch der besonderen Art gelungen welches mich begeistert hat. Eine sympatische Protagonistin, ein flüssiger Schreibstil sowie eine fesselnde Handlung konnten mich hier überzeugen. Von mir bekommt dieses Buch die volle Punktzahl.

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  • Ein unglaublich tolles Buch, und eine ganz besondere (Sicht)weise auf die Welt, Liebe und Freude.

    Wie ich dich sehe
    live_between_the_lines

    live_between_the_lines

    11. February 2017 um 22:51

    Autor : Eric Lindstom Preis : 16,99€ Gebundene Ausgabe : 352 Seiten Verlag : Carlsen  Erschienen : 25. November 2016 Sprache : Deutsch ISBN-10 : 3551583471 Vom Hersteller empfohlenes Alter : Ab 14 Jahren Originaltitel : Not If I See You First Von diesem Buch habe ich über David von Booktown erfahren. Ich war sofort regelrecht angefixt und wollte es unbedingt lesen. Leider war das Buch gerade erst erscheinen und es gab das Buch nur als Hardcover, davor schrecke ich immer etwas zurück, erstens sind sie sooo teuer und zweites sooo schwer wenn man sie überall mithin schleppen möchte. Verletzendes habe ich es mir dann doch gegönnt und es nur zu hause gelesen. Zum Buch   Parker trägt jeden Tag eine Augenbinde, es ist wie ein Statussymbol. Sie ist Blind und will damit etwas ausdrücken. Es geschehen einige schlimme Dinge, sie allerdings redet nicht darüber, sie klebt jeden Abend einen kleinen Stern an ihre Tür, jede Stern steht für einen Tag an dem sie nicht geweint hat. Ihre Freundinnen finden das natürlich nicht gut und versuchen immer für sie da zu sein und als sie Jason kennen lernt scheint alles wieder besser zu werden. Wäre da nicht die Geschichte mit Scott, ihrem Ex und ehemals besten Freund, die sie seit zweieinhalb Jahren belastet. Meine Meinung  Leider hatte ich zu große Erwartungen an das Buch und bin somit schon beeinflusst in die Geschichte gestartet. Die Geschichte an sich ist einfach unglaublich schön, aber auch traurig und an sehr vielen Stellen lustig. Sie hat von allem etwas. Vor allem das die Hauptprotagonistin ein blindes Mädchen ist, hat ich unglaublich faszinierend. Alles aus ihrer Sicht zu sehen, wie sie mit den alltäglichsten Sachen umgeht und was sie für Tricks und Kniffe drauf hat ist unglaublich. Zudem werden immer wieder Augenblicke gezeigt wo man sieht wie gut sie mit ihrer Blindheit umgeht, leider ist das nicht immer so, oft fühlt man mit ihr, sie ist verzweifelt oder hilflos. Trotz alle dem ist sie unglaublich stark und ehrgeizig was man daran sieht, dass sie sich von ihrer Blindheit nicht davon abhalten lässt laufen/joggen zu gehen und schließlich sogar in das Schulteam gebeten wird. Einfach nur Stark. Meiner Meinung nach hat der Autor mit diesem Charakter "Parker" einen meiner neuen Lieblingsbuchcharaktere erschaffen. Auch der Schreibstil ist sehr gut, man kann in einem rutsch durch lesen. Leider war das bei mir nicht von beginn an so. Ich habe zwar immer wieder nach dem Buch gegriffen und ein zwei Kapitel gelesen aber so richtig fesseln konnte das Buch mich erst ab ca. Seite 120 oder so. Ab da habe ich das Buch aber auch wirklich in einem Rutsch durch gelesen und das an einem Nachmittag. Die Geschichte wurde mir später einfach sympathischer, auch als dann Scott wieder auftauchte wurde es besser es brachte etwas Spannung in das bis dahin etwa vor sich hin plätschernde Buch, soll nicht heißen das es bis dahin schlecht gewesen wäre aber ich musste halt erst mal in die Geschichte rein finden. Zu guter Letzt muss ich erwähnen, dass ich das Cover einfach nur super schön finde, es spiegelt auf jeden Fall das Buch und den Inhalt wundervoll wieder. Allerdings finde ich den deutschen Titel nicht so gut gewählt wie den Originaltitel. Wieso ist der nicht einfach übernommen worden oder zumindest nur übersetzt worden und dann verwendet worden. Na ja egal, das Buch wir  d durch den deutschen Titel ja nicht schlechter. Das deutsche Cover ist allerdings um Meilen besser als das Original. Zitat   Tut mir leid das sagen zu müssen, aber Menschen ändern sich nicht. Sie lernen nur aus ihren Erfahrungen und werden bessere Schauspieler. (S. 78) Fazit   Ich hatte zu hohe Erwartungen an das Buch, es war sehr sehr gut aber dadurch das ich durch das warten auf das lesen des Buches meine Vorfreude so gesteigert habe, war es leider kein 5 Sterne Buch. Trotzdem war es so unglaublich berührend mitzuerleben wie Parker sich entwickelt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Sterne: ✴ ✴ ✴ ✴ von 5 möglichen Sternen Zum Autor   Eric Lindstrom hat viele Jahre als Game Designer und Autor in der Unterhaltungsindustrie gearbeitet und wurde dann Grundschullehrer. Er lebt mit seiner Frau und mehreren Katzen an der Westküste der USA. »Wie ich dich sehe« ist sein Debüt.  (Quelle Amazon.com) Klappentext   »Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will … Weiter Bücher von Eric Lindstrom: ------ Save

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    Wie ich dich sehe
    Kleine8310

    Kleine8310

    11. February 2017 um 01:10

    Buchidee:  Die Buchidee hat mir direkt gut gefallen. Ich mag Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sein könnten und ich finde es immer sehr interessant und spannend zu erleben, wie jemand ein schweres Schicksal meistert. Genau aus diesen Gründen habe ich sehr gerne zu diesem Buch gegriffen!    Handlung:  In diesem Buch geht es um die Protagonistin Parker. Parker ist blind und sie ist ein sehr eigenwilliges Mädchen. Seit dem Tod ihres Vaters hat sich für Parker schon einiges verändert, aber als es zur Trennung von ihrem Freund Scott kommt, nimmt ihr das die restliche Sicherheit. Ab diesem Moment beschließt Parker auch, dass sie sich nur noch auf sich selbst verlassen wird. Was sie oben hält ist das Training für's Laufteam und ihre Goldsterne. Einen Goldstern gibt es für Parker jedoch nur, wenn sie einen Tag schafft nicht zu heulen. Mit ihrer recht harten Art sorgt sie dafür, dass ihr andere Menschen nicht zu nahe kommen, bis zu dem Moment, als Scott ihrer Liebe noch eine zweite Chance geben möchte ...   Schreibstil:  Der Schreibstil von Eric Lindstrom hat mir recht gut gefallen. Die Geschichte lässt sich problemlos und flüssig lesen, aber kurze Sätze und eher knappe Beschreibungen überwiegen hier schon. Letzteres hat mich aber gar nicht gestört und ich habe mich während des Lesens ganz wohl gefühlt. Charaktere:  Die Charaktere wurden gut dargestellt, aber der Autor legt das größte Augenmerk ganz klar auf die Protagonistin Parker. Ich hätte es gut gefunden, wenn auch die Nebencharaktere etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen hätten, da ich glaube, dass die damiteinhergehende Abwechslung der Geschichte vielleicht ganz gut getan hätte.    Spannung:  Spannung ist in der Geschichte, meiner Meinung nach, nicht wirklich zu finden gewesen und ich muss sagen, dass die Entwicklung und das Ende auch etwas zu leicht vorherzusehen war, selbst für ein Jugendbuch. Das fand ich ein bisschen enttäuschend.    Emotionen:  Die Emotionen hat der Autor sehr schön rübergebracht und sie sind auch bei mir als Leserin angekommen. Parkers Art vermittelt zwar zunächst Härte, aber hinter der harten, sarkastischen Schale steckt ein gefühlvolles Mädchen, mit dem ich mehr als einmal mitgefühlt habe! Die Emotionen und ihre Vielfalt waren für mich das große Plus an dieser Geschichte!   "Wie ich dich sehe" ist eine schöne Geschichte, die manchmal ein bisschen zu simpel aufgebaut war, aber durch eine tolle Vermittlung der Emotionen bei mir punkten konnte!

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  • Ein Jugendbuch ohne viel Drama

    Wie ich dich sehe
    Si-Ne

    Si-Ne

    29. January 2017 um 11:28

    Fazit: Wie ich dich sehe ist für mich ein Jugendbuch in dem nicht das Drama im Vordergrund steht. Es geht um Parker, die blind ist und mir ihre Welt zeigt. Außerdem ist sie auf dem Weg ins Erwachsensein und muss daher noch eine Menge lernen. Dabei lerne ich ihre Höhen und Tiefen kennen und eben auch ihre Fehlschläge. Durch ihre Blindheit ist Parker schon etwas ruppig, aber das ist ihr Selbstschutz, den ich gut nachvollziehen kann und den geht es ein bisschen zu knacken. Bewertung: Wie ist das Leben, wenn man blind ist. Was denkt man und worauf muss man achten? Was ist offensichtlich und was nicht? Parker führt mich in diese Welt hinein. Sie zählt Schritte und verlässt sich auf ihr Gehör. Außerdem besteht immer ein gewisses Risiko, dass sich was verändert und das sie das nicht sehen kann. An der Schule hat sie immer einen Buddy, der ihr in der Schule hilft. Dieser ist ein ganz normaler Schüler. Für diesen hat Parker regeln aufgestellt, da die meisten Blinden anders behandeln als normale Menschen. Auch für andere gelten diese Regeln, z. B. nicht einfach anfassen, weil sie es nicht sehen kann und sonst erschreckt. Außer um die Blindheit geht es auch um Parker, die eben eine Schutzmauer um sich herum gebaut hat. Da sie nicht sehen kann, kann sie einiges nicht mitbekommen. Parker ist auch nicht seid der Geburt blind sondern erst später geworden. Ich bewundere sie dafür, dass sie ihr Leben trotz dessen meistert. Ich könnte das nicht, jedenfalls nicht so einfach. Über jeden Kapitel steht der Kapitelname in Blindenschrift. Das habe ich extra noch im Internet nachgeschaut. Charaktere Parker ist blind und meistert ihr Leben damit. Sie geht laufen und das ganz alleine. Sie nimmt die Welt ganz anders war, als jemand der sehen kann. Sie ist auch sehr selbstbewusst und ist immer sehr direkt. Damit eckt sie manchmal auch an, aber ich denke, dass ist ihre Schutzschicht. Es ist wirklich schwer an sie heranzukommen. Wie oben genannt, macht sie vieles alleine, weil sie oft keine Hilfe annehmen will und darauf auch ungehalten reagiert. Das kann ich wirklich gut verstehen, weil sie eben nur nicht sehen kann, aber alles andere schon kann. Außerdem kennt sie z. B. die Gegenden sehr gut und weiß daher wo sie ist und worauf sie achten muss. Fay und Sarah sind gute Freunde von ihr und kümmern sich um sie, besonders Sarah. Sie erzählen sich jeden Abend die Dinge, die sie in der Schule erlebt haben und damit kommt Parker auch an einige Informationen. Sarah ist immer einfach an Parkers Seite und das ist wirklich toll. Molly ist ihr Buddy und lernt sie ganz frei kennen. Ein Buddy ist jemand, der sie in der Schule begleitet und mit ihr alles durchgeht. Außerdem hilft diese ihr im Unterricht, da sie ja nicht sehen kann. Sie sieht eben auch, dass Parker sehr garstig wirkt und wie ein Stacheldraht ist. Sie ist aber sehr geduldig und nett und das passt einfach super zum Buddy und auch zu Parker.

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  • Ein tolles und einfühlsames Buch

    Wie ich dich sehe
    ClaudiasBuecherhoehle

    ClaudiasBuecherhoehle

    21. January 2017 um 12:12

    Wie ich dich sehe von Eric Lindstromerschienen bei CarlsenZum Inhalt»Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will... (Quelle: Verlag) Zum BuchDie Story wird in der ersten Person erzählt. Bei jedem Kapitel wird zusätzlich die Kapitelnummer in Brailleschrift verfasst, was mir sehr gut gefiel. Schon von der ersten Seite an war ich fasziniert von Parker. Sie hat einen unbändigen Lebenswillen und meistert ihren Alltag auf ihre ganz besondere Art und Weise. Trotz ihrer Behinderung geht sie jeden Tag alleine joggen und besucht eine „normale“ Schule. Das junge Mädchen hat dadurch von Anfang an einen sehr starken Eindruck auf mich gemacht. Hilfe von ihren Freunden nimmt sie ungerne bis gar nicht in Anspruch, was aber auch eine gewisse Sturheit impliziert. Sie nimmt viele Situationen mit Humor und hat mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Gerade ein Schuhkauf ist mit Parker höchst interessant… Doch mit der Zeit merkt der Leser, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt. Die Fassade bröckelt – näher werde ich darauf an dieser Stelle nicht eingehen.Ich sehe dich dann morgen… Außer du siehst mich zuerst.26% des E-BooksAn der Schule wird dem blinden Mädchen eine neue Mitschülerin für die täglichen Stolpersteine im Unterricht an die Seite gestellt. Molly schießt sich schnell auf Parkers Angewohnheiten und Regeln ein. Dadurch ist sie eine große Stütze und wirkte auf mich äußerst sympathisch.Auch Parkers beste Freundin Sarah mochte ich sehr gerne. Sie hat immer ein offenes Ohr und erdrückt ihr Gegenüber nicht mit überquellender Hilfestellung. Sowas macht eine wirkliche Freundschaft aus. Als sich ihr Verhältnis drastisch ändert, verstand ich die Welt nicht mehr und war richtig entsetzt! Tante Celia empfand ich als großen Kontrollfreak – sie war absolut nicht mein Fall. Ihre Art und Weise mit Parker umzugehen, gefiel mir nicht. Gut, dass ihre Rolle nicht sehr groß ist…„Sollen soll man sowieso nie etwas.“35% des E-BooksDie männlichen Figuren in diesem Buch wurden ebenfalls gut gezeichnet. Sie haben ihre Macken, schlechten Eigenschaften, aber auch teilweise überaus süße Ideen. Das Liebesdreieck gestaltet sich in dieser Geschichte ganz anders, als man es sonst aus Jugendbüchern kennt. Für mich war es nicht komplett vorhersehbar, was mich sehr ansprach. Mit Fortschreiten der Story hat sich der Autor aber sehr in den Analysen eines jeden Problems verloren. Ich kam mir schon vor wie auf der Couch eines Therapeuten … Seitens Parker besteht unheimlich viel Redebedarf, was ich mit der Zeit geradezu nervig fand.Eric Lindstrom hat mir mit Wie ich dich sehe schöne Lesestunden beschert. Dieses Buch ist mehr als ein Jugendbuch, das sich „nur“ um eine schwierige Liebesbeziehung dreht. Außer um Liebe handelt es von Freundschaft, Einsicht, Trauer, Geheimnissen, Lügen und Wahrheit - viele Themen, die der Autor ohne Kitsch hat unterbringen können. Überhaupt hat Erich Lindstrom einen sehr schönen und flüssigen Schreibstil, der die Emotionen gut transportiert. Die Geschichte wirkte sehr authentisch, die Protagonistin stark, aber keinesfalls perfekt. Hier wird mit der Zeit ein Prozess in Gang gesetzt, der mich berührte und nachdenklich gemacht hat. Obwohl Parker Schlimmes durchgemacht hat und ihr Leben auch jetzt alles andere als einfach und bequem ist, spürt der Leser keine deprimierende Stimmung. Alle Zeichen sind eher auf Hoffnung gestellt. Ich vergebe für dieses etwas andere Jugendbuch 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen.„(…) Ein Mensch, der ganz genau weiß, wie gestört du in Wirklichkeit bist, und der das nicht hinnimmt sondern der dich dafür liebt! (…)“64% des E-BooksZum AutorEric Lindstrom hat viele Jahre als Game Designer, Art Director und Autor in der Unterhaltungsindustrie gearbeitet und wurde dann Vor- und Grundschullehrer. Er lebt mit seiner Frau und mehreren Katzen an der Westküste der USA. Mehr unter www.ericlindstrombooks.com. ab 14 Jahren352 Seitenübersetzt von Katarina GanslandtISBN 978-3-551-58347-5Preis: 16,99 Euro© Cover und Zitatrechte liegen beim VerlagAn dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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