Ich hatte das Buch im Urlaub dabei und dafür war es ganz OK. Hätte ich es daheim gelesen hätte ich es wohl abgebrochen und mir ein anderes Buch aus meinem Regal genommen.
Die Idee selbst ist ganz witzig: Eine Kleinstadt möchte zur Nibelungenstadt werden (mit dem zugehörigen Strom an Touristen und damit Geld) nachdem ein Fund gemacht wurde, der - möglicherweise - beweist, dass der Nibelungenhort hier liegt. Dabei soll ein berühmter amerikanischer Journalist helfen... Nur dass der Eingeladene eben nicht der berühmte Journalist ist, sondern ein Mann gleichen Namens (immerhin auch ein Amerikaner, der schreibt).
Also eine klassische Verwechslungskomödie mit netten Wendungen. Insbesondere die Figur des Journalisten ist sehr gut und in allen Facetten dargestellt. Mir wurde es fast schon zu viel, weil er ständig seine Loyalitäten verschoben hat. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Nadine, aber auch Aische ist eine starke Figur. Wie bei den Nibelungen selbst sind es auch in diesem Buch die Frauen, die die Handlung voranbringen.
Wenn man die Nibelungensaga mag und Zeit für etwas skurrilen Humor hat, ist das Buch zu empfehlen. Man verpasst aber auch nicht wirklich viel, wenn man es nicht liest.













