Eric T. Hansen Planet Germany

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Inhaltsangabe zu „Planet Germany“ von Eric T. Hansen

Warum tun sich die Deutschen so schwer mit ihrer Identität? Weil sie sonst keine Deutschen wären, meint Eric T. Hansen, der seit nunmehr zwanzig Jahren das nasskalte Deutschland dem sonnigen Hawaii vorzieht. Was er in diesen Jahren über uns Deutsche herausgefunden hat, ist oft komisch, gelegentlich verblüffend, aber immer erhellend, klug und unterhaltsam: • Warum wir zwar den VW-Käfer erfinden, aber keine lustigen Filme über ihn drehen können. • Warum wir aus ein, zwei toten Dichtern dermaßen Kult machen, dass man fast glaubt, wir würden sie auch lesen. • Warum wir gern beim gepflegten Pils darüber meckern, dass man hierzulande nicht versteht, das Leben zu genießen. •Warum wir Wert darauf legen, die Einzigen zu sein, die wirklich was aus unserem Hitler gelernt haben. • Warum wir tief im Herzen wissen, Nörgeln ist ein Zeichen überlegener Intelligenz.

Der seit 20 Jahren in Deutschland lebende hawaiianische Autor beschreibt seine Erkenntnisse über Deutschland und die Deutschen.

— Merilin
Merilin
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  • Rezension zu "Planet Germany" von Eric T. Hansen

    Planet Germany
    sofie

    sofie

    30. November 2010 um 22:05

    Eric T. Hansen kommt eigentlich aus Hawaii, lebt aber seit einigen Jahren in Deutschland und hat das zum Anlass genommen uns einmal zu zeigen, wie wir eigentlich wirklich sind. Das tut er in 12 "Lektionen", in denen er jeweils eine, seiner Meinung nach typisch deutsche Eigenschaft untersucht. Stellenweise ist das sehr witzig, manchmal wollte ich ihm gern heftig widersprechen. Dann beschwert er sich teilweise auch noch, dass die Deutschen eine so klare Meinung von den Amerikanern haben, während er gerade in einem kompletten Buch seine Meinung zu den Deutschen verarbeitet... Insgesamt war das Buch in etwa so wie ich es erwartet hatte: jede Menge Klischees, ein paar nette, ein paar nicht so nett, dazu ein paar interessante Infos und Bilder. Nichts besonderes, aber auch nichts besonders schlechtes.

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  • Rezension zu "Planet Germany" von Eric T. Hansen

    Planet Germany
    Mephisto

    Mephisto

    29. January 2008 um 14:26

    Unterhaltsames Buch über das Kuriosum Deutschland und seiner Nation. Es sind die schlauen und witzigen Fragen und Hinterfragungen über Deutschland, die oft zu überraschenden Antworten führen. Es ist auch das amüsante Aufzeigen der Vorurteile dieses Landes und der lockere, ironische Schreibstil, der das Buch so wissens- und lesenswert macht. Nur manchmal ist die Übertreibung zu hoch gegriffen, wenn z. B. angeblich kaum ein Deutscher einen deutschen Helden aufsagen kann, allein aus der Geschichte des 2. Weltkrieges könnte ich schon drei Personen benennen...

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  • Rezension zu "Planet Germany" von Eric T. Hansen

    Planet Germany
    Leserausch

    Leserausch

    17. November 2007 um 10:14

    Planet Germany. Eine Expedition in die Heimat des Hawaii-Toasts folgende Produktbeschreibung wurde bei amazon kopiert: Dass der sogenannte, mit Schinken, Käse und Ananas belegte "Hawaii-Toast" ausgerechnet in Deutschland erfunden wurde, ist ja an sich schon komisch. Und es ist wohl auch kaum verwunderlich, dass sich der Hawaiianer Eric T. Hansen da fragen musste, auf welchem Planeten er denn da gelandet sein war. Und tatsächlich: Seine Recherchen, deren Ergebnisse er in diesem vergnüglichen Büchlein genüsslich vor uns ausbreitet, bestätigen eindrucksvoll, welch skurriles, dabei aber gar nicht mal so unsympathisches Völkchen wir eigentlich sind. Der Autor jedenfalls ist, nachdem er als Mormonenmissionar nach Deutschland geschickt worden war, gleich ganz hier geblieben und hat in diesem komischen Land sogar seine religiöse Verblendung überwunden. Wenn sich die Deutschen, schreibt Hansen, von außen sehen könnten, so wie er sie als Amerikaner sehe, würden ihnen zuerst kleine Merkwürdigkeiten ins Auge fallen: "die Gartenzwerge, die Kuckucksuhren, die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen". Erst dann würden sie das eigentlich Skurrile bemerken: "die rätselhafte Beziehung dieses Volkes zum Staat, zum Genuss, zum Geld, zur Kultur und zur eigenen Identität". Darauf angesprochen, warum sie eigentlich so anders seien, würden sie vermutlich antworten: "Wieso denn, das ist doch ganz normal". Und deshalb bräuchte man für dieses Land einen guten Reiseführer. Und mit Planet Germany hält man ihn tatsächlich in Händen! Außer über Deutschland und die Deutschen erfährt man aus dem lesenswerten Band auch so manches interessante Detail über Menschen aus anderen Kulturen, das man sich eigentlich schon längst mal hätte fragen sollen. So etwa, wieso eigentlich beinahe jeder japanische Deutschland-Tourist -- ganz im Gegensatz zu den meisten Deutschen -- fehlerfrei das Loreley-Lied mitsingen kann... Kurzum: Eine wirklich lehrreiche Lektüre. --Hasso Greb Titel Thesen Temperamente, ARD, 2. Dezember, 2006 In seinem Buch zeigt Hansen höchst amüsant und voller Anekdoten aus der deutschen Geschichte, dass wir ganz anders sind, als wir die Welt gerne glauben machen möchten. Dabei kommt Hansen zu erstaunlichen Erkenntnissen... meine persönliche Meinung zu diesem Buch: Sehr lustige Lektüre. Hansen nimmt uns Deutsche ein bisschen aufs Korn, aber auf die ganz symphatische Weise. Vieles was uns als ganz normal erscheint wird hier einmal durch die Brille des Aussenstehenden gesehen. Skurrile Sachverhalte treten da zu Tage, aber lest selbst. Von mir bekommt das Buch viereinhalb von fünf Sternchen Infos zum Autor - herauskopiert beim Fischer Verlag Frankfurt: Eric T. Hansen, Jahrgang 1960, wuchs in Hawaii auf, wo er seine Leidenschaft für das Mittelalter und für europäische Kultur entdeckt. Er kommt dem Ziel seiner Träume näher, als er nach Deutschland geschickt wird – als Mormonenmissionar. Er entschließt sich zu bleiben, studiert Mediävistik in München, tritt aus der Kirche aus und zieht nach Berlin, wo er bis heute als Journalist arbeitet. 2004 veröffentlichte er »Die Nibelungenreise. Mit dem VW-Bus durchs Mittelalter«.

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  • Rezension zu "Planet Germany" von Eric T. Hansen

    Planet Germany
    metalmel

    metalmel

    26. October 2007 um 10:18

    Das Buch kann man gut Häppchenweise lesen, denn es hat kurze Kapitel und prägnante Absätze. Ich fand es im großen und ganzen ganz amüsant, ein bisschen oberlehrerhaft vielleicht, aber doch mit einigen neuen Erkenntnissen, die mich Schmunzeln liessen. Auch ich kam eines Tages aus dem europäischen Ausland nach Deutschland (ich bin zwar hier geboren, aber nicht aufgewachsen) und war doch stark verwundert über dieses seltsame Land, in dem immer alles funktionierte. Heißes Wasser zum Beispiel. Oder Strom. Das gibt es in Deutschland immer. Erstaunlich schnell habe ich mich daran gewöhnt und betrachte es heute als selbstverständlich. Ich bin eher entsetzt, wenn ich mal woanders bin und es dann nicht all diese Annehmlichkeiten gibt. Aber an die Strenge und Verbote gewöhn ich mich bis heute immer noch. Also im Endeffekt kann ich Herrn Hansen gut verstehen, dass er meine Heimat durchaus seltsam findet. Ich tue das auch und ich bin wirklich sehr deutsch mittlerweile.

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