Titel: Der Bourne Befehl
Autor*in: Robert Ludlum, Eric van Lustbader
Erschienen in Deutschland: 2012
Originaltitel: THE BOURNE DOMINION
Erschienen in den USA: 2011
Übersetzer*in: Norbert Jakober
Weitere Informationen:
Genre: Gen, Action, Drama
Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]
Seiten: 576
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-453-43766-1
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Severus Domna ruft zum Mord an Jason Bourne auf, dem einzigen Mann, der im Weg steht, um das Gleichgewicht der Weltwirtschaft zu destabilisieren. Doch wo soll man ansetzen, nachdem so viele bereits an dieser Aufgabe gescheitert sind? Indem man Bournes engsten Vertrauten und besten Freund zu seinem schlimmsten Feind macht: Boris Karpow. Erst kürzlich zum Chef des mächtigen russischen Sicherheitsdienstes FSB-2 ernannt, verdankt Karpow seinen Aufstieg der Führungsspitze von Severus Domna. Ein Pakt mit dem Teufel, wie sich zeigt, denn im Gegenzug wir donv Karpow das Unvorstellbare verlangt: Er soll seinen Freud Jason Bourne eliminieren. Die Wege von Bourne und Karpow kreuzen sich in der Altstadt von Damaskus. Kann Bourne dem Russen noch trauen? Und findet Boris Karpow einen Weg, sich aus der tödlichen Zwickmühle zu befreien? Ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn schon bald sehen sie sich mit ihrem größten Widersachen konfrontiert.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ich bin ganz ehrlich: Das hier war mein erstes Buch aus dem ganzen Bourne-Universum und ich hatte nicht so wirklich eine Ahnung, was mich hier erwarten könnte. Auch kenne ich die Filme nicht, höchstens vom Namen her, aber ich hatte nie wirklich ein Interesse daran, daran etwas zu ändern. Das Buch habe ich dann wohl irgendwann in den letzten Jahren recht günstig in einem Supermarkt bekommen, als preisreduziertes Mängel-Exemplar, auch wenn der einzige Mangel, den ich an dem Buch sehen kann, der Sticker ist. Aber gut, dafür hat mich das Buch auch nur noch 4,99 EUR gekostet.
Tja, ich dachte mir, die Beschreibung klingt ziemlich interessant und vielleicht ist es ja nicht so schlimm, dass ich die Reihe nicht kenne. Denn das hier ist ein recht späterer Band aus der doch recht langen Reihe. Tja, dummerweise war das ein ziemlicher Fehler. Denn ich habe viele Zusammenhänge nicht verstanden und so kam ich ziemlich oft nicht mit. Gut, der Fehler lag auf meiner Seite, das gebe ich zu.
Allerdings bin ich auch mit keinem der Charaktere warm geworden, besonders nicht mit Jason Bourne. So wirklich habe ich keine Ahnung, was diesen Mann antreibt, was ihn motiviert, ob der überhaupt sowas wie ein eigenes Leben hat. Der kommt mir nur vor wie einer, der einfach nur immer von Mission zu Mission geht, und seinen Job macht, ohne dass er genau weiß, warum er das macht. Wie son Roboter. Karpow fand ich dagegen ganz ok. Fürchterlich fand ich dagegen diese eine Frau, die irgendwie ein Affäre am Laufen hatte, nur, um die Affäre erst nach vielen Hoffnungen sitzen zu lassen. Für was? Keine Ahnung mehr, aber der Kerl hat mir schon leid getan.
Achja, als es dann irgendwann, nach gefühlt 1000 Seiten zum "Showdown" kommt, zwischen Bourne und Karpow... keine Ahnung, was ich erwartet hatte, aber es war dann doch recht kurz und langweilig. Überhaupt hat sich das Lesen des Buches überhaupt nicht für mich gelohnt. Aber ich bin auch nicht neugierig auf mehr geworden.
Fazit:
Joah, ich habs halt gelesen, werde es aber nicht nochmal tun. Oder irgendeinen anderen Band der Reihe, kein Bedarf mehr. Die Filme habe ich nie gesehen und ich denke, ich werde es wohl auch nie tun. Nicht schlimm, gibt genug andere Filme, die ich noch nicht gesehen habe und mal nachholen könnte :-)
Von mir bekommt das Buch insgesamt zwei Sterne.

























