Eric Van Lustbader Der Ninja

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Inhaltsangabe zu „Der Ninja“ von Eric Van Lustbader

Seit über 3.000 Jahren ist die Liebe eine Kunst des Orients - doch man beherrscht dort ebenso die Kunst des Tötens... . Die „Ninja“ wurzeln, wie die Samurai, in der jahrtausendealten kriegerischen Tradition Japans. Doch während sich die Samurai ausschließlich der edlen Kriegskunst verschworen hatten, kämpften die „Ninja“ auch mit Grausamkeit und List. Man sagt den „Ninja“ nach, daß sie tausend Wege kennen, um Schmerzen und Tod herbeizuführen. . Dieser „erotische Thriller“ erzählt das Drama einer unbarmherzigen Rache. Im heutigen New York prallen zwei Kontinente und zwei Kulturen aufeinander. Nur ein Mann kann das furchtbare Treiben des „Ninja“ stoppen: Nicholas Linnear, aufgewachsen in Japan und eingeführt in die Kunst und die Kampfmethoden des Geheimbundes. . Die Spannung wächst vom ersten Erscheinen des furchbaren „Ninja“ über die verzweifelten Versuche Linnears, die Todesspur des Mörders zu stoppen, bis hin zum entscheidenden Kampf auf Leben und Tod... . Exotische Begierden, sexuelle Leidenschaften, traditionelle Rachevorstellungen und moderne Lebensformen kulminieren in harten Action-Szenen: ein unvergleichlich fesselnder Thriller.

Eine großartige Mischung aus Technothriller und Martial Arts

— Mila_1981
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Einfach nur Spannung pur

— Kay_Noa
Kay_Noa

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  • Der Ninja - Fast das perfekte Buch

    Der Ninja
    Mila_1981

    Mila_1981

    30. July 2017 um 16:19

    Der Ninja, Lang ist es her, dass ich diese kleine Perle der Action-Literatur gelesen. Ich war noch um einiges jünger und Michael Dudikoff der Jugend noch ein Begriff. Ich war mit meinen Eltern im Süd Afrika-Urlaub und hatte meine mitgebrachte Literatur so langsam ausgelesen - was also tun im tiefsten Bushveld? Genau! Dads mitgebrachte Buchkost durchstöbern und sich darüber ärgern, dass alle Bücher auf Englisch waren. Und ich bin ihm heute dankbar dafür...denn ohne Nicholas Linnear (so der Titel des Helden) hätte ich mich wohl nie durch dieses Buch gekämpft (Kalauer) und die Fortsetzung gleich hinterher. Zugegeben, das erste Drittel des Buches war mit meinem damaligen Schulenglisch reichlich zäh zu lesen, aber ich hatte nichts besseres zu tun. Außerdem hat mich die Geschichte so in ihren Bann gezogen, dass ich einfach weitermachen MUSSTE. Wie gesagt, dies ist schon einige Monde her und eventuell mag die Qualität des Buches dadurch etwas verklärt sein, aber ich zähle es dennoch zu meinen Lieblingsbüchern, welches ich alle Jubeljahre tatsächlich erneut lese. Und das sind in der tat nur eine handvoll Bücher... Ninjas, Jeder kennt sie. Die schattenhaften Attentäter des feudalen Japan, die mit List und Tücke jedes von ihren Herren ausgewählte Ziel ermorden können. Wer jetzt denkt, dieses Buch wäre ein reiner Action-Reisser im Sinne stumpfer 80er Jahre Actionfilme, den muss ich an dieser Stelle leider massiv enttäuschen. Viel mehr geht es um die Kampfkunst selber. Herr Lustbader hat seine Hausaufgaben gemacht, denn was man über das vermeintliche Leben im Japan nach der Bombe und die damalige Lebensweise erfährt ist grandios. Hier erfährt man, was es mit Ninjutsu - der Kampfkunst der Ninja eigentlich auf sich hat. Ja wo sie eigentlich her kommt. Dieses Buch vereint alle Genres extrem gekonnt miteinander - da sind ganz klar die Action aber genau so gibt es sehr detaillierte historische Einblicke und tolle Einblicke in die japanische Kultur. Fremdartig und doch faszinierend. Hier ist mein Interesse an Japan entflammt. Nicht durch Mangas oder Animes - nein, durch dieses Buch allein. In dieser Geschichte geht es im Grunde um zwei Geschichten. Da wäre einmal die Vergangenheit unseres Hauptprotagonisten Nicholas Linnear - Sohn eines britischen Soldaten und aufgewachsen im Japan der Nachkriegszeit, dem man seine Zerrissenheit zwischen den japanischen Werten und seinem leben in den Staaten jederzeit anmerkt sowie um eine klassische Rachegeschichte. Hier liest sich das Buch wie ein herrlich geschriebener Crime-Thriller. Nicholas selbst IST ein Ninja, aber nicht, das einem das Buch diesen Fakt sofort vor die Füsse spuckt. Der Charakter wird sorgfältig aufgebaut und sehr faszinierend dargestellt. Wovon handelt also das Buch?: Das Buch fängt wie ein Krimi an. Ein unfassbarer Killer geht um und bringt seine Opfer auf eine für amerikanische Verhältnisse sehr seltsame Methode um - die Opfer wurden mit einem vergifteten Wurfstern ermordet bzw. mit einem Schwerthieb von Kopf bis Fuß zerteilt. Die Polizei ist ratlos und bittet den Kampfkunstexperten und Aikidomeister Nicholas Linnear um Mithilfe. Schnell stellt sich heraus, das hinter den verübten Greueltaten nur ein Ninja stecken kann und schon bald kommt es zu einer ersten Konfrontation zwischen Held und Schurke. Während sich die Geschichte entfaltet, switched der Autor immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wodurch er immer wieder gekonnt eine Brücke zu den aktuellen Ereignissen in New York schlägt. Für den Leser baut sich so langsam eine sehr komplexe Geschichte auf, die einen aber nie überfordert. Im Laufe der Handlung lernt Nicholas Justine kennen und lieben - und lieben ist bei Lustbaders Schreibstil WÖRTLICH zu NEHMEN. Wie sich später noch herausstellen soll, ist sie die Tochter eines Großindustriellen, die den Namen gewechselt und sich von ihm abgewendet hat. Wie der Zufall es so will, übernimmt Nicholas später für eben diesen die Leibwächterrolle, um ihn vor dem Ninja zu schützen. Was sich im ersten Moment nach einer banalen Geschichte anhört, ist im geschichtlichen Kontext gesehen geradezu genial - das Aufeinandertreffen von Ost und West. Nach dem Krieg haben sich die Amerikaner in Japan breit gemacht, allen voran Raphael Tomkin und jetzt soll der Ninja, der stille Dolch aus dem Osten sein, um Rache zu üben. Denn für Japaner gibt es keine Niederlage... Das i-Tüpfelchen ist dabei, das der Killer und Nicholas eine gemeinsame Vergangenheit haben... und dieser den Job mit dem "Angenehmen" verbinden will: RACHE! An dieser Stelle will ich gar nicht zu viel verraten, oder zu sehr ins Detail gehen. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der an ein Buch etwas mehr Anspruch als 08/15 Lektüre stellt und sich aber auch auf einen gelegentlich etwas blumige Schreibe einlassen mag. An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass ich immer nur die englische Originalausgabe gelesen habe - was ich heute aber so gut wie immer vorziehe, da viele Übersetzungen einfach nur schlecht sind. Zu diesem Buch erschienen 4 oder 5 Fortsetzungen auf die ich später gerne eingehen werde :)

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