Eric Walz Der schwarze Papst

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Inhaltsangabe zu „Der schwarze Papst“ von Eric Walz

Mord im Namen des Vaters ... Rom 1552. Warum stirbt ein Schüler während der Eröffnung des Collegium Germanicum, der deutschen Schule der Jesuiten, durch Gift? Und wer hat Carlotta aus dem Fenster gestürzt? Der junge Jesuit Sandro Carissimi ermittelt mit der Unterstützung der lebenslustigen Glasmalerin Antonia Bender, die er wie Carlotta in Triest kennen gelernt hat. Die Nachforschungen sind heikel, führen sie doch in die allerheiligsten Gemächer des Vatikans, wo den Mächtigen mehr an den Geheimnissen der Kirche, als an den Geboten Gottes liegt ... Historische Hochspannung aus dem sündigen Rom! Der neue Mittelalter-Kriminalroman um die junge Glasmalerin Antonia Bender und den Jesuitenpater Sandro Carissimi!

Tauche ein in das päpstliche Rom des Jahres 1552! Völlerie, Unzucht, Geldgier, Intrigen und Mord erwarten dich

— Bellis-Perennis
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  • Wird Sandro den oder die Mörder fassen?

    Der schwarze Papst
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    06. May 2015 um 08:15

    Der Autor entführt die Leser in das Jahr 1552 in die, nach Jerusalem, zweite Heilige Stadt des Christentums, Rom. „Heilige“ Stadt? Keine Spur! Völlerei, Unzucht, Intrigen Geldgier und Mord sind die Kennzeichen der Ewigen Stadt. Während der Eröffnung des Collegium Germanicum, der neuen Jesuitenschule wird ein angehender Schüler ermordet. Er bleibt nicht der einzige Tote. Die gute Seele des Collegiums, Giovanna muss ebenso sterben wie allerlei lichtscheues Gesindel und sinistre Gestalten. Sandro Carissimi, Privatsekretär des Papstes und Jesuit, ermittelt gemeinsam mit der Glasmalerin Antonia Bender. Verzwickte Verstrickungen, undurchsichtige Machenschaften sowie der todkranke Ordensgründer Ignatius de Loyola behindern Sandros Ermittlungen. Einer scheint – wenn nicht alle - so doch viele Fäden in seiner Hand zu halten: Papst Julius III. Wird Sandro die Morde aufklären können und wird er aus dem Intrigantenstadl unbeschadet hervorgehen? Ein spannender Mittelalter-Krimi. Der Leser kann die schmutzige, pulsierende Stadt kennenlernen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Das vorliegende Buch ist der dritte Teil der „Antonia-Bender-Trilogie“. Allerdings führt Antonia in diesem Roman eine eher untergeordnete Rolle. Die beiden anderen Titel: Die Glasmalerin (1. Band), Die Hure von Rom (2. Band)

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  • Rezension zu "Der schwarze Papst" von Eric Walz

    Der schwarze Papst
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:05

    Zwischen Band 2 "Die Hure von Rom" und diesem dritten Band der Reihe um die Glasmalerin Antonia Bender und den Priester Sandro Carissimi sind zwei Monate vergangen. Sandro dient immer noch Papst Julius III und Antonia ist mit Milo glücklich liiert als Sandro erneut in einem Mord verwickelt wird. Bei der Einweihung des Jesuitischen Kollegium Germanicum stirbt ein Schüler und Sandro soll ermitteln, dabei hat er noch immer den Mord um Carlotta aufzuklären. Schon bald jedoch werden aus zwei ungeklärten Morden vier, die Zahl der Verdächtigen schrumpft zusehends und Carissimi wird selber zum Ziel von Anschlägen. Die Zeit beginnt Antonia und Sandro davonzulaufen und es müssen Entscheidungen getroffen werden, ehe es zu spät ist. Wie auch die Vorgängerbände ist dieser historische Roman um die Glasmalerin Antonia Bender und ihre Liebe zu, Priester Sandro Carissimi sehr unterhaltsam und gelungen. Der Kriminalfall ist verzwickt und zumindest ich hatte bis zum Schluss keine wirkliche Ahnung wer der Täter ist und was sein Motiv sein könnte. Sandro entwickelt sich weiter und sein Charakter bekommt mehr Tiefe, man könnte auch sagen, er beginnt sich durch den Einfluss von Paps Julius III langsam von einigen gesellschaftlichen Zwängen zu befreien, was ihn mir zumindest sehr sympathisch macht. Julius III und Sandro Carissimi beeinflussen sich gegenseitig und gewinnen dadurch beide an Persönlichkeit. Einige andere Handlungsstränge des Romans hingegen sind sehr vorhersehbar und wandeln auf klassischen erzählerischen Pfaden mit teils auch angenehm vorhersehbarem Ende. Wie auch "Die Hure von Rom" ist Forli, der wunderbar raue römische Polizist wieder ein absolutes Highlight. Er kann die Mönche immer noch nicht leiden und ist ein Cop der amerikanischen Schule der erst schießt und dann die Fragen stellt, das perfekte Gegengewicht zu Sandro Carissimis sorgfältiger Ermittlungsarbeit. Sein wir doch mal ehrlich, die braven Bullen sind langweilig, toll waren immer die Serien mit denen, die gegen die Regeln verstoßen und so das Richtige tun und genau der Typ ist Forli. Ein Wermutstopfen bleibt, vorerst wird es wohl leider keine weiteren Romane um Antonia und Sandro geben.

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  • Rezension zu "Der schwarze Papst" von Eric Walz

    Der schwarze Papst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2010 um 12:22

    Rom, im Jahre des Herrn 1552: die Jesuiten wollen ein Kolleg eröffnen, das Collegium Germanicum. Dies wird natürlich gefeiert, doch es kommt zu einem Zwischenfall: einer der Schüler erleidet einen Krampfanfall und stirbt. Sandro Carissimi, Visitator des Papstes, ist dabei und weiß sofort: hier ist ein Verbrechen geschehen, das dringend aufgeklärt werden muss. "Der schwarze Papst" ist der dritte und letzte Band um die Glasmalerin Antonia Bender und dem Jesuiten Sandro Carissimi. Diesmal steht im Gegensatz zu den anderen Romanen der Kriminalfall sehr im Vordergrund. Natürlich, wir lesen hier einen historischen Kriminalroman, aber für mich war es dann doch zwischenzeitlich ein wenig zu viel, denn ich wollte eher noch mehr über Sandro und Antonia erfahren, die mir in den Vorgängerbänden so sehr ans Herz gewachsen sind. Vor allem Antonia kommt ein wenig zu kurz, während man Sandro weiterhin bei seinen Ermittlungen erleben darf. Diese Verlagerung auf den Kriminalfall ist schade, da man gerade in den Vorgängerbänden viel mehr mit den Charakteren an sich zu tun hatte. Der Fall selbst ist wie auch schon in den Vorgängern sehr gut durchdacht und bot für mich doch zum Schluss eine Überraschung, denn mit diesem Täter hätte ich nie gerechnet. Bis zum Schluss hatte ich viele Verdächtige, die alle ein Motiv gehabt hätten. Eric Walz legt somit viele verschiedene Spuren, die man als Leser eifrig verfolgt. Der Schluss des Romans gefällt mir, obwohl es mir wirklich schwer fällt zu akzeptieren, dass dies der letzte Band ist, denn er ist relativ offen gehalten und so kann man entweder darauf hoffen, dass der Autor doch noch einen Band schreibt oder man spinnt sich die Zukunft der Charaktere selbst nach eigenen Vorstellungen weiter. Unterm Strich bin ich mit "Der schwarze Papst" sehr zufrieden und finde, dass es ein würdiger Abschluss der Glasmalerin-Trilogie ist. Der Roman hat mich von seiner ersten bis zu seiner letzten Seite in seinen Bann gezogen und ich musste in jeder freien Minute lesen. Wieder nur sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Der schwarze Papst" von Eric Walz

    Der schwarze Papst
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    17. September 2009 um 21:44

    Rom, Sommer 1552. Das Collegium Germanicum wird von Papst Julius III. gegründet. Der Orden, der vorrangig aus Priestern der Jesuiten besteht, wollte neue Reformationen bekämpfen und Romtreue Priester in Theologie intensiv ausbilden. Die Eröffnungsfeier des Collegiums wird kurzfristig durch den Tod eines jungen Schülers unterbrochen. Als die Leiches des jungen Mannes untersucht wird, stellt man überraschend fest, dass dieser vergiftet wurde. Wer hatte Interesse den Schüler umzubringen, denn seltsam ist es schon, da dieser erst vor wenigen Tagen aus Bayern nach Rom gekommen ist. Papst Julius beauftragt den jungen aber schon in Ermittlungen erfahrenen Jesuitenpater Sandro Carissimi herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Mord auf sich hat. Zur Seite steht ihm die junge Glasmalerin Antonia Bender, die ihm schon öfters geholfen hat. Das Duo nimmt die Ermittlungen auf, sie stellen manche heiklen Fragen und als eine ehemaliger Förderer Carissimis, Luis de Soto ins Visier gerät, von dem er sich ehemals losgesagt hat, wird es kompliziert. De Soto gehört mit den zu Verdächtigen. Im Laufe der Nachforschungen führen die Spuren Sandro und Antonia immer tiefer in die Armenviertel der ewigen Stadt. Als eine Liebesgeschichte offensichtlich mit ein Grund für den Tod des jungen Priesters sein könnte, findet man eines Morgens den Verdächtigen Luis de Soto erhängt vor. Hat sich de Soto selbst getötet, weil er sonst keinen Ausweg mehr fand? Den Papst reicht der Selbstmord als Beweis für seine Schuld und erklärt die Ermittlungen als beendet. Antonia und Sandro vermuten über den Willen des Papstes hinweg, dass mehr hinter den mysteriösen Todesfällen steckt, und setzen ihre Suche weiter fort um sich wenig später in Lebensgefahr zu finden.... Kritik Eric Walz lässt in seinem neuesten historischen Kriminalroman Der schwarze Papst wieder das altbewährte Duo ermitteln. In der Renaissance gab es schon immer Verschwörungen, seien es nun politische oder klerikale. Macht korrumpierte jeden und nicht immer waren sich die Regierungen und die Oberhäupter der Kirche einig über die verschiedenen politischen Verhältnisse. Es ist nicht der erste historische Kriminalroman aus der Feder des Autors. Eric Walz hält sich sehr gut an die Fakten, die Rodriguez-Verschwörung hat es wirklich gegeben, doch viele Details wird man nicht mehr finden können, so das sich Walz als Schriftsteller einiger künstlerischer Freiheiten bedient. Die Story ist und bleibt spannend, es gibt keine überraschende Wendungen, kein Katz- und Mausspiel. Da es sich um einen Krimi handelt, dreht sich alles um das Ermittlungsduo, die Puzzlestück für Puzzlestück mühsam finden und zusammensetzen müssen. Eric Walz hat etwas perfektionistisches. Mehrere Handlungsstränge geben sich die Hand, wechseln sich ab oder ergänzen sich ohne logische Fehler, die auffallen oder den Lesespaß trüben könnten. Da dies der dritte Teil aus der Reihe ist, trifft der Leser auf einige Bekannte, z.B. Carlotta und Hauptmann Forli aus Trient. Der schwarze Papst entwickelt im Laufe der Handlung einige bewegende, sowie auch witzige Dialoge zwischen Sandro und Antonia. Eine gewisse Eigendynamik hebt sich positiv hervor und lässt die beiden Protagonisten sich entwickeln. Als Vertrauter des Papstes Julius weißt Sandro welche Hebel er in der vatikanischen Maschinerie bewegen muß um ans Ziel zu kommen, er weiß über welche Macht er verfügt und er setzt diese auch gerne ein. Fazit Der schwarze Papst ist ein buntes, spannendes Mosaik aus Personen, Verbrechen, der Politik, der Kirche und der anzustrebenden Macht. Eric Walz hatte die Möglichkeit sich mit dem dritten Teil zu steigern, und diese hat er genutzt. Spannend, mit einigen witzigen Dialogen und Detailreichtum der Protagonisten überzeugt der Roman und bietet absolutes Lesevergnügen. Michael Sterzik

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