Eric Walz Die Glasmalerin

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Inhaltsangabe zu „Die Glasmalerin“ von Eric Walz

Eine unvergessliche Heldin, eine unmögliche Liebe und ein frevelhafter Mörder Mitten im hektischen Treiben des Trienter Konzils im Oktober 1551 verliebt sich die Ulmer Glasmalerin Antonia Bender in den jungen Jesuiten Sandro. Eine unmögliche Liebe – denn Sandro ist nicht nur der Halbbruder von Antonias langjährigem Verehrer Matthias, dem mächtigen Abgesandten des württembergischen Herzogs, er soll auch einen Bischofsmörder aufspüren. In der Kurtisane Carlotta findet Antonia eine Freundin, doch eines weiß sie allerdings nicht: Carlotta ist nur aus einem einzigen Grund nach Trient gekommen. Sie hat vor, den Sohn des Papstes zu töten …

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    Die Glasmalerin

    VivianFayden

    04. February 2014 um 18:04

    Das Buch "Die Glasmalerin" ist ein ausgezeichneter Roman. Der Schriftsteller Eric Walz schafft es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Für Liebhaber von historischen Romanen ist dieses Buch gerade zu ein Muss.
    Ich habe  mittlerweile alle Bände zu dieser Geschichte gelesen und bin absolut begeistert.  Kann die Eric Walz Reihe nur empfehlen.

  • Rezension zu "Die Glasmalerin" von Eric Walz

    Die Glasmalerin

    Bellexr

    18. April 2012 um 18:03

    Das Konzil von Trient . Trient im Oktober 1551. Das Konzil steht kurz bevor. Sein Ziel ist es, die Lutheraner und die Katholiken wieder zu vereinen, die Chancen dazu waren nie besser. Zur selben Zeit befindet sich die Glasmalerin Antonia Bender und ihr Vater in der Stadt an der Etsch, um ihre Arbeit am Dom zu Trient zu beenden. Dort trifft sie auf den Jesuiten Sandro und ist sofort fasziniert von dem jungen Mann. Kaum hat das Konzil begonnen, stirbt ein Bischof und Sandro wird von Papst Julius III. mit der Aufklärung des Mordes betraut. Tatkräftige Unterstützung erhält er durch Antonia, denn ihre Freundin Carlotta gerät schon bald unter Verdacht, von deren Unschuld sie jedoch überzeugt ist. Doch es soll nicht bei dem einen Mord bleiben und bald muss sich nicht nur Carlotta vor der Inquisition fürchten. . Das Konzil von Trient im Jahr 1551 nimmt Eric Walz als Aufhänger für seinen historischen Krimi um seine Protagonisten Antonia und Sandro. Geschickt verbindet der Autor die politischen Ränkespiele während des Konzils, die Vertuschungen und Intrigen bei den Mordermittlungen und die langsam entstehende, verbotene Liebe zwischen Antonia und Sandro zu einer kurzweiligen, temporeichen Geschichte. So fühlt man sich jederzeit bestens unterhalten, fiebert gespannt der Auflösung der Morde entgegen und erhält so ganz nebenbei auch noch einige geschichtliche Hintergründe zum Konzil von Trient. . Die reine Krimihandlung entwickelt sich ziemlich komplex und natürlich ist einem sofort klar, dass die einfache Lösung, welche von den hohen kirchlichen Abgesandten bevorzugt wird, nicht die Richtige sein kann und hinter den Morden keine so einfache Auflösung zu finden ist. Zudem gibt einem auch das Verhalten von Carlotta viele Rätsel auf. Ganz offensichtlich ist sie extra nach Trient gereist, um den Sohn des Papstes zu töten, doch warum sie solch einen abgrundtiefen Hass empfindet, erfährt man erst ziemlich zum Schluss. . Die Charaktere sind vielschichtig und detailreich beschrieben, sodass sie fast augenblicklich Konturen annehmen. Auffallend ist der Charakter von Antonia. Die fast Dreißigjährige ist für ihre Zeit eine sehr emanzipierte, selbständige Frau, die sich nimmt, was sie möchte, auch Männer. Sandro dagegen wirkt anfangs etwas schüchtern und eher introvertiert. Erst so nach und nach präsentiert er einem seinen wahren Charakter und ist oftmals dabei selbst überrascht, dass er im Verlauf der Ermittlungen immer selbstbewusster auftritt. Eine sehr sympathische und authentische Figur. . Und diese beiden Charaktere bleiben auch die einzigen, die man einschätzen kann. Alle andere sind zwar genauso facettenreich beschrieben, bleiben einem aber lange, teilweise sogar bis zum Schluss, etwas rätselhaft und schwer einschätzbar. Was natürlich bei der Auflösung des Kriminalfalls Rätselraten bis zum Schluss verspricht. . Fazit: Eine fesselnde, spannende und sehr unterhaltsame Geschichte mit historischem Hintergrund, die durch den bildhaften, fesselnden Schreibstil des Autors und seinen facettenreich beschriebenen Charaktere überzeugt.

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  • Rezension zu "Die Glasmalerin" von Eric Walz

    Die Glasmalerin

    coco_0815

    01. August 2010 um 11:10

    Ein historischer Roman, der alles hat: Sympathische Haupthelden, unsympathische Feinde der Haupthelden, Intrigenspielchen um Macht (sowohl kirchlich als auch höfisch), Liebe und einen interessanten historischen Hintergrund. Bei der „Glasmalerin“ ist es das 1551 stattfindende Trienter Konzil, über das ich mir bisher zwar noch keine Gedanken gemacht hatte, es aber spannend war darüber zu lesen. In meinen Augen ein Buch, dass es mit Leichtigkeit mit Folletts „Säulen der Erde“ aufnehmen kann – vor allem weil Walz es gelungen ist ein faszinierendes Bild vom Beruf der Glasmaler zu zeichnen.

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