Die Glasmalerin

von Eric Walz 
4,1 Sterne bei24 Bewertungen
Die Glasmalerin
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Fazit: Eine fesselnde, spannende und sehr unterhaltsame Geschichte mit historischem Hintergrund, die durch den bildhaften, fesselnden Schrei...

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Inhaltsangabe zu "Die Glasmalerin"

Eine unvergessliche Heldin, eine unmögliche Liebe und ein frevelhafter Mörder
Mitten im hektischen Treiben des Trienter Konzils im Oktober 1551 verliebt sich die Ulmer Glasmalerin Antonia Bender in den jungen Jesuiten Sandro. Eine unmögliche Liebe – denn Sandro ist nicht nur der Halbbruder von Antonias langjährigem Verehrer Matthias, dem mächtigen Abgesandten des württembergischen Herzogs, er soll auch einen Bischofsmörder aufspüren. In der Kurtisane Carlotta findet Antonia eine Freundin, doch eines weiß sie allerdings nicht: Carlotta ist nur aus einem einzigen Grund nach Trient gekommen. Sie hat vor, den Sohn des Papstes zu töten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442379408
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:18.06.2012

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    VivianFaydens avatar
    VivianFaydenvor 5 Jahren
    Historischer Roman

    Das Buch "Die Glasmalerin" ist ein ausgezeichneter Roman. Der Schriftsteller Eric Walz schafft es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Für Liebhaber von historischen Romanen ist dieses Buch gerade zu ein Muss.
    Ich habe  mittlerweile alle Bände zu dieser Geschichte gelesen und bin absolut begeistert.  Kann die Eric Walz Reihe nur empfehlen.

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Eine fesselnde, spannende und sehr unterhaltsame Geschichte mit historischem Hintergrund, die durch den bildhaften, fesselnden Schrei...
    Rezension zu "Die Glasmalerin" von Eric Walz

    Das Konzil von Trient
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    Trient im Oktober 1551. Das Konzil steht kurz bevor. Sein Ziel ist es, die Lutheraner und die Katholiken wieder zu vereinen, die Chancen dazu waren nie besser. Zur selben Zeit befindet sich die Glasmalerin Antonia Bender und ihr Vater in der Stadt an der Etsch, um ihre Arbeit am Dom zu Trient zu beenden. Dort trifft sie auf den Jesuiten Sandro und ist sofort fasziniert von dem jungen Mann. Kaum hat das Konzil begonnen, stirbt ein Bischof und Sandro wird von Papst Julius III. mit der Aufklärung des Mordes betraut. Tatkräftige Unterstützung erhält er durch Antonia, denn ihre Freundin Carlotta gerät schon bald unter Verdacht, von deren Unschuld sie jedoch überzeugt ist. Doch es soll nicht bei dem einen Mord bleiben und bald muss sich nicht nur Carlotta vor der Inquisition fürchten.
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    Das Konzil von Trient im Jahr 1551 nimmt Eric Walz als Aufhänger für seinen historischen Krimi um seine Protagonisten Antonia und Sandro. Geschickt verbindet der Autor die politischen Ränkespiele während des Konzils, die Vertuschungen und Intrigen bei den Mordermittlungen und die langsam entstehende, verbotene Liebe zwischen Antonia und Sandro zu einer kurzweiligen, temporeichen Geschichte. So fühlt man sich jederzeit bestens unterhalten, fiebert gespannt der Auflösung der Morde entgegen und erhält so ganz nebenbei auch noch einige geschichtliche Hintergründe zum Konzil von Trient.
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    Die reine Krimihandlung entwickelt sich ziemlich komplex und natürlich ist einem sofort klar, dass die einfache Lösung, welche von den hohen kirchlichen Abgesandten bevorzugt wird, nicht die Richtige sein kann und hinter den Morden keine so einfache Auflösung zu finden ist. Zudem gibt einem auch das Verhalten von Carlotta viele Rätsel auf. Ganz offensichtlich ist sie extra nach Trient gereist, um den Sohn des Papstes zu töten, doch warum sie solch einen abgrundtiefen Hass empfindet, erfährt man erst ziemlich zum Schluss.
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    Die Charaktere sind vielschichtig und detailreich beschrieben, sodass sie fast augenblicklich Konturen annehmen. Auffallend ist der Charakter von Antonia. Die fast Dreißigjährige ist für ihre Zeit eine sehr emanzipierte, selbständige Frau, die sich nimmt, was sie möchte, auch Männer. Sandro dagegen wirkt anfangs etwas schüchtern und eher introvertiert. Erst so nach und nach präsentiert er einem seinen wahren Charakter und ist oftmals dabei selbst überrascht, dass er im Verlauf der Ermittlungen immer selbstbewusster auftritt. Eine sehr sympathische und authentische Figur.
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    Und diese beiden Charaktere bleiben auch die einzigen, die man einschätzen kann. Alle andere sind zwar genauso facettenreich beschrieben, bleiben einem aber lange, teilweise sogar bis zum Schluss, etwas rätselhaft und schwer einschätzbar. Was natürlich bei der Auflösung des Kriminalfalls Rätselraten bis zum Schluss verspricht.
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    Fazit: Eine fesselnde, spannende und sehr unterhaltsame Geschichte mit historischem Hintergrund, die durch den bildhaften, fesselnden Schreibstil des Autors und seinen facettenreich beschriebenen Charaktere überzeugt.

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    coco_0815s avatar
    coco_0815vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Glasmalerin" von Eric Walz

    Ein historischer Roman, der alles hat: Sympathische Haupthelden, unsympathische Feinde der Haupthelden, Intrigenspielchen um Macht (sowohl kirchlich als auch höfisch), Liebe und einen interessanten historischen Hintergrund. Bei der „Glasmalerin“ ist es das 1551 stattfindende Trienter Konzil, über das ich mir bisher zwar noch keine Gedanken gemacht hatte, es aber spannend war darüber zu lesen.
    In meinen Augen ein Buch, dass es mit Leichtigkeit mit Folletts „Säulen der Erde“ aufnehmen kann – vor allem weil Walz es gelungen ist ein faszinierendes Bild vom Beruf der Glasmaler zu zeichnen.

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    Saphiras avatar
    Saphira
    Ein LovelyBooks-Nutzer
    Yvonne79s avatar
    Yvonne79
    emmchen13s avatar
    emmchen13vor 5 Monaten
    Tanies avatar
    Tanievor 2 Jahren
    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 2 Jahren
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    Tibicavor 3 Jahren

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