Eric Walz Die Schleier der Salome

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Inhaltsangabe zu „Die Schleier der Salome“ von Eric Walz

Ein außergewöhnliches Frauenschicksal im reichen und mystischen Orient Salome – Fürstin, Geliebte, Friedensstifterin. Als Verräterin beschimpft und als Mörderin gebrandmarkt, regen Salome, die Prinzessin von Judäa, und ihr berühmter Schleiertanz seit 2000 Jahren die Fantasie von Dichtern, Malern und Komponisten an. Doch wer kennt schon das Leben dieser außergewöhnlichen Fürstin und Friedensstifterin, die um der Liebe willen den größten Fehler ihres Lebens beging? Faszinierende historische Unterhaltung!

Klasse

— Asmodina66X
Asmodina66X

Fazit: Nichtsdestotrotz ist Eric Walz ein opulenter, farbenprächtiger Roman über das Leben der Salome gelungen, die aus Liebe den größten Fehler ihres Lebens beging.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Der Schleier der Salome"

    Die Schleier der Salome
    Asmodina66X

    Asmodina66X

    15. December 2015 um 17:30

    Inhalt Salome – Fürstin, Geliebte, Friedensstifterin. Als Verräterin beschimpft und als Mörderin gebrandmarkt, regen Salome, die Prinzessin von Judäa, und ihr berühmter Schleiertanz seit 2000 Jahren die Fantasie von Dichtern, Malern und Komponisten an. Doch wer kennt schon das Leben dieser außergewöhnlichen Fürstin und Friedensstifterin, die um der Liebe willen den größten Fehler ihres Lebens beging? Schreibstil Eric Waltz' Schreibstil ist das, was ich bei diesem Buch einfach nur genial nennen würde. Denn es gelingt ihm nicht nur, Salome in ein völlig anderes Licht zu rücken als wir es aus der Bibel kennen. Obwohl das Buch sehr dick ist, kommt nicht einmal Langeweile auf. Fazit Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und hoffe, dass der Autor in weiteren Werken mehr historisch unbekanntere Personen zeigen wird.

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  • Rezension zu "Die Schleier der Salome" von Eric Walz

    Die Schleier der Salome
    Bellexr

    Bellexr

    30. September 2012 um 19:56

    Salome, die Löwin . Am Tag, als ihr Großvater Herodes alle neugeborenen Jungen töten lässt, erblickt Salome in Jerusalem das Licht der Welt. Das wissbegierige Mädchen wächst abgeschirmt im Herodes-Palast auf und setzt durch, auch am Unterricht durch die Rabbiner teilnehmen zu dürfen. Zur damaligen Zeit schier undenkbar. Durch den jungen Timon, Sohn eines griechischen Gelehrten, erweitert sie ihren Horizont und verliebt sich unsterblich in den gleichaltrigen Jungen. Trotz vieler Intrigen und Neider gelingt es der jungen Frau, Fürstin von Ashdod zu werden und unterstützt fortan die Wissenschaft und die Künste. Sehr zum Ärgernis der jüdischen Priester und Sektenführer, die fest an die Traditionen halten und zudem viel Macht in diesen sehr unruhigen Zeiten haben. Das Heilige Land steht unter der Regentschaft von Pontius Pilatus, die Prophezeiungen nach einem Messias häufen sich und die Zeloten wiegeln das Volk auf. Als seien dies nicht schon genug Probleme für die junge Fürstin, muss sie auch ihre Liebe zu Timon geheim halten. Doch dann begeht sie aus Liebe zu ihm den größten Fehler ihres Lebens. . Wer kennt die Geschichte von Johannes dem Täufer nicht? Nach einem Tanz von Herodias Tochter fordert diese den Kopf des Täufers als Belohnung. Kaum etwas ist über sie bekannt, über Salome, die Enkeltochter von König Herodes, dem König von Judäa. . Eric Walz beginnt seinen Roman mit der Geburt Salomes, die am selben Tag wie Jesus geboren wird und nur den Befehl ihres wahnsinnigen Großvaters überlebt, weil sie ein Mädchen ist. Vollkommen abgeschirmt vom Leben in Jerusalem wächst sie im Herodes-Palast auf, kaum beachtet von ihren Eltern Herodias und Theudion. Und selbst nach dem Tod ihres Großvaters wird für sie das Leben nicht leichter, denn nun muss ein neuer König bestimmt werden, doch Rom lässt sich Zeit und die Intrigen und Machtspiele unter den Söhnen Herodes ist ein sehr gefährliches Pflaster. Doch Salome bekommt hiervon anfangs wenig mit, viel mehr versucht sie verzweifelt, ihren schier unstillbaren Wissensdurst zu stillen. Heimlich studiert sie die thora und setzt bald durch, ebenfalls von einem Rabbiner in der thora geschult zu werden. Doch diese einseitige Sicht der Dinge stört Salome bald und in dem weitgereisten Griechen Timon findet sie nicht nur einen gelehrten Freund, sondern schon bald verliebt sie sich in den gleichaltringen Ungläubigen. . Salomes Leben ist bestimmt von Macht, dem sittenstrengen Denken der Priester, die einer Frau kaum Rechte zuspricht, Intrigen, Hass, Lügen und Verrat. Doch Salome lernt schnell, träumt davon, einmal Königin von Judäa zu werden, sie setzt sich gegen Sklavenarbeit und für mehr Rechte der jüdischen Frauen ein, hinterfragt viel und steht zu ihren Ansichten. Sie verliert nie den Glauben an ihrer Liebe zu Timon, auch wenn dies, mittlerweile verheiratet, für sie die Steinigung als Ehebrecherin bedeuten würde. . Eric Walz hat einen opulenten, farbenprächtigen Roman geschaffen und erzählt die Geschichte der Salome sehr unterhaltsam, informativ und bildhaft. Schnell erhält man eine Vorstellung über das Leben in Jerusalem bzw. Judäa vor rund 2000 Jahren, das strenge jüdische Leben, dass von den Lehren der thora bestimmt ist, der Zorn der Juden auf die Römer, den fanatischen Sektenanhängern, dem Machthunger und die Intrigen der Herodes-Familie, die immer nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und hierbei auch vor Mord nicht zurückschreckt. Auf Jesus selbst geht Christoph Walz fast gar nicht ein, eher läuft sein Erscheinen mehr nebenbei ab, da zu dieser Zeit ständig ein neuer Messias ausgerufen wurde und somit das Interesse von Salome hieran eher gering war. . Alle Charaktere nehmen schnell Konturen an, sind facettenreich beschrieben und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte weiter. Wobei Eric Walz sich natürlich hier zwangsläufig vielen historischen Personen bedient, teilweise bis in die kleinste Nebenrolle, was dem Roman sehr viel Authensität gibt. Allerdings verliert sich der Autor zwischenzeitlich bei seinen Beschreibungen über das Leben im Heiligen Land etwas zu sehr im Detail. Hier hätte ich mir manches Mal eine etwas straffere Erzählweise gewünscht. . Fazit: Nichtsdestotrotz ist Eric Walz ein opulenter, farbenprächtiger Roman über das Leben der Salome gelungen, die aus Liebe den größten Fehler ihres Lebens beging.

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  • Rezension zu "Die Schleier der Salome" von Eric Walz

    Die Schleier der Salome
    Ninni89

    Ninni89

    02. June 2011 um 12:59

    Die Geschichte der jungen herodianischen Prinzessin Salome sollte jedermann aus der Bibel bekannt sein. Zwar trägt die Frau dort keinen Namen, doch wohl jeder kennt die Geschichte, die vom Tod Johannes des Täufers erzählt. Wird sie in der Bibel als eine Tyrannin dargestellt, die den Täufer enthaupten lässt, versucht Eric Walz die Gestalt der Prinzessin in einem anderen Licht zu zeigen. Die Geschichte beginnt mit der Geburt der Salome, die bereits unter einem schlechten Stern steht. Man prophezeit, dass sie schwächlich sein würde, aber auch großes erreichen würde. Von dieser Prophezeiung getrieben stellt sich Salome bald gegen die Bräuche der Juden und das nicht nur gegen den Willen ihres Vaters. Sie macht sich viele Feinde, die glauben, dass sie wie ihre Mutter auch eine heidnische Hure sei. Immer wieder gibt es MOmente in denen es in ihrem Leben aufwärts geht, doch dann werden durch Intrigen diese Momente zerstört. Am Ende bleibt Salome nicht viel. Insgesamt schafft der Autor eine gut recherchierte und ausgeführte biographische Erzählung über die Tochter der Herodias, die mit dem Tanz der sieben Schleiern den Männern den Kopf verdrehte. Mir persönlich ist das Buch an einigen Stellen zu weitläufig. Man merkt, dass sich Eric Walz gut informiert hat udn all das Wissen, dass er gewonnen hat irgendwie einbauen wollte. Trotzdem hat das Buch für seinen Umfang und die Erzählweise fünf Sterne absolut verdient.

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