Eric Weiner Geografie des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Geografie des Glücks“ von Eric Weiner

Als Auslandskorrespondent eines amerikanischen Radiosenders hat Eric Weiner den Großteil seines Lebens Ländern gewidmet, in denen Krieg, Krankheiten und Katastrophen den Alltag bestimmen. Mit diesem Buch wollte der Autor endlich die andere Seite ins Visier nehmen. Denn er war überzeugt, dass das Glück direkt vor seiner Nase wohnt, dass es glückliche Menschen und glückliche Orte auf dieser Welt gibt, dass es nur galt, sie ausfindig zu machen. Also machte sich Eric Weiner auf die Reise in zehn verschiedene Länder. Sein Ausgangspunkt: Das größte Glücksforschungsinstitut in Rotterdam, wo weltweite Daten zum Thema Glück gesammelt und verarbeitet werden. Holland erweist sich als angenehme Kulisse: Fahrräder, legale Drogen und Prostitution scheinen den Glückslevel auf hohem Niveau zu halten. Von dort geht seine Reise nach Island, in die Schweiz, nach Bhutan (das Land, wo nicht das Bruttosozialprodukt, sondern das Bruttoglücksprodukt gemessen wird), Thailand, Moldawien, Indien. Was Weiner von seiner Reise mitbringt, ist nicht das Rezept für lebenslängliches Glück, aber die Erkenntnis, dass der Ort, wo man lebt, entscheidend dafür ist, wie glücklich man ist. Und eine ganz simple Weisheit: Dort, wo am wenigsten über das Glück gegrübelt wird, findet sich am meisten davon.
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  • Rezension zu "Geografie des Glücks" von Eric Weiner

    Geografie des Glücks
    vielleichtsagerin

    vielleichtsagerin

    17. January 2011 um 10:12

    Liegt das Glück in uns selbst? Oder doch irgendwo da draußen? Haben Geografie und Glück womöglich mehr gemeinsam als den siebten Buchstaben des Alphabets? Sind Menschen länderspezifisch glücklich, abhängig von kulturellen, meteorologischen und finanziellen Bedingungen? Fragen über Fragen ... Neugierig auf mögliche Antworten machte sich der US-amerikanische Reporter Eric Weiner auf eine Erkundungsreise durch zehn Länder, darunter auch Ziele, die in der Branche nur bedingt als Touristenmagneten gehandelt werden. Seine erste Station war Rotterdam in den Niederlanden. Ausgerechnet hier, in einer Stadt, die dem Autor nicht übermäßig glücklich entgegentritt, hat die World Database of Happiness ihren Sitz. Unter Leitung des erfahrenen Glückologen Prof. Ruut Veenhoven wird hier auf wissenschaftlicher Basis geforscht, der Forschungsgegenstand erklärt sich von selbst. Mit professoraler Unterstützung stellt Weiner einen "Atlas der Seligkeit" zusammen und bricht auf - in die Schweiz. Hier macht er die Entdeckung, dass Glück in Langeweile liegen kann. Weiter geht's nach Bhutan (Glück ist Politik), Katar (Glück ist Lotteriegewinn), Island (Glück ist Scheitern), Moldawien (Glück ist anderswo), Thailand (Glück ist, nicht zu denken), Großbritannien (Glück ist Arbeit), Indien (Glück ist Widerspruch), Amerika (Glück ist Daheim). In zum Teil sehr persönlichen Gesprächen mit Menschen, die im jeweiligen Gastland leben, lotet Weiner das landesspezifische Glückspotenzial aus und kommt letztendlich zu dem Ergebnis: Glück ist nicht universell. Glück hat viele Gesichter. Fazit: Mit „Geografie des Glücks“ ist Wiener ein Coup gelungen, wie bislang eigentlich nur von Helge Timmerberg bekannt: zwischen salopp und tiefgründig, sehr persönlich, humorvoll und nah am Leben. Sachbuch, Reisebericht, philosophischer Ratgeber in einem. Ein echter Glücksfall eben... Ausgewählte Berichte zusammengefasst auch auf http://vielleichtsagerin.blogspot.com/2010/10/eric-weiner-geografie-des-glucks-das.html#more

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